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SkyUp Airlines expandiert stark nach Deutschland

Die ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines kündigt eine großangelegte Expansion in Richtung Westeuropa an. Die meisten neuen Strecken werden ab Kiew-Borispil nach Deutschland führen. Aber auch ab Odessa und Lwiw will der Lowcoster neu nach München fliegen. Ab Saporischschja ist Berlin angekündigt. In der Bundesrepublik wird SkyUp Airlines neu die Flughäfen Nürnberg, Hannover, München, Stuttgart, Düsseldorf und Berlin anfliegen. Weitere Ziele, die ab der Ukraine neu angesteuert werden sind Podgorica, London-Stansted, Ostrava und Brno. Der Carrier erklärte, dass man alle notwendigen Streckengenehmigungen bereits erhalten habe. Hinsichtlich der Coronapandemie gibt man sich zuversichtlich, dass eine Durchführung möglich sein wird. Personen, die sich in Deutschland und/oder Österreich aufgehalten haben, müssen derzeit zur Umgehung der Quarantäne in der Ukraine einen negativen PCR-Test vorlegen. Die neuen SkyUp-Strecken im Überblick: Borispil–Nürnberg (2/7, ab 28. März 2021) Borispil-Hannover (3/7, ab 28. März 2021) Borispil-Hamburg (3/7, ab 28. März 2021) Borispil-Podgorica (3/7, ab 28. März 2021) Borispil-London Stansted (3/7, ab 28. März 2021) Borispil-Stuttgart (2/7, ab 29. März 2021) Borispil-Marseille (2/7, ab 6. April 2021) Borispil-Ostrava (1/7, ab 23. April 2021) Borispil-Brno (1/7, ab 25. April 2021) Borispil-Düsseldorf (3/7, ab 28. Mai 2021) Lwiw-München (2/7, ab 28. März 2021) Odessa-München (2/7, ab 28. März 2021) Saporischschja-Berlin (2/7, ab 28. März 2021)

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Ukraine: Flugsicherung verklagt SkyUp auf Zahlung

Die Billigfluggesellschaft SkyUp wird von der Luftsicherung der Ukraine auf die Begleichung der Schulden in der Höhe von umgerechnet 1,43 Millionen Dollar verklagt. Der erste Verhandlungstermin ist für den 22. Dezember 2020 anberaumt. Es handelt sich sowohl um unbezahlte Rechnungen als auch um Strafen sowie Verzugszinsen. Diese soll das Unternehmen seit Jahresanfang angehäuft haben, berichtet CH-Aviation.com unter Berufung auf Gerichtsdokumente. „Wir sind wirklich sehr besorgt über die Situation in der ukrainischen Luftfahrtindustrie. Vor der Pandemie hatte SkyUp Airlines keine überfälligen Schulden gegenüber einer Organisation. Infolge der Pandemie ist die Luftfahrt- und Tourismusbranche auf der ganzen Welt praktisch ins Stocken geraten, so dass wir uns wie alle Teilnehmer am Luftfahrtmarkt in einer schwierigen Position befinden“, so SkyUp-Chef Dmitry Seroukhov. „Wir haben Unterstützungsschreiben an den Präsidenten, den Premierminister und den Infrastrukturminister gerichtet, aber heute bleibt die Frage der staatlichen Unterstützung der Luftfahrtindustrie offen. Wir haben auch eine kontrafinanzielle Frage an den Staat bezüglich der Entschädigung für Sonderflüge, die wir durchgeführt haben, um im März mehr als 12.000 Ukrainer aus Ägypten zurückzubringen. Das Jahr geht zu Ende, aber wir haben die versprochene Entschädigung noch nicht erhalten. Wir wollten diese Mittel zur Tilgung der Schulden gegenüber UkSATSE verwenden. In Bezug auf die aktuelle Situation haben wir vereinbart, dass die Fluggesellschaft seit November wöchentlich Zahlungen leistet und ihre aktuellen finanziellen Verpflichtungen vollständig erfüllt.“

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SkyUp will Antonow-Jets nur mit Subventionen

Der ukrainische Billigfluggesellschaft SkyUp Airlines kann sich durchaus vorstellen Maschinen aus dem Hause Antonow in die Flotte aufzunehmen. Allerdings setzt dafür Firmenchef Dmitry Seroukhov Bedigungen. Beispielsweise muss der Kaufpreis mit Flugzeugen anderer Hersteller vergleichbar sein. Sollte dies nicht der Fall sein, so würde man nur dann Antonow-Jets in die Flotte aufnehmen, wenn der Staat dies finanziell unterstützt. Dies könnte man beispielsweise mittels staatlich geförderter Leasingraten umsetzen. „SkyUp ist dazu bereit als Antonow-Botschafter die Jets durch die Welt zu fliegen“, so der Manager gegenüber Liga.net. Die ukrainische Regierung prüft derzeit einen neuen Flagcarrier in die Luft zu bringen. Dieser soll mit Maschinen aus heimischer Produktion fliegen. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen, jedoch wird sondiert, ob SkyUp Airlines diesen Zweck erfüllen könnte. Dazu kommt, dass SkyUp auch darauf hofft, dass Hilfen für die Verdienstausfälle aufgrund der Corona-Pandemie geleistet werden. Der Carrier suchte nach Angaben von Seroukhov darum bereits im April 2020 an, erhielt jedoch bislang noch keine Zu- oder Absage. Man rechnet damit, dass bis Ende des Jahres Darlehen oder Kreditgarantieren für SkyUp und Mitbewerber gewährt werden.

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Sky Up Airlines droht die Insolvenz

Die Coronavirus-Krise setzte dem ukrainischen Charter- und Billigflieger Sky Up Airlines schwer zu. So schwer, dass nun ein Konkurs nicht auszuschließen ist. Damit würden auf einem Schlag  fast 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Alleine in den ersten sechs Monaten beliefen sich die Verluste des Unternehmens auf 18 Millionen US-Dollar, wie ch-aviation.com berichtet. Mitbegründer Alexander Alba sieht nun die Regierung in der Pflicht. Er bedauere es sehr, dass diese dem angeschlagenen Carrier kein Geld zuschießt – obwohl man ordnungsgemäß Steuern und sämtliche andere Abgaben zahle. Mitbewerber wie Wizz Air würden Staatshilfe in Millionenhöhe erhalten, während Sky Up Airlines leer ausgeht, so Alba weiter. Er fordert zumindest staatliche Garantien zur Kreditbesicherung.  Die Flotte der Fluglinie besteht aus einer Boeing 737-700, sechs Boeing 737-800 und vier Boeing 737-900, die hauptsächlich auf internationalen Strecken unterwegs sind.  

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