Logo der Wiener Lokalbahnen (Foto: Jan Gruber).
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Wiener Stadtwerke stoßen Güterverkehrssparte Wiener Lokalbahnen Cargo ab

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Die Wiener Stadtwerke haben ein offenes Bieterverfahren zur Veräußerung ihrer Tochtergesellschaft Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH (WLC) eingeleitet. Dieser Schritt erfolgt, da der internationale Güterverkehr nicht zum Kerngeschäft des öffentlichen Versorgungsauftrags der Stadt Wien und der Wiener Stadtwerke-Gruppe gehört. Zudem wird die aktuelle Situation im Bahnlogistikmarkt als ein weiterer Beweggrund für den Verkauf genannt. Ziel ist es, bis Ende des Jahres einen Käufer für die WLC zu finden, der im Europäischen Wirtschaftsraum, der Schweiz oder dem Vereinigten Königreich ansässig ist und das Potenzial des Unternehmens aus eigener Marktstärke heraus weiterentwickeln kann.

Die Wiener Lokalbahnen Cargo GmbH ist ein etabliertes Unternehmen im Bereich des Schienengüterverkehrs. Ihre Wurzeln reichen bis ins Jahr 1886 zurück, als die „Actien-Gesellschaft der Wiener Localbahnen“ gegründet wurde und neben dem Personenverkehr auch den Gütertransport bediente. Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Güterverkehrssparte zu einem wichtigen Akteur im nationalen und internationalen Transportwesen. Die WLC bietet umfassende Logistiklösungen für verschiedene Branchen und verfügt über ein eigenes Streckennetz sowie moderne Umschlaganlagen. Trotz ihrer Bedeutung und ihres Potenzials sehen die Wiener Stadtwerke den internationalen Güterverkehr nicht als strategischen Kernbereich ihrer Geschäftstätigkeit an.

Der Verkaufsprozess soll transparent und bedingungslos ablaufen, um den bestmöglichen Käufer für die WLC zu finden. Es wird erwartet, daß sich eine Reihe von Logistikunternehmen und Investoren für die Übernahme der Wiener Lokalbahnen Cargo interessieren werden. Die WLC verfügt über eine gut positionierte Marktstellung, ein erfahrenes Team und Entwicklungspotenzial, was sie zu einem attraktiven Akquisitionsobjekt machen dürfte. Die Wiener Stadtwerke betonen, daß es ihr Anliegen ist, einen Käufer zu finden, der das Unternehmen langfristig erfolgreich weiterführen und seine Marktchancen optimal nutzen kann. Der Abschluss des Verkaufs wird bis zum Ende des Jahres 2025 angestrebt.

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