Juli 3, 2020

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Juli 3, 2020

OTA-Kunden müssen länger auf Ryanair-Erstattung warten

Der irische Billigflieger will nun die Erstattungsansprüche gegenüber Kunden zügig abarbeiten, nutzt aber auch die Gelegenheit um erneut gegen OTAs verbal zu schießen. Europaweit stehen Fluggesellschaften weiterhin im Kreuzfeuer der Kritik, denn Passagiere und Reisebüros warten noch immer auf das ihnen aufgrund abgesagter Flüge zustehende Geld. Ryanair behauptet nun in einer Medienmitteilung, dass man die Auszahlung der COVID-19-bedingten Rückerstattungen beschleunigen würde. Die gesetzliche Situation, auf die leider die überwiegende Mehrheit der europäischen Airlines keine Rücksicht nimmt, ist eindeutig. Binnen einer Woche muss das Geld an den Passagier rückgezahlt werden. Doch damit nahm es auch Ryanair ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr sonderlich genau und versuchte „Zwangsgutscheine“ zu verteilen. Ryanair behauptet nun, dass man bis Ende Juli die Rückerstattungsansprüche zügig abarbeiten will. Derzeit habe man alle Anträge aus dem März erledigt und habe schon ungefähr die Hälfte der Ansprüche aus dem April 2020 ausbezahlt. Das Unternehmen rechnet dabei allerdings auch Umbuchungen, die von Passagieren selbst durchgeführt wurden und Zwangsgutscheine ein. „Wir freuen uns, dass wir im Laufe des Monats Juni so bedeutende Fortschritte bei der Aufarbeitung des Erstattungsrückstaus, der durch Annullierung von Flügen aufgrund von Covid-19 entstanden ist, gemacht gemacht haben. Über 90% der Passagiere, die direkt bei Ryanair gebucht und eine Rückerstattung für Reisen zwischen März und Juni beantragt haben, werden ihre Rückerstattungen vor Ende Juli erhalten. Es ist jedoch beunruhigend, dass ein erheblicher Teil unserer Kunden, die ihre Buchungen über nicht autorisierte Screenscraper-Drittanbieter/Online-Reisebüros vorgenommen haben, ihre Rückerstattungen noch nicht erhalten haben, weil die OTAs Ryanair gefälschte E-Mail-Adressen oder virtuelle

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Eurowings schafft „Schalterzwang“ wieder ab

Wenn es um den besten Sitzplatz geht, sind manchen Passagieren die Abstände besonders wichtig. Doch sobald es ums Aussteigen geht, ignorieren ausgerechnet jene, die zuvor gemeckert hatten alle Anweisungen der Crew und pfeifen auf die Abstände. Die deutsche Fluggesellschaft Eurowings überraschte Mitte Juni damit, dass zwar der Check-In online vorgenommen werden soll, jedoch die Bordkarte persönlich am Schalter abgeholt werden muss. Man habe so einige Fragen, die man nur persönlich stellen könne, argumentierte das Unternehmen. In der Praxis entpuppte sich das Verfahren jedoch als regelrechte Farce, das in einem „Testflug“ mit der Fragestellung des Check-In-Agents warum man eigentlich zum Schalter kommt, wenn man Online eingecheckt hat. Selbstverständlich verbunden mit dem Hinweis, dass man sich doch bitte beim nächsten Mal die Bordkarte selbst ausdrucken solle. Nur war dies aufgrund von Eurowings-Vorgaben eben nicht möglich. Dass dieses „System“ nicht der Weisheit letzter Schluss war und auch im Lufthansa-Konzern ein einzigartiger Alleingang war, sah jetzt auch Eurowings ein. Zumindest zwischen Österreich und Deutschland ist der „Abholzwang“ am Schalter wieder abgeschafft. Passagiere können nun wieder kontaktlos online über den PC oder ein Smartphone einchecken und erhalten ihre Bordkarte zum Ausdrucken oder alternativ auf das Display. Ein Sprecher von Eurowings erklärte zu den Hintergründen warum man den „Schalterzwang“ eingeführt hat und nun wieder beendet hat ausführlich: „Wir können nachvollziehen, dass das persönliche Abholen der Bordkarte ein zeitlicher Mehraufwand für den Reisenden bedeutet – gerade wenn man sich an die unbestrittenen Vorteile eines Online-Check-Ins gewöhnt hat. Leider lassen die beiden Länder Deutschland und Österreich nach wie

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