Juli 14, 2020

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Juli 14, 2020

Leichter Aufwind in Zürich

Man verspürt einen Hauch von Aufwind am Flughafen Zürich: Während im Mai nur 43.852 Menschen den Airport nutzten, zählte man im letzten Monat schon 201.692 Fluggäste. Trotz dieser Zunahme bleibt der Wert ein ernüchternder. Denn verglichen mit den Zahlen des Vorjahres sank das Passagieraufkommen um 93 Prozent. Dem gegenüber wurden im selben Monat insgesamt 19.911 Tonnen Fracht abgewickelt. Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt dabei zwar niedriger aus als beim Passagieraufkommen. Er bleibt dennoch deutlich: 45,7 Prozent. Trotz all der Rückschläge in den letzten Wochen und Monaten: Der Trend geht nach oben– wenn auch langsam. 

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Lufthansa stellt Friedrichshafen wieder ein

Noch vor wenigen Tagen verkündete der finanziell angeschlagene Bodensee Airport stolz, dass Lufthansa die Flugverbindung nach Frankfurt wieder aufnimmt. Doch nun wird sie ab dem heutigen Tag schon wieder eingestellt. Grund dafür sei laut Lufthansa-Pressesprecher die geringe Buchungslage – es würden sich noch zu wenig Menschen in den Flieger trauen. Inmitten der bisher größten Krise der Branche könne man die Strecke so nicht aufrechterhalten. Der Abschied soll aber nur temporär sein. Denn ab September soll ein neuer Versuch gestartet werden, die Strecke wieder zu etablieren. Vor der Pandemie flogen die Maschinen der AUA-Muttergesellschaft viermal täglich in die Finanzmetropole. Dem Flughafen macht die Entscheidung des Carriers einen Strich durch die Rechnung. Vor allem aber die Art und Weise, wie man davon erfuhr, schmeckt dem Flughafen gar nicht. Wie suedkurier.de berichtet, haben die Verantwortlichen erst über eine Facebook-Meldung von der Einstellung der Strecke Wind bekommen.

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Corsair prüft Start in Deutschland

Die Zahl der Langstrecken-Anbieter könnte in Deutschland steigen: Schon länger spekuliert die französische Corsair damit, in den deutschen Markt einzutreten. Nun soll dies auch wirklich geschehen.  „Wir planen Flüge von Deutschland zu einigen ausgewählten Langstreckenzielen, die in Corsairs bestehendes Netz passen“, so Peter Oncken vom Corsair-Mehrheitseigentümer Intro Aviation zu dem Magazin Aviation Week. Selbstverständlich sei für ihn auch eine deutschsprachige Besatzung an Bord. Trotz der schon spezifischeren Planung könnte das Vorhaben auch gar nicht realisiert werden. Denn Intro Aviation befinde sich derzeit in Verhandlungen mit möglichen neuen Aktionären, wie aerotelegraph.com berichtet. Das könnte dann auch einen kompletten Ausstieg der deutschen Beteiligungsgesellschaft zur Folge haben – und damit auch das Projekt auf Eis legen.

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Sundair ist zurück in Dresden

Pünktlich zum Flughafen-Jubiläum: Sundair hebt ab Dresden wieder ab. Nach knapp vier Monaten Corona-bedingter Zwangspause hat die Airline den Flugbetrieb in Dresden wieder aufgenommen. Am Samstagmorgen setzte die Fluggesellschaft auf der griechischen Mittelmeerinsel Rhodos zur Landung an. Anlässlich der Wiederaufnahme und des 85-jährigen Jubiläums des Flughafens gab es vor dem Abflug Wasserfontänen von der Flughafen-Feuerwehr. Außerdem hat Sundair in diesem Sommer erstmals zwei Flugzeuge am Airport stationiert. Dabei handelt es sich um zwei Airbus A320-Maschinen, mit denen der Carrier beliebte Urlaubsziele ansteuert. Neu im Sundair-Flugplan ab Dresden sind Korfu, Palma de Mallorca, Paphos und Varna. Des Weiteren fliege man nach Fuerteventura sowie nach Kos, Heraklion und Rhodos, wie man mitteilt.

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Abu Dhabi: Wizzair kündigt erste Destinationen an

Wizz Air Abu Dhabi kann loslegen: Das Joint-Venture mit der ADQ hat in den VAE den Status einer nationalen Fluggesellschaft erhalten und wird ab dem 1. Oktober sechs Destinationen ab Abu Dhabi anfliegen. Dazu werde man zwei neue Airbus A321neo-Flugzeuge am Airport stationieren, wie man mitteilt. Darüber hinaus sollen in den ersten sechs Betriebsmonaten vier weitere Airbus A321neo dazu stoßen. Zu den ersten Reisezielen gehören Alexandria, Athen, Kutaisi, Larnaka, Odessa und Jerewan. “Ich freue mich sehr, das erste Netzwerk von Wizz Air Abu Dhabi bekannt zu geben und den Beginn des Flugbetriebs am 1. Oktober erneut zu bestätigen. Diese Ankündigung ist der erste Schritt einer langen und lang ersehnten Reise, auf der wir unsere Präsenz in Abu Dhabi ausbauen, einen Beitrag zur wirtschaftlichen Diversitätsstrategie Abu Dhabis leisten und gleichzeitig immer erschwinglichere Reisemöglichkeiten auf unserem Niedrigtarifnetz anbieten wollen. Wir wissen die Unterstützung, die wir von der Regierung, den ihr angeschlossenen Organisationen und unseren lokalen Geschäftspartnern in Abu Dhabi erhalten haben, sehr zu schätzen“, so József Váradi, Vorsitzender der Wizz Air Abu Dhabi und CEO der Wizz Air Group.

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Neos fordern PCR-Tests an Flughäfen

Österreich dehnt ab Donnerstag das Landeverbot für Passagierflugzeuge auf insgesamt 18 Staaten aus. Dies stößt bei Oppositionspolitiker Gerald Loacker (Neos) auf heftige Kritik, denn seiner Ansicht nach soll der Bann völlig wirkungslos sein. „Wer nach Österreich reisen will, wird einen Weg finden. Die Flugverbote und Reiseeinschränkungen können leicht umgangen werden: Entweder nimmt die Person einen Gabelflug und kommt scheinbar aus einem anderen Land zu uns. Oder sie fliegt nach Bratislava oder München und reist dann ein“, so Loacker in einer ersten Reaktion. Stattdessen fordert der Neos-Gesundheitssprecher, dass an den österreichischen Flughäfen PCR-Tests und Fiebermessungen durchgeführt werden sollten. „Das Flugverbot ist auch aus wirtschaftlicher Sicht völliger Unfug, weil die Republik ja um 300 Millionen Euro die AUA gerettet hat und ihr jetzt im Nachhinein wieder einen Teil des Geschäfts abdreht.“ Loacker fordert daher, „dass die Regierung aufhört, in ihrer Planlosigkeit Reisemöglichkeiten generell einzuschränken und stattdessen endlich Fiebermessungen und PCR-Tests am Flughafen forciert“.

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Air Explore nimmt Linienflüge auf

Das slowakische Luftfahrtunternehmen Air Explore war bislang auf die Erbringung von Charter- und Wetlease-Dienstleistungen spezialisiert. Doch die Nachfrage ist in diesem Segment aufgrund der Corona-Krise fast nicht mehr vorhanden. Nun wagen die Slowaken den Einstieg ins Liniengeschäft auf eigene Rechnung, wenn auch nur in sehr kleinem Umfang. Ab Sonntag wird der Carrier zwei wöchentliche Linienflüge zwischen Bratislava und Split anbieten. Diese werden laut Firmenhomepage an den Verkehrstagen Mittwoch und Sonntag mit Boeing 737-800 durchgeführt.

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Österreich bannt Flüge aus 18 Staaten

Ab Donnerstag dehnt die Republik Österreich das Landeverbot für Passagierflugzeuge von neun auf 18 Staaten aus. Die Region Lombardei (Italien) hingegen wurde von der „schwarzen Liste“ gestrichen, so dass beispielsweise ab Mailand und Bergamo wieder nach Österreich geflogen werden darf. Besonders hart dürfte das im NOTAM A1924/20 kundgemachte Flugverbot die Fluggesellschaften Austrian Airlines, Wizzair und Ryanair treffen, denn zahlreiche Destinationen, insbesondere auf dem Balkan sind betroffen. Urlauber, die beispielswiese in Burgas und Varna ans Meer wollten, haben nun zusätzlich zu den verschärften Einreisebestimmungen bei der Rückkunft ein Problem: Rechtlich sind Flüge von Österreich nach Burgas oder Varna erlaubt, jedoch die Rückflüge dürfen nur leer durchgeführt werden. In der Praxis wird dies aus Kostengründen jedoch eher nicht praktiziert. Konkret sind ankommende Passagierflüge aus den nachstehenden Staaten ab Donnerstag-Mitternacht mit einem Landeverbot in Österreich belegt: Albanien Weißrussland Bosnien und Herzegowina Bulgarien Volksrepublik China Ägypten Iran Kosovo Moldawien Montenegro Nord Mazedonien Portugal Rumänien Russische Föderation Serbien Schweden Ukraine Vereinigtes Königreich Vorläufig gilt das Landeverbot für Passagierflüge, die in den oben genannten Ländern gestartet sind, bis 31. Juli 2020. Allerdings zeigte sich in den letzten Monaten, dass der Bann oftmals äußerst kurzfristig verlängert wurde.

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