Airbus A321 (Foto: 4300streetcar).
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Zwischenfall in San Francisco: American Airlines A321 verliert Triebwerksteil beim Start

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Ein Airbus A321 der Fluggesellschaft American Airlines erlitt am Freitag beim Start vom internationalen Flughafen San Francisco (SFO) auf dem Weg zum Dallas/Fort Worth International Airport (DFW) ein Triebwerksproblem, wodurch Trümmerteile auf der Startbahn 01R zurückblieben. Nachdem Rauch aus einem der Triebwerke des Jets aufgestiegen war, wurde bei einer anschließenden Inspektion der Startbahn eine Schubumkehrverkleidung gefunden.

Das neun Jahre alte Flugzeug vom Typ A321-200 setzte seinen dreistündigen Flug nach Dallas/Fort Worth ohne weitere Vorkommnisse fort und landete sicher. Allerdings blieb der Jet in Dallas für weitere Inspektionen am Boden. Ein Sprecher der Fluggesellschaft bestätigte, daß es ein technisches Problem gegeben habe, und teilte mit, daß das Wartungsteam nach der Landung Inspektionen und Wartungsarbeiten an dem Flugzeug durchgeführt habe.

Triebwerksteil geht während des Starts verloren

Wie zuerst von „The Aviation Herald“ berichtet wurde, führte die A321-200 mit der Registrierung N159AN den Flug AA1175 von SFO nach DFW durch, als sich der Vorfall während des Starts ereignete. Beim Start von der Startbahn 01R in SFO um 07:32 Uhr Ortszeit wurde eine Rauchfahne aus dem linken Triebwerk des Flugzeugs beobachtet.

Die Flugbesatzung setzte den Steigflug auf Flugfläche 350 fort, möglicherweise ohne Kenntnis der Triebwerksprobleme, während die Behörden am Boden eine Startbahninspektion durchführten und eine Schubumkehrverkleidung des linken Triebwerks entdeckten. Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA berichtete: „FLUGZEUG BEIM ABFLUG, RAUCHWOLKE UND TRÜMMER AUF DER BAHN GEFUNDEN, EINE SCHUBUMKEHRVERKLEIDUNG DES LINKEN TRIEBWERKS.“ Die A321 setzte ihren Flug nach Dallas/Fort Worth fort und landete weniger als drei Stunden nach dem Start sicher.

Fluggesellschaft betont keine Beeinträchtigung der Flugsicherheit

Ein Sprecher von American Airlines erklärte gegenüber dem „San Francisco Chronicle“, daß das Flugzeug ein „mechanisches Problem“ gehabt habe, welches „die Sicherheit des Fluges nicht beeinträchtigte oder das Flugzeug am Weiterflug hinderte“. Wichtiger sei, daß die auf der Startbahn zurückgebliebenen Fremdkörpertrümmer entdeckt und geborgen wurden, da dieser Aspekt des Vorfalls ein ernsteres Sicherheitsrisiko für andere Flugzeuge darstelle, die die Startbahn nutzen.

Gegenüber „Simple Flying“ fügte ein Sprecher hinzu: „Der Flug landete sicher in DFW, wo er von unserem Wartungsteam inspiziert und repariert wurde. Sicherheit hat für uns oberste Priorität, und wir untersuchen diesen Vorfall.“ Daten von ch-aviation zufolge hatte das neun Jahre alte Flugzeug bis März 2025 über 30.000 Flugstunden und fast 11.000 Flugzyklen absolviert. Die Fluggesellschaft äußerte sich nicht dazu, ob die Piloten Kenntnis von einem Problem mit dem Triebwerk hatten. Die A321-200 blieb für weitere Inspektionen und Wartungsarbeiten am Boden und befand sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung weiterhin in Dallas/Fort Worth.

Eine Schubumkehrverkleidung befindet sich im Schubumkehrsystem eines Triebwerks und dient dazu, Komponenten vor extremer Hitze und Belastung zu schützen. Die IAE V2500-Triebwerke der A321 verfügen über Kaskadenschubumkehrer, die Sperrklappen verwenden, um den Luftstrom umzuleiten und so eine größere Bremswirkung zu erzielen. American Airlines betonte, daß der Verlust dieses Bauteils die unmittelbare Sicherheit des Fluges nicht beeinträchtigte, da Flugzeuge für Landungen allein mit den Bremssystemen zugelassen sind. Schubumkehrer sind jedoch ein wichtiger Bestandteil der Fähigkeiten eines Flugzeugs und bei Notfällen, in denen eine sofortige Bremswirkung erforderlich ist, wie beispielsweise bei einem Startbahnüberschuss oder bei nassem Untergrund, unerläßlich.

Üblicherweise setzen Piloten Schubumkehrer bei Landungen ein, um die Belastung der Bremsen zu verringern, eine Überhitzung der Bremsen zu vermeiden und den Bremsenverschleiß zu reduzieren.

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