September 30, 2020

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September 30, 2020

Austrian startet nach Düsseldorf – Lufthansa setzt Linz weiter aus

Austrian hat den Ticketverkauf für Düsseldorf-Flüge ab Linz gestartet. Jedoch macht die Ankündigung der Lufthansa, eine drastische Reduzierung im Winterflugplan aufgrund extrem geringer Buchungszahlen durch die Coronavirus-Krise, deren Ende noch nicht absehbar ist, nun auch vor der Anbindung von Linz mit dem Drehkreuz Frankfurt nicht halt. Wie die Buchungssysteme zeigen, wurde der Ticketverkauf über die Winterflugplanperiode bis Ende März ausgesetzt. Nach bisherigen Planungen beabsichtige Lufthansa bis zu drei tägliche Flüge zwischen der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz und der Mainmetropole Frankfurt. Die besonders für Umsteiger wichtige Verbindung dürfte allerdings weiterhin Opfer der aktuellen Coronavirus-Krise sein, deren notwendige Buchungsfreudigkeit unter der Weiterführung der Kurzarbeit, Beschränkungen für die Reisetätigkeit in vielen Betrieben und natürlich unter den unterschiedlichsten Reisewarnungen und Quarantänebestimmungen massiv leidet. Dies betrifft vor allem beliebte Weiterflüge zu Destinationen in Asien und Nordamerika. Gebuchte Passagiere werden aktuell über das Aussetzen der Linz-Frankfurt-Flüge im kommenden Winterflugplan bis Ende März 2021 informiert. Allerdings gibt es eine gute Nachricht für die in Oberösterreich wichtige Geschäftsstrecke ins Rhein-Ruhrgebiet nach Düsseldorf: nach derzeitigen Informationen und Buchungsstand verkehrt Austrian ab 02. November 2020 an vier Tagen pro Woche ab Linz. Montags startet die Bombardier Dash 8-400 um 08:45 in Linz, Ankunft in Düsseldorf um 10:15. Mittwoch, Donnerstag und Freitag wird Austrian um 17:20 in Düsseldorf in Richtung Linz abheben. Damit orientiert sich der Flugplan an den Bedürfnissen der oberösterreichischen Geschäftskunden. Die Flüge sind sowohl unter OS-Flugnummer, als auch der Codeshare-Flugnummer der Lufthansa buchbar.

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Gewerkschaften werfen Lufthansa „Tarifflucht auf Staatskosten“ vor

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO, die Vereinigung Cockpit und Verdi werfen der Lufthansa-Geschäftsleitung vor, dass diese mit neun Milliarden Euro Staatshilfe untarifierte Arbeitsplätze „zu Dumping-Bedingungen beim Projekt Ocean“ schaffen würde. Die Mitarbeiter „der gesamten Branche und kritisieren das Vorhaben massiv gegenüber der Bundesregierung.“ Insgesamt 14 Personalvertretungen und Betriebsräte fordern branchenübergreifend in einem offenen Brief die Pläne umgehend zu stoppen. Zur Not durch eine politische Intervention. Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit, Verdi und UFO unterstützen diese Forderung und sehen die Bundesregierung in der Pflicht, Sorge für einen angemessenen Umgang mit Steuergeldern zu tragen. „Im Windschatten der Krise versucht der Konzern sein lang gehegtes Projekt ‘Ocean’ durchzuziehen, um in einem wiederholten Anlauf Arbeitsplätze ohne Einfluss von Gewerkschaften aufzubauen und sich erfolgreicher Konkurrenz in diesem Sektor zu entledigen. Diesmal jedoch auf Staatskosten, denn ohne das Geld der Steuerzahler wäre das Unternehmen pleite; damit nun einerseits Tausende rauszuwerfen, um andererseits zu 1.400 Euro brutto wieder einzustellen, ist unverfroren und unanständig“, erklärt Daniel Flohr, UFO-Vorsitzender. „Staatshilfen sind dazu da, Arbeitsplätze zu retten. Das offenkundige Hauptmotiv der Neugründung „Ocean“ ist es, Tarifflucht auf Staatskosten zu begehen. Es wird mitten in der größten Krise der Luftfahrt viel Geld in eine Plattform investiert, bei der mit jahrelangen Anlaufverlusten zu rechnen ist. Wir fordern die Politik auf, genauer hinzusehen, wie mit Milliarden an Staatshilfen umgegangen wird,“ so Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der Vereinigung Cockpit. Auch die Unternehmen Tui und Condor haben Staatsgeld in der Krise erhalten. Lufthansas Projekt „Ocean“ geht in Verdrängungswettbewerb zu diesen Unternehmen – ein Vernichtungskampf auf Staatskosten ist damit

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Zulieferer Isovolta baut 80 Jobs in Wiener Neudorf ab

Die Isovolta Group produziert am Standort Wiener Neudorf mit rund 160 Mitarbeitern Leichtbaumaterialien für das Inferior von Flugzeugkabinen. Der Nachfragerückgang bei Airbus bzw. Kunden in Europa im Mittleren Osten hat nun Auswirkungen. Bis zu 80 Mitarbeiter werden abgebaut, wobei 50 Arbeitern der Wechsel zur Konzernschwester Fundermax in Neudörfl oder Wiener Neudorf ermöglicht werden soll. „Wir verzeichnen Umsatzeinbrüche von 60 Prozent, bei Ersatzteilen sogar bis zu 80 Prozent“, erklärt Peter Höllwarth, CEO von Isovolta. „Eine Erholung ist vorerst nicht in Sicht, das Vorkrisenniveau wird möglicherweise erst in einigen Jahren wieder erreicht werden. Daher sind wir leider gezwungen, unseren Produktionsstandort in Wiener Neudorf neu aufzustellen.“ Ins Jahr 2020 ist man ursprünglich sehr gut gestartet, doch die Corona-Pandemie veränderte ab April 2020 alles. Die Geschäftsleitung ist bemüht Stellen nach Möglichkeit rein intern nachzubesetzen, um möglichst viele Mitarbeiter im Unternehmen halten zu können. „Wir bedauern diesen notwendigen, harten Schritt zutiefst, müssen aber auf die schwere Branchenkrise reagieren und unsere Organisation entsprechend ausrichten. Unsere Teams werden sich künftig mit neuen Jobprofilen, Prozessen und Abläufen noch flexibler aufstellen“, so Höllwarth. Beim Arbeitsmarktservice Niederösterreich wurden alle 160 Mitarbeiter des Standorts Wiener Neudorf zur Kündigung angemeldet. Der Geschäftsführer betont allerdings, dass dies ausschließlich arbeitsrechtliche Gründe habe und man erst jetzt die Einzelgespräche und Detailplanungen gemeinsam mit den Mitarbeitern durchführen werde.

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Innsbruck schränkt die Betriebszeiten ein

Der Flughafen Innsbruck wird ab 1. Oktober 2020 die Betriebszeiten einschränken. Der Großteil der Belegschaft wird – wie berichtet – wieder in die Kurzarbeit geschickt. Der Airport betont allerdings, dass man für Notfälle jederzeit einsatzbereit bleibt. Die Shops, das Restaurant und selbst die Trafik schließen. „Auf Grund der derzeitigen Situation haben wir uns leider dazu entschließen müssen, am Flughafen Innsbruck ab 1. Oktober 2020 wieder in Kurzarbeit zu gehen“, sagt Flughafengeschäftsführer Marco Pernetta. „Das Flugaufkommen ist zurzeit und in den kommenden Wochen einfach zu gering. Ab 5. Oktober 2020 werden auch die Betriebszeiten des Flughafens sowie die Öffnungszeiten des Terminals angepasst. Wir bitten alle Passagiere und Abholer, nicht früher als zwei Stunden vor Abflug oder Ankunft zum Flughafen zu kommen, um nicht vor verschlossenen Türen stehen zu müssen“. Der an den Flughafen angrenzende Heliport von Polizei und Christophorus ist von diesen Einschränkungen nicht betroffen. Die Polizeiinspektion Flughafen bleibt ebenfalls weiterhin geöffnet. Auf Grund der schwachen Nachfrage werden auch das Lebensmittelgeschäft MPreis, der Bäcker Ruetz sowie das Flughafenrestaurant und die Trafik (Airport Shop) am Flughafen vorerst komplett schließen. Gleiches gilt auch für den Travel Value Shop (Duty Free Shop) und die Business Lounge. Sobald es wieder mehr Flüge gibt und die Nachfrage steigt, werden diese selbstverständlich wieder geöffnet sein. Andere am Flughafen angesiedelte Unternehmen – wie etwa die Autovermietungen – sind nach wie vor geöffnet und zugänglich, wobei die Kunden gebeten werden, sich bei Anfragen direkt an das jeweilige Unternehmen zu wenden.

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Asiana fliegt Paletten statt Passagiere im A350

Mangels Nachfrage seitens Passagieren muss bei Asiana Airlines nun der erste Airbus A350 als Frachter aushelfen. In Kooperation mit Airbus und der EASA wurde eine Lösung entwickelt und zugelassen, um die Kabine als Frachtraum nutzen zu können. Airbus teilte mit, dass die 238 Economy-Class-Sitze ausgebaut wurden und Sicherungseinrichtungen für Paletten angebracht wurden. Durch diese Maßnahme erhöht sich die maximale Cargokapazität auf insgesamt 28 Tonnen. Die koreanische Niederlassung des europäischen Flugzeugbauers unterstütze Asiana bei der Konvertierung. „Wir gratulieren Asiana Airlines zum ersten Betreiber, der einen A350 mit der Airbus-Lösung umrüstet. In diesen herausfordernden Zeiten sind wir erfreut zu sehen, dass sich unsere Airline-Partner schnell bewegen, um auf ihre Bedürfnisse einzugehen. Airbus ist weiterhin bestrebt, unsere Airline-Partner durch die Bereitstellung von Lösungen für ihre neuen Anforderungen zu unterstützen“, Anand Stanley, Head of Region, Asia-Pacific bei Airbus.

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Sky Up Airlines droht die Insolvenz

Die Coronavirus-Krise setzte dem ukrainischen Charter- und Billigflieger Sky Up Airlines schwer zu. So schwer, dass nun ein Konkurs nicht auszuschließen ist. Damit würden auf einem Schlag  fast 1.300 Arbeitsplätze wegfallen. Alleine in den ersten sechs Monaten beliefen sich die Verluste des Unternehmens auf 18 Millionen US-Dollar, wie ch-aviation.com berichtet. Mitbegründer Alexander Alba sieht nun die Regierung in der Pflicht. Er bedauere es sehr, dass diese dem angeschlagenen Carrier kein Geld zuschießt – obwohl man ordnungsgemäß Steuern und sämtliche andere Abgaben zahle. Mitbewerber wie Wizz Air würden Staatshilfe in Millionenhöhe erhalten, während Sky Up Airlines leer ausgeht, so Alba weiter. Er fordert zumindest staatliche Garantien zur Kreditbesicherung.  Die Flotte der Fluglinie besteht aus einer Boeing 737-700, sechs Boeing 737-800 und vier Boeing 737-900, die hauptsächlich auf internationalen Strecken unterwegs sind.  

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Aer Lingus schmeißt Franchise-Partner Stobart Air offenbar raus

Eigentlich wollte der Regional-Flieger noch bis 2022 unter der Marke Aer Lingus Regional operieren. Doch allem Anschein nach muss sich die irische Stobart Air einen neuen Auftraggeber suchen. Denn wie das Nachrichtenmagazin CH-Aviation berichtet, schaut sich Aer Lingus nach einem neuen Abnehmer für die hauseigene Marke Aer Lingus Regional um. Und dass, obwohl das bestehende Vertragsverhältnis mit Stobart Air noch bis Ende 2022 gilt – vor ein paar Wochen wollte man diesen noch verlängern, um eine „solide finanzielle Grundlage“ für das künftige Geschäft zu schaffen. Stobart Air führt Regional- und Zubringerflüge für Aer Lingus unter der Marke „Aer Lingus Regional“ durch und fliegt mehrheitlich Ziele in Irland, dem Vereinigten Königreich und Frankreich an.

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Ukraine International verschiebt Düsseldorf-Comeback

Eigentlich wollte Ukraine International Anfang Oktober wieder von Kiew-Borispil nach Düsseldorf und Brüssel fliegen. Daraus wird – zumindest vorläufig – nichts. Der Carrier nannte als neuen Termin für die Wiederaufnahme der beiden Routen den 24. Oktober 2020. Weiters werden die Verbindungen von Kharkiv und Dnipro nach Tel Aviv ab 4. Oktober 2020 bzw. 8. Oktober 2020 vorläufig eingestellt. Grund dafür sind die beiderseits harten Einreisebestimmungen, wobei der Carrier darauf verweist, dass von 25. September 2020 bis 11. Oktober 2020 der Grenzübertritt in Israel defacto nicht möglich ist. Das hat zur Folge, dass die Tel-Aviv-Flüge auch ab Kiew und Odessa eingeschränkt werden. Ab Borispil wird Ukraine International an den Verkehrstagen Montag, Mittwoch, Donnerstag und Sonntag fliegen. Nur einen Umlauf, jeweils an Donnerstagen, bietet man ab Odessa zum Ben-Gurion-Flughafen an.

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DFS: Keine Erholung, sondern Stagnation

Der Flugverkehr in Deutschland soll bis Dezember 2020 nur rund 45 Prozent des Vorkrisenniveaus erreichen. Davon geht die Deutsche Flugsicherung (DFS) in ihrer jüngsten Prognose aus. Die Rekordwerte des Jahres 2025 werde man frühestens in 2025 wieder erreichen. Das Unternehmen stellt auch fest, dass die Erholung der Luftfahrtbranche nach dem Aufwärtstrend, der zwischen Juni und Ende August 2020 zu verzeichnen war, ins Stocken geraten ist. Insbesondere der Tourismus habe stark dazu beigetragen, dass der Reiseverkehr, wenn auch auf niedrigem Niveau, wieder angelaufen ist. Die jüngsten Reise- und Quarantänebestimmungen führen laut DFS dazu, dass die Nachfrage deutlich geringer ausfällt. Zugleich sind für das vierte Quartal 2020 keine Impulse aus dem Interkontinentalverkehr zu erwarten, und eine Erholung des Geschäftsreiseverkehrs ist nach wie vor nicht abzusehen. Daher passte die Deutsche Flugsicherung ihrer Prognose für die weitere Entwicklung des deutschen Luftverkehrs an. Aktuell geht man davon aus, dass das Aufkommen auf dem momentanen Niveau stagnieren wird. Im August und September 2020 hat die DFS im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur 45 Prozent des Flugaufkommens kontrolliert. „Bei diesen Verkehrszahlen wird es vorerst bleiben, denn es gibt bislang keine Anzeichen für einen nennenswerten Aufschwung. Wir rechnen dafür damit, dass sich der Verkehr im Corona-Jahr 2020, verglichen mit dem Vorjahr, mehr als halbiert“, so DFS-CEO Prof. Klaus-Dieter Scheurle. Zu Beginn der Krise war die DFS noch davon ausgegangen, dass der Verkehr zum Jahresende wieder langsam ansteigt – von 45 Prozent im September auf 75 Prozent im Dezember. „Die steigenden Infektionszahlen und die Test- und Quarantänebestimmungen für Rückkehrer dämpfen

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Wien wird Corona-Schnelltests anbieten

Am Flughafen Wien wurden seit Anfang Mai bis zuletzt rund 60.000 PCR-Tests durchgeführt. Das kostenpflichtige Angebot steht allerdings immer wieder in der Kritik, denn beispielsweise in Deutschland wird diese Privatleistung wesentlich billiger angeboten. Die VIE-Geschäftsleitung hält die Teststation im Office Park dennoch für einen Erfolg. „Das ist nicht nur ein entscheidender Beitrag zur Eindämmung der Pandemie, sondern ermöglicht vor allem, dass notwendige Flugreisen sicher und gesund durchgeführt werden können. Ohne der Möglichkeit, mit dem Flugzeug zu reisen, drohen schwerwiegende Spätfolgen für Wirtschaft und Arbeitsplätze, denn ohne Akquise von neuen Aufträgen geht den Betrieben in den kommenden Monaten die Arbeit aus. Mehr Reisefreiheit ist daher unbedingt notwendig: Dafür braucht es dringend eine europaweite Koordination und Vereinheitlichung der Test- und Reisebestimmungen, hier ist dringend mehr Initiative von der EU-Kommission gefordert.“, erklärt Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, klar. In Kürze sollen auch Antigen-Schnelltests angeboten werden. Derzeit stehen die notwendigen Genehmigungen und die Anerkennung durch die Behörden noch aus. Sobald diese erteilt sind, soll das Testangebot ausgedehnt werden. „Klassische“ PCR-Tests könnten täglich in der Zeit von 7 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 ohne Voranmeldung zum Preis von 120 Euro gemacht werden. Das Ergebnis soll spätestens am Folgetag per E-Mail übermittelt werden.

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