September 30, 2020

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September 30, 2020

Tui erfüllt Bedingungen für zweiten Staatskredit

Der unter den „Nebenwirkungen“ der Corona-Pandemie stark leidende Touristikkonzern Tui erfüllt die Voraussetzungen für die Auszahlung eines weiteren Darlehens in der Höhe von 1,2 Milliarden Euro. Erhalten hat man im Frühjahr bereits 1,05 Milliarden Euro. Der Konzern musste einige Bedingungen bis zum 30. September 2020 erfüllen. Dies ist nun geschehen und die Gläubiger von Anleihen haben ihre Zustimmung erteilt. Der deutsche Wirtschaftsstabilisierungsfonds zeichnete eine Optionsanleihe in der Höhe von 150 Millionen Euro. Der Konzern verfügt nun über Finanzmittel, die unter anderem über Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau zur Verfügung gestellt wurden, von etwa zwei Milliarden Euro, um über den Winter zu kommen. Die erste, im Frühjahr ausbezahlte, Tranche ist ein Darlehen über 1,05 Milliarden Euro. Nun kommen weitere 1,2 Milliarden Euro dazu, die dem Konzern über den Winter bringen sollen. In der Kritik stand Tui aufgrund des Umstands, dass bei der Tochter Tuifly die Flotte erheblich verkleinert wird und auch der Personalstand deutlich reduziert wird. Die Gewerkschaften fordern, dass mit Staatshilfen Jobs gesichert und nicht abgebaut werden dürfen.

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Austrian Airlines startet PopUp-Store in Wien

In Kooperation mit dem auf Luftfahrtwaren spezialisierten Geschäft „strictly Hermann“ eröffnet Austrian Airlines in der Wiener Taborstraße einen PopUp-Store. Hier sind diverse Waren, die auch im Onlineshop des Carriers erhältlich sind, gleich zum Mitnehmen verfügbar. „Nachdem am Flughafen Wien leider coronabedingt die Passagiere fehlen, haben wir kurzfristig entschieden, in der Wiener Innenstadt zu landen“, erklärt Amir Aghamiri, „Marken-Chef“ bei Austrian Airlines. „Wir wollen den Pop Up Store zumindest bis zum Weihnachtsgeschäft geöffnet halten“, so Aghamiri weiter. Das Geschäft „strictly Hermann“ befindet sich in der Taborstraße 5, 1020 Wien und hat folgende Öffnungszeiten: Mo-Fr 11:00-18:00 und Sa 10:00-16:00.

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Lufthansa und AUA verlegen Bordverkauf ins WLAN

Die Corona-Pandemie verhalf Onlinehändlern wie Amazon, aber auch vielen kleineren Versandhäusern, zu einem regelrechten Boom. Kein Wunder, denn die meisten Geschäfte waren geschlossen. Nun starten Lufthansa und Austrian Airlines in ihrem Bord-WLAN einen eigenen Store. Der Verkauf von Duty-Free-Artikeln über den Wolken, ganz klassisch durch das Kabinenpersonal, ist derzeit bei vielen Airlines eingeschränkt oder entfällt komplett. Das gilt ausdrücklich nicht für Ryanair, denn dort wird weiterhin verkauft. Lufthansa und Austrian Airlines wollen das Thema Bordverkauf nun modernisieren und bieten eine Plattform innerhalb des Flynet an. Dieses kann beispielsweise über das Smartphone oder den Laptop aufgerufen werden. Angeboten werden Produkte, die einen Bezug zur jeweiligen Destination haben. Das nennt sich „Fly Over“. Nach Angaben des Konzerns soll beim Überflug über die Schweiz beispielsweise Schokolade aus der Eidgenossenschaft angeboten werden. In der Kategorie „Quick Sales / Private Sales“ finden sich Angebote zu den Themen Fashion, Beauty und Accessoires. Die Bezahlung der Waren erfolgt online über die Skydeals-Plattform. Anschließend wird der Einkauf mit einem Paketdienst an die gewünschte Lieferadresse geschickt.

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Lufthansa beendet Pilotenausbildung in Bremen

Keine guten Neuigkeiten gab es am Montagabend für die rund 700 angehenden Piloten der Lufthansa-Flugschule Bremen. Der Kranich-Konzern lässt die Ausbildung an diesem Standort auslaufen und nur noch wenige können den Weg zu ihrer Lizenz abschließen. Pikantes Detail: Obwohl die meisten Kurse nicht mehr abgeschlossen werden, sollen die Kadetten dennoch den vollen Preis bezahlen. Nur jene Flugschüler, die unmittelbar vor dem Abschluss stehen, sollen ihre Ausbildung noch beenden können. Alle anderen wurden am Dienstag über einen Webcast dazu aufgefordert, dass sie sich einen anderen Berufsweg suchen sollen und die Schule nun ohne finanzielle Verpflichtungen verlassen sollen. Die bereits geleisteten Zahlungen sollen nicht zurückerstattet werden. Alle Kurse sind seit drei Monaten unterbrochen. Lufthansa Aviation Training sieht auf mehrere Jahre hinaus keinen Bedarf an Nachwuchspiloten. Man werde, wenn die Kursteilnehmer darauf bestehen, versuchen diese in anderen Flugschulen unterzubringen. Nur jene, die kurz vor der Abschlussprüfung stehen können diese noch in Bremen absolvieren. Eine Jobgarantie in der Lufthansa Group gibt es allerdings nicht. Auch ist nicht garantiert, dass Rückzahlungen der Vorleistungen des Konzerns (rund 60.000 bis 80.000 Euro) rückgefordert werden könnten. Die Vereinigung Cockpit fordert, dass Lufthansa Aviation Training die Ausbildungen wie ursprünglich zugesagt noch selbst durchführt und keine externen Dienstleister beauftragt. Die VC gibt an, dass von den etwa 700 Kadetten rund 170 kurz vor dem Abschluss stehen. Die Flugschüler machen in einem YouTube-Video auf ihr Schicksal aufmerksam und fordern Konzernchef Carsten Spohr indirekt dazu auf die Entscheidung zu überdenken. Der Standort Bremen jedenfalls könnte komplett aufgegeben werden. Betroffen sind dann auch

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Asiana Airlines erhöht die Frequenz ab Frankfurt

Asiana Airlines hat den Flugplan für den kommenden Oktober ausgegeben. Ab Frankfurt führt der Carrier Flüge nach Manila, Clark und Ho-Chi-Minh durch. Flugverbindungen auf die Philippinen und auch Vietnam seien weiterhin nicht in der gewünschten Frequenz verfügbar. Allerdings erhöht sich die Anzahl allmählich. Die philippinische Hauptstadt wird bis einschließlich dem 30. Oktober dreimal in der Woche bedient – jeweils mittwochs, freitags und sonntags startet eine Maschine vom Frankurter Flughafen.  Ebenfalls von dort aus bietet die Fluglinie im Oktober fünf Flüge zum Clark International Airport an. Geflogen wird jeden Mittwoch – mit Ausnahme des ersten Fluges. Dieser startet am Montag, dem 5.10. Nur dreimal verbindet Asiana Airlines den Süden Vietnams mit dem größten deutschen Verkehrsflughafen. Heute und jeweils am 14.10 und am 28.10 startet eine Maschine nach Ho-Chi-Minh.

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No Access: Indien lässt Lufthansa-Maschinen nicht landen

Indiens Luftfahrtbehörde zeigt sich wenig kooperativ und lehnt den für Oktober angemeldeten Flugpplan der Kranich-Airline „unerwartet“ ab. Aus Sicht der indischen Behörden würde es zu „massiven Wettbewerbsnachteilen“ aufgrund der zu strengen Einreisebestimmungen für indische Staatsbürger kommen. Während die AUA-Mutter aufgrund einfacherer Bestimmungen die indischen Flughäfen bis zu 20 Mal pro Woche anfliegen kann, muss sich die Gegenseite mit etwa drei bis vier Flügen zufriedengeben. Diese Ungleichbehandlung führt nun dazu, dass alle Flüge bis einschließlich dem 20. Oktober aus dem Programm genommen werden müssen. Betroffene Fluggäste seien bereits heute Morgen davon in Kenntnis gesetzt worden, wie aero.de berichtet.  Deutschland und Indien erlauben seit Juni wieder gegenseitigen Flugverkehr. Im Oktober sollte die Linie nach Chennai wiederaufgenommen werden.

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Swiss zahlte 2020 bereits 585 Millionen Schweizer Franken zurück

Swiss baut den Berg an Rückerstattungsanträgen ab: Die Lufthansa-Tochter hat bis Ende September alle diesbezüglichen Anliegen von Schweizer Reiseveranstaltern, die bis Ende Juli eingegangen sind, abgearbeitet. Damit wurde die entsprechende Auflage des Bundes erfüllt. Zudem konnten auch die Anträge von Direktkunden aus demselben Zeitraum abgeschlossen werden. Den Kunden, die künftig davon betroffen sein werden, wird Hoffnung gemacht: noch im Oktober soll die vor der Pandemie übliche Bearbeitungszeit wieder erreicht werden. Insgesamt hat der Carrier im Corona-Jahr bereits über 1,1 Millionen Anträge bearbeitet und mehr als 585 Millionen Schweizer Franken rückerstattet. „Ich bin sehr froh, dass wir den Rückstand abarbeiten und die Auflage des Bundes wie geplant erfüllen konnten. Bereits seit Ende Juli können Reisebüros und Reiseveranstalter wieder die automatisierte Rückerstattungsfunktion im GDS nutzen, was den Auszahlungsprozess für unsere Vertriebspartner normalisiert hat“, so Swiss-Verkaufschef Tamur Goudarzi Pour. 

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SAA stellt den Flugbetrieb temporär ein

Die insolvenzbedrohte Fluggesellschaft South African Airways lässt ihre Flugzeuge vorerst am Boden. Grund dafür seien noch andauernde Gespräche über die Rettung des angeschlagenen Carriers.  9 Jahre. So lange hat die südafrikanische Airline keinen Gewinn mehr ausweisen können. Dementsprechend konnte sie nur mit staatlicher Hilfe und Bürgschaften über Wasser gehalten werden. Nun wurde im Zuge der Coronavirus-Krise erneut ein Rettungsverfahren eingeleitet, welches den Grundstein für einen Neubeginn legen sollte – in abgespeckter Form. Um diesen Prozess endgültig finalisieren zu können, stellt die Fluglinie den Betrieb ein. Und werde ihn erst wieder aufnehmen, wenn der neue Rettungsplan auf sicheren Beinen steht, wie das Nachrichtenmagazin Aero berichtet. Demzufolge brauche es umgerechnet 533 Millionen Euro. Die Gläubiger haben schon die Zustimmung erteilt – und dabei eine Finanzierungszusage der Regierung zur Bedingung gemacht. Eine Entscheidung soll in der kommenden Woche getroffen werden.

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Lufthansa: Flugplanänderungen stehen bevor

Lufthansa plant im Winter mit nur 30 Prozent des ursprünglichen Angebotes – das bringt Flugstreichungen mit sich.  Ein Ende der Coronavirus-Krise ist noch nicht in Sicht. Die Buchungszahlen sehen im Vergleich zu den Vorjahreswerten extrem mager aus. Aus diesem Grund kündigt der deutsche Flag-Carrier erhebliche Flugplan-Änderungen an. Diese sollen vor allem die nächsten Monate betreffen. Auch die Tochtergesellschaften Austrian Airlines, Swiss und Brussels Airlines seien davon nicht ausgenommen, wie reisevor9.de berichtet. In diesen unsicheren Zeiten sei es äußerst schwierig, einen Flugplan zusammenzustellen, der auch wirklich realisiert werden kann. Angekündigte Flugverbindungen können kurzfristig wieder gestrichen werden – betroffene Fluggäste würden aber informiert und soweit wie möglich automatisiert umgebucht, heißt es vonseiten des Unternehmens. Bei Umsteigeverbindungen hingegen könne eine manuelle Umbuchung der Zu- und Abbringerflüge erforderlich sein.

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United startet Corona-Schnelltests

Auf der Strecke San Francisco-Hawaii müssen Passagiere von United Airlines ab 15. Oktober 2020 vor dem Abflug einen Corona-Schnelltest absolvieren. Zunächst wird das neue Verfahren auf dieser Inlandsstrecke getestet, könnte jedoch schon sehr bald auf das ganze Streckennetz ausgedehnt werden. United Airlines ist die weltweit erste Fluggesellschaft, die einen konkreten Starttermin für die Einführung von Antigen-Tests vor dem Abflug benannt hat. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten feststehen und darüber entscheiden, ob man mitfliegen darf oder nicht. Die Lufthansa Group plant ebenfalls die neuen Schnelltests zu nutzen. Ein genauer Termin für den Start steht noch nicht fest, jedoch betonte zuletzt Konzernchef Carsten Spohr, dass es so rasch wie möglich erfolgen wird. Betroffen ist dann auch die Tochter Austrian Airlines, die entsprechende Pläne bereits offiziell bestätigt hat.

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