Mai 30, 2020

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Mai 30, 2020

Staat greift Fiji Airways unter die Flügel

Mit etwa 205 Millionen U.S.-Dollar greift Fiji dem Staatscarrier unter die Flügel. Von der Corona-Pandemie wurde dieser ebenfalls schwer getroffen. Fiji Airways bekommt Unterstützung: Die Regierung stehe dem angeschlagenen Carrier mit einer Finanzspritze zur Seite. Umgerechnet 205 Millionen US-Dollar habe man locker gemacht, um die Fluggesellschaft möglichst heil durch diese Krise zu bringen. Fiji leide massiv unter den krisenbedingten Umsatzeinbußen und könne sich ohne staatliche Hilfe kaum noch über Wasser halten. Zu dieser Entscheidung sei man gekommen, nachdem man die Situation des Unternehmens genauer unter die Lupe genommen hat. Zudem wolle man nicht noch mehr Angestellte gehen sehen. Zuletzt schickte die Fluglinie nahezu 800 Mitarbeiter nach Hause, wie ch-aviation.com berichtet.

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SAS kündigt „Corona-Comeback“ an

Das Star-Alliance-Mitglied SAS wird am 1. Juni 2020 wieder aus dem „Corona-Schlaf“ erwachen. Der Flugbetrieb soll stufenweise wiederaufgenommen werden. Wie viele andere Mitbewerber feiert auch die skandinavische SAS im nächsten Monat ihr Comeback. Beginnend mit dem 1. Juni wird der Carrier den Flugbetrieb schrittweise wieder aufnehmen. Zuerst wolle das Geschäft innerhalb der skandinavischen Halbinsel wiederbeleben, bevor internationale Ziele angeflogen werden. Ab Stockholm bietet man Verbindungen von und nach Malmö, Ängelholm, Kalmar und Skellefteå an. Außerdem soll der Flugverkehr nach Helsinki und Turku (Finnland) wieder aufgenommen werden. In Norwegen, wo SAS bereits alle inländischen Ziele bedient, ist es jetzt möglich, von Bergen und Stavanger nach Kopenhagen und von Stavanger nach Aberdeen zu fliegen. Von Kopenhagen aus nimmt man Langstreckenziele auf – Amsterdam, New York und Chicago. Außerdem werde die Flottenstärke pünktlich zum Restart von 15 auf 30 Maschinen verdoppelt. „Zusätzlich zu den Routen, die jetzt dem Flugprogramm hinzugefügt werden, plant SAS, mehr Verbindungen anzubieten, da die Maßnahmen vieler Länder wieder gelockert werden und die Nachfrage nach Reisen in Skandinavien und weltweit steigt“, heißt es in der Mitteilung.

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Wizzair: Larnaka neu ab Dortmund

Dreimal pro Woche geht es ab Mitte Juli 2020 nonstop ab Dortmund nach Larnaka. Der Carrier baut seine Präsenz auf dem deutschen Airport damit weiter aus. Ab dem 11. Juli können Reisende von Dortmund aus nach Larnaka fliegen. Der Low Cost Carrier Wizz Air steuert die Stadt in Zypern dreimal in der Woche an. Dienstags, donnerstags und samstags heben die Flieger zum östlichen Mittelmeer ab. „Dass die Wizz Air am Standort Dortmund auch in Zeiten der Corona-Pandemie nicht nur festhält, sondern diesen durch eine neue Strecke weiter stärkt, gibt uns allen Grund, zuversichtlich in die Zukunft zu blicken. Auch für unsere Passagiere ist die neue Strecke ein gutes Signal: Alle touristischen Player geben ihr Bestes, Urlaube im Jahr 2020 möglich zu machen. Mit Larnaka haben vor allem Touristen und Sonnenanbeter eine attraktive, neue Alternative“, so Guido Miletic, Abteilungsleiter Marketing und Sales am Flughafen Dortmund.

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April: Nur 100 Passagiere in Bremen

Im April 2020 zählte der norddeutsche Airport aufgrund der Corona-Pandemie nur 100 Passagiere. Ein Tiefpunkt in der Geschichte des Flughafens. An den diesjährigen April wird man sich am Bremer Flughafens wohl nicht so gerne zurückerinnern. Das Passagieraufkommen lag bei ganzen 100 Fluggästen – ein Rekordtiefwert. Außerdem verringerte sich die Anzahl der Flugbewegungen um 80 Prozent. Und obwohl der Airport dadurch in finanzielle Schwierigkeiten geriet, musste man dennoch betriebsbereit bleiben – etwa für Ambulanzflüge oder Transportmaschinen. Deswegen sei es nicht überraschend, dass die Zukunftsaussichten dunkel seien. Erst kürzlich habe der Flughafenchef mitgeteilt, dass der Umsatzverlust bis Ende des Jahres bei rund 33 Millionen Euro liegen werde, wie weser-kurier.de berichtet.

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Streit: Serbien wirft Montenegro Airlines raus

Ein Streit um Grenzöffnungen führt zum Rauswurf von Montenegro Airlines in Serbien. Die serbische Regierung verbietet Montenegro Airlines auf serbischem Boden zu landen. Auslöser soll eine zuvor veröffentliche Liste sein. Darin nennt Montenegro neun Länder, mit denen es ab dem 1. Juni seine Grenzen wieder öffnen möchte – darunter Kroatien, Slowenien oder Albanien. Serbien bleibt dabei außen vor. Erst gestern kündigte die Airline die Wiederaufnahme des Flugbetriebs in der ersten Junihälfte an, wie exyuaviation.com berichtet. Der Carrier sei durch die Covid-19-Pandemie ohnehin schon geschwächt, politische Reibereien würde man in der jetzigen Situation am wenigsten benötigen. Hoffnung auf eine rasche Aufhebung des Verbots macht der montenegrinische Botschafter in Belgrad. Laut ihm seien die Länder, mit denen man eine Grenzöffnung anstrebt, „noch nicht endgültig festgelegt.“ 

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Ljubljana erwacht aus dem „Corona-Schlaf“

Mehrere Airlines kündigen neue Strecken oder aber die Wiederaufnahme ihrer Routen ab der Hauptstadt Sloweniens an. Der Flughafen in Ljubljana wurde am 12. Mai wieder für den kommerziellen Flugverkehr geöffnet. Dennoch würde es bis dato nur wenige Fluggesellschaften geben, die die slowenische Stadt in ihr Streckennetz aufnehmen. Finnair machte sogar einen gänzlichen Rückzieher und strich alle Flüge von Helsinki aus bis Jahresende. Vor dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus sollte Ljubljana in der diesjährigen Sommersaison von 17 Airlines aus 22 Städten in fünfzehn Ländern angeflogen werden. Nun sei die Planung ins Stocken geraten, viele Carrier würden noch mit der Wiederaufnahme zögern, wie exyuaviation.com berichtet. Ein langsamer, aber dennoch positiver Trend ist trotzdem zu erkennen – Fluglinien wie Brussels, Wizz Air oder Air France haben schon angekündigt, den Airport künftig wieder anzufliegen.

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Wizzair nimmt Larnaka ab Memmingen auf

Wizzair baut die Präsent am Regionalflughafen Memmingen weiter aus. Ab 11. Juli 2020 gibt es drei wöchentliche Larnaka-Flüge. Neben Dortmund kündigt auch der Flughafen Memmingen an, sein Streckennetz weiter auszubauen. Ab dem 11. Juli bietet Low Cost Carrier Wizz Air das Reiseziel Larnaka an. Dreimal in der Woche – Dienstag, Donnerstag und Samstag – soll die Hafenstadt an der Südküste Zyperns bedient werden.   „Wir freuen uns sehr, dass unsere Fluggäste nun wieder Zypern erreichen können. Seit Jahren steht die Mittelmeerinsel auf dem Wunschzettel vieler Passagiere. Jetzt können wir die Lücke wieder schließen und haben mit dieser touristischen Perle ein weiteres Ferienziel am Start“, kommentiert Marcel Schütz, Bereichsleiter Aviation, die neue Route. Urlauber können ab sofort mit der Planung beginnen, der Ticketverkauf habe bereits begonnen. Die neue Strecke unterstreiche auch, so Schütz, welche Bedeutung der Standort Memmingen für Wizz Air habe.

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Wizzair startet in Salzburg

Nach Wien nimmt die ungarische Billigfluggesellschaft nun auch Flüge ab Salzburg auf. Gerüchte gab es schon lange, doch nun ist es fix. Nachdem der Low Cost Carrier gestern erst zwei neue Basen eingeweiht hat, folgt prompt die nächste Ankündigung: Ab Juli können Fluggäste vom Salzburger Flughafen aus nach Larnaka, Kiew, Bukarest, Belgrad, Tuzla und Skopje fliegen. Alle sechs neuen Routen waren bisher noch nicht direkt von Salzburg erreichbar. „Mit den angekündigten Strecken wird der Salzburger Flughafen jährlich um mehr als 200.000 Sitzplätze erweitert und die Stadt und die Region mit derzeit noch nicht bedienten Zielen verbinden“. CEO József Váradi „Wizz Air kommt nach Salzburg und das in diesen sehr schwierigen Zeiten! Dies ist nicht nur ein sehr wichtiges Signal für uns und den Markt, sondern unterstreicht auch den Wert dieser Region. Wir hatten immer eine große Nachfrage nach direkten Verbindungen nach Osteuropa, die wir jetzt mit Wizz Air anbieten können. Ich bin von ganzem Herzen davon überzeugt, dass alle Ziele von unserem Markt gut angenommen werden“, freut sich Bettina Ganghofer, Flughafen Salzburg Geschäftsführerin. Anschließend zog József Váradi weiter nach Tirana. Ob er für die albanische Hauptstadt auch neue Strecken mit im Gepäck hat, wird sich noch zeigen… Die neuen Salzburg-Strecken auf einen Blick:

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Deutschland: Ryanair übernimmt Lauda-Löhne

Einen Tarifvertrag soll nun auch in Deutschland abgeschlossen werden. Bis zu 20 Prozent weniger Lohn könnte es für die Besserverdiener geben. Der Abbau von Stellen ist aus Sicht der Geschäftsleitung unausweichlich. Für die Lauda-Crews in Düsseldorf und Stuttgart brachte der Freitag-Abend zunächst gute Nachrichten, denn die Geschäftsleitung teilte in einem Rundschreiben mit, dass der Mutterkonzern Ryanair die finanziellen Mittel für die Auszahlung der Mai-Löhne bereitgestellt hat. Gegen die Ablehnung der Kurzarbeit wird man jedoch weiterhin klagen und der Zeitpunkt einer möglichen Bewilligung ist ungewiss. Doch der folgende Absatz dürfte insbesondere den Kollegen in Wien bekannt vorkommen. Die Lauda-Geschäftsleitung schreibt, dass die Bases Düsseldorf und Stuttgart innerhalb des Ryanair-Netzwerks eine inakzeptable Performance aufweisen. Ähnlich wurde in Österreich auch argumentiert und nebst der Corona-Krise als Grund für einen neuen Kollektivvertrag genannt. In Deutschland hat man derzeit keinen Tarifvertrag und kündigt an, dass man nun mit der Gewerkschaft einen abschließen will. Die Löhne sollen laut dem vorliegenden Rundschreiben um bis zu 20 Prozent („bei Höherverdienern“) sinken. Die beiden Bases müssen eine höhere Effizienz liefern, um den Wert von Lauda innerhalb der Ryanair Group unter Beweis zu stellen. Auch ist zu lesen, dass der Abbau von Stellen in Stuttgart und Düsseldorf „unausweichlich“ ist. Bis zum 21. Juni 2020 soll ein so genanntes Eckpunkte-Papier für den Abschluss eines Tarifvertrags ausgearbeitet werden. Dieses soll auch die Grundlage dafür bilden, dass in Stuttgart und Düsseldorf „hoffentlich im Juli 2020“ der Flugbetrieb wiederaufgenommen werden kann. Dieser ist derzeit reduziert geplant und vorerst soll nur an den Verkehrstagen Freitag,

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Deutschland: Lauda hat ein Geld für Löhne

Die deutschen Lauda-Mitarbeiter in Düsseldorf und Stuttgart werden definitiv vergebens auf ihren Girokonten nach ihrem Mai-Gehalt suchen, denn das Unternehmen informierte am Donnerstag darüber, dass man nicht mehr in der Lage ist dieses auszubezahlen. Bereits am 15. Mai 2020 kündigte Personaldirektor Robert Wall an, dass ein solcher Schritt bevorstehen könnte – Aviation.Direct berichtete. In einem AviationNetOnline vorliegenden Anschreiben, das Iluta Svicka, Head of HR, unterschrieben ist, wird als Hauptgrund der von der Bundesagentur für Arbeit abgelehnte Antrag auf Kurzarbeit angegeben. Weiters verweist man darauf, dass in den letzten beiden Jahren Verluste in der Höhe von 200 Millionen Euro angehäuft wurden und seit 17. März 2020 keine nennenswerten Einnahmen aus Ticketverkäufen mehr vorhanden sind. Das Verhalten der Bundesagentur für Arbeit Würzburg wird im Anschreiben an die Lauda-Mitarbeiter in Düsseldorf und Stuttgart als ungesetzlich bezeichnet. Klärungsversuche hätten bislang keinen Erfolg gebracht. Man habe nun die Firmenanwälte mit der Einbringung von Klagen gegen den Rechtsträger der Bundesagentur für Arbeit beauftragt. Mit einer schnellen Lösung rechnet man nicht. Ein möglicher Auszahlungstermin wurde den Beschäftigten nicht genannt. Deutsche Lauda-Mitarbeiter sollten dringend zur eigenen Absicherung über Hartz-IV-Antrag nachdenken Für die Beschäftigten der Fluggesellschaft Lauda hat dies nun erhebliche Konsequenzen, denn Anspruch auf Arbeitslosengeld oder Insolvenzgeld haben diese nicht, da weder die Dienstverhältnisse aufgelöst wurden, noch der Gang zum Konkursrichter angetreten wurde. Somit bleibt den Betroffenen nur noch der Weg ins so genannte Jobcenter und das demütigende Bitten um Unterstützung aus den Hartz IV-Mitteln. Diese sind in Deutschland gegenüber der österreichischen bedarfsorientierten Mindestsicherung nicht nur geringer, sondern auch

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