Die Coronavirus-Krise setzte dem ukrainischen Charter- und Billigflieger Sky Up Airlines schwer zu. So schwer, dass nun ein Konkurs nicht auszuschließen ist.
Damit würden auf einem Schlag fast 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Alleine in den ersten sechs Monaten beliefen sich die Verluste des Unternehmens auf 18 Millionen US-Dollar, wie ch-aviation.com berichtet. Mitbegründer Alexander Alba sieht nun die Regierung in der Pflicht. Er bedauere es sehr, dass diese dem angeschlagenen Carrier kein Geld zuschießt – obwohl man ordnungsgemäß Steuern und sämtliche andere Abgaben zahle. Mitbewerber wie Wizz Air würden Staatshilfe in Millionenhöhe erhalten, während Sky Up Airlines leer ausgeht, so Alba weiter. Er fordert zumindest staatliche Garantien zur Kreditbesicherung.
Die Flotte der Fluglinie besteht aus einer Boeing 737-700, sechs Boeing 737-800 und vier Boeing 737-900, die hauptsächlich auf internationalen Strecken unterwegs sind.