August 3, 2020

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August 3, 2020

Wizzair Hungary erhält erstes EASA-AOC

Die Billigfluggesellschaft Wizzair Hungary erzielt am 1. August 2020 als erste Airline Europas ein Air Operator Certificate von der Europäischen Agentur für Flugsicherheit erteilt. Im Jahr 2018 wurde die Möglichkeit eingeführt, dass Airlines, die in mehreren EU-Staaten tätig sind, ein EASA-AOC zu beantragen. Die rechtliche Grundlage ist in der Verordnung 2018/1139 geregelt. Der Vorteil für die Fluggesellschaften ist, dass künftig europaweit die EASA für die Sicherheitsaufsicht und Zertifizierung verantwortlich ist. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass auch Lufthansa prüft sich künftig unter die Aufsicht der EASA zu stellen. „Wir sind sehr glücklich, eine so junge und dynamische Fluggesellschaft als ersten Flugzeugbetreiber unter der Aufsicht der EASA zu haben. Das EU-Betriebszertifikat eignet sich gut für Fluggesellschaften wie Wizz Air, die über mehrere Betriebsstützpunkte in verschiedenen EASA-Mitgliedsstaaten verfügen. Als zentralisierte zuständige Behörde für den Betrieb von Wizz Air wird die EASA einen international anerkannten hohen Standard der Aufsicht über die Fluggesellschaft gewährleisten“, so EASA-Chef Patrick Ky. Wizzair erklärt, dass man weiterhin unter ungarischer Flagge fliegen wird und die ungarische Zivilluftfahrtbehörde auch weiterhin die Kontrolle über die Betriebsgenehmigung (OL) sowie die Streckengenehmigungen ausüben wird. Die Aufsicht durch die EASA ermöglicht es der Fluggesellschaft, die Zusammenarbeit mit den nationalen Zivilluftfahrtbehörden in ihren derzeitigen und zukünftigen Märkten zu verbessern. „Ich freue mich, bekannt geben zu können, dass Ungarn der erste Mitgliedstaat ist, der die europäischen Vorschriften für Luftfahrtunternehmen erneuert, während Wizz Air Hungary die erste Fluggesellschaft ist, deren AOC von der EASA als zuständige europäische Behörde überwacht wird. Dieses bahnbrechende Regulierungsmodell zwischen den ungarischen und

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VC stellt neuen Vorsitzenden Tarifpolitik vor

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit stellte am Montag mit Marcel Gröls den neuen Vorsitzenden Tarifpolitik vor. Sein Geschäftskreis bei der VC umfasst laut Satzung das Führen von Spitzengesprächen mit Arbeitgebern und Verbänden sowie die Darstellung der Tarifpositionen in der Öffentlichkeit.  Der Tarifexperte hat langjährige Erfahrung im Bereich Tarifpolitik, unter anderem war er als Leiter Mitbestimmung, Tarifpolitik und personalwirtschaftliche Grundsatzfragen bei der Hamburger Hochbahn AG und zuvor bei der IG Metall tätig. An der Universität Hamburg hat er zu Verhandlungsstrategien von Interessenverbänden promoviert. „Wir sind froh, dass wir mit Marcel Gröls einen ausgewiesenen Experten für Tarifpolitik und politische Interessenvertretung gewinnen konnten. Er wird seine Expertise für die strategische tarifpolitische Ausrichtung der VC einbringen. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit“, so Markus Wahl, Präsident der Vereinigung Cockpit.

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Lufthansa überweist Notkredit an Swiss

Die Fluggesellschaft Swiss erhält von ihrer Konzernmutter einen weiteren Notkredit in der Höhe von 200 Millionen Schweizer Franken. Bereits zuvor wurde ein Darlehen in selbiger Höhe gewährt. Auch wurden Dividendenzahlungen in der Höhe von 300 Millionen Schweizer Franken erlassen. Hintergrund ist, so der „Tages-Anzeiger“, dass die deutsche Bundesregierung die Freigabe für das Swiss-Rettungspaket, das mit der schweizerischen Regierung ausverhandelt wurde, noch nicht erteilt habe. Das Medium vermutet, dass bei Swiss die Finanzmittel knapp werden, da enorm viele Flugscheine an Reisebüros und Privatpersonen erstattet werden müssen.  Die Lufthansa-Tochter führt derzeit nur rund ein Drittel des regulären Flugangebots durch. Die Auslastung wird im Bericht des „Tages-Anzeigers“ als „mäßig“ beschrieben. Daher sollen sich die Einnahmen auch in eng gesteckten Grenzen halten.  In der Schweiz wurde Swiss ein Kredit in der Höhe von 1,5 Millionen Schweizer Franken bewilligt, jedoch kann die Auszahlung erst erfolgen, wenn die deutsche Bundesregierung ihre Zustimmung erteilt hat. Im Hilfspaket für Lufthansa (neun Milliarden Euro) finden sich entsprechende Klauseln, dass die Unterstützungen der Schweiz, Belgiens und Österreich für Swiss, Brussels Airlines und Austrian Airlines der Zustimmung Berlins bedürfen. Wann diese erteilt wird ist derzeit völlig unklar.

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Dortmund feiert Wizzair-Basis

Am Freitag eröffnete die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair die erste Basis auf deutschem Boden. Der Carrier stationiert nun drei Maschinen des Typs Airbus A321 auf dem Flughafen Dortmund. Gleichzeitig werden schrittweise 18 neue Destinationen aufgenommen. Der Airport schätzt das potentielle Passagiervolumen auf bis zu eine Million Fluggäste pro Jahr. Im Corona-Jahr 2020 dürfte sich dies nach Angaben des Dortmunder Flughafens mit rund 250.000 zusätzlichen Reisenden bemerkbar machen. Insgesamt werden 48 Destinationen angeboten. „Durch die Eröffnung der Base werden wir uns deutlich schneller von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen, als die Branche insgesamt. Wir rechnen damit, dass wir im August bereits bei 80 Prozent des Passagiervolumens im Vergleich zu 2019 sein werden. Mit der Eröffnung der Wizz Air-Base endet im gesamten Unternehmen die Kurzarbeit“, so Flughafenchef Udo Mager. Nachstehende Ziele nimmt Wizzair ab Dortmund neu auf: Italien: Alghero, Bari, Catania, Neapel Griechenland: Athen, Korfu, Heraklion, Thessaloniki, Santorini, Rhodos Spanien: Fuerteventura Island: Reykjavík Portugal: Lissabon (Portugal) Ukraine: Saporischschja Marrokko: Marrakesch Rumänien: Suceava Kroatien: Split Montenegro: Podgorica

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München-Graz wird im Oktober 2020 aufgenommen

Lufthansa kündigt ab dem Hub München die Wiederaufnahme von fünf weiteren Europazielen an. Ab dem 7. September 2020 sollen Sibiu/Hermannstadt, Kiew, Göteborg und Marseille wieder bedient werden. Am 5. Oktober 2020 wird Graz folgen. Bis zum Ende der Sommerflugplanperiode wird der Carrier 86 Ziele in Europa und Deutschland und 13 Langstrecken-Destinationen ab München anbieten. Bereits wiederaufgenommen wurden unter anderem Birmingham, Izmir, Tiflis, Cluj und Timişoara. Am 1. September 2020 wird Luxemburg folgen.

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Drohnen-Registrierung wird deutlich billiger

Die Anzahl der von der Austro Control (ACG) bewilligten Drohnen versechsfachte sich seit dem Jahr 2015. Damals wurden 410 Geräte bewilligt, mit Stand 20. Juli 2020 sind heuer bereits 1.289 Anträge eingegangen. Durch eine neue EU-Richtlinie, die coronabedingt verschoben wurde, soll nun alles einfacher und insbesondere billiger werden. Luftfahrt-Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) und ACG-Geschäftsführerin Valerie Hackl erläuterten am Montag in den Räumlichkeiten des Verkehrsministeriums die Umsetzung der EU-VO 2019/947, die am 31. Dezember 2020 in Kraft treten wird. Kernstück dieser ist auch ein „Führerschein“, der absolviert werden muss. Der „Drohnenführschein“ ist die Grundvoraussetzung dafür, dass derartiges unbenanntes Fluggerät über 250 Gramm Gewicht geflogen werden darf. Zunächst muss ein Online-Kurs im Selbststudium absolviert werden. Im Anschluss ist eine Multiple-Choice-Prüfung (30 Fragen) ebenfalls im Internet abzulegen. Falls dieser positiv ausfällt wird der „Führerschein“ ausgehändigt. Dabei handelt es sich um ein PDF-Dokument, das laut Valerie Hackl alle relevanten Daten enthält und EU-weit gültig ist. Diese „Lizenz“ muss beim Bedienen der Drohne stets mitgeführt werden. Der Online-Kurs und die Prüfung zur Erlangung des „Führerscheins“ sind laut ACG-Chefin Hackl kostenlos. Wiederholtes Antreten zur Online-Prüfung ist möglich, es gibt kein Limit wie oft man „durchfallen“ darf. Bislang müssen Drohnen, die mehr als 250 Gramm wiegen, in Österreich bewilligt werden. Darunter gilt das unbemannte Fluggerät als Spielzeug, vormals auch als „ferngesteuerter Hubschrauber“ bekannt. Ab 31. Dezember 2020 entfällt die Genehmigungspflicht. Neu ist, dass die Drohnen registriert werden müssen und der Operator eine eindeutige Betreibernummer erhält, die auf dem Fluggerät angebracht werden muss. Die Registrierungspflicht gilt übrigens auch

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Sunclass Airlines hebt wieder ab

Über 120 Tage hielt die Corona-bedingte Flugpause an. Nun nahm Sunclass Airlines, früher bekannt als Thomas Cook Airlines Scandinavia, am 25. Juli den Flugbetrieb wieder auf. Dabei fliegt der Carrier verschiedene Flughäfen in Spanien, Griechenland, Schweden, Finnland und Dänemark an. Dafür habe die Fluggesellschaft sechs ihrer acht Airbus A321-200 reaktiviert, wie ch-aviation.com berichtet. Die Großraumflugzeuge – ein A330-200 und drei A330-300, würden vorerst geparkt bleiben und müssen auf noch auf den Neustart warten.

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Qatar Airways investiert weiter in die IAG

Die International Airlines Group (IAG) muss einen schweren Geschäftseinbruch wegen der Corona-Pandemie hinnehmen. Deswegen wolle sich die British-Airways-Mutter frisches Geld von Anlegern besorgen – und das in Milliardenhöhe. Geplant sei eine Erhöhung des Kapitals um bis zu 2,75 Milliarden Euro. Der größte IAG-Aktionär – der arabische Carrier Qatar Airways – habe bereits grünes Licht gegeben. Bevor allerdings die Geldhähne aufgedreht werden können, müssen die Aktionäre dem Vorhaben bei einer Hauptversammlung am 8. September erst noch zustimmen, wie aero.de berichtet. Dort haben die Beteiligten einiges zu bereden. Wie beispielsweise den Verlust von 2,1 Milliarden Euro im zweiten Quartal.

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Deutschland: Doppelte PCR-Tests in MV

Mecklenburg-Vorpommern geht auf Nummer sicher: Wer künftig aus einem Corona-Risikogebiet einreist, muss sich zweimal testen lassen. Einmal – wie bisher auch – nach der Ankunft. Ein zusätzliches Mal fünf bis sieben Tage danach. Erst wenn dann auch noch das zweite Testergebnis negativ ist, kann die Selbstisolation für beendet erklärt werden. Grund für diese verschärfte Maßnahme sei die Inkubationszeit, so die Ministerpräsidentin. Ein einziger Corona-Test könnte nur wenige Tage später hinfällig sein. Denn dieser sei ohnehin nur eine Momentaufnahme. Ab Donnerstag soll die neue Regelung gelten. Das Land übernehme dabei sämtliche Kosten für die Testungen, wie reisevor9.de berichtet.

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Moskau: Tankwagen rammt Airbus A321

Seit dem 1. August dürfen russische Flugzeuge teilweise wieder ins Ausland fliegen. Doch den Neustart internationaler Verbindungen hat man sich wohl anders vorgestellt. Zumindest am Moskauer Flughafen Sheremetyevo. Dort kam es zu einem Zwischenfall, bei dem eine Person verletzt wurde.  Der Fahrer eines Tankfahrzeuges rammte aus noch ungeklärten Gründen eine Airbus A321-Maschine und beschädigte diese schwer. So schwer, dass sie Medienberichten zufolge nicht mehr abheben könne. Das Flugzeug sei geparkt gewesen und es hätten sich weder Crew-Mitglieder noch Fluggäste an Bord befunden, wie aerotelegraph.com berichtet. Russland hat den internationalen Flugbetrieb sukzessive wieder aufgenommen. Vorerst dürfen die Maschinen nur in Richtung Großbritannien, Tansania und der Türkei starten. Für die EU wurde bisher noch keine Starterlaubnis erteilt.

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