Mai 28, 2020

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Mai 28, 2020

AUA kündigt Neustart an

Überwiegend mit den Turbopropflugzeugen des Typs Dash 8-400 und den Embraer-195-Regionaljets wird Austrian Airlines am 15. Juni 2020 den Flugbetrieb nach fast drei Monaten „Pause“ wiederaufnehmen. Die ersten Flüge sollen nach London, Paris und Brüssel abheben. In der ersten Woche des Neustarts, von 15. bis 21. Juni, bietet Austrian Airlines folgende Verbindungen an: Amsterdam, Athen, Basel, Berlin, Brüssel, Bukarest, Dubrovnik, Düsseldorf, Frankfurt, Genf, Hamburg, Kopenhagen, Larnaka, London, München, Paris, Pristina, Sarajevo, Skopje, Sofia, Stockholm, Stuttgart, Tel Aviv, Thessaloniki, Tirana, Varna und Zürich. In der Folgewoche, von 22. bis 28. Juni, kommen noch diese Destinationen hinzu: Belgrad, Graz, Innsbruck, Kiew, Košice, Mailand, Nizza, Prag, Split und Warschau. Austrian Airlines wird somit in den ersten beiden Wochen des Neustarts, vorbehaltlich neuer behördlicher Beschränkungen, zu 37 Destinationen abheben und durchschnittlich 5 Prozent Angebot verglichen zum Vorjahr im Programm haben. Der entsprechende Flugplan ist ab sofort unter anderem auf austrian.com sichtbar. Zum Einsatz kommen vorerst hauptsächlich kleinere Maschinen wie Embraer 195 und Dash 8. In den Folgewochen sollen weitere Destinationen aufgenommen werden. Der Flugplan für Juli wird derzeit ausgearbeitet. Informationen hierzu folgen demnächst. „Wir freuen uns alle, dass Austrian Airlines endlich wieder abhebt. Ich bedanke mich bei unseren Kundinnen und Kunden für ihre Geduld und ihr Verständnis. Und natürlich bedanke ich mich bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die während dieser letzten Monate weiter fest zu ihrer Austrian gestanden sind. Sobald wir auf der Kurz- und Mittelstrecke wieder genügend Zubringerverkehr aufgebaut haben, werden wir auch wieder Langstreckenflüge anbieten. Das könnte schon im Juli der Fall

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Lufthansa-Aufsichtsrat lehnt Rettungspaket ab

Die Kontrolleure des Kranichs stimmen gegen die von der EU-Kommission gemachten Slot-Auflagen. Auf die rettenden Staatsmilliarden muss der Konzern also weiter warten – doch allzu viel Zeit bleibt nicht. Der Lufthansa-Aufsichtsrat hat die Entscheidung über das von Konzern und Politik geschnürte Rettungspaket überraschend vertagt. Die „aktuell indizierten Auflagen der EU-Kommission“ würden eine „Schwächung der Drehkreuzfunktionen in Frankfurt und München zur Folge haben“ und könnten daher nicht zugestimmt werden, heißt es in einer Pflichtmitteilung an die Aktionäre. Die Einladung zu einer außerordentlichen Hauptversammlung werde „zunächst“ nicht ausgesprochen. Dem Vernehmen nach fordert Brüssel im Gegenzug für das neun Milliarden Euro schwere Staatspaket, dass Lufthansa bis zu 20 Slot-Paare an beiden Airports aufgibt. „Die daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen auf das Unternehmen und die vorgesehene Rückführung der Stabilisierungsmaßnahmen sowie mögliche Alternativszenarien müssen intensiv geprüft werden“, heißt es weiter. Medienberichten zufolge bietet der Konzern an, maximal drei Zeitnischen aufzugeben. Deutschland will über den für die Corona-Rettung von Unternehmen geschaffenen Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) neun Milliarden Euro in den Konzern pumpen, der nach eigenen Angaben bis zu einer Million Euro Liquidität pro Stunde einbüßt. Dies sei der einzig gangbare Weg „zur Zur Aufrechterhaltung der Solvenz“, so der Aufsichtsrat.

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