Boeing 737 Max (Foto: Jan Gruber).
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US-Behörde verhängt Millionenstrafe gegen Boeing

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Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat eine Strafzahlung von 3,1 Millionen Dollar gegen den Flugzeughersteller Boeing vorgeschlagen. Die Vergehen erstrecken sich über einen Zeitraum von September 2023 bis Februar 2024 und stehen im Zusammenhang mit dem Vorfall an einer Boeing 737 MAX am 5. Januar 2024, bei dem sich ein Kabinentürteil im Fluge löste.

Die Behörden führen Hunderte von Mängeln im Qualitätssystem an, die sowohl in Boeings Werk in Renton als auch beim Zulieferer Spirit AeroSystems in Wichita festgestellt wurden. Zudem wurde bekannt, daß Boeing zwei nicht flugtaugliche Maschinen zur Zulassung angemeldet hatte. Ein weiterer schwerer Verstoss bestand darin, daß ein Mitarbeiter, der nicht zur Zertifizierung berechtigt war, einen Sicherheitsbeauftragten bedrängte, ein Flugzeug trotz bestehender Mängel freizugeben. Der Vorgang betrifft die delegierten Autorisierungsrechte der FAA, die solche Prüfungen an Mitarbeiter der Hersteller übertragen hat.

Die vorgeschlagene Summe stellt die Höchststrafe dar, die die FAA gesetzlich verhängen darf. Der Vorgang fügt sich in eine Serie von Sicherheitsproblemen bei dem Flugzeughersteller ein, die seit den beiden Abstürzen der 737 MAX in den Jahren 2018 und 2019 aufgetreten sind. Boeing hat nun 30 Tage Zeit, um auf die Forderungen der Behörde zu reagieren.

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