August 20, 2020

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August 20, 2020

Flugbegleiter warnen: Corona-Schutz ist mangelhaft

Bereits vor einigen Wochen beklagte sich die spanische Gewerkschaft über nicht der lokalen Gesetzeslage entsprechende Schutzmasken, die dem Lauda-Personal der Basis Palma de Mallorca zur Verfügung gestellt werden. Nun wurde bekannt, dass es auch an den anderen Stationen der Ryanair-Tochter an Schutzausrüstung mangelt.  So wurde das fliegende Personal in Düsseldorf gar aufgefordert, dass wenn man Einmalhandschuhe oder Desinfektionsmittel haben möchte, dieses selbst kaufen soll. Erst nach erheblichem Druck zahlreicher Flugbegleiter wurde angekündigt, dass man Gummihandschuhe aus Palma de Mallorca einfliegen lassen werden. Angekommen sind diese bislang nicht. Einziger Lichtblick der Beschäftigten: Zu Beginn der Corona-Pandemie im März 2020 stand das Unternehmen in der Kritik, dass man keine Seife in den Toiletten der A320 hatte. Mehrere Lauda-Flugbegleiter verschiedener Bases meinten, dass man nun definitiv ausreichend Flüssigseife habe und auch große Vorräte vorhanden sind. Eimalhandschuhe und Desinfektionsmittel für das Personal sind allerdings nur sehr spärlich bzw. teilweise gar nicht vorhanden, so das Kabinenpersonal. Besonders besorgt zeigen sich Flugbegleiter der Lauda-Bases Düsseldorf und Stuttgart über den laxen Umgang der lokalen Gesundheitsbehörden und ihres Arbeitgebers, wenn Passagiere positiv auf das Coronavirus getestet wurden. In Deutschland können sich Reisende nach der Ankunft an den Airports kostenfrei testen lassen, wobei die Teilnahme verpflichtend ist, wenn man aus einem Risikogebiet, beispielsweise Spanien, kommt. Im Rahmen des Contact-Tracings wird auch die jeweilige Fluggesellschaft informiert. Kabinenpersonal: „Die deutschen Behörden lassen uns im Stich“ In Deutschland häufen sich positive Testungen von Personen, die sich zuvor an Bord von Verkehrsflugzeugen befunden haben. Dies hängt mit hoher Wahrscheinlichkeit auch damit zusammen, dass

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Lauda: Lizenzwechsel kommt Piloten teuer

Am Abend des 20. August 2020 läuft die Deadline, die dem fliegenden Personal der Lauda-Basis Wien zur Akzeptanz des Arbeitgeberwechsels gesetzt wurde, ab. Auf Briefpapier der maltesischen Lauda Europe Ltd. erinnert man jene, die ihre Zustimmung (noch) nicht erteilt haben, an den bevorstehenden Fristablauf und verweist darauf, dass man mit der Planung der OCC-Kurse beginnen müsse. Dem Vernehmen nach sollen etwa 95 Prozent der Piloten bereits dem Wechsel des Arbeitgebers zugestimmt haben während unter den Flugbegleitern die Akzeptanz eher überschaubar gering sein soll. Jene fliegenden Mitarbeiter, die zur maltesischen Lauda Europe Ltd. wechseln müssen neu gecheckt werden, da es sich um eine andere Betriebsgenehmigung und ein anderes AOC handeln wird. Die in Österreich ansässige Laudamotion GmbH soll geschlossen werden. Die Finanzlage soll stark angespannt sein. Es ist daher damit zu rechnen, dass jene Lauda-Mitarbeiter, die dem Wechsel zur neuen Malta-Tochter von Ryanair nicht zustimmen, ihren Job bald los sein könnten. Unter den Flugzeugführern, die angeblich mit großer Mehrheit für den Wechsel zur Lauda Europe Ltd. gestimmt haben sollen, sorgt allerdings ein anderer Umstand für Unmut. So müssen die Lizenzen von österreichischen auf maltesische Dokumente umgeschrieben werden. Die Kosten hierfür können bis zu 2.000 Euro betragen und sind wenig überraschend von den Piloten selbst zu tragen. Auf Nachfrage wäre den Flugzeugführern erklärt worden, dass weder die Laudamotion GmbH noch Lauda Europe Ltd. für diese Ausgaben aufkommen werden. Einige Piloten haben erst vor wenigen Monaten ihre Lizenzen, beispielsweise deutsche oder britische in österreichische, ändern lassen müssen, da dies angeblich seitens der Austro

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