SAS-Heckflosse (Foto: Robert Spohr).
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Trotz hoher Nachfrage: SAS muss Rotstift ansetzen

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Unter anderem wegen des langen Pilotenstreiks im Sommer hat die angeschlagene skandinavische Fluglinie SAS im vergangenen Quartal trotz höherer Nachfrage große Verluste eingefahren.

Zwischen Mai und Juli, dem dritten Geschäftsquartal des Unternehmens, stand unter dem Strich netto ein Minus von umgerechnet rund 175 Millionen Euro. Der 15-tägige Pilotenstreik im Juli habe mehr als 380.000 Passagiere betroffen, wie das deutsche Online-Portal Aero berichtet. 4.000 Flüge mussten mitten in den Sommerferien gestrichen werden.

„Wir haben im dritten Quartal im Takt mit der Lockerung von Reisebeschränkungen weiter eine steigende Nachfrage verzeichnet“, so SAS-Chef Anko van der Werff in einer Aussendung. SAS habe in den vergangenen Monaten die höchste Passagierzahl seit Beginn der Corona-Pandemie erreicht. Der Streik habe aber die Anzahl der verkauften Tickets im Sommer beeinträchtigt.

Wegen verspäteter Flugzeuglieferungen und Personalmangels fallen im Herbst rund 1.600 weitere SAS-Flüge in Europa aus. Auch der Personalmangel hänge mit dem Streik zusammen, weil viele Piloten nun ihren Urlaub nachholten, hatte SAS erklärt. Zu Beginn des Jahres hatte die strauchelnde Fluglinie ein Sparprogramm angekündigt und im Juli Gläubigerschutz in den USA 

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