Oktober 15, 2020

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Oktober 15, 2020

Tegel-Schließung: Lufthansa verabschiedet sich mit A350

Mit einem Langstreckenjet des Typs Airbus A350 wird sich Lufthansa vom Flughafen Berlin-Tegel verabschieden. Flug LH1955 wird am 7. November 2020 aufgrund der hohen Nachfrage mit einem Großraumjet durchgeführt. Das Portal “Simple Flying” berichtet unter Berufung auf eine Lufthansa-Sprecherin, dass eine hohe Kundennachfrage auf diesem Tegel-München besteht und man daher entschieden habe das Fluggerät zu ändern, um zusätzliche Sitzplätze anbieten zu können. Die offiziellen Erstlandungen auf dem BER werden Lufthansa und Easyjet parallel am 31. Oktober 2020 durchführen. Den ersten Start führt der orangefarbene Billigflieger am 1. November 2020 in Richtung Gatwick durch. Am 8. November wird Air France den letzten Flug ab Berlin-Tegel durchführen. Ziel ist Paris Charles de Gaulle.

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Eurowings: Schmitt und Knitter scheiden aus

Erst im März 2020 wurde Oliver Schmitt in die Geschäftsführung von Eurowings berufen und folgte Oliver Wagner, der zu Air Plus wechselte, nach. Nun scheidet Schmitt wieder aus und wird eine andere Funktion innerhalb der Lufthansa Gruppe übernehmen. Die Position des Chief Commercial Officers wird nicht nachbesetzt. CEO Jens Bischof wird laut einem Bericht der FVW zusätzlich die Vertriebsagenden übernehmen. Doch das ist nicht der einzige Abgang in der Geschäftsführung der Lufthansa-Tochter, denn auch COO Michael Knitter wird im ersten Quartal 2021 ausscheiden. Sein Posten soll jedoch nachbesetzt werden. Eine Eurowings-Sprecherin erklärte gegenüber dem Medium, dass die Verkleinerung der Geschäftsführung vor dem Hintergrund der Auswirkungen der Pandemie zu sehen wäre.

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Spanien will „sichere Reisekorridore“ schaffen und die Kosten übernehmen

Die spanischen Inseln Kanaren und Balearen leiden derzeit besonders unter diversen Reisewarnungen und damit verbundenen Quarantänen bei der Rückkehr. Mit Deutschland will man nun über die Schaffung “sicherer Reisekorridore” verhandeln. Diese sollen dazu führen, dass Urlaubern bei ihrer Rückkunft die Zwangsquarantäne, die in der Bundesrepublik ab 8. November 2020 gelten soll, erspart bleibt. Auch mit weiteren Staaten sollen nun Gespräche aufgenommen werden, um den Tourismus im Winter am Leben halten zu können. Die jeweiligen lokalen Regierungen und die Zentralregierung in Madrid unterzeichneten ein entsprechendes Protokoll. Im Kern soll der Ablauf wie folgt sein: Bei der Ankunft auf den Balearen und den Kanaren soll ein PCR-Test durchgeführt werden. Selbiges auch wieder vor dem Rückflug. Beide sollen für Urlauber kostenfrei sein, wobei die lokalen Gesundheitsbehörden hierfür Termine zur Verfügung stellen. Die Befunde sollen so zeitnah ausgehändigt werden, dass beispielsweise die deutsche 48-Stunden-Frist eingehalten werden kann. Sobald wie möglich sollen ergänzend auch Schnelltests durchgeführt werden. Spanien plant, dass im Falle eines positiven Ergebnisses die betroffene Person das Land vorerst nicht verlassen darf und auf Kosten der Kanaren bzw. Balearen eine Unterkunft zugewiesen bekommt und dort unter Quarantäne gestellt wird. Die Versorgung mit Lebensmitteln und die medizinische Betreuung werden ebenfalls von den jeweiligen Lokalregierungen finanziert und gestellt. Wenn nötig: Auch die Kosten für einen eventuellen Aufenthalt in einem Krankenhaus wollen die spanischen Provinzen vollständig übernehmen, so dass Reisenden bzw. den ausländischen Krankenkassen keine Kosten entstehen. Tourismusministerin Reyes Maroto hofft, dass die Verhandlungen mit zahlreichen Staaten, darunter Deutschland, möglichst rasch zu einem Abschluss kommen. So

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El Al kehrt nach Frankfurt zurück

Nachdem die Fluggesellschaft El Al seit mehreren Monaten fast vollständig am Boden steht, wird ab 18. Oktober 2020 das derzeit stark verkleinerte Streckennetz ausgebaut. Zunächst werden Maschinen des Typs Boeing 787 reaktiviert. Nach Israel können jedoch weiterhin nur Staatsbürger dieses Landes einreisen. El Al wird ab 18. Oktober 2020 die Route von Tel Aviv nach Frankfurt am Main reaktivieren. Einen Tag später folgt Amsterdam. Am 25. Oktober 2020 werden Los Angeles und Miami wiederaufgenommen. Darauf folgen am 26. Oktober 2020 die Ziele Sofia und Kiew-Borispol. Momentan bedient El Al lediglich die Ziele New York, Paris und Athen. In einer Medienerklärung weist El Al eindringlich darauf hin, dass die Einreise nach Israel derzeit nur den eigenen Staatsbürgern möglich ist. Für weitere Einzelheiten und Aktualisierungen können sich Passagiere auch auf der Website des israelischen Gesundheitsministeriums informieren.

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Deutschland: Croatia kürzt das Angebot erheblich

Nachfragebedingt reduziert das Star-Alliance-Mitglied die Verbindungen ab Frankfurt und München wieder. Das Ausmaß der Reduktion, das bereits auf der Homepage des Carriers ersichtlich ist, fällt zum Teil drastisch aus. Die Destinationen Zagreb und Split werden ab November 2020 halbiert. Betrachtet man die Kapazität, so fällt die Rücknahme noch stärker aus, denn verstärkt werden Umläufe mit DHC Dash 8-400 anstatt Airbus A319 bedient. Betroffen von den Reduktionen sind alle Deutschland-Strecken von Croatia Airlines. Auch die Wien-Route wird künftig seltener bedient, zumal Codeshare-Partner Austrian Airlines die Destination Zagreb temporär komplett pausiert.

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Lufthansa und Turkish Airlines stocken in Nürnberg auf

Ab dem Flughafen Nürnberg wurden die Anschlüsse an die Star-Alliance-Drehkreuze Istanbul, Frankfurt und Wien sowie die Skyteam-Hubs Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam-Schiphol wiederhergestellt. Im Feber 2021 wird Swiss die Zürich-Strecke reaktivieren. Lufthansa hat angekündigt, ihre Verbindung von Nürnberg nach Frankfurt ab 15. November 2020 von aktuell elf auf bis zu 19 Flüge pro Woche aufzustocken. Auch Turkish Airlines weitet das Angebot im Winter weiter aus: Bereits ab dem 25. Oktober 2020 ist Istanbul bis zu fünfmal wöchentlich erreichbar. Die Flugzeiten werden so optimiert, dass sich vielfache Anschlussmöglichkeiten ergeben. „Geschäftsreisen bleiben auch in Zukunft relevant, weil virtuelle Meetings die Kommunikation von Mensch zu Mensch nicht dauerhaft ersetzen können. Techniker der in der Metropolregion beheimateten Unternehmen müssen vor Ort Maschinen installieren und warten können“, so Flughafengeschäftsführer Michael Hupe. „Die Airlines zeigen eine hohe Bereitschaft, das Streckennetz ab Nürnberg bedarfsgerecht wieder aufzubauen. Zur Stabilisierung der Strecken brauchen wir allerdings auf den angebotenen Verbindungen eine ausreichende Nachfrage aus der Wirtschaft.“

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Graz-Chef Widmann: „Die Kurzarbeit ist eine große Hilfe“

Erst vor wenigen Tagen nahm die Lufthansa-Tochter Austrian Airlines die Nonstop-Verbindungen von Graz nach Stuttgart und Düsseldorf wieder auf. Auch die Anbindung an das KLM-Drehkreuz Amsterdam folgt am 25. Oktober 2020. Lufthansa wird sehr bald wieder zweimal täglich nach Frankfurt fliegen. Doch auch den Grazer Flughafen trafen die Auswirkungen der Corona-Pandemie hart. Die Wiederaufnahmen ab dem steirischen Airport erfolgen nur langsam, denn wichtige Strecken wie München, Zürich und Berlin wurden bislang noch nicht aufgenommen. Dennoch kam Graz stabiler durch die Krise als andere Regionalflughäfen, was wohl auch an der hohen Reisetätigkeit der Wirtschaft liegen dürfte. Aviation.Direct sprach mit Gerhard Widmann, der seit vielen Jahren Geschäftsführer der Grazer Flughafens ist und mit Jahresende in den Ruhestand treten wird, über aktuelle Entwicklungen in Sachen Reisen, Schnelltests und wie er uns sein Team den plötzlichen Lockdown erlebt hatten. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback ermöglichen zu können?Gerhard Widmann: Zuerst möchte ich vorausschicken, dass wir sehr dankbar sind für das Instrument der Kurzarbeit! Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Flughäfen sind in weiten Bereichen Fachleute, die nicht leicht ersetzbar sind. Sie zu halten, um auch in Zukunft eine hohe Qualität für unsere Gäste, Partnerinnen und Partner, Kundinnen und Kunden garantieren zu können, hat daher hohe Priorität und ist durch die Kurzarbeit möglich geworden. Natürlich wäre es wünschenswert, dass es EU-weite Regeln bezüglich Reisewarnungen gibt. Das würde nicht nur der gesamten Reise- und Tourismusbranche, sondern vor allem auch den Menschen helfen, die derzeit aus

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Wien: Erhebliche Kürzungen und Streichungen im Deutschland-Verkehr

Der Umstand, dass Deutschland unter anderem das österreichische Bundesland zum Risikogebiet erklärt hat, führte zu massiven Kürzungen im Österreich-Deutschland-Verkehr. Austrian Airlines reduzierte die Frequenzen auf nahezu allen Routen, die in das Nachbarland führen und die Konzernschwester Eurowings setzt mit Ausnahme von Hamburg und Düsseldorf gar alle Strecken ab Wien bis Anfang Dezember 2020 aus. Betroffen sind derzeit ausschließlich die Flugangebote ab Wien-Schwechat. In den Bundesländern sind teilweise sogar Aufstockungen angekündigt. Am Hauptstadt-Flughafen läuft es seit der deutschen Reisewarnung und der Ankündigung, die nun nicht morgen, sondern erst am 8. November 2020 in Kraft treten soll, dass Einreisende aus Risikogebieten auch mit negativem PCR-Test in Quarantäne müssen, so richtig mies. Die Auslastung bei den im Wien-Deutschland-Verkehr tätigen Fluggesellschaften Austrian Airlines, Lufthansa, Eurowings, Wizzair und Ryanair/Lauda ist nur mit dem Wort “katastrophal” zu beschreiben. So konnte Aviation Direct auf zahlreichen AUA-Flügen vor Ort feststellen, dass 76-sitzigen DHC Dash 8-400-Maschinen nicht einmal zur Hälfte besetzt waren. Teilweise waren sogar nur knapp über einem Dutzend Reisende an Bord, wobei die Beobachtungen auf zahlreichen Flügen von Aviation.Direct-Mitarbeitern wahrgenommen wurden. Bei der Konkurrenz läuft es keinesfalls besser, jedoch ist diese in einer verzwickten Lage, denn die Maschinen sind wesentlich größer und das ist bei geringer Nachfrage so ganz und gar kein Vorteil. Eurowings zog zwischenzeitlich die Notbremse und setzt ab Wien alle Strecken, mit Ausnahme von Hamburg und Düsseldorf, bis vorerst Anfang Dezember 2020 aus. Betroffen sind unter anderem die Ziele Köln/Bonn, Hannover und Stuttgart, die sich vor der Corona-Pandemie über rege Nachfrage erfreuen konnten und

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