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Tourismusexperte empfiehlt „Design Thinking“ für den Alpentourismus

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Der Tourismus- und Markenentwickler Gerhard Gstettner kritisiert die Vorgehensweise bei der Entwicklung von Tourismusprodukten im Alpenraum. Er sieht einen Denkfehler darin, daß Angebote oft an den Bedürfnissen der Gäste vorbei entwickelt werden, ohne zuvor den direkten Austausch zu suchen.

Gstettner bemängelt, daß Ideen meist im Team entstünden und ohne Feedback der Gäste realisiert würden. Dabei würden oft Produkte geschaffen, die nicht den Anforderungen entsprächen. Er verweist auf die Methode des „Design Thinking“, die in der Industrie längst zum Standard gehöre.

Dieser strukturierte Prozeß beginne mit der Identifizierung eines Problems im Team. Anschließend finde ein offener Dialog mit den Gästen statt, um die tatsächlichen Bedürfnisse zu ermitteln. Basierend auf diesem Feedback werde ein Prototyp entwickelt, der getestet und angepaßt werde, bis er wirklich passe.

Gstettner betont, daß diese Herangehensweise Fehlentwicklungen verhindern und am Ende Geld sparen könne. Gerade im alpinen Tourismus sei es entscheidend, Produkte gemeinsam mit den Gästen zu schaffen, um die Angebote zu verbessern.

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