Oktober 1, 2020

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Oktober 1, 2020

Bundeswehr: Neue Transporthubschrauber verzögern sich

Die Bundeswehr-Soldaten müssen weiterhin auf einen neuen Transporthubschrauber warten. Große Hoffnung auf eine sehr baldige Beschaffung sollten sie sich aber nicht machen. Denn das Vergabeverfahren für den Auftrag des Transporthubschrauber sei aufgehoben worden, wie das Bundesverteidigungsministerium am Dienstag mitgeteilt hat. “Im Rahmen der laufenden Vergabe wurde erkannt, dass eine Realisierung des Projektes im geplanten Finanzrahmen bei gleichzeitiger Erfüllung aller Forderungen unwahrscheinlich ist.” Das Beschaffungsamt der Bundeswehr habe die vorliegenden Angebote als unwirtschaftlich bewertet und das Vergabeverfahren daher aufgehoben. Diese ungeplanten Vorkommnisse werden sich auch auf den bisherigen Zeitplan auswirken. Und das wohl länger, als gedacht, wie reuters.com berichtet. Denn unter derzeitigen Umständen könne 2021 definitiv kein Vertragsabschluss erwartet werden. Ziel bleibe aber weiterhin, den alten schweren Transporthubschrauber CH-53G zeitgerecht zu ersetzen. Im Rennen für den Nachfolger sind die US-Konzerne Boeing mit der Chinook und Lockheed Martin mit der CH-53K.

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Der BER ist jetzt ein Flughafen mit allen Genehmigungen

Der Berlin-Brandenburg-Airport ist jetzt auch aus juristischer Sicht ein Flughafen, denn die Gemeinsame Obere Luftfahrtbehörde Berlin-Brandenburg erteilte am Donnerstag die Gestattung der Betriebsaufnahme und überreichte das Flughafenbetreiberzeugnis. Die beiden Dokumente sind zum Betrieb eines Verkehrsflughafens in Deutschland zwingende Voraussetzung. Mit den notwendigen Genehmigungen in der Tasche sieht man beim BER nun der Eröffnung, die Ende Oktober stattfinden wird, sehr gelassen und mit großer Freude entgegen. Dazu Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup: „Ich freue mich über diese beiden für uns wichtigen Zeugnisse der Luftfahrtbehörde. Wir konnten nachweisen, dass die gesamte Flughafenanlage und die eingebaute Ausrüstung den Vorgaben entsprechen und ordnungsgemäß funktionieren. Nachdem uns das Bauordnungsamt Ende April die Nutzungsfreigabe für das Terminal 1 erteilt, haben wir jetzt die letzten erforderlichen Bescheide, dass wir einen nach allen Vorschriften und Regularien betriebsbereiten Flughafen haben. Nach menschlichem Ermessen steht einer Eröffnung des BER am 31. Oktober 2020 nichts mehr entgegen.“ Die BER-Inbetriebnahme beginnt mit der Eröffnung des Terminals 1 des BER am 31. Oktober 2020. An diesem Tag werden parallel eine Maschine der Easyjet  sowie eine Maschine der Lufthansa ankommen und als Erste am Main Pier des neuen Terminals empfangen und abgefertigt werden. Am Morgen des 4. Novembers nimmt die FBB die südliche Start- und Landebahn mit der Landung einer Maschine der Qatar Airways in Betrieb. Ab diesem Tag gelten dann auch die neuen Nachtflugbeschränkungen des BER. Enden wird der Umzug von Tegel zum BER mit dem letzten Flug einer Air France von Berlin-Tegel nach Paris am 8. November 2020. „Der Flughafen Willy Brandt ist

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Boeing-Subventionen: WTO-Schlichter haben wohl entschieden

Der jahrelange Streit zwischen der EU und den Vereinigten Staaten um Subventionen für den US-Flugzeugbauer Boeing könnte bald zu Ende sein.  Allem Anschein nach haben Schlichter der Welthandelsorganisation (WTO) die Höhe der möglichen Strafmaßnahme, welche die EU verhängen darf, festgelegt und den beteiligten Parteien zukommen lassen. So hört man es zumindest aus „vertrauten Kreisen“, wie das Nachrichtenmedium Reuters berichtet. Demnach dürfte die EU jährlich Strafzölle auf US-Exporte im Umfang von vier Milliarden Dollar erheben. Und das würde nur einem Drittel dessen entsprechen, was die Europäische Union geltend gemacht hatte. Die WTO machte keinerlei Angaben zu dieser Angelegenheit. Öffentlich gemacht werden soll die Entscheidung womöglich erst Mitte Oktober.  

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Münster: Lufthansa stockt München-Anbindung kräftig auf

Der deutsche Regionalflughafen Münster/Osnabrück kann sich über eine kräftige Frequenzsteigerung auf der München-Strecke erfreuen. Lufthansa wird ab 25. Oktober 2020 unter der Woche bis zu viermal täglich zwischen den beiden Airports fliegen. Damit sind für die Region wichtige Anschlüsse am Kranich-Hub München sichergestellt. Anfang Juni hatte Lufthansa die Flüge zunächst mit zwei täglichen Starts wieder aufgenommen und dann im Sommer auf drei erhöht. „Die nochmalige Aufstockung in schwierigen Zeiten zeigt den nach wie vor extrem starken Markt und die Nachfrage nach dieser Geschäftsreiseverbindung in der FMO-Region“, sagte Münster/Osnabrück-Geschäftsführer Rainer Schwarz. Für den FMO sei diese Entscheidung sehr wichtig, da Lufthansa an anderen Standorten aktuell Verbindungen nach München gekürzt oder sogar ganz eingestellt habe.

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Verschleppte Erstattungen: Deutsche Gerichte verzeichnen Flut an Klagen

Diese Zahl muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Allein bei zehn deutschen Gerichten sind 45.000 Fälle anhängig, bei denen Konsumenten gegen Airlines und/oder Veranstalter klagen. Zumeist geht es um noch immer nicht erfolgte Rückerstattungen abgesagter Flüge bzw. Pauschalreisen. Dies teilte der Deutsche Richterbund mit. Das Fachmagazin „Deutsche Richterzeitung“ führte eine Umfrage unter den Richtern durch und dabei wurde festgestellt, dass unmittelbar nach der Lockdown-Zeit die eingebrachten Klagen aufgrund nicht erhaltener Erstattungen gegen Fluggesellschaften und Reiseveranstalter einen regelrechten Boom erlebt haben. Bei abgesagten Flügen sind Airlines gesetzlich dazu verpflichtet den bezahlten Ticketpreis vollständig zu erstatten. Damit nahm man es aber alles andere als genau. Der Deutsche Richterbund nennt auch Zahlen: In Köln sind derzeit rund 9.500 Klagen anhängig, in Düsseldorf etwa 9.000, in Frankfurt rund 7.500, in Berlin und München etwa 4.000. Die Liste lasse sich lang fortsetzen, denn es soll kaum ein deutsches Amtsgericht geben, das nicht mit Klagen von Konsumenten, die auf ihr Geld warten, regelrecht überschwemmt wird. Möglicherweise liegt es auch daran, dass viele so genannte Fluggastrechte-Portale die Krise zur Anpassung ihrer Geschäftsmodelle genutzt haben. So wird gegen Provision die Eintreibung des nicht-erstatteten Ticketgelds angeboten. Die Anbieter ziehen in außergewöhnlich hohem Umfang vor Gericht.

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Boeing 737 MAX: FAA-Chef absolviert einen Testflug

Boeing kommt der Wiederzulassung des Flugzeugmodells 737 MAX wieder einen Schritt näher. Wie vorher angekündigt machte sich Steve Dickson, der Chef der US-Luftfahrtbehörde FAA, selbst ein Bild und absolvierte einen Testflug mit dem Krisenjet. Der frühere Pilot legte eine saubere Landung in Seattle hin. Für ihn sei es wichtig, sich selbst von der Sicherheit der Maschine zu überzeugen zu lassen, wie orf.at berichtet. „Wir sind auf der Zielgeraden“, so Dickson bei der anschließenden Pressekonferenz. Somit haben die Boeing-Verantwortlichen nun eine wichtige Hürde in Richtung Wiederzulassung genommen. In Euphorie dürfe man jetzt allerdings nicht verfallen. Der FAA-Chef betont, dass noch einige weitere Schritte nötig seien, bevor die 737 Max wieder in Betrieb genommen werden könne. Dennoch: „Mir hat gefallen, was ich gesehen habe.“

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Gerd Stöwer ist neuer Geschäftsführer in Erfurt-Weimar

Mit Gerd Stöwer bekommt der deutsche Regionalflughafen Erfurt-Weimar einen neuen Chef. Er folgt auf Uwe Kotzan, der über viele Jahre hinweg die Geschicke des Airports leitete und per 1. Jänner 2021 nach Karlsruhe/Baden-Baden, ebenfalls als Geschäftsfüher, wechselt. Stöwer ist Diplomingenieur für Luft- und Raumfahrt und lehrt an der TU Dresden als Honorarprofessor das Fach „Flughafenbetrieb und Luftverkehrspolitik“. Nach dem Studium an der TU Berlin war er in verschiedenen Positionen bei der Deutschen Lufthansa in Hamburg und Frankfurt tätig. 1992 wurde der gebürtige Berliner in die Geschäftsführung der Flughäfen Dresden und Leipzig/Halle aufgenommen und trug damit kurz nach der Wiedervereinigung maßgeblich zur Entwicklung und zum Ausbau der beiden sächsischen Verkehrsflughäfen bei. Später leitete er als Alleingeschäftsführer (CEO) viele Jahre den Internationalen Verkehrsflughafen Münster/Osnabrück in Nordrhein-Westfalen. Parallel dazu nahm der Geschäftsführer verschiedene Funktionen im Verband der deutschen Flughäfen (ADV) und im Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V (BDL) wahr. 2017 machte sich Prof. Stöwer selbstständig als Unternehmensberater. Seitdem beriet er Unternehmen der Luftverkehrsbranche, v.a. Flughäfen in operativen und strategischen Fragen. Der langjährige Geschäftsführer Uwe Kotzan hat das Unternehmen mit heutigem Datum verlassen und wird zum 01. Januar 2021 seine neue Aufgabe als Geschäftsführer des Flughafens Karlsruhe/Baden-Baden übernehmen. Prof. Stöwer dankte dem ehemaligen Geschäftsführer Uwe Kotzan für seine langjährige erfolgreiche Tätigkeit am Flughafen Erfurt-Weimar und insbesondere dafür, dass er sich bis zum letzten Arbeitstag höchst engagiert für die Belange des Erfurter Flughafens eingesetzt hat.

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Uwe Kotzan wird neuer Chef am Baden-Airpark

Mit Uwe Kotzan bekommt der Regionalflughafen Karlsruhe/Baden-Baden am 1. Jänner 2021 einen neuen Chef. Bislang leitete der Manager die Geschicke des Regio-Airports Erfurt/Weimar. Er folgt auf den langjährigen Geschäftsführer Manfred Jung, der den wohlverdienten Ruhestand antreten wird. Der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden befindet sich äußerst nahe der deutsch-französischen Grenze und wird überwiegend von Charter- und Billigfluggesellschaften genutzt. Bedingt durch die Corona-Pandemie sind derzeit viele Verbindungen, wie an fast allen anderen Flughäfen auch, stark ausgedünnt.

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Gratis Flüge: Malta will Tourismusbranche ankurbeln

Kostenlose Flüge nach Malta? Hört sich im ersten Moment wie ein Witz an. Doch diese Maßnahme wird im Inselstaat offen diskutiert. Besonders die Tourismusbranche leidet unter den schweren Folgen der Covid-19-Krise. Sämtliche Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gehen meistens auf Kosten der Hoteliers und Gastwirte. Tony Zahra, Präsident des maltesischen Hotel- und Restaurantverbands, bringt nun kostenfreie Flüge ins Spiel, wie das Nachrichtenblatt Times of Malta berichtet. „Letztendlich müssen wir uns die Frage stellen, wie wir die Menschen dazu bringen, nach Malta zu reisen“, so Zahra. Die Regierung hätte schon einiges unternommen, um die Branche über Wasser zu halten. Doch es brauche noch mehr, um auf lange Sicht überleben zu können. „Die langfristige Lösung besteht darin, Umsätze durch Ankünfte zu generieren“, fügte er hinzu.

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Hamburg: Lufthansa wartet Boeing 747SP „SOFIA“

Am Flughafen Hamburg traf am 30. September 2020 zu Wartungszwecken ein einzigartiger Gast ein: Die Boeing 747SP „Sofia“. Es handelt sich dabei um das Stratosphären-Observatorium für Infrarot-Astronomie, das NASA und DLR gemeinsam betreiben. Lufthansa Technik führt einen C-Check durch. „Wir freuen uns auf die erneute Zusammenarbeit mit Lufthansa Technik“, erklärt Heinz Hammes, SOFIA-Projektleiter im DLR Raumfahrtmanagement. „Die speziellen Umstände in diesem Jahr erfordern dabei besondere Kooperation und Flexibilität von allen Beteiligten. Wir sind davon überzeugt, für die anstehenden Aufgaben am richtigen Ort zu sein.“ Neue Klimatisierung für die Forschungsinstrumente Im Fall von SOFIA wird das Flugzeug nach den Vorschriften der NASA instandgesetzt, die auch die genauen Arbeitspakete für diese Liegezeit definiert hat. Während des C-Checks werden umfangreiche Kontrollen an der Flugzeugstruktur vorgenommen und notwendige Reparaturen durchgeführt. Dazu werden unter anderem die Triebwerke und die Kabine inklusive ihrer Verkleidungen und Fußböden demontiert, um während der Test- und Wartungsarbeiten auch sämtliche Verkabelungen und Leitungen überprüfen zu können. Zusätzlich erhält die Klimaanlage des Flugzeugs ein Upgrade. „Hierdurch wird es uns in Zukunft möglich sein, die Temperatur in der Kabine besonders fein zu justieren“, erläutert Hammes. „Dies ist insbesondere in der Instrumentenzone wichtig, denn jedes Forschungsinstrument benötigt eine genau passende Umgebungstemperatur.“ Ab Mitte Dezember sind dann die finalen Checks bei Lufthansa Technik – etwa für die Triebwerke und den Innendruck der Kabine – vorgesehen. Anfang Februar sollen die Wartungsarbeiten abgeschlossen sein, so  dass der Wissenschaftsbetrieb mit SOFIA wiederaufgenommen werden kann. Universität Stuttgart führt die Wartungen des Teleskops durch Auch das Teleskop an Bord von

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