Juni 23, 2020

Weitere Artikel aus der Rubrik

Juni 23, 2020

AUA-IT-Systeme durch Wasserschaden lahmgelegt

Ein Wasserschaden führt derzeit bei Austrian Airlines zum Ausfall zahlreicher IT-Systeme, der Telefonanlage, des Mail-Servers, des Reservierungssystems und weiterer wichtiger Systeme. Die EDV-Abteilung arbeitet derzeit mit Hochdruck daran, dass das Back-Up-Rechenzentrum „online“ geht. Aufgrund eines Wasserrohrbruchs im Rechenzentrum der Austrian Airlines sind momentan zahlreiche IT-Systeme ausgefallen. Dies betrifft auch die Homepage und den damit verbundenen Internet-Check-In, das Reservierungssystem, den Mail-Server und Teile der Telefonanlage. Der telefonische Kundendienst ist daher derzeit nicht erreichbar. Das technische Gebrechen ereignete sich am Dienstagnachmittag im Hauptrechenzentrum der Austrian Airlines am Flughafen Wien. Das Unternehmen bestätigte die technischen Schwierigkeiten sowie Systemausfälle und entschuldigt sich bei Passagieren für eventuelle Unannehmlichkeiten. Die Abfertigung der Flüge erfolgt derzeit über Back-Up-Systeme sowie auch manuell. Die Fluggesellschaft erklärte, dass die IT-Techniker derzeit mit Hochdruck daran arbeiten das Back-Up-Rechenzentrum ans Netz zu bringen. Dieses befindet sich an einem anderen Ort auf dem Areal des Wiener Flughafens. Einen genauen Zeitpunkt für die Wiederherstellung der Homepage und der ausgefallenen Systeme konnte das Unternehmen gegen 22 Uhr 30 noch nicht nennen. Man hofft jedenfalls, dass dies so rasch wie möglich der Fall sein wird. Neubuchungen sind während der Zeitspanne des Ausfalls nicht über Austrian Airlines möglich. Wohl aber können weiterhin AUA-Tickets unter anderem über Lufthansa und Swiss gebucht werden. Die Höhe des Schadens, der durch den Wasserrohrbruch verursacht wurde, konnte die Fluggesellschaft am Dienstagabend noch nicht beziffern. Jedenfalls kommt dieser zu einem ungünstigen Zeitpunkt, denn in den letzten Tagen zogen die Neubuchungen branchenweit wieder kräftig an. Inwiefern Austrian Airlines dadurch einen finanziellen Schaden erleiden könnte,

weiterlesen »

Offener Brief der Belegschaft von Level Europe GmbH

Die Insolvenz der österreichischen IAG-Tochter kam für die Mitarbeiter überraschend. In einem offenen Brief wenden diese sich nun an Bundeskanzler Sebastian Kurz und Finanzminister Gernot Blümel. Am Mittwoch findet eine Demonstration am Ballhausplatz statt. Die Belegschaft der Level Europe GmbH wird sich am Mittwoch, den 24. Juni 2020 zu einer Kundgebung vor dem österreichischen Bundeskanzleramt am Ballhausplatz in Wien versammeln. Die Bediensteten wollen damit ein Zeichen gegen vermeidbare Jobverluste und leere Versprechungen der Regierung setzen. Der Betriebsrat des Unternehmens ersuchte Aviation.Direct um die Veröffentlichung eines offenen Briefs, der sich an Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) richtet. Dieser Brief ist kein Bestandteil des redaktionellen Angebots, für den Inhalt sind die Verfasser, vertreten durch ihren Betriebsrat, verantwortlich.

weiterlesen »

Juli 2020: Eurowings erhöht die Kapazität

Im Juli 2020 wird Eurowings nach derzeitigen Planungen mit 35 Maschinen in der Luft sein. Die Kapazität wird im Laufe des Sommers weiter angehoben. Große Hoffnungen setzt man auch auf Varna und Burgas. Mit rund 35 Maschinen der A320-Reihe will die Lufthansa-Tochter Eurowings im Juli 2020 etwa 6.000 Flüge durchführen. Davon sollen 1.200 ab Düsseldorf durchgeführt werden. Die Anzahl der Destinationen, die ab diesem Airport angeboten werden, stockt man von 35 auf 50 Ziele auf. Der Carrier will im Laufe des Sommers wieder rund 80 Prozent der ursprünglich geplanten Destinationen anbieten. Derzeit geht Eurowings davon aus, dass das “Corona-Sommerprogramm” aus maximal 40 Prozent der Kapazität eines normalen Sommerflugplans bestehen wird. „Wir freuen uns, dass die Menschen wieder fliegen wollen – und wir sind bereit“, sagt Jens Bischof, CEO Eurowings. „Denn wir wissen, dass das Reisen in Zeiten von Corona mit Unsicherheit behaftet ist. Deshalb haben wir umfangreiche Schutz- und Hygienemaßnahmen entlang der gesamten Reisekette umgesetzt, um unsere Gäste von der Reiseplanung bis zur Ankunft am Reiseziel bestmöglich zu unterstützen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.“ Nach Angaben des Unternehmens sind die derzeit am häufigsten gebuchten Ziele: Palma de Mallorca, Sylt, Zürich und Ibiza. Ebenfalls registriert man nach Barcelona, Lissabon, Rhodos und Heraklion eine steigende Nachfrage. In Richtung Varna und Burgas baut Eurowings heuer durchaus stark aus und bietet die beiden Ziele ab diversen deutschen Airports an.

weiterlesen »

Slowenien droht Kroatien mit Grenzschließung

Kaum sind die Grenzen offen, schon überlegt man diese zum Nachbarland wieder zu schließen. Die Auswirkungen auf den Tourismus könnten fatal sein. Slowenien kündigte an, dass man im Fall steigender “Corona-Importe” aus Kroatien die Grenze zum Nachbarland schließen wird und eine Quarantänepflicht einführen wird. Noch stuft man Kroatien als “sicher” ein, doch betrachtet man die leicht steigenden Fallzahlen mit Sorge.Bereits vergangene Woche machte Slowenien die Grenzen zu Bosnien-Herzegowina, Kosovo und Serbien wieder zu. Auch eigene Staatsbürger, die aus diesen Ländern einreisen, müssen eine 14-tägige Quarantäne antreten. Die maximale Zeit, die man sich bei einer bloßen Durchreise aufhalten darf, wurde auf 12 Stunden verkürzt. Die slowenische Regierung erklärte wiederholt, dass man diesen Schritt gesetzt habe, um “Corona-Importe” zu verhindern. Dies gilt auch in Kroatien und man stellte gar eine Grenzschließung in Aussicht, falls die Fallzahlen im Nachbarland steigen und weitere Fälle nach Slowenien importiert werden. Sollte dies tatsächlich umgesetzt werden, so wären die Auswirkungen für Kroatien-Urlauber, die auf dem Landweg reisen, fatal. Bei der Rückreise könnte dann eine Quarantäne blühen. Auch ist völlig unklar ob und in welcher Form Slowenien dann die bloße Durchreise gestatten würde.

weiterlesen »

Austrian Airlines fährt die Kapazität wieder hoch

Ab Juli 2020 will die Lufthansa-Tochter auch wieder Langstreckenflüge anbieten. Insgesamt wird man 36 Maschinen im gesamten Streckennetz einsetzen. Austrian Airlines erhöht wie erwartet im nächsten Monat das Angebot: Ab Juli wird das Flugprogramm auf über 50 Destinationen aufgestockt und somit von fünf auf 20 Prozent des Vor-Corona-Niveaus angehoben. Dafür setzt man 36 Flieger ein – also knapp die Hälfte der Flotte. Dazu zählen drei Boeing 767, welche die Langstrecken nach Bangkok, Chicago, New York und Washington fliegen werden, sowie großteils kleinere Maschinen wie Airbus A319, Embraer 195 und Dash 8. Besonders wird man innerhalb Europas die Frequenzen erhöhen. So fliegt der Flag-Carrier im nächsten Monat bis zu dreimal täglich nach Zürich. Paris, Brüssel und Hamburg sowie weitere Reiseziele werden bis zu zweimal am Tag angebunden. Auch die Zahl der Flüge nach Osteuropa erhöht sich: Bis zu zweimal täglich geht es nach Sofia und Bukarest. „Der Sommer ist die am stärksten nachgefragte Reisezeit. Das sehen wir bei den aktuellen Buchungen. Deswegen werden wir unser Angebot im Juli weiter aufstocken und zu über 50 Destinationen weltweit fliegen“, so Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

weiterlesen »

Berliner Flughäfen melden steigende Fluggastzahlen

Nach dem Lockdown und der damit verbundenen Einstellung zahlreicher Verbindungen brachen auch in Schönefeld und Tegel die Passagierzahlen ein. Nun ortet der Betreiber wieder einen Trend nach oben. Der Flugverkehr in Schönefeld und Tegel ist wieder spürbar angestiegen. Etwa 8.000 Passagiere werden aktuell täglich an beiden Flughäfen abgefertigt. Gegenüber der letzten Woche, vor Aufhebung der Reisewarnung für die EU-Länder sowie vier weitere Schengen-Staaten und Großbritannien, haben sich die Passagierzahlen mehr als verdoppelt.  Bereits vor dem Ferienbeginn fliegen ab Schönefeld und Tegel 31 Airlines zu 52 Destinationen in 31 Ländern. Dabei wird sich anfang Juli das Streckenangebot noch einmal deutlich erhöhen. Die Zahl der täglichen Gäste wird dann regelmäßig weit über 10.000 liegen und in den Wochen danach weiter ansteigen. Erwartet wird diesen Sommer ein Angebot von etwa 70 Zielen, wie man mitteilt. „Wir alle, auch die Airlines und die Berliner Flughäfen, registrieren eine spürbare Zunahme der Reisebereitschaft. Wir freuen uns, dass die Fluggesellschaften schnell und umfangreich auf die Aufhebung der Reisebeschränkung in Europa reagiert haben. Der Flugverkehr steigt in den letzten Tagen erheblich, die Airlines stocken ihr Angebot deutlich auf. Nach Wochen des Stillstands ist das ein gutes Zeichen für den Flughafenstandort, die Wirtschaft und den Tourismus in der Hauptstadtregion“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

weiterlesen »

Polen lässt wieder volle Kabinen zu

Derzeit dürfen Maschinen, die von/nach Polen fliegen nur die Hälfte der verfügbaren Sitzplätze nutzen. Damit ist am 1. Juli 2020 wieder Schluss. Polen wird mit Wirkung zum 1. Juli die eingeführte Auslastungsgrenze von 50 Prozent für alle Flüge wieder aufheben. Zuvor haben mehrere Fluggesellschaften und Flughäfen ihren Unmut über diese strenge Regelung geäußert. Dieses Vorhaben würde die gesamte Branche nur belasten, sieht nun auch die polnische Ministerin für Entwicklung. Polen war das einzige Land der Europäischen Union, das die Flugzeugkapazität gesetzlich auf die Hälfte der Sitzplatzkapazität beschränkte. So wollte man dafür sorgen, dass sich die Passagiere auch an Bord an die Regeln des Social Distancing halten können. Keine der großen internationalen Fluggesellschaften oder öffentlichen Gesundheitsbehörden habe eine solche Maßnahme für nötig gehalten, wie ch-aviation.com berichtet.

weiterlesen »

SunExpress Deutschland macht dicht

Nach Germanwings und der Luftfahrtgesellschaft Walter wird mit SunExpress Deutschland eine weitere deutsche Fluggesellschaft dauerhaft verschwinden. Der Ferienflieger, der je zur Hälfte Lufthansa und Turkish Airlines gehört, wird geschlossen und abgewickelt. Betroffen sind rund 1.200 Beschäftigte. SunExpress Deutschland flog zuletzt mit Airbus A330 auch im Auftrag von Eurowings. Diese soll nun gemeinsam mit anderen Lufthansa-Konzernairlines ausgewählte Strecken übernehmen. Der deutsch-türkische Ferienflieger wird gemäß Unternehmensmitteilung nicht fortgeführt und daher abgewickelt. Nicht betroffen ist die türkische Konzernschwester, die ebenfalls unter dem Namen SunExpress auftritt. Diese soll den aktuellen Erklärungen nach weitergeführt werden. Das bisherige Flugangebot von SunExpress Deutschland wird teilweise von der türkischen Konzernschwester, von Eurowings, aber auch von anderen Fluggesellschaften der Lufthansa Group übernommen. Aufgrund der weiterhin durchaus harten Einreisebestimmungen ist damit zu rechnen, dass nicht jede Verbindung, die bislang vom deutsch-türkischen Ferienflieger bedient wurde, auch tatsächlich weitergeführt wird. Den rund 1.200 Mitarbeitern von SunExpress Deutschland droht nun die Arbeitslosigkeit, denn in der Branche ist die Nachfrage nach Airline-Personal derzeit faktisch nicht vorhanden. Somit dürfte es für die Betroffenen auch sehr schwierig werden kurzfristig einen neuen Job zu finden. Bereits im März und April trennte sich der Ferienflieger von rund 150 Beschäftigten, die über eine Leiharbeitsfirma angestellt werden. Mit der nun verkündeten Schließung und Abwicklung von SunExpress Deutschland und der bereits vor einigen Wochen bestätigten Nichtfortführung von Germanwings, reduziert die Lufthansa Group die Anzahl der Flugbetriebe weiter. Die Luftfahrtgesellschaft Walter war kurzfristig im Eigentum des Kranichs, wurde jedoch im Vorjahr an Zeitfracht verkauft. LGW musste am 22. April 2020 Insolvenz anmelden

weiterlesen »

Lufthansa fliegt wieder nach China

Am Mittwoch wird Lufthansa mit der Wiederaufnahme der China-Verbindungen beginnen. Zunächst soll eine wöchentliche Rotation zwischen Frankfurt am Main und Shanghai angeboten werden. Der “Erstflug” wird am Mittwoch durchgeführt. Ende Jänner dieses Jahres stellte die Lufthansa Group sämtliche Verbindungen nach Festland-China ein. Hintergrund war die Corona-Pandemie. Schrittweise will man nun konzernweit das Angebot wiederherstellen, wobei es in Österreich derzeit Beschränkungen gibt, die dies nur sehr schwer möglich machen. „Die Flüge zwischen Shanghai und Frankfurt sind hoffentlich nur die ersten von weiteren Lufthansa Group Verbindungen in den kommenden Wochen und Monaten zwischen Festlandchina und unseren Heimatmärkten Deutschland, Österreich und Schweiz“, so Veli Polat, China-Vertriebschef bei Lufthansa. Die Einreise in die Volksrepublik China ist derzeit für nicht-chinesische Staatsbürger nur mit einer Ausnahmebewilligung möglich. Visa werden seit einigen Monaten nicht mehr erteilt. Auch bei einem vorhandenen Sichtvermerk ist eine Sondergenehmigung zur Einreise notwendig. Davon ausgenommen sind Staatsbürger der Volksrepublik China, wobei auch für diese Quarantänebestimmungen gelten.

weiterlesen »

Volotea verhandelt über Corona-Kredite

Der spanische Billigflieger benötigt frisches Geld, das man sich von spanischen Banken in Form von Darlehen beschaffen will. Dennoch sieht die Unternehmensführung den Carrier gut für die Zukunft aufgestellt. Volotea möchte Berichten zufolge ihre finanziellen Mittel aufstocken. Dazu würde der spanische Billig-Flieger in Verhandlungen mit diversen nationalen Geldinstituten stehen, wie ch-aviation.com berichtet. Banken wie Santander, BBVA oder Sabadell könnten der Fluglinie bis zu 112 Millionen US-Dollar zur Bewältigung der Krise zuschießen. Nach fast 90-tägiger Pause nahm die Airline vor einer Woche den Flugbetrieb wieder auf. Trotz Corona sieht das Unternehmen positiv in die Zukunft: „Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Flugzeuge im Juli und August zu 90 Prozent füllen können“, so Mitbegründer Carlos Muños. Allein in den nächsten zwei Monaten wolle man 274 Destinationen anfliegen.

weiterlesen »