Juni 4, 2020

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Juni 4, 2020

Retourkutsche: USA sperren chinesische Airlines aus

Die Vereinigten Staaten spielen das Spiel mit: Nachdem China amerikanischen Passagierflugzeugen weiterhin die Landung verwehrt, verbietet die USA auch chinesischen Fluggesellschaften die Einreise ab dem 16. Juni. So wolle man Druck auf die Volksrepublik ausüben, wie aero.de berichtet. Damit gehen die Provokationen der beiden Handelsmächte in die nächste Runde. Schon gestern ließ die chinesische Regierung die USA bei weiteren Lockerungen außen vor. Von dem jüngsten Erlass seien der US-Regierung zufolge derzeit folgende Fluglinien betroffen: Air China, China Eastern Airlines, China Southern Airlines und Xiamen Airlines.

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Gericht: Hamburg-Ausbau war rechtens

Für den Richter des Oberverwaltungsgerichtes ist die Rechtslage eindeutig: Mit dem Ausbau des Hamburger Flughafens hat sich niemand etwas zu Schulden kommen lassen. Anfang letzten Jahres hatte der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Zweifel an dieser Sache – und deswegen geklagt. Konkret ging es bei dieser Gerichtsverhandlung um die Frage, ob ein Bauvorhaben auch nach mehr als 20 Jahren nach den alten Plänen umgesetzt werden kann. Dabei wurde schon ein Terminal fertig gestellt, doch könne aufgrund des Rechtsstreits noch nicht in Betrieb genommen werden, wie abendblatt.de berichtet.  Umso mehr freut man sich nun über das Urteil. „Wir hatten zu keiner Zeit Zweifel an der Rechtmäßigkeit“, so Wirtschaftssenator Michael Westhagemann. „Andernfalls wäre nie eine Baugenehmigung erteilt worden. Das war aus unserer Sicht auch von Anfang an klar.“ Die Freude ist aber nur kurzweilig. Denn die Inbetriebnahme der Halle könnte angesichts der Corona-Pandemie weiter nach hinten verschoben werden.

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Neuer Asien-Pazifik-Chef bei Airbus

Mit Patrick de Castelbajac an der Spitze stellt sich der europäische Flugzeugbauer Airbus in der Asien-Pazifik-Region neu auf. Ab dem 1. Juli 2020 hat Airbus einen neuen Präsidenten der Asien-Pazifik-Region: Anand Stanley tritt die Nachfolge von Patrick de Castelbajac an, welcher das Unternehmen verlässt. Stanley wird damit künftig von Singapur aus für die Angelegenheiten des Flugzeugbauers in diesem Gebiet verantwortlich sein. „Anand hat eine Fülle von Erfahrungen eingebracht und die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in Indien mit sehr gut geleitet“, so CCO Christian Scherer. „Aufgrund seines nachgewiesenen Erfolges ist er der Richtige für den asiatisch-pazifischen Markt. Wir wissen, dass wir uns darauf verlassen können, dass Anand sich darauf konzentriert, unsere Kunden in diesen schwierigsten Zeiten zu unterstützen und gleichzeitig unsere Position als führender Partner für den Luft- und Raumfahrtsektor in der Region weiter auszubauen.“

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Graz: Flughafenrestaurant öffnet wieder

Am Grazer Flughafen lädt das Restaurant mit Ausblick auf das Vorfeld wieder zum Besuch ein. Nach mehrwöchiger Schließung aufgrund der Corona-Pandemie wird es ab 14. Juni 2020 die „Neueröffnung feiern“. Auch das Restaurant Globetrotter am Flughafen Graz musste Corona-bedingt schließen. Doch nun öffnet man wieder seine Pforten – am 14. Juni 2020 kann man wieder im Lokal Platz nehmen. Bis auf weiteres habe man an fünf Tagen die Woche geöffnet – Montag und Mittwoch sei Ruhetag. „Mein Team und ich freuen uns sehr, die Tische wieder decken, die Kochlöffel wieder schwingen und unsere Gäste wieder willkommen heißen und umsorgen zu dürfen“, erklärt Jürgen Kahl, Unit Manager von Lagardère Travel Retail Austria. „Natürlich stehen wir auch wieder für Veranstaltungen bereit!“

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Neuer Lauda-KV unter Dach und Fach

In der Nacht von Mitternacht auf Donnerstag einigten sich Wirtschaftskammer und Gewerkschaft Vida auf einen neuen Kollektivvertrag für Lauda. Zunächst war es noch unklar, ob das Unternehmen diesen annehmen wird. Am Abend gab es grünes Licht von Geschäftsführer Andreas Gruber. Nach anfänglicher Verwunderung über eine Formulierung im formellen Lauda-Kollektivvertrag haben sich nach kurzer Zeit die Wogen geglättet. Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda bekannte sich gegenüber den Sozialpartnern schriftlich zur Annahme und Anerkenntnis des in der vorhergehenden Nacht zwischen Vida und WKO vereinbarten Kollektivvertrags. In einem Interview mit Puls24-TV verwies Gewerkschafter Roman Hebenstreit darauf, dass der gestrige Abschluss rechtskräftig ist und die Sozialpartner nun übliche Formalitäten rasch regeln werden. Wurde zunächst am Vormittag noch erheblicher Druck ausgeübt und bei Nichtunterfertigung samt Deadline abermals mit der Schließung der Basis gedroht, nahmen David O’Brien und Andreas Gruber diesen Druck zurück, so die Sozialpartner. Das formelle Dokument wurde von WKO und Vida noch nicht unterschrieben, jedoch soll dies rasch erfolgen. Die Wirtschaftskammer wird dieses unterfertigt an die Gewerkschaft übermitteln, diese wird unterschreiben und damit sind die formellen Details, die in die Zuständigkeit der Sozialpartner fallen, dann erledigt. Seitens der Airline geht man davon aus, dass über das Wochenende die Zustimmung seitens der Mitarbeiter erteilt wird und somit die Basis Wien erhalten bleibt. Die „Deadline“, dass bei nicht Unterfertigung des formellen Dokuments im Laufe des Donnerstags die Base trotz KV-Abschluss geschlossen wird, wurde zurückgenommen. Der Vertrag, den WKO und Vida in den Morgenstunden abgeschlossen haben stellt bereits den rechtskräftigen Kollektivvertrag dar und dieser ist rechtsverbindlich

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