Wien: Wizz Air sagt Amman und Akaba ab – AUA setzt drei Strecken aus

Wizz Air und Austrian Airlines am Flughafen Pristina (Foto: Granit Pireci).
Wizz Air und Austrian Airlines am Flughafen Pristina (Foto: Granit Pireci).

Wien: Wizz Air sagt Amman und Akaba ab – AUA setzt drei Strecken aus

Wizz Air und Austrian Airlines am Flughafen Pristina (Foto: Granit Pireci).
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Die Billigfluggesellschaft Wizz Air erleidet am Flughafen Wien-Schwechat einen Rückschlag, denn die fulminant angekündigten Ziele Amman und Akaba werden vorerst nicht aufgenommen. Zuletzt wurden diese Destinationen im einstelligen Eurobereich beworben. Die Erstflüge hätten kurz vor Weihnachten 2021 stattfinden sollen.

„Vor Corona“ bot Wizz Air als einzige Fluggesellschaft Nonstopflüge zwischen Wien und Eilat (Israel), das sich unmittelbar neben Akaba befindet, an. Möglicherweise aufgrund der restriktiven Corona-Einreiseregeln Israels hat man sich heuer für den jordanischen Airport, der sich in Sichtweite des Flughafens Eilat-Ramon befindet, entschieden.

Sowohl aus den Winterflügen in die Bucht von Akaba als auch in die jordanische Hauptstadt Amman wird aber nichts. Wizz Air hat sich äußerst kurzfristig dazu entschlossen die beiden Routen in dieser Winterflugplanperiode 2021/22 nicht zu bedienen. Sämtliche Flüge wurden gestrichen bzw. aus dem Verkauf genommen.

Dem aktuellen Informationsstand nach plant Wizz Air das Ziel Amman ab 29. März 2022 an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag ab Wien-Schwechat anzubieten. Für Akaba hingegen gibt es noch keinen neuen Aufnahmetermin. Sofern diese Route im kommenden Winter für den Carrier noch interessant ist, könnte es sein, dass diese erst im Winterflugplan 2022/23 angeboten wird. Ebenfalls nicht auszuschließen ist, dass dann wieder nach Eilat-Ramon geflogen werden könnte. Allerdings vergeht bis dahin noch viel Zeit und die weiteren Entwicklungen in Sachen Corona sind nicht absehbar.

Wizz Air setzt Rom länger aus

Ebenso kurzfristig aus dem Verkauf genommen wurde die Wizz-Air-Strecke zwischen Wien und Rom. Diese sollte in den nächsten Tagen reaktiviert werden, jedoch entschied man sich kurzfristig dafür diese bis zum 1. März 2022 auszusetzen. Pikant an der Sache ist aber, dass just am 10. Dezember 2021 auf dieser Route besonders billige Flugscheine um 1,98 Euro verkauft wurden. Diese waren für den Reisezeitraum Jänner bis Feber 2022 erhältlich.

Der Mitbewerber Ryanair will an den Zielen Rom (CIA und FCO), Akaba und Amman festhalten. Auf den Jordanien-Strecken finden sich kurzfristig besonders niedrige Ticketpreise ab 4,99 Euro. Dies deutet darauf hin, dass auch der irische Konzern mit der Nachfrage ab Wien-Schwechat auf den beiden Routen kämpfen könnte.

AUA setzt Leipzig/Nürnberg, Bologna und Saporischschja aus

Austrian Airlines setzt nach Klagenfurt-Wien drei weitere Strecken temporär aus. Dabei handelt es sich um das Dreieck Nürnberg/Leipzig sowie um Bologna und Saporischschja (Ukraine).

Aus dem Reservierungssystem der Lufthansa-Tochter geht hervor, dass die Ziele Leipzig und Nürnberg zwischen 17. Jänner 2022 und 27. Feber 2022 nicht bedient werden sollen. Seit längerer Zeit werden die beiden deutschen Städte im Rahmen von Dreiecksflügen angesteuert. Bologna wurde zwischen 10. Jänner 2022 und 27. Feber 2022 aus dem Verkauf genommen.

Saporischschja ist die jüngste Destination, die Austrian Airlines in der Ukraine ansteuert. Man entschied sich im Zuge des Hochfahrens des Streckennetzes nicht mehr ins nahegelegene Dnipro, sondern in diese Stadt zu fliegen. Momentan wird diese Route vorwiegend nachts bedient. Zwischen 17. Jänner 2022 und 6. März 2022 werden seitens des Carriers keine Tickets verkauft.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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