Der Fraport-Konzern ist mit einem verhaltenen Start in das Geschäftsjahr 2025 gegangen. Wie der Flughafenbetreiber mitteilte, stiegen die Konzern-Umsatzerlöse, bereinigt um Erlöse aus Bau- und Erweiterungsmaßnahmen, im Vergleich zum Vorjahr um 6,3 Prozent auf 811,3 Millionen Euro.
Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 177,5 Millionen Euro, was einem Rückgang von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht, der von positiven Einmaleffekten beeinflusst war. Im ersten Quartal, traditionell das passagierschwächste des Jahres, verzeichnete der Konzern einen negativen Netto-Gewinn von minus 26,4 Millionen Euro (Vorjahr: plus 12,7 Millionen Euro).
Fraport-Chef Dr. Stefan Schulte erklärte, die operative und finanzielle Entwicklung im ersten Quartal sei wie erwartet schwächer als im Vorjahr ausgefallen. Er verwies auf Sondereffekte im Vorjahresquartal, wie Corona-Kompensationen und den frühen Osterbeginn. Zudem hätten gestiegene regulatorische Kosten in Deutschland das Wachstum gebremst. Dennoch erwartet Fraport für das Gesamtjahr weiterhin eine positive Geschäftsentwicklung, gestützt durch erfolgreich abgeschlossene Ausbauten an den Flughäfen Lima und Antalya.
Die Passagierzahlen in Frankfurt stagnierten im ersten Quartal mit 12,4 Millionen Fluggästen nahezu (minus 0,9 Prozent). Zuwächse gab es an den griechischen Fraport-Flughäfen sowie in Lima und Antalya. Für das Gesamtjahr 2025 rechnet Fraport mit bis zu 64 Millionen Passagieren in Frankfurt und einem moderaten Anstieg des Konzern-EBITDA. Das Konzernergebnis wird weiterhin im erwarteten Bereich von stabil bis leicht rückläufig gesehen.