Wiener Riesenrad (Foto: Jan Gruber).
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Wiener Tourismus verzeichnet Zuwächse trotz wirtschaftlicher Herausforderungen

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Der Wiener Tourismus blickt auf eine insgesamt positive Wintersaison 2024/2025 zurück, die trotz eines wirtschaftlich schwierigen Umfelds Zuwächse bei Ankünften und Übernachtungen verzeichnen konnte. Nach einem starken Start in die Saison und einer leichten Abschwächung im Februar und März stiegen die Ankünfte um 2,2 Prozent und die Übernachtungen um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders die Monate November bis Jänner sowie der April trugen zu diesem positiven Ergebnis bei.

Die wirtschaftliche Situation in Deutschland hinterließ jedoch auch im Wiener Tourismus Spuren, mit einem leichten Rückgang der Nächtigungen deutscher Gäste um 0,2 Prozent. Erfreulich entwickelte sich hingegen der US-amerikanische Markt, der ein deutliches Wachstum von 12,7 Prozent verzeichnete und sich damit zu einem der vier wichtigsten Herkunftsmärkte für Wien entwickelte, hinter Deutschland, Österreich und dem Vereinigten Königreich.

Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in Wien blieb mit 3,8 Nächten stabil. Zuwächse konnten insbesondere aus Israel und Österreich verzeichnet werden, während das Vereinigte Königreich leicht an Marktanteilen verlor. Es wird darauf hingewiesen, daß die tatsächlichen Übernachtungszahlen möglicherweise noch höher liegen, da viele Aufenthalte in privaten Unterkünften statistisch nicht erfasst werden. Für die kommende Sommersaison zeigt sich der Wiener Tourismus vorsichtig optimistisch.

Die Ergebnisse der Wintersaison deuten darauf hin, daß Wien seine Attraktivität als Reiseziel trotz globaler wirtschaftlicher Schwankungen behaupten konnte. Die Diversifizierung der Herkunftsmärkte, insbesondere das starke Wachstum aus den Vereinigten Staaten, scheint eine wichtige Rolle bei der Stabilisierung der Nächtigungszahlen gespielt zu haben. Die vorsichtige Zuversicht für den Sommer läßt erwarten, daß sich der positive Trend fortsetzen könnte.

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