Reiseveranstalter

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Alltours: „Griechenland ist derzeit sicherer als Deutschland“

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wirbt in seiner jüngsten Medienerklärung für Herbsturlaube und in Griechenland und behauptet, dass dieser Staat „Corona im Griff“ habe. Dabei verweist man darauf, dass Griechenland in den letzten Wochen „selten über 400 Fälle bei rund elf Millionen Einwohnern“ hatte. Weiters schreibt Alltours: „Dabei konzentrieren sich die Neuinfektionen auf wenige große Metropolen. Die griechischen Inseln bleiben dank der Sicherheitsvorkehrungen weitgehend von Neuinfektionen verschont. Allen voran Kreta, wo im Sommer wochenlang überhaupt keine gemeldet wurden. Aber auch Inseln wie Rhodos, Kos und Korfu sind wenig betroffen. Damit ist ein Urlaub in Griechenland derzeit sicherer als in Deutschland.“ Der Reiseveranstalter hält Griechenland für das optimale Urlaubsziel, da für Passagiere aus Deutschland, Österreich und der Schweiz derzeit keine Einreisebeschränkungen bestehen. Lediglich das Einreiseformular muss vorab ausgefüllt werden. Die griechische Regierung ersucht zusätzlich alle Touristen die Corona-Ampel und damit verbundene Maßnahmen zu beachten, wie Aviation Direct berichtete.

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Dnata schließt Veranstalter-Tochter Tropo

Der deutsche Reiseveranstalter Tropo, eine Tochter der Dnata Travel Group, schließt. Der Geschäftsbetrieb wird mit Jahresende eingestellt. Es handelt sich um eine freiwillige Liquidation, da der Alleingesellschafter das Unternehmen nicht mehr fortführen möchte. „Durch die beispiellosen Auswirkungen der Pandemie auf die Reisebranche sowie aufgrund von Veränderungen von Präferenzen und Nachfrage auf Kundenseite, mussten wir unser Veranstaltergeschäft umstrukturieren und bedarfsgerecht neu ausrichten. Die Entscheidung, tropo nicht mehr fortzuführen war keine leichte und folgte einer gründlichen Geschäftsprüfung und einer sorgfältigen Abwägung verschiedener kommerzieller und strategischer Faktoren. Ich danke dem Geschäftsführer Thomas Meyer und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von tropo für ihre harte Arbeit und ihr Engagement in den vergangenen zwei Jahren“, erklärt Steve Allen, CEO Dnata Travel Group. In einer Aussendung erklärt Dnata, dass sämtliche Buchungen mit Abreisedatum bis zum 31. Dezember 2020 gültig bleiben und durchgeführt werden sollen. Sämtliche Reisen ab 1. Jänner 2021 werden storniert. Betroffene Kunden sollen ihre Anzahlungen zurückbezahlt bekommen. Auch wurde der Verkauf unter der Marke Tropo bereits eingestellt.

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Gericht weist Antrag gegen Quarantäne-Regeln ab

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour brach beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein – Aviation.Direct berichtete. Doch das Gericht schmetterte den Antrag ab – und das noch am Tag des Eingangs.  Die Geschäftsleitung wollte der deutschlandweit geplanten Quarantänepflicht für alle Einreisenden aus Corona-Risikogebieten einen Riegel vorschieben. Gemäß einer derzeit geltenden Regelung in Schleswig-Holstein müssen Türkei-Rückkehrer fünf Tage lang in Selbstisolation verharren, auch nach Vorzeigen eines negativen PCR-Tests. Dies sei unverhältnismäßig, bekräftigt Veranstalterchef Deniz Ugur.  Das Gericht lieferte noch keine Begründung für die Ablehnung. Diese soll in den nächsten Tagen nachgereicht werden, wie reisevor9.de berichtet. Dann wolle man noch einmal über das weitere Vorgehen beraten. „Die fehlende Begründung lässt alles noch offen. Wir sehen mit der Quarantäneregelung des Landes Schleswig-Holstein nach wie vor die Grundrechte unserer Gäste als unangemessen beeinträchtigt an“, so der Bentour-Chef.

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Alltours bietet wieder Kuba-Reisen an

Karabik-Fans aufgepasst: Nach Aufhebung der Reisewarnung nimmt auch Reiseveranstalter Alltours Kubareisen wieder ins Programm. Ab dem 31. Oktober 2020 fliegt Condor drei Mal wöchentlich von den Flughäfen Düsseldorf und Frankfurt non-stop nach Varadero – Aviation.Direct berichtete. Innerdeutsche Zubringerflüge nach Düsseldorf und Frankfurt gibt es von Hamburg, Berlin, Hannover, Stuttgart und München aus. Varadero ist ein beliebtes Strandurlaubsziel auf der schmalen Halbinsel Hicacos.

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FTI legt Charterflüge mit Holiday Europe auf

Der deutsche Reiseveranstalter FTI bietet in der Wintersaison 2020/21 ein deutlich reduziertes Programm an. Allerdings setzt man auch auf eigene Charterflüge ab Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig/Halle in Richtung der kanarischen Inseln. Diese sollen mit flexiblen Stornobedingungen angeboten werden, erklärte Geschäftsführer Ralph Schiller. Ab den zuvor genannten deutschen Airports will FTI jeweils einmal pro Woche Charterflüge nach Gran Canaria, Teneriffa und Fuerteventura anbieten. Eigenen Angaben nach handelt es sich um das umfangreichste Kanaren-Flugprogramm in der Unternehmensgeschichte. Die Verbindungen sollen überwiegend während der Weihnachtsferien angeboten werden. Ebenfalls geplant sind Nonstop-Charterflüge nach Salalah im Oman. Diese werden ab Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig angeboten. Operativer Partner für sämtliche Charterflüge ist die bulgarische Fluggesellschaft Holiday Europe, an der die türkische Onur Air mit 49 Prozent beteiligt ist. Möglicherweise könnte die Charterfluggesellschaft auch für weitere Ziele beauftragt werden. Der FTI-Geschäftsführer nennt dabei: Hurghada, Marsa Alam und Sharm el Sheik an Düsseldorf, München, Frankfurt und Leipzig/Halle sowie Agadir und Dubai. FTI bietet allen Reisenden, die bis 31. Oktober 2020 buchen, an, dass bis 14 Tage vor Abreise kostenfrei bei voller Erstattung storniert werden kann. Der Reisezeitraum erstreckt sich bis Oktober 2021.

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Schauinsland-Reisen mit 63 Prozent weniger Umsatz

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen startete mit einem 40-prozentigen Plus in das Geschäftsjahr 2019/20, doch dann kam Corona. Der Umsatz ging um 63 Prozent auf 511 Millionen Euro zurück. Auch verzeichnete man um 68 Prozent weniger Reiseteilnehmer. Laut Unternehmensmitteilung zählte man rund 529.000 zahlende Kunden. Der Tour-Operator erklärt, dass man die Belastungen und Folgen der Corona-Pandemie „überdurchschnittlich gut“ weggesteckt habe und sieht sich für das touristische Comeback im Jahr 2021 gut aufgestellt. „Wir haben uns bewusst und mit unternehmerischem Weitblick dazu entschlossen auch in dieser extrem schwierigen Phase bestmöglich für unsere Partner und Kunden erreichbar zu sein und uns zu kümmern. Dies ist uns aufgrund des großen Volumens von bis zu 10.000 E-Mail- und 3.000 Telefonanfragen täglich nicht immer vollumfänglich gelungen, aber die positiven Rückmeldungen unserer Vertriebspartner und Kunden machen deutlich, dass unser Engagement und das Invest in langfristige Kundenbeziehungen gewürdigt wird“, so Gerald Kassner, Geschäftsführer von Schauinsland-Reisen. „Die Umsatz- und Teilnehmerzahlen sind dramatisch eingebrochen, da gibt es nichts zu beschönigen. Aber es wird eine Zeit nach der Krise geben. Eine Zeit, in der Grundbedürfnis nach Urlaub und Erholung wieder gestillt werden will und hier werden sich die Vertriebspartner und Kunden sehr wohl daran erinnern, wer erreichbar war und sich gekümmert hat. Hier können und werden wir punkten“. Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2020/21 gibt das Unternehmen nicht ab. Besonders herausfordernd wird das Wintergeschäft werden. Beliebte Fernziele wie die Dominikanische Republik, Thailand oder die Malediven können noch immer nicht bereist werden und auch für Destinationen auf der Mittelstrecke wie die Kanaren

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Neues Helvetic-Pop-Up-Ziel: Florenz

Seit Juli 2020 bietet die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways in Kooperation mit Reiseveranstaltern regelmäßig so genannte Pop-Up-Flüge an. Durchgeführt wurden bereits Ausflüge nach Brač, Dubrovnik und Zakynthos. Nun steht Florenz auf dem Flugplan. Der Regiocarrier musste aufgrund sich laufend verändernder Einreise- und Quarantänebestimmungen auch Pop-Up-Flüge absagen. Von 23. bis 25. Oktober 2020 bietet man nun eine Kurzreise nach Florenz an. Helvetic Airways erklärte, dass man die Flüge mit Embraer 190-E2 durchführen wird. Die Kosten für die Pauschalreise betragen 625 Schweizer Franken bzw. 845 Schweizer Franken, wenn das Golftrip-Paket dazu gebucht werden. Gebucht werden kann sowohl über Helvetic Airways als auch über den Veranstalter Infiniti-Golf. Flugplan: Flug 2L8362 23.10.2020 ZRH 09:00 FLR 10:10Flug 2L8363 25.10.2020 FLR 18:00 ZRH 19:15

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Swiss zahlte 2020 bereits 585 Millionen Schweizer Franken zurück

Swiss baut den Berg an Rückerstattungsanträgen ab: Die Lufthansa-Tochter hat bis Ende September alle diesbezüglichen Anliegen von Schweizer Reiseveranstaltern, die bis Ende Juli eingegangen sind, abgearbeitet. Damit wurde die entsprechende Auflage des Bundes erfüllt. Zudem konnten auch die Anträge von Direktkunden aus demselben Zeitraum abgeschlossen werden. Den Kunden, die künftig davon betroffen sein werden, wird Hoffnung gemacht: noch im Oktober soll die vor der Pandemie übliche Bearbeitungszeit wieder erreicht werden. Insgesamt hat der Carrier im Corona-Jahr bereits über 1,1 Millionen Anträge bearbeitet und mehr als 585 Millionen Schweizer Franken rückerstattet. „Ich bin sehr froh, dass wir den Rückstand abarbeiten und die Auflage des Bundes wie geplant erfüllen konnten. Bereits seit Ende Juli können Reisebüros und Reiseveranstalter wieder die automatisierte Rückerstattungsfunktion im GDS nutzen, was den Auszahlungsprozess für unsere Vertriebspartner normalisiert hat“, so Swiss-Verkaufschef Tamur Goudarzi Pour. 

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Ab 2021: Freebird Airlines plant eigene Linienflüge

Während anderen Unternehmen die Corona-Krise noch tief im Nacken sitzt, plant Freebird Airlines für die Zukunft: Die türkische Charterfluggesellschaft möchte ab der Sommer-Saison 2021 eigene Linienflüge durchführen. Aktuell fliegt die Airline im Auftrag verschiedener Reisekonzerne Urlaubsziele in Griechenland, Bulgarien, Spanien oder der Türkei an. Künftig wolle man auch selber Tickets an den Mann bringen. Wie das Nachrichtenmedium „CH-Aviation“ berichtet, sollen dabei planmäßige Flugverbindungen von Antalya, Dalaman und Burgas nach Deutschland entstehen. 

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UK: Thomas Cook ist wieder da

Vor rund einem Jahr kollabierte der Thomas-Cook-Konzern. Mehrere Rettungsversuche scheiterten und letztlich gab es auch von der Regierung des Vereinigten Königreichs einen Korb. Nun bahnt sich ein Comeback der Traditionsmarke an und zwar unter dem Dach des chinesischen Konzerns Fosun. Dieser sicherte sich die Rechte am Brand und geht nun als Reiseplattform “Thomas Cook” an den Start. Des Geschäftsmodell beschränkt sich derzeit auf Reisen, die ab dem Vereinigten Königreich ohne Quarantäne angetreten werden können. Ungewöhnlich ist auch die Form der Abrechnung, denn bezahlt werden muss erst nach der Rückkunft aus dem Urlaub. Auch will man kostenfreie Umbuchungen auf andere Ziele ermöglichen. Die Financial Times berichtet, dass derzeit 50 Mitarbeiter beschäftigt werden. Dabei soll es sich überwiegend um ehemalige Thomas-Cook-Angestellte handeln. Kooperationen bestehen offensichtlich mit Easyjet und dem Consolidator Paxport. Weiters sind Hotelmarken des Fonsun-Konzerns im Vertrieb. Die Marke Thomas Cook ist aufgrund der Pleite schwer beschädigt, weshalb es vermutlich schwierig wird mit dieser Vertrauen zu schaffen. Daher fließen die Kundengelder auf ein Treuhandkonto und werden erst nach der Rückkunft des Reisenden an das Unternehmen ausbezahlt. Dadurch will man auch teure Kundengeldabsicherungen umgehen. Laut Financial Times flossen erst kürzlich 6,5 Millionen Euro von Fosun in das Portal. Bei Erfolg soll das Modell auch auf Belgien, Frankreich und die Niederlande ausgedeht werden. In China wird die Marke Thomas Cook bereits für den Verkauf von Inlandsreisen genutzt.

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