Juli 29, 2020

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Juli 29, 2020

Österreich hebt am Samstag alle Landeverbote auf

Derzeit dürfen Passagierflugzeuge, die in insgesamt 18 Staaten gestartet sind, nicht in Österreich landen. Damit wird ab 1. August 2020, 0 Uhr 00, Schluss sein. Die Regierung informierte mittels des NOTAM A2091/20 die Fluggesellschaften und Piloten über die bevorstehende Aufhebung des Landeverbots. Somit sind ab Samstag wieder Passagierflüge aus Albanien, Weißrussland, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Volksrepublik China, Ägypten, Iran, Kosovo, Moldawien, Montenegro, Nord-Mazedonien, Portugal, Rumänien, Russland, Serbien, Schweden, Ukraine und Vereinigtes Königreich erlaubt. Die Wiederzulassung ankommender Flüge ändert allerdings nichts an den Einreisebestimmungen, die zuletzt für insgesamt 32 Staaten drastisch verschärft wurden. Davon ausgenommen ist das Vereinigte Königreich, denn dieses befindet sich nun auf der so genannten „grünen Liste“. Die Folge daraus ist, dass keine Quarantäne mehr notwendig ist. Ohne Vorlage eines negativen COVID-19-Tests sowie ohne Quarantäne kann derzeit aus den folgenden Ländern nach Österreich eingereist werden: Andorra, Belgien, Kroatien, Süd-Zypern, Tschechische Republik, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Ungarn, Island, Irland, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Manaco, Niederlande, Norwegen, Polen, San Marino, Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweiz, Vereinigtes Königreich und Vatikan. Dies gilt für sämtliche EU/EWR-Bürger, Schweizer und Liechtensteiner, österreichische Staatsbürger sowie.  Einwohner Österreichs Von außerhalb des Schengen-Raums dürften Drittstaatenangehörige derzeit nur mit Sondergenehmigung einreisen. Weiters müssen diese auch bei der Einreise aus Ländern, die sich auf der „grünen Liste“ befinden, einen negativen PCR-Test vorlegen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Zusätzlich muss dann in Österreich eine zehntägige Quarantäne angetreten werden. Diese ist bei Bürgern, der im vorherigen Absatz genannten Staaten, jedoch nicht notwendig. Einwohner Österreichs, der

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Erstattungen: Easyjet angeblich schnell

Viele Menschen fühlten sich alleine gelassen, als auf einen Schlag Tausende Flüge gestrichen wurden und die oftmals schon bezahlten Tickets daraufhin wertlos wurden. Denn zwar haben Fluggäste in solchen Situationen das Recht auf ihrer Seite. Doch viele Fluggesellschaften speisten ihre Kunden mit Gutscheinen ab. Wollte man sein Geld zurück, musste man sich auf eine lange Wartezeit gefasst machen.  Viele hatten in diesen Krisenzeiten auch Wichtigeres zu tun und konnten sich nicht um die mühsame und oft nicht einfache Rückerstattung der Flugtickets kümmern. Dieses Problem macht sich Flightright zu Nutze: Sie bringen die Ansprüche der Fluggäste vor Gericht und streichen sich im Erfolgsfall eine Provision ein. Eine „Corona-Pause“ konnte das Unternehmen nicht einlegen. Ganz im Gegenteil: Innerhalb von zehn Wochen meldeten sich knapp 50.000 Betroffene auf der Website an, wie capital.de berichtet.  Flightright-Gründer Philipp Kadelbach zeigt dabei kein Verständnis für das Vorgehen der Airlines. „Die haben die Fluggäste als eine Art Zwangskreditgeber benutzt“, so der Anwalt. Erstaunlicherweise würde kleinere Carrier eine größere Zahlungsbereitschaft an den Tag legen als gestandene Fluglinien. „Die am besten zahlende Airline ist Easyjet“, so Kadelbach. Hochpreisige Anbieter wie Lufthansa, Air France oder KLM hätten hingegen „bis heute die Forderungen nicht bedient.“

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Zürich steigt ins Ground Handling ein

Der Flughafen Zürich geht auf Nummer sicher und hat eine neue Gesellschaft gegründet: die „Airport Ground Services AG“. Damit wolle man verhindern, dass man nicht ohne Ground-Service-Firma dasteht, sollten die flugnahen Dienstleister diese Krise doch nicht heil überstehen. Diese „Vorsichtsmaßnahme“ soll auch als solche verstanden und kommuniziert werden. Denn noch bestehe kein Anlass zum Handeln, wie abouttravel.ch berichtet. Die Neugründung werde deswegen auch nicht das operative Geschäft aufnehmen. Man sei weiterhin davon überzeugt, dass die in Zürich tätigen Unternehmen aus eigener Kraft den Weg aus der Krise finden würden.

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München verbessert die Schienenanbindung

Während andere Bauvorhaben aufgrund der Coronakrise (noch) nicht realisiert werden können, hat das Projekt „Erdinger Ringschluss“ ein weiteres Etappenziel erreicht: Die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und der Konzernbevollmächtigte der Deutschen Bahn, Klaus Dieter Josel, unterzeichneten heute am Münchner Airport den Vertrag zur Realisierung und Finanzierung des Streckenabschnitts vom Flughafen bis nach Schwaigerloh. Der Flughafenbetreiber nimmt hier rund 115 Millionen Euro selbst in die Hand und schafft eine durchgehende Schienenverbindung von Freising über den Münchner Flughafen nach Erding. In dem Tunnel, dessen Gleise in etwa zehn Meter unter der Oberfläche liegen, werden die Züge überwiegend in Bereichen unterwegs sein, in denen über ihnen Flugzeuge rollen. Mitte des nächsten Jahres soll schon der Rohbau fertiggestellt werden – danach folgt die technische Ausstattung durch die Deutsche Bahn.

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Österreich verlängert Kurzarbeit um sechs Monate

Besonders die Luftfahrtbranche hat seit Monaten mit dem Coronavirus und seinen Folgen zu kämpfen. Bis heute verloren weltweit etliche Menschen ihren Arbeitsplatz. Dass es nicht noch mehr wurden, ist auch dem Kurzarbeitsmodell zu verdanken. Dieses wird nun ab Oktober um weitere sechs Monate verlängert. Ein neues Modell war zu erwarten, da die aktuell geltende Kurzarbeit im September ausläuft. Mit der Novellierung kommen einige Anpassungen. So wird die Mindestarbeitszeit  von zehn auf 30 Prozent angehoben. In Ausnahmefällen kann sie jedoch nach Zustimmung der Sozialpartner unterschritten werden. Beschäftigte in Kurzarbeit bekommen aber weiterhin 80 bis 90 Prozent des Nettoeinkommens ausgezahlt. Die Unternehmen müssen (nur) die tatsächlich erbrachte Arbeitsleistung bezahlen. Die Differenz übernimmt weiterhin das Arbeitsmarktservice (AMS).  Auch der Flughafen Wien zeigt sich erfreut über das neue Kurzarbeitsmodell: „Diese Verlängerung um weitere sechs Monate bietet Unternehmen die nötige Unterstützung, um die dramatische Krise zu bewältigen. Wichtig ist diese Grundlage für Unternehmen, um für die Zeit der Krise und zur Überbrückung des Nachfrageausfalls möglichst viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Beschäftigung zu halten, die nach Ende der Krise wieder gebraucht werden. Gleichzeitig sollte jedoch die Flexibilität geschaffen werden, unerlässlich nötige, individuelle Anpassungen auf Betriebsebene vorzunehmen“, so Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG. 

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Wizzair zieht A321neo-Auslieferungen vor

Zahlreiche Fluggesellschaften verhandeln derzeit mit Airbus, Boeing und anderen Herstellern über die Verzögerung von Auslieferungsterminen oder gar Stornos. Wizzair geht einen gänzlich anderen Weg und zieht die Übernahme von Airbus-Jets vor. Firmenchef Jozsef Varadi erklärte gegenüber Bloomberg News, dass im kommenden Jahr fünf Airbus A321neo mehr als ursprünglich geplant übernommen werden sollen. Der Konzern least sämtliche Flugzeuge und besitzt nach Angaben von Deputy-CEO Stephen Jones keine einzige Maschine im Eigentum. Wizzair kann Kapazitäten, die andere Airlines aufgrund von Verzögerungen nicht nutzen, übernehmen. Bloomberg vermutet, dass dem ungarischen Billigflieger seitens Airbus schmackhafte Bedingungen gemacht wurden. Im kommenden Jahr sollen 30 Airbus A321neo übernommen werden.

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Good bye, Boeing 747-8!

Der U.S.-amerikanische Flugzeugbauer Boeing kündigt nach einem Quartalsverlust in der Höhe von 2,4 Milliarden U.S.-Dollar die Einstellung der Produktion der B747-8 an. Der letzte Jumbojet soll nach aktuellem Planungsstand im Jahr 2022 endmontiert werden. Die Höhe des Verlustes ist nach Angaben von Analysten überraschend, denn diese rechneten mit maximal der Hälfte. Der Flugzeugbauer ergreift nun weitere Maßnahmen und fährt die Produktionsrate der Langstreckenflugzeuge generell zurück. Betroffen sind primär die Baureihen 777 und 787. Pro Monat und Typ sollen nur mehr zwei Maschinen hergestellt werden. Das Orderbuch der 747-8, die nur noch als Frachter hergestellt wird, reicht bis in das Jahr 2022. Die Rate liegt hier aber bei nur einem halben Jumbojet pro Monat. Bezüglich der Boeing 737-Max geht die Konzernspitze davon aus, das sehr bald eine Widerzulassung erteilt wird. Allerdings ging man davon seitens des U.S.-Flugzeugbauers schon öfters aus, ehe neue Mängel festgestellt wurden. Die Produktion dieses Maschinentyps läuft seit Mai 2020 auf äußerst niedrigem Niveau. 

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Wien: Ryanair kündigt 15 Winter-Ziele an

Die Ryanair Group wird im Winterflugplan 2020/21 ab Wien 15 zusätzliche Ziele, die im Vorjahr von Lauda noch nicht angeflogen wurden, bedienen. Die Durchführung erfolgt durch die Konzernairlines Ryanair DAC, Lauda, Buzz und Malta Air. Der irische Billigflieger holt in der Medienerklärung erneut zum verbalen Rundumschlag gegen Austrian Airlines und die österreichische Regierung aus. Das Unternehmen wirft vor, dass durch die Erhöhung der Ticketsteuer, die per 1. September 2020 wirksam werden soll, die Lufthansa-Tochter geschützt werden soll. Ryanair empfiehlt Passagieren den Kauf von Tickets vor diesem Termin, allerdings ist darauf hinzuweisen, dass diese Firmengruppe im Zuge der Anhebung der Abgabe in Deutschland ihre Passagiere nachträglich zur Kasse gebeten hat. Wer die erhöhte Steuer nicht nachzahlen wollte, musste zu Hause bleiben. Folgende Destinationen wird Ryanair ab Wien im Winterflugplan 2020/21 neu bedienen: Land Reiseziele Abflugsfrequenz Zypern Paphos 2 Mal wöchentlich Osteuropa Banja LucaTallinnWarschau Modlin 2 Mal wöchentlich3 Mal wöchentlich5 Mal wöchentlich Deutschland KölnDortmund täglichtäglich Italien BariCataniaMailand MalpensaNeapel 4 Mal wöchentlich2 Mal wöchentlich2 täglich3 Mal wöchentlich Malta Malta 3 Mal wöchentlich Spanien & Kanarische Inseln LanzaroteZaragoza wöchentlich2 Mal wöchentlich UK & Irland BristolShannon 2 Mal wöchentlich2 Mal wöchentlich Auf den Hinweis, dass zahlreiche Ziele, die sich in obiger Liste befinden, bereits von Lauda bzw. Ryanair ab Wien bedient werden, erklärte man, dass sich „neu“ darauf bezieht, dass diese im Winterflugplan 2019/20 noch nicht von Lauda angeboten wurden.

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