September 29, 2020

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September 29, 2020

Wien verlängert die Kurzarbeit bis Ende Jänner 2021

Nachdem erst kürzlich bekannt wurde, dass der Flughafen Innsbruck per 1. Oktober 2020 nahezu alle Beschäftigte erneut in die Kurzarbeit schicken wird, teilte die Flughafen Wien AG mit, dass die Kurzarbeit bis vorerst 31. Jänner 2021 verlängert wird. In der Hauptreisezeit lag das Passagieraufkommen bei rund 25 Prozent des Vorjahreszeitraums und der Vorstand rechnet mit einem weiteren Rückgang in den kommenden Monaten. Die Kurzarbeit wird nun für das gesamte Unternehmen von 1. Oktober 2020 bis 31. Jänner 2021 verlängert. Die Geschäftsleitung und der Betriebsrat schlossen bereits eine diesbezügliche Vereinbarung ab. „Die zahlreichen unterschiedlichen Reisebestimmungen in vielen Ländern Europas bremsen die internationale Luftfahrt völlig aus. Das Passagieraufkommen am Flughafen Wien lag in der Hauptreisezeit bei rund einem Viertel des Vorjahres und wird in den nächsten Monaten weiter sinken. Aufgrund der anhaltend schlechten Passagierentwicklung ist es notwendig, die Kurzarbeit für das gesamte Unternehmen weiter zu verlängern. Wir bedanken uns bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren hohen Einsatz und ihre ungebrochene Loyalität in dieser für das Unternehmen schwierigen Phase.“, halten die Vorstände der Flughafen Wien AG, Julian Jäger und Günther Ofner sowie die Vorsitzenden des Betriebsrats Angestellte, Thomas Schäffer und des Betriebsrats Arbeiter, Thomas Faulhuber, gemeinsam fest. Der Flughafen Wien-Vorstand fordert weiters: „Damit die Luftfahrt und der Tourismus wieder aus dieser Krise kommen, sind dringend EU-weit einheitliche Reisebestimmungen und ein digitales Reisedatenmanagement notwendig. Der derzeitige Wildwuchs an ständig neuen Reisebeschränkungen und die Zettelwirtschaft rund um passagierbezogene Reisedaten müssen ein Ende haben.“

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Sicherheit: Vertragsverlängerung für Fraport in Stuttgart

Die Security-Tochter der Fraport AG, FraSec, wird auch weiterhin am Flughafen Stuttgart-Echterdingen für die Passagier- und Gepäckkontrollen zuständig sein. Das Bundesministerium des Inneren verlängerte den Auftrag für vier Jahre bis zum 31. Oktober 2024. Das Unternehmen konnte sich im Rahmen einer Ausschreibung erneut durchsetzen. Seit Januar 2014 hält FraSec am baden-württembergischen Hauptstadtflughafen den Auftrag zur Kontrolle von Passagieren und Gepäck. Nachdem das Beschaffungsamt bereits zweimal die Option zur Verlängerung des Vertrags genutzt hatte, wurde noch in diesem Jahr die reguläre Ausschreibung der Sicherheitsdienstleistung erforderlich. Trotz der unsicheren Verkehrsprognose aufgrund der Covid-19-Pandemie und der damit einhergehenden wirtschaftlichen Risiken, beteiligte sich FraSec an dem umfangreichen Ausschreibungsverfahren und konnte den Auftrag schließlich an Land ziehen. Neben dem Flughafen Stuttgart ist FraSec ebenfalls an den Standorten Frankfurt, Köln/ Bonn sowie Berlin tätig. „Die bisherigen Leistungen der Station Stuttgart haben nicht nur zu einer umfangreichen Orts- und Prozesskenntnis am Standort, sondern vor allem auch zu einer vertrauensvollen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der örtlichen Bundespolizeidirektion sowie dem Flughafenbetreiber beigetragen. Wir freuen uns daher sehr, dass dies nun mit der erneuten Beauftragung belohnt wurde. Die Zuschlagserteilung zeigt, dass FraSec selbst in diesen schwierigen Zeiten mit hoher Qualität, Engagement und Sachverstand bei den Auftraggebern überzeugen kann“, so Martin Budweth, Vorsitzender der FraSec-Geschäftsführung. Die neue Beauftragung sieht unter anderem auch eine eigenverantwortliche Übernahme von Planungs- und Steuerungsaufgaben am Airport durch den Sicherheitsdienstleister vor. Mit dem Auftragsbeginn zum 1. November 2020 obliegt es FraSec dann, die Passagierströme am Airport richtig zu interpretieren und infolge dessen über die Öffnung und Schließung

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Malpensa: Apotheke hält einsam die Stellung im Terminal 2

Die Lombardei wurde von der ersten Welle der Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Nicht nur der Verkehr an den Flughäfen Linate, Malpensa und Bergamo kam weitgehend zum Erliegen, sondern auch das öffentliche Leben. Nur langsam zieht die Nachfrage wieder an und das obwohl Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Wizzair Tickets um 7,99 Euro und weniger verramschen. Im Großraum Mailand sind insgesamt drei größere Verkehrsflughäfen für den Löwenanteil des Flugverkehrs in der Lombardei relevant. Der Flughafen Linate befindet sich innerhalb des Stadtgebiets von Mailand und ist aufgrund der kurzen Wege ins Zentrum bei Geschäftsreisenden besonders beliebt. Platzhirsch ist hier wenig überraschend Alitalia, denn nebst zahlreichen Europa-Strecken wird ein dichtes Inlandsnetz unterhalten. Langstreckenverbindungen gibt es ab Linate keine, denn der Airport ist aufgrund der Infrastruktur hierfür nicht wirklich geeignet. Das Streckennetz ab Linate ist weitgehend wiederhergestellt, wird jedoch in stark reduziertem Umfang bedient. Wenig überraschend liegt der Löwenanteil des Angebots im Inland, denn die Frequenzen der internationalen Flüge sind vergleichsweise noch gering, aber vorhanden. Auch Easyjet, Platzhirsch in Malpensa, fliegt wieder nach Linate. Einsame, aber geöffnete Apotheke in Mailand-Malpensa 2 Mailand-Malpensa ist der Großflughafen der Region und verfügt über zwei Terminals, die mit einer Eisenbahnlinie und Shuttlebussen miteinander verbunden sind. Als Drehkreuz konnte sich dieser Airport nie etablieren, denn viele Airlines sind darauf bedacht ihre Kurzstreckenflüge ab Linate anbieten zu können. Das hat seinen Grund: Malpensa befindet sich nicht gerade nahe der Metropole Mailand und insbesondere für Geschäftsreisende, die oftmals im doppelten Tagesrand unterwegs sind, ist Linate viel attraktiver. Dementsprechend war auch schon „vor

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Korean Air gründet eigene „Impfstoff-Task-Force“

Bei Korean Air wurde eine eigene Task Force für den Transport von Covid-19-Impfstoffen gegründet. Diese soll den Carrier auf schnellen und sicheren Transport der Vakzine, sobald diese in großen Mengen verfügbar sind, vorbereiten. Der Transport von Impfstoffen ist sehr komplex und aufwendig, da spezielle Lagermöglichkeiten und eine besondere Ausrüstung erforderlich sind. So müssen die meisten Impfstoffe bei niedrigen Temperaturen zwischen 2 und 8 Grad Celsius gelagert werden – einige Produkte erfordern sogar Temperaturen von bis zu -70 Grad Celsius. Das Frachtterminal von Korean Air am internationalen Flughafen Incheon verfügt über 1.292 Quadratmeter Kühlräume, die 100 Tonnen Fracht aufnehmen können. Zur Erweiterung ihrer Kapazitäten plant die Fluggesellschaft darüber hinaus die Nutzung des 2.533 Quadratmeter großen Cool Cargo Centers am Terminal 2 des Internationalen Flughafens Incheon, das im nächsten Jahr eröffnet wird. Die IATA hat kürzlich bekannt gegeben, dass 8.000 Boeing 747 benötigt werden, um jeden Menschen weltweit mit einer Dosis des Covid-19-Impfstoffs zu versorgen. Der Lufttransport wird daher für eine sichere und rechtzeitige Verteilung des Impfstoffs von entscheidender Bedeutung sein. „Die Task Force von Korean Air prüft alle Aspekte des Impfstofftransports und wird ein starkes System und eine sichere Infrastruktur für die schnelle Verteilung des Impfstoffs entwickeln, sobald er zur Auslieferung bereit ist“, sagt EUM Jae Dong, Senior Vice President und Leiter der Cargo Business Division von Korean Air, und erklärt weiter: „Wir tun unser Bestes, um zur Beendigung der Covid-19-Pandemie beizutragen, indem wir den Impfstoff so schnell und sicher wie möglich in die ganze Welt liefern werden.“

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Externe machen’s billiger: Eurowings kündigt Lufthansa Technik

Die Lufthansa-Tochter Eurowings lässt künftig die Line-Maintenance in Düsseldorf und Hamburg nicht mehr von der Konzernschwester Lufthansa-Technik durchführen. Drittanbieter könnten diese Leistungen billiger erbringen, berichtet das Portal Airliners.de. Bereits zum 1. November 2020 wird Lufthansa Technik Düsseldorf nicht mehr an den Eurowings-Maschinen arbeiten. In Hamburg erfolgt der Wechsel Anfang 2021. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies gegenüber Airliners.de und sagte, dass sich der konzerneigene Wartungsbetrieb im Rahmen eines Vergabeprozesses nicht gegenüber Mitbewerbern habe durchsetzen können. Eurowings setzt daher künftig auf billigere externe Dienstleister. Welche Auswirkungen dies auf die Lufthansa-Technik-Standorte Düsseldorf und Hamburg haben wird, ist noch vollkommen unklar. Der Kranich-Ableger ist an den beiden Airports einer der größten Kunden im Bereich Line-Maintenance.

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Griechenland: Sky Express sucht A320-Piloten

Mitten in der Corona-Pandemie sind Jobs für fliegendes Personal äußerst rar, doch die griechische Regionalfluggesellschaft Sky Express ist auf der Suche nach Kapitänen und Ersten Offizieren für das Muster Airbus A320. Offenbar plant man eine nicht näher bezeichnete Anzahl Maschinen dieses Typs einzuflotten. Sky Express betreibt derzeit sieben ATR42-500 und fünf ATR72-500 und ist primär im Verkehr zwischen Athen und griechischen Inseln tätig. Auch weitere kleine Festland-Airports werden ab Athen angesteuert. Typisches Regionalflug-Business eben. Nun sucht man für die Einflottung von A320-Jets nach Piloten. Erfahrung im Jet-Betrieb hat man übrigens bereits, denn zwischen 2008 und 2010 zierte eine einzelne McDonnell Douglas MD-83, die selbst betrieben wurde, die Flotte. Unbestätigten Gerüchten nach soll bis zu vier A320 zur Flotte stoßen. Die Stelleninserate befinden sich in englischer Sprache unter diesem Link auf der Homepage von Sky Express.

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Swiss-Chef Thomas Klühr tritt mit Jahresende zurück

Bei der Fluggesellschaft Swiss kommt es zu einem Führungswechsel, denn Firmenchef Thomas Klühr tritt mit Jahresende aus privaten Gründen zurück. Der Verwaltungsrat stimmte „mit größtem Bedauern“ der Bitte um Entbindung von den Verpflichtungen zu. Klühr ist seit mehr als 30 Jahren für die Lufthansa Group tätig. „Der gesamte Verwaltungsrat bedauert die Entscheidung von Thomas Klühr sehr. Swiss hat ihm viel zu verdanken, nicht nur während den letzten Monaten der Coronavirus-Pandemie. Klühr hat Swiss ein sehr großes Stück weiter auf dem Erfolgspfad geführt und nach Ausbruch von COVID-19 mit großem Engagement und Geschick wesentlich dazu beigetragen, das Unternehmen finanziell und operationell zu stabilisieren. Besonderer Dank gebührt Thomas Klühr auch dafür, dass er seinen bereits für das erste Quartal dieses Jahres geplanten Rücktritt nach Abzeichnen der Krise zurückgeschoben und die Swiss souverän durch diese schwierige Zeit manövriert hat. Wir respektieren seine Entscheidung, nunmehr diesen aus privaten Gründen veranlassten Schritt zu vollziehen und danken ihm aufrichtig für seine großartige Leistung“, so Verwaltungsratspräsident Reto Francioni. Nach erfolgtem Rücktritt wird Klühr in der neu zu begründenden Schweizer Luftfahrtstiftung Einsitz nehmen. Über die Nachfolge wird der Verwaltungsrat im vierten Quartal entscheiden. Bei Swiss bekleidete Klühr das Amt des Chief Exekutive Officers rund fünf Jahre lang. Auch sein Amt als Präsident des Verwaltungsrats der Konzernschwester Edelweiss Air wird er niederlegen, so Swiss in einer Medienmitteilung. „Ich danke Thomas Klühr für seine langjährige, engagierte und erfolgreiche Arbeit für die Lufthansa Group. In mehr als drei Jahrzehnten hat er auf unterschiedlichen Positionen und in verschiedenen Rollen unser Unternehmen mitgeprägt.

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Visegrad-Staaten planen gemeinsame Airline

Polen, Ungarn, die Slowakei und Tschechien haben angesichts der Corona-Krise einen Plan, der vor 16 Jahren ad acta gelegt wurde, wieder aus der Schublade hervorgekramt. Die Regierungen forcieren die Gründung einer „starken zentraleuropäischen Fluggesellschaft“. Die treibende Kraft hinter dem Projekt ist die Regierung der Tschechischen Republik. In Prag ist man äußerst unglücklich darüber, dass es keine CSA-Langstreckenflüge mehr gibt. Generell ist das Klima zwischen Eigentümer Smartwings und der Regierung nicht so freundlich, wie zuletzt auch Zeitungsinserate des Carriers zeigte. Mit der geplanten LOT-Basis Prag wäre man hingegen sehr glücklich und diese könnte auch gleich der Testträger für das neue Projekt werden. In Budapest unterhält der polnische Staatscarrier ebenfalls eine Base. Die Slowakei träumt ohnehin schon länger von einem eigenen Carrier und Ungarn hat die Pleite der Malev bis heute nicht wirklich realisiert. Lidovky.cz berichtet, dass seitens des tschechischen Verkehrsministers Karel Havlíček und des Ministerpräsidenten Andrej Babiš bereits grünes Licht gegeben wurde. Diese sollen politisch hinter dem Vorhaben stehen. Prag soll mit der Hilfe von LOT zu einem Drehkreuz ausgebaut werden und damit soll ein langer Wunsch in Erfüllung gehen. Auch will man so der Expansion von Ryanair, die in Polen, Tschechien, Ungarn und der Slowakei omnipräsent ist, etwas entgegensetzen. Durch die Beteiligung der Staaten sieht man große Sicherheit. Am projektierten Unternehmen soll dem aktuellen Informationsstand nach LOT mindestens die Hälfte halten. Die übrigen Anteile würden sich auf die Staaten Tschechien, Slowakei und Ungarn aufteilen. Unklar ist aber welche Rolle Smartwings und ihre Tochter CSA spielen könnten, denn hinsichtlich möglicher staatlicher

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