Juni 2, 2020

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Juni 2, 2020

Lufthansa schreibt Maskenpflicht vor

An Bord der Flugzeuge von Lufthansa, Eurowings und Cityline muss eine Maske getragen werden. Die anderen Carrier des Konzerns prüfen dies derzeit ebenfalls. Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist ab der kommenden Woche Pflicht an Bord eines Lufthansa-Flugs. Von der Verpflichtung ausgenommen sind laut Mitteilung Kinder im Alter von bis zu sechs Jahren sowie Personen, denen das Tragen einer Maske gesundheitsbedingt oder aufgrund einer Behinderung nachweislich nicht möglich ist. Dies gilt für Flüge von Lufthansa, Eurowings und Cityline. Die übrigen Konzern-Airlines würden eine Maskenpflicht aktuell prüfen. Die Masken müssen ab dem Zeitpunkt des Boardings der Maschinen bis zum Verlassen dieser getragen werden. Ausnahmen sind der Verzehr von Getränken und Speisen, Kommunikation mit Gehörlosen, zu Identifikationszwecken sowie „für sonstige notwendige, mit dem Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes unvereinbare Tätigkeiten“. Lufthansa empfiehlt bereits seit dem 4. Mai das Tragen einer Maske an Bord.

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Wien: Ryanair vor Aufnahme von 65 Strecken

Gibt es bist Donnerstag keinen neuen KV bei Lauda, so wird Ryanair die Aufnahme von 64 zusätzlichen FR-Strecken ab Wien verkünden. Ein Entwurf der Pressemitteilung wurde den Sozialpartnern bereits geschickt. Sollte bis Donnerstag keine Einigung zwischen der Gewerkschaft Vida und der Wirtschaftskammer in Sachen des neuen Lauda-Kollektivvertrags erreicht werden, so will Ryanair die Aufnahme von insgesamt 65 Destinationen im Eigenbetrieb verkünden. Ein Entwurf der Medienmitteilung wurde bereits den Sozialpartnern und Lauda-Mitarbeitern zugestellt. Die Strecke Warschau-Modlin ist nie als „Lauda“-Route geplant gewesen, sondern stets unter AL- bzw. FR-Flugnummern. Somit würde Ryanair am Donnerstag die Aufnahme von 64 zusätzlichen Strecken, die mit 18 Boeing 737-800 bedient werden sollen, verkünden. Davon wären drei Maschinen in Wien stationiert und die anderen 15 fliegen von anderen Bases im Rahmen ihrer Umläufe in die österreichische Bundeshauptstadt. Laut dem Entwurf der Medienmitteilung sollen Lauda-Tickets, die für die Monate Juli, August und September ausgestellt werden, auf die Ryanair-Flüge umgebucht werden. Es könnte zu Änderungen der Flugzeiten kommen. Der irische Lowcoster würde – so bei der Tochter Lauda keine Einigung in Sachen Kollektivvertrag – erzielt werden kann, ab Wien in 23 Länder fliegen. Bei Lauda würden die Mitarbeiter dann ihre Jobs verlieren.

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Lauda-Mitarbeiter ziehen vors Parlament

Am Dienstag wollen Lauda-Mitarbeiter vor dem Parlament demonstrieren und auf ihr Schicksal aufmerksam machen. Gefordert wird, dass die Sozialpartner zum Verhandlungstisch zurückkehren sollen. Demonstrationen vor dem österreichischen Parlament finden beinahe täglich statt, doch erstmals halten Airline-Bedienstete eine Manifestierung ab. Am heutigen Dienstag ab 9 Uhr 30 werden Piloten und Flugbegleiter von Lauda ihren Unmut über den bisherigen Verlauf der KV-Verhandlungen kundtun. Gerechnet wird mit rund 200 Teilnehmern, wobei keine weiteren Angaben gemacht wurden. Hintergrund ist, dass vergangene Woche die Verhandlungen zwischen Wirtschaftskammer und Vida gescheitert sind. Aufgrund diverser Bedenken verweigerte die Gewerkschaft die Unterschrift auf den Kollektivvertrag. Kritisiert wurde unter anderem das Grundgehalt für Junior-Flugbegleiter. Thomas Gurgiser, der an Seiten der Wirtschaftskammer an den Verhandlungen teilgenommen hat, widerlegte in einer Berechnung die Aussagen der Gewerkschaft. Momentan wohl eine Ansichtssache wie man den vorliegenden KV für Piloten bzw. jeden für Flugbegleiter auslegen will. Im Vorfeld der Demonstration wurde bekannt, dass die Vida-Gewerkschafter Roman Hebenstreit und Daniel Liebhart zahlreiche E-Mails von Lauda-Mitarbeitern, die sowohl die Unterfertigung des KV-Entwurfs als auch die Rückkehr zum Verhandlungstisch fordern. Scans der Nachrichten an die Vida sind unter diesem Link zur Einsicht bereitgestellt. Auch wandten sich viele an diverse Landes- und Bundespolitiker und baten dabei um Vermittlung in der verzwickten Situation. Eine Einmischung oder gar „Weisung“ wurde nicht gefordert, lediglich Vermittlung. Mit der Demo wollen die Lauda-Beschäftigten nun die Politik auf ihr Schicksal und die verfahrene Situation aufmerksam machen. Gefordert wird, dass WKO und Vida an den Verhandlungstisch zurückkehren und zum Erhalt der Arbeitsplätze eine Lösung finden.

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