Wien: A321neo-Ausfall verursachte lange Verspätung

A321-Heckflosse (Foto: Jan Gruber).
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Wien: A321neo-Ausfall verursachte lange Verspätung

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Am vergangenen Donnerstag sorgte die Fluggesellschaft Wizz Air in Wien für verärgerte Passagiere, denn der Kurs W6 2955, der um 12 Uhr 15 abheben sollte, startete erst um kurz vor 20 Uhr 00 Lokalzeit. Auch die Verbindung nach Eriwan war verspätet, jedoch nur um eine Stunde.

Beide Flüge hätten mit dem Maschinentyp Airbus A321neo durchgeführt werden sollen. Tatsächlich geflogen sind aber dann A321ceo. Die HA-LXV nach Korfu und die HA-LTH nach Eriwan. Um die Verspätung des Kurses W6 2954 (Korfu-Wien) zumindest minimieren zu können, wurde die Strecke “umgedreht”. Das heißt statt Wien-Korfu-Wien flog der Airbus A321 Korfu-Wien-Korfu. Zuvor wurde das Flugzeug ferry aus Bukarest eingeflogen und kehrte am Freitag kurz nach Mitternacht auch wieder leer in die Hauptstadt Rumäniens zurück.

Für den Flug W6 2891 wurde die HA-LTH ferry aus Krakau eingeflogen. Nebst dem Erwian-Umlauf bediente dieser Airbus A321 am Freitag ab Wien noch den Rom-Umlauf und wurde dann leer nach Warschau überstellt. Bedingt durch das Einfliegen dieses Mittelstreckenjets war der Eriwan-Flug am vergangenen Donnerstag um rund eine Stunde verspätet.

Die Fluggesellschaft Wizz Air bestätigte, dass die beiden Kurse verspätet waren. Ein Sprecher sagte dazu gegenüber Aviation Direct: “Die Flüge nach Korfu und Jerewan waren aus technischen Gründen verspätet”. Nähere Einzelheiten zur Ursache der technischen Probleme wollte man aber nicht nennen. Betroffen war jedenfalls eine Maschine des Typs Airbus A321neo, die deswegen nicht eingesetzt werden konnte.

Tankwagen hatte Panne in der Nähe einer Wizz-Air-Maschine

Am Freitag bot sich am Flughafen Wien-Schwechat ein nicht gerade alltägliches Bild. Vor einer Maschine von Wizz Air stand die Flughafenfeuerwehr mit Löschzügen und Blaulicht. Am Airbus des ungarischen Billigfliegers waren jedoch weder Rauch noch Feuer ersichtlich. Handelte es sich eventuell um eine Übung? Nein, denn es war tatsächlich ein realer Feuerwehreinsatz, jedoch war das Flugzeug von Wizz Air gar nicht betroffen und die Löschzüge standen rein zufällig in unmittelbarer Nähe der Maschine.

Ein Tankwagen meldete ein technisches Problem und vorsorglich wurde die Flughafenfeuerwehr dazu geholt. Letztlich musste diese nicht löschen, stand jedoch beratend und für den Ernstfall parat. Ein übliches Vorgehen, wenn es Probleme im Bereich der Betankung gibt. Der “Sprit” war übrigens gar nicht für Wizz Air bestimmt, sondern der Truck hatte lediglich zufällig in der Nähe des Flugzeugs eine Panne.

Dazu ein Sprecher des Carriers: “Die Flughafenfeuerwehr befand sich am Flugfeld weil ein Tankwagen technische Probleme hatte. Die örtliche Nähe zu einem Flugzeug von Wizz Air war somit ein reiner Zufall. Das Wizz Air Flugzeug wies keine Probleme auf.”

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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