Juli 17, 2020

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Juli 17, 2020

DB und Lufthansa bauen Kooperation aus

Die “Schienenhansa” baut die “Zug-zum-Flug-Verbindungen”, die in Kooperation mit der Deutschen Bahn AG angeboten werden, weiter aus. Künftig wird es nicht nur mehr Fahrten geben, sondern auch neue Strecken, darunter auch ab Basel. “Mit den zusätzlichen Strecken bieten wir noch mehr Reisenden eine komfortable Anreise zum Frankfurter Airport und einen optimalen Umstieg auf ihren Flug. Zug und Flug ergänzen sich. Eine attraktive Verknüpfung der Verkehrsträger bietet unseren Kunden eine gute Anbindung an die Welt und dient gleichzeitig der Umwelt. Deswegen setzen wir dort, wo es sinnvoll und machbar ist, auf intermodale Lösungen. Unser Ziel ist es, die erfolgreiche Kooperation zwischen Lufthansa und Deutsche Bahn künftig zu verstärken”, so Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister. „Wir bauen unser Fernverkehrsangebot für Deutschlands Großstädte kontinuierlich weiter aus – mit neuen Zügen, mehr Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen. Damit wird auch die Anbindung an den größten deutschen Airport aus allen Metropolregionen immer besser. Mit dem Ausbau unserer gemeinsamen Kooperation können Flugreisende bestmöglich davon profitieren und zugleich etwas für die Verringerung des CO2-Ausstoßes und den Klimaschutz tun.“  Für die Deutsche Bahn AG erklärt Berthold Huber: „Wir werden die langjährige und erfolgreiche Kooperation zwischen der Deutschen Lufthansa AG und der Deutschen Bahn erheblich ausweiten. Durch die intelligente Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs unterstützen wir gemeinsam die nachhaltige Verkehrswende in Deutschland. Wir wollen immer mehr Kunden eine durchgängige und komfortable Reisekette anbieten.“ Die beiden Verkehrsunternehmer bauen im ersten Schritt das “Lufthansa-Express-Rail”-Angebot weiter aus. Dieses kann ab sofort viermal täglich ab Hannover Hbf und Leipzig Hbf genutzt werden. Ab Basel steht “Zug-zum-Flug”

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Stuttgart: Lauda-Chefs warnen vor „wildem Streik“

Die Geschäftsleitung der Fluggesellschaft Lauda scheint offenbar darüber besorgt zu sein, dass die Basis Stuttgart den Flugbetrieb lahmlegen könnte und sich dabei am “wilden Streik” von Tuifly orientieren könnte. In einem vorliegenden Anschreiben droht man den Beschäftigten, die man ohnehin bereits gekündigt hat, dass diese bei Aktionen, beispielsweise “Fake-Krankschreibungen” fristlos entlassen werden und die Kosten von Flugausfällen gerichtlich eingefordert werden. Die Stimmung unter den Stuttgarter Lauda-Beschäftigten dürfte ohnehin bereits am Boden sein, so dass die Einleitung des Vorliegenden Anschreibens, dass man dafür dankt, dass am Freitag die Morgenwelle pünktlich abgeflogen ist, regelrecht absurd anmutet. Man habe aber Wind davon bekommen, dass einige Noch-Beschäftigte der Basis Stuttgart den Betrieb mit “Massenabwesenheit” oder “Massenkrankenständen” lahmlegen wollen. Man fordert dazu auf, dass bis zum Schluss professionell Dienst nach Vorschrift geleistet werden soll. Alles andere hätte Konsequenzen. Schuld sind an der Misere – so die Darstellung der Lauda-Geschäftsführer – die Stuttgarter Piloten, die die neuen Konditionen mehrheitlich abgelehnt haben. Einen neuen Job in Wien, Düsseldorf oder Palma hat man nicht für sie doch es wird ernsthaft empfohlen eine Bewerbung an die Leiharbeitsfirma Crewlink zu richten. Diese könne eventuell den einen oder anderen Piloten als “Springer” ohne feste Base beschäftigen. “Es ist nicht akzeptabel, dass Lauda die Besatzungen, vor allem die Piloten, für diese Entscheidung verantwortlich macht. Ihr unkooperativen Verhalten zeigt nur, dass diese Entscheidung wahrscheinlich bereits getroffen wurde, noch bevor die Mitarbeiter die Möglichkeit hatten, ihre Meinung zu den neuen Bedingungen zu äußern. Diese Entlassungen jetzt den Kapitänen anzulasten, ist ekelhaft und inakzeptabel: Lauda

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Kommentar: Corona – who cares?

Fliegen in Zeiten in Corona-Zeiten unterscheidet sich – abgesehen von der Verpflichtung Masken oder einen adäquaten Schutz zu tragen – nicht sonderlich stark von den “guten alten Zeiten”. Zwar übertrumpfen sich die Fluggesellschaften und Airports mit regelrecht gebetsmühlenartigen Medienmitteilungen welch wichtige Maßnahmen für sicheres Reisen gesetzt wurden, doch in der Praxis regiert eher das Chaos. Zwar werden Passagiere an vielen Airports mittels Lautsprecherdurchsagen, Plakaten, Bildschirmanzeigen und Bodenmarkierungen auf die Abstandsregeln aufmerksam gemacht, doch subjektiv empfunden werden diese von einer ganz überwiegenden Mehrheit der Passagiere ignoriert. So sind an den Check-in-Schaltern, an den Sicherheitskontrollen und natürlich an den Gates Warteschlangen zu sehen, bei denen maximal der Trolleykoffer ein paar Zentimeter “Sicherheitsabstand” gewährt. Von einem Meter – wie in Österreich empfohlen – oder gar 1,5 Metern – wie in Deutschland nahegelegt – absolut keine Spur. Das Sicherheitspersonal der Airports schreitet in der Regel nicht ein, sondern nimmt die kollektive Ignoranz der Reisenden zur Kenntnis. An manchen Flughäfen, beispielsweise Stuttgart, wurden “Mittelsitze” auf Bänken, die zum warten dienen, mit Stickern, gesperrt. Da jedoch keine Reißnägel aufgelegt sind, werden rasch alle Plätze – selbstredend auch die “gesperrten” – genutzt. An anderen Airports, beispielsweise WIen, fehlen an einigen Gates die Bodenmarkierungen und “Sperrungen” von Sitzgelegenheiten überhaupt komplett. Dass die Bodenbeklebung den Reisenden nicht beim Abstandhalten hilft liegt daran, dass diese eine “who-cares-Haltung” an den Tag legen und diese einfach nicht beachten. Unabhängig davon welcher Airline-Name auf dem Rumpf der Maschine zu lesen ist, die Kunden interessiert es überhaupt nicht, dass diese in den Gangways, Vorfeldbussen

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Qatar schreibt Maske und Visier vor

Qatar Airways will wohl ganz auf Nummer sicher gehen: Künftig sollen Passagiere auf der gesamten Flugreise sowohl Schutzmasken als auch Corona-Gesichtsvisiere tragen. Diese werden am Terminal ausgeteilt und sind für Economy-Reisende und Flugbesatzung verpflichtend. Nur wer ein Business-Class-Ticket bucht, darf sich eine von den beiden Schutzvorkehrungen aussuchen. Trotzdem, auch dann gilt: Beim Ein- und Aussteigen muss beides verwendet werden. Frei nach dem Motto: Doppelt schützt besser. Ansonsten dürfe man nicht mit an Bord, wie forbes.com berichtet.

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El Al verlängert die „Flugpause“

Kein Restart in Sicht: El Al verlängert die Corona-Pause um einen zusätzlichen Monat bis Ende August. Der angeschlagene Carrier könne aufgrund der anhaltenden Reise-Restriktionen noch gar nicht vorhersehen, wann die Wiederaufnahme des regulären Flugbetriebs möglich sei.  Die Krise macht der größten Fluggesellschaft Israels finanziell schwer zu schaffen. Fast alle der insgesamt 6.500 Mitarbeiter würden sich in unbezahlter Freistellung befinden, wie jpost.com berichtet. Es könnte sogar sein, dass fast 30 Prozent gar nicht wieder an ihrem Arbeitsplatz zurückkehren. Die Gespräche mit der israelischen Regierung über eine mögliche Staatshilfe laufen auf Hochtouren.

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Airbus „lagert“ Flugzeuge in Braunschweig

Für Airbus fungiert der Flughafen Braunschweig-Wolfsburg im August als Lagerplatz für bereits hergestellte Maschinen der A320-Reihe. Der Flugzeugbauer werde einen Teil des Geländes dazu nutzen, um bis zu 15 Exemplare zwischenzuparken. Denn aufgrund der derzeitigen Lage lasse die Auslieferung der Bestellung noch auf sich warten. Zu diesem Zweck wolle das Unternehmen auch eigene Mitarbeiter nach Braunschweig entsenden. Diese werden die Flugzeuge dann vor Ort flugbereit halten, sodass sie bei Bedarf schnellstmöglich eingesetzt werden können. Für die temporäre Abstellmöglichkeit fallen auch Gebühren an – der Flughafen rechne dabei mit „einem Betrag im niedrigen sechsstelligen Bereich“, wie n-tv.de berichtet

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AUA streicht Chicago wieder

Die zuletzt ausgesprochenen Landeverbote haben nicht nur direkte Auswirkungen auf den Flugplan der AUA. Davon betroffen ist auch das Langstreckenprogramm, welches im Juli schrittweise wieder hochgefahren werden sollte. Denn nun streicht der Carrier 14 Flüge nach Chicago. Konsequenzen habe das für nahezu 30.000 Fluggäste. Bis zu 70 Prozent davon seien Umsteiger am Austrian-Drehkreuz in Wien, wie aero.de berichtet. Alles in allem setzt man alle Flugverbindungen nach Belgrad,  Bukarest, Podgorica, Pristina, Sarajevo, Sibiu, Skopje, Sofia, Tirana und Varna aus. Darüber hinaus wird man außerhalb der Balkanregion neben Chicago auch Cairo, Kiew, London und Stockholm nicht mehr anfliegen.

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Stuttgart: Lauda verteilt „blaue Briefe“

Die ersten Beschäftigten der Lauda-Basis Stuttgart fanden eigenen Angaben nach in den letzten Tagen ihre Kündigung im Briefkasten vor. Gleichzeitig sorgt in der Base ein internes Mail, in dem Professionalität bis zum Schluss gefordert wird und die Firma sich in einer sehr eigenwilligen Art und Weise positiv präsentiert für Verwunderung. Die Base Düsseldorf, die eigentlich offen bleiben soll, ist nach Angaben der Gewerkschaft Verdi derzeit hohem Druck ausgerechnet. Ein Kapitän berichtet, dass jene, die ihre Zustimmung zu den neuen Konditionen nicht erteilt haben, vermuten, dass in Kürze der sprichwörtliche „blaue Brief“ per Einschreiben nach Hause kommen wird. „Es ist empörend, dass das Unternehmen nun diejenigen bestraft, die sich kritisch verhalten“, kritisiert Verdi-Verhandlungsführer Sven Bergelin. „Wir hoffen, dass Laudamotion seine Entscheidung, den Standort Stuttgart zu schließen und Mitarbeiter in Düsseldorf zu entlassen, überdenkt und mit uns einen Dialog beginnt, um die Arbeitsplätze in Deutschland zu erhalten. Laudamotion und der Ryanair-Konzern sind für die Massenentlassungen verantwortlich. Die Piloten und Kabinenbeschäftigten wollen fair behandelt werden und ihre Arbeit mit akzeptablen Standards weiter erfüllen.“ Laut einem internen Mail stehen nun alle Flüge ab Stuttgart unter besonderer Beobachtung und von den Beschäftigten wird Professionalität gefordert. Diese werden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass man sich auf keinen Fall bezüglich der Base-Schließung anmerken lassen darf. Eindringlich wird sogar vor einer „Who-Cares-Mentalität“ gewarnt. Eine Betroffene mutmaßt gar, dass die besondere Beobachtung dazu genutzt werden könnte, um sich früher und mutmaßlich sogar fristlos von einigen Mitarbeitern trennen zu können.

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