Tipps: Das braucht man für die Italien-Einreise

Italienische Flagge (Foto: Jan Gruber).
Italienische Flagge (Foto: Jan Gruber).

Tipps: Das braucht man für die Italien-Einreise

Italienische Flagge (Foto: Jan Gruber).
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Italien gilt als eines der beliebtesten Urlaubsländer überhaupt und hat sehr viel zu bieten. Kein Wunder: Heuer steht das südeuropäische Land hoch im Kurs, doch für die Einreise gilt es einiges zu beachten.

Italien teilt die Herkunftsstaaten in viele verschiedene Listen ein. Relevant für Urlauber aus Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und der Schweiz ist die Liste C. In dieser befinden sich die EU-Mitglieder sowie einige wenige Drittstaaten. Kommt man aus diesen, so genügen das PLF-Formular sowie der 3G-Nachweis.

Italien wäre nicht Italien, wenn nicht jede Region und jede Provinz zusätzlich ihre eigene Suppe kochen würde. Die Regionalregierungen können zusätzlich schärfere Einreisebestimmungen festlegen. Zum Beispiel verlangt Sizilien aus bestimmten Ländern kommend, darunter zum Beispiel Malta, Spanien und Portugal, die Teilnahme an einem obligatorischen Coronatest. Dieser ist kostenlos und sofern der Schnelltest negativ ausfällt, erhält man darüber eine schriftliche Bescheinigung. Viele Regionen bitten stichprobenartig zum Test, andere kontrollieren gar nicht.

Die italienische Regierung hat unter diesem Link ein äußerst nützliches Tool bereitgestellt, das bei der Einreiseplanung hilft. Man muss lediglich eingeben woher man kommt und wo man in Italien hin will und voilà man bekommt angezeigt was man genau braucht.

Italien-Einreise auf einen Blick

Muss ein PLF-Formular ausgefüllt werden?

Ja. Es handelt sich um ein Online-Formular, das ausgedruckt oder auf dem Smartphone mitgeführt werden muss. Italien nutzt die Plattform der EU, die sich unter diesem Link findet.

Was wird als 3G-Nachweis anerkannt?

Wahlweise:

  • Antigen-Schnelltestbefund, maximal 48 Stunden alt
  • PCR-Testbefund, maximal 48 Stunden alt
  • Nachweis über Genesung, maximal 180 Tage alt
  • Impfung – frühestens 14 Tage nach zweiter Impfung (Ausnahme: Johnson&Johnson, da nur eine Dosis vorgesehen)

Welche Impfstoffe werden anerkannt?

Alle, die von der EMA zugelassen sind.

Muss der 3G-Nachweis mit den EU-Zertifikaten erbracht werden?

Nein, es genügen auch die offiziellen Unterlagen von der Teststelle, der Behörde oder der klassische Impfpass. Die Verwendung der EU-Zertifikate wird aber ausdrücklich empfohlen, da so sprachlichen Barrieren vorgebeugt werden kann.

Kontrolliert Italien systematisch?

Nein, die Kontrollen erfolgen stichprobenartig. Die jeweilige Regionalregierung bestimmt, ob jeder Passagier kontrolliert wird oder nur stichprobenartig. Auch gilt es darauf hinzuweisen, dass einige Regionalregierungen zu stichprobenartigen Antigen-Schnelltests auffordern. Diese sind kostenlos.

Wo findet man offizielle Informationen?

Die Zentralregierung hat ein Tool bereitgestellt, das bei der Einreiseplanung hilfreich ist. Weiters sollten die Homepages der jeweiligen Regionalregierung geprüft werden, denn es kann zum Teil starke Abweichungen geben.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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