Eine Boeing 737-800 der United Airlines hat am Freitag auf ihrem Flug nach Cebu eine Notlandung am internationalen Flughafen Kansai in Osaka durchgeführt. Kurz nach dem Start in Narita hatten Cockpit-Anzeigen vor einem möglichen Frachtbrand gewarnt. Die Notlandung erfolgte aus Sicherheitsgründen, da ein solcher Brand im Fluge eine akute Gefahr darstellt.
Nach der Landung wurden die rund 140 Passagiere und Crewmitglieder über Notrutschen aus dem Flugzeug evakuiert. Fünf Personen erlitten leichte Verletzungen, was bei dieser Art der Evakuierung häufig vorkommt. Obwohl bei der anschliessenden Untersuchung kein Feuer gefunden wurde, mussten die Start- und Landebahnen des Flughafens vorübergehend geschlossen werden, was zu erheblichen Verzögerungen im Flugbetrieb führte.
Die Japanische Behörde für Transportsicherheit (JTSB) hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Ursache für die falsche Brandwarnung zu ermitteln. Experten der Behörde analysieren nun die Flugdaten und befragen die Crewmitglieder, um herauszufinden, was das elektronische Warnsystem ausgelöst hatte. Solche Vorfälle werden ernstgenommen, auch wenn sich die Gefahr als nicht existent erwies.