Oktober 27, 2020

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Oktober 27, 2020

Brüssel mit 120 Zielen – Innsbruck hängt in der Luft

Der Flughafen Brüssel geht mit 120 Destinationen in den Winterflugplan. Trotz Corona-Pandemie befinden sich darunter möglicherweise auch neue Ziele wie Kittila, Kuusamo und Innsbruck. Deren Aufnahme hängt allerdings von der weiteren Entwicklung der Krise ab. Die Air France-KLM-Billigtochter Transavia hat noch nicht final darüber entschieden, ob die “Schifahrerstrecke” nach Tirol aufgenommen wird oder nicht. Hintergrund ist die Reisewarnung, die Belgien ausgesprochen hat. Diese hat zur Folge, dass bei der Rückkehr eine Quarantäne blühen könnte. Das wirkt sich selbstredend enorm nachteilig auf die Nachfrage aus. Transavia beobachtet daher die weiteren Entwicklungen und wird zu einem späten Zeitpunkt über Hops oder Drops bezüglich Brüssel-Innsbruck entscheiden. Homebase-Carrier Brussels Airlines bietet im Winterflugplan 2020/21 nach aktuellem Planungsstand 50 Ziele, davon 16 Langstreckendestinationen, an. Tuifly Belgium hat derzeit 30 Ziele im Programm. Insgesamt planen 40 Fluggesellschaften wöchentlich 450 Verbindungen ab Brüssel zu 120 Destinationen durchzuführen. In welchem Umfang möglicherweise aufgrund der Pandemie-Entwicklungen reduziert werden muss, ist momentan nicht abschätzbar. Die Lage verändert sich in ganz Europa Woche für Woche, manchmal sogar täglich.

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Dortmund mit mehr Winter-Zielen als im Vorjahr

Dem Flughafen Dortmund ist mitten in der Corona-Pandemie ein kleines “Kunststück” gelungen: Während viele Airports unter reduziertem Angebot leiden, gibt es dem Regionalflughafen sogar mehr Ziele als im Vorjahr. Angesteuert werden 42 Destinationen in 25 Ländern – in der Vorperiode waren es 39 Ziele in 22 Staaten. Allerdings ist die durchaus euphorische Ankündigung des Dortmunder Flughafens auch ein wenig mit Vorsicht zu genießen, denn die letzten Monate und Wochen haben gezeigt, dass aufgrund sehr kurzfristiger und dynamischer Entwicklungen in Sachen Corona-Pandemie oftmals Strecken später oder gar nicht aufgenommen werden. Auch Einstellungen sind absolut keine Seltenheit. Daher gilt es abzuwarten, ob die in Dortmund tätigen Airlines tatsächlich 42 Destinationen in 25 Ländern anfliegen werden.

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Zürich: Edelweiss kehrt nach Kapstadt zurück

Der schweizerische Ferienflieger Edelweiss Air beabsichtigt ab 25. November 2020 einmal wöchentlich von Zürich nach Kapstadt zu fliegen. Die beiderseitigen Einreisebeschränkungen wurden am 19. Oktober 2020 aufgehoben. Auch müssen Schweizer bei ihrer Rückkehr nicht mehr in Quarantäne. “Wir freuen uns, dass wir mit der Feriendestination Kapstadt nicht nur allen Sportbegeisterten und Naturliebhabern, sondern auch Weinliebhabern und Gourmets abwechslungsreiche und unbeschwerte Ferien bieten können”, so Patrick Heymann, Chief Commercial Officer bei Edelweiss. Weitere Langstreckenziele, die seitens der Swiss-Konzernschwester wieder angeboten werden, sind Punta Cana, Mahé, Malé und Cancún. Nach Kapstadt wird Edelweiss vorerst einmal pro Woche fliegen.

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ANA vor Halbierung der Langstreckenflotte

Bei der japanischen All Nippon Airways stehen aufgrund der Coronakrise drastische Einschnitte bevor. So soll rund die Hälfte der aus 60 Maschinen bestehenden Langstreckenflotte stillgelegt werden und bis zu 3.500 Jobs stehen auf der Kippe. Der Personalabbau soll bis 2022 bewerkstelligt werden. Nach Möglichkeit will man in Japan verpönte Kündigungen vermeiden und lieber bei Pensionierungen und freiwilligen Austritten nicht nachbesetzen. Gänzlich ausschließen kann man aber betriebsbedingte Kündigungen dennoch nicht. In der japanischen Kultur wird äußerst viel Wert auf Loyalität zum Unternehmen gelegt, so dass Arbeitgeberkündigungen sehr selten vorkommen und nur das absolut äußerste Mittel sind. Kydo News schreibt weiters, dass die Langstreckenstrategie überarbeitet wird. Dies hat zur Folge, dass etwa 30 von 60 Long-Haul-Jets stillgelegt werden müssen. Ob diese jemals wieder in Dienst gestellt werden können, ist offen. Die Einreise- und Quarantänebestimmungen von Japan sind äußerst streng. Das wirkt sich äußerst nachteilig auf das Geschäft von ANA und ihren Mitbewerbern aus. Derzeit sind touristische Einreisen nicht möglich.

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Helvetic bläst „Pop-Up-Flüge“ ab

Die schweizerische Regionalfluggesellschaft bläst aufgrund der neuerlichen Corona-Welle das Konzept der so genannten Pop-Up-Flüge ab. Nach Angaben des Unternehmens sind derzeit keine weiteren derartigen Reisen geplant. Auch sonst fliegt Helvetic derzeit gar nicht auf eigene Rechnung auf der Linie. Ein Helvetic-Sprecher bestätigte gegenüber der Schweizerischen Zeitung Blick, dass aufgrund der momentanen Corona-Lage vorerst keine weiteren Pop-Up-Flüge geplant sind. Das schließt auch die jüngst angekündigte Florenz-Reise ein, die bereits abgesagt wurde. Das Programm war von Anfang an kompliziert, denn bereits der erste „Pop-Up-Flug“, geplant nach Montenegro, musste abgesagt werden, da die Schweiz kurz davor das Zielland auf die Quarantäneliste gesetzt hatte. Durchgeführt wurden zwei Reisen nach Kroatien und eine nach Griechenland. Jene, die nach Paris und Vilnius geplant wurden, mussten Helvetic Airways und die kooperierenden Reiseveranstalter ebenfalls aufgrund der Pandemielage absagen. Wesentlich problematischer dürfte für Helvetic Airways aber sein, dass Swiss im Winterflugplan drastische Kürzungen vornehmen wird. Derzeit sind einige Maschinen für den größten Kunden im Einsatz, jedoch könnte sich dies – je nach Entwicklung der Pandemie – nach unten ändern. Blick schreibt unter Berufung auf einen Helvetic-Sprecher, dass man mit Charterflügen und Fußballchartern über den Winter kommen will. Gerechnet wird damit, dass maximal 30 Prozent der Kapazität in der Luft sein werden.

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Wizzair kündigt Cluj ab Hamburg, Köln und Karlsruhe an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizzair kündigt für den Sommerflugplan 2021 ab Hamburg, Köln/Bonn und Karlsruhe/Baden-Baden jeweils die Destination Cluj-Napoca an. Diese sollen schrittweise ab 1. Juni 2021 aufgenommen werden. Den Auftakt wird Karlsruhe/Baden-Baden mit drei wöchentlichen Umläufen machen. Einen Tag später folgt Hamburg mit zwei Rotationen pro Woche. In selbiger Frequenzen wird Wizzair ab 5. Juni 2021 ab Köln/Bonn die rumänische Destination ansteuern. Wizzair-Flüge nach Cluj gibt es bereits ab Dortmund, Frankfurt Hahn, Memmingen, Nürnberg und Berlin. „Traditionell bestehen zwischen Siebenbürgen und Deutschland vielfältige Beziehungen. „So können wir nicht nur Menschen, die ihre Arbeits- und Studienplätze in Deutschland erreichen wollen, eine schnelle und preisgünstige Reisemöglichkeit anbieten, sondern ermöglichen auch Besuche bei Freunden und Verwandten in beiden Ländern“, erklärt Wizz Air Pressesprecher Andras Rado.

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Air Baltic mit verkleinertem Winternetzwerk

Die lettische Air Baltic wird aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlich reduzierten Winterflugplan 2020/21 anbieten. Dieser wird ab Riga aus 40 Destinationen bestehen, wobei der Schwerpunkt auf europäischen Geschäftsreise-Drehkreuzen liegt. Auch einige wenige Leisure-Ziele sind im Streckennetz enthalten. Dabei handelt es sich unter anderem um Kittilä, München, Wien, Salzburg, Zürich, Genf, Mailand-Malpensa und Verona. Diese werden als „Schiziele“ vermarktet. Weiters bietet man Sonnenziele wie Rom oder Larnaka an. Ab Vilnius und Tallinn soll ebenfalls ein reduziertes Netzwerk angeboten werden.

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Bergamo hält an Ausbauplänen fest

Ungeachtet der Corona-Pandemie hält der Flughafen Mailand-Bergamo an seinem Masterplan zur Weiterentwicklung der Infrastruktur fest. Vor kurzem wurde ein neuer Ankunftsbereich mit einem zusätzlichen Schengen-Bereich vorgestellt. Insgesamt will das Unternehmen 435 Millionen Euro investieren und die Gesamtfläche des Terminals auf 70.000 Quadratmeter erweitern. Diese umfasst auch die derzeitigen Erweiterungsarbeiten an der Westseite des bestehenden Gebäudes zur Vorbereitung einer künftigen direkten Verbindung zum Eisenbahnverkehr, wodurch die Konnektivitätsoptionen für die Passagiere des Flughafens erheblich verbessert werden. „Wir müssen nach vorne schauen und positiv bleiben, dass wir wieder auf das Verkehrsniveau vor der Pandemie zurückkehren, und daher müssen wir für die Zukunft vorbereitet und bereit bleiben“, erklärt Giacomo Cattaneo, Direktor für kommerzielle Luftfahrt bei SACBO. „Während wir unsere Infrastruktur erweitern und weiterentwickeln, bleiben wir unserem einfachen Ansatz sowohl für Passagiere als auch für unsere Airline-Partner treu. Wir möchten sicherstellen, dass wir weiterhin ein schneller und lebendiger Flughafen sind, der voller Dienstleistungen und Einrichtungen für alle ist“. Während die Bauarbeiten weiter an Fahrt gewinnen, ist der Flughafen weiterhin entschlossen, sein Streckennetz auszubauen. Zuletzt wurde der Erstflug von Blue Panorama nach Dakar gefeiert. Die am vergangenen Freitag gestartete Verbindung der italienischen Fluggesellschaft zur Hauptstadt Senegal ergänzt neben Flügen nach Marokko und Ägypten das wachsende Angebot an afrikanischen Strecken des Flughafens. „Wir sind überglücklich, dass Blue Panorama die Nachfrage auf dem Markt erkannt und sich entschieden hat, der großen senegalesischen Gemeinde in Italien von Mailand Bergamo aus zu dienen. Trotz der Strapazen dieses Jahres fühlen wir uns weiterhin unseren Passagieren und Partnern verpflichtet und es ist

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