August 5, 2020

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August 5, 2020

B737-Max: FAA macht klare Ansage an Boeing

Das Boeing 737 Max-Dilemma findet kein Ende. Der Ausweg aus diesem wird aber konkreter. Denn die US-Flugaufsichtsbehörde hat nun erstmals die Änderungen bekannt gegeben, die noch an dem Flugzeug vorgenommen werden müssen, damit es wieder zugelassen werden kann. Nun sei klar, dass ein Defekt in der Flugsteuerungssoftware MCAS einer der Hauptgründe für die katastrophalen Abstürze der beiden Boeing-Maschinen war. Daher verlange die FAA eine grundlegende Abwandlung dieser Software, wie futurezone.at berichtet. Auch soll sie künftig aus mehr als einem Sensor Informationen beziehen. Darüber hinaus soll auch an den Displays im Cockpit noch einmal Hand angelegt werden. Die angezeigten Daten sollen begreiflicher dargestellt werden. Auch sollen die Handbücher sowie die Pilotentrainings überarbeitet werden. Außerdem würden aufgrund der aktuell mangelhaften Verkabelung des Fliegers vermehrt Kurzschlüsse drohen. Deswegen müssen die 737 Max nun zum Teil neu verkabelt werden.  Der US-Flugzeugbauer habe nun zwei Möglichkeiten: Die Änderungen und Mängel akzeptieren oder Einspruch gegen diese Erkenntnisse erheben. Dafür habe man nach Veröffentlichung 45 Tage Zeit. Das bedeutet in jedem Fall: Die Re-Zertifizierung dauert noch Monate.

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Pobeda plant Umstieg auf Airbus

Nun hat man sich wohl doch umentschieden: Wie ch-aviation.com berichtet, wolle Pobeda künftig fast nur mit Airbus-Maschinen fliegen. Der russische Billigflieger hätte zunächst alle Boeing 737 des Mutterkonzern Aeroflot übernehmen sollen. Davon sei nun nicht mehr die Rede. Die ersten Auslieferungen sollen nicht lange auf sich warten lassen. Bis 2023 möchte der Carrier elf Airbus A321 Neo übernehmen. Vor einigen Tagen wurden die Pläne für die „neue“ Aeroflot-Gruppe präsentiert. Unter anderem soll die Kernfluglinie zu den weltweit führenden Fluggesellschaften gehören.

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Delta ist zurück in München

Von Bayern wieder über den großen Teich: Delta Air Lines hat den Flugbetrieb von München in die USA wieder aufgenommen. Seit dem 2. August verbindet der Carrier die bayerische Landeshauptstadt wieder dreimal wöchentlich mit dem Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport. Nachdem Frankfurt bereits seit dem 23. Mai wieder angeflogen wird, ist München das zweite Ziel in Deutschland, das Delta wieder in ihr Streckennetz aufgenommen hat. Eine Airbus-Maschine des Typs A330-300 hebt dienstags, freitags und sonntags jeweils um 11 Uhr in München ab. Die Sitzplatzkapazität bleibt eingeschränkt. durchgeführt. Denn Delta Air Lines ist die einzige Fluggesellschaft weltweit, die bis Ende September die Mittelsitze Corona-bedingt freihält. Nur Gruppen mit drei oder mehr Fluggästen können weiter benachbarte Sitze einschließlich der Mittelsitze buchen.

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Juli: Deutlich mehr Passagiere in Berlin

An den Flughäfen Tegel und Schönefeld steigen die Passagierzahlen weiter an. Am vergangenen Sonntag zählten beide Flughäfen erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 31.000 Fluggäste. Während in Tegel rund 21.000 Passagiere am 2. August starteten und landeten, waren es in Schönefeld knapp 10.400. Insgesamt fertigten beide Flughäfen im Juli rund 693.800 Fluggäste ab und damit mehr als vier Mal so viele wie im Vormonat Juni (167.891). Dennoch liege das Fluggastaufkommen mit einem Minus von 79 Prozent noch deutlich unter dem Vorjahresniveau. „Die steigenden Fluggastzahlen zeigen, dass das Vertrauen in die Prozesse an den Flughäfen und bei den Airlines zunimmt. Die Corona-Teststellen spielen dabei eine wichtige Rolle. Schon jetzt lassen sich täglich mehrere hundert Passagiere freiwillig testen. Wir gehen davon aus, dass auch die verpflichtenden Tests auf hohe Akzeptanz stoßen und so das Fliegen für alle ein Stück sicherer machen“, so Engelbert Lütke Daldrup, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH.

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TAP feiert München-Comeback

TAP Air Portugal nimmt ihre Flüge ab München wieder auf: Die portugiesische Arline bringt Fluggäste zweimal täglich vom Münchner Airport nach Lissabon. Geflogen werde mit einer Airbus-Maschine des Typs A330-900neo, wie es in einer Presseausendung heißt. Andreas von Puttkamer, Leiter des Geschäftsbereichs Aviation am Flughafen München, freut sich über die Wiederaufnahme der Verbindung nach Lissabon: „Mit der TAP kehrt ein weiterer wichtiger Star Alliance Partner nach München zurück, der den Passagieren ein hochfrequentes Streckennetz vor allem nach Südamerika und in die Urlaubsregionen im Süden Europas bietet.“

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AUA baut Ferienflugprogramm weiter aus

Seit Anfang August bedient Austrian Airlines wieder die Destinationen Cagliari, Olbia, Kalamata, Preveza, Skiathos, Skiros sowie Ibiza. Die Ferienflüge werden jeweils an den Verkehrstagen Samstag oder Sonntag durchgeführt.  Ab September fliegt Austrian Airlines zudem jeden Samstag auf die Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. „Unsere Urlaubscharter von Austrian Holidays haben schon in der Vergangenheit gut funktioniert, vor allem im Sommer. Wir freuen uns, dass wir dieses Angebot in Zusammenarbeit mit unseren Touristik-Partnern in Österreich jetzt weiter hochfahren können“, sagt Austrian Airlines CCO Andreas Otto.

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CityLine gab letzten A340-300 zurück

Lufthansa CityLine hat den Betrieb von Langstreckenflugzeugen des Typs Airbus A340-300 beendet. Die sechs Maschinen wurden zurück auf das AOC der Konzernmutter verschoben, bestätigte ein Konzernsprecher gegenüber CH-Aviation.com. In den Jahren 2015 und 2016 wurden insgesamt sechs Vierstrahler bei Lufthansa CityLine eingeflottet. Unter dem Projektnamen „Jump“ sollten diese insbesondere auf touristischen Strecken eingesetzt werden und das mit niedrigeren Personalkosten. Im Zuge der „Ocean“-Vorbereitungen zieht sich CityLine wieder von der Langstrecke zurück. Die ersten drei A340-300 wurden bereits vor dem Beginn der Corona-Krise an Lufthansa zurückgegeben. Nun folgten die restlichen Vierstrahler. Es ist allerdings auch darauf hinzuweisen, dass mit der D-AIFA eine Maschine im Juni 2018 auf dem Flughafen Frankfurt am Main aufgrund eines Brandes beschädigt wurde. Eine Gerätschaft des Airports geriet in Brand und die Flammen schlugen auf den A340-300 über. Da das Flugzeug gerade abgestellt war, gab es keine Verletzten.  CH-Aviation.com berichtet unter Berufung auf einen Lufthansa-Sprecher, dass mit der D-AIFE die letzte Einheit an die Konzernmutter zurückgegeben wurde. Der Vorgang wurde in den letzten Tagen des Juli 2020 abgeschlossen.

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Malta MedAir führte ersten Linienflug durch

Die Fluggesellschaft Malta MedAir, ursprünglich als „Spareinheit“ für Air Malta gegründet, steigt nun auf eigene Rechnung ins Liniengeschäft ein. Die Flotte besteht aus einem Airbus A320, der bisher im Wetlease für Air Malta im Einsatz war. Ein bisschen verworren ist die Luftfahrt-Strategie der Republik Malta schon. Air Malta befindet sich vollständig im Staatseigentum, ehe mit Malta MedAir ein zweiter „Nationalcarrier“ gegründet wurde, um insbesondere hinsichtlich der Löhne Druck auf die Piloten ausüben zu können. Die zuletzt genannte Fluggesellschaft flog bislang nicht auf eigene Rechnung, sondern fast ausschließlich im Wetlease für Air Malta. Der ehemalige Tourismusminister Konrad Mizzi gilt als Mastermind dieser Strategie und plante Malta MedAir als Grundlage für Langstreckenflüge, die mit Airbus A321XLR durchgeführt werden sollten, zu verwenden. Mit dem nicht ganz freiwilligen Rücktritt des Politikers ist dieses Projekt zumindest vorläufig eingeschlafen. Übrig geblieben ist Malta MedAir, deren Dienstleistungen die ebenfalls staatliche Air Malta nun nicht mehr benötigt. Mehrheitlich im Eigentum der Republik Malta befindet sich übrigens auch Malta Air. Auch dieser Carrier wurde unter maßgeblicher politischer Schützenhilfe des Konrad Mizzi ins Leben gerufen und wird defacto von Minderheitsaktionär Ryanair kontrolliert. Flugzeuge in eigener Livery von Malta Air existieren noch nicht, sollen jedoch laut Michael O’Leary mit der Einflottung von Boeing 737-Max-200 folgen. Ryanair baut sich übrigens mit Lauda Europe Ltd. einen zweiten maltesischen Carrier in die Firmengruppe. Am Samstag führte Malta MedAir unter dem Two-Letter-Code MM den ersten Linienflug auf eigene Rechnung durch. Dieser führte von Luqa nach Warschau und zurück. In den nächsten Wochen sollen weitere Destinationen

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Tui sucht Partner für die Airline-Sparte

Der Reisekonzern Tui ist auf der Suche nach einem Partner für die Airline-Sparte der Firmengruppe. Der Zugriff auf die Kapazitäten der Fluggesellschaften wäre für Tui wichtig, jedoch bedeute dies nicht, dass die Airlines und Flugzeuge auch in der Bilanz aufscheinen müssen, so Fritz Joussen gegenüber der Börsenzeitung. Dennoch schließt der Manager aus, dass es zu Notverkäufen kommen werde. Auch werde es nicht dazu kommen, dass auf eine reine Leasingflotte umgestellt werden. Als Vorbild für die Neuorganisation des Airlinebereichs soll die Schiffssparte dienen. Hier kooperiert man seit einigen Jahren mit einem Partner in Form eines Gemeinschaftsunternehmens.  Angesichts der Corona-Krise wird die derzeit aus 150 Flugzeugen bestehende Konzernflotte verkleinert. Joussen bestätigte, dass in Deutschland künftig nur noch 17 Boeing 737 betrieben werden. Auch bei den Schwestern wird es zu Kürzungen kommen. Das Langstrecken-Comeback der deutschen Tuifly liegt vorerst auf Eis. In den letzten Wochen gab es Spekulationen, dass Condor und Tui in Form eines Joint-Ventures zusammenarbeiten könnten. Die ehemalige Thomas-Cook-Tochter ist insolvent und befindet sich in einem so genannten Schutzschirmverfahren. Durch staatliche Finanzspritzen wird der Carrier allerdings in der Luft gehalten. Fritz Jousssen wollte Spekulationen zu einer möglichen Kooperation mit Condor nicht kommentieren.

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