Flughafen Luqa (Foto: Jan Gruber).
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Wien-Tochter: Luqa in den roten Zahlen

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Der maltesische Flughafen Luqa, eine Tochter der Flughafen Wien AG, schrieb im ersten Halbjahr 2020 einen Verlust in der Höhe von zwei Millionen Euro. Dieser wird primär auf den Umstand zurückgeführt, dass der Staat am 21. März 2020 einen Bann für sämtliche internationale Flüge erlassen hat. Inlandsflüge gibt es auf den maltesischen Inseln defacto nicht.

Aus der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen geht auch hervor, dass der Börsenkurs der Malta International Airport plc unter der Corona-Pandemie gelitten hat. Ein aus 250 Aktien bestehendes Paket notierte am Mittwoch bei 5,50 Euro.

Man zeigt sich jedoch auf den maltesischen Inseln vorsichtig optimistisch, denn seit der Lockerung der Einreisebestimmungen und der weitgehenden Aufhebung des Flugverbots werden nach und nach die Verbindungen und Frequenzen wieder hochgefahren. Die Monate Juli und August sind normalerweise die stärksten und wichtigsten Incoming-Tourismusmonate. Die Nachfrage wird zwar als „steigend“ beschrieben, jedoch reisen deutlich spürbar weniger Menschen nach Malta, Gozo und Comino, um dort ihre Sommerurlaube zu verbringen. Der Geschäftsleitung von Malta Air, ein Joint-Venture zwischen dem maltesischen Staat und dem Billigflieger Ryanair, bereitete zuletzt die äußerst schwache Buchungslage im Winterflugplan 2020/21 Grund zur Sorge. Man rechnet mit einem schweren Winter.

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