Oktober 29, 2020

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Oktober 29, 2020

Linz: Austrian Airlines verschiebt Düsseldorf-Wiederaufnahme

Austrian Airlines wird die für den 2. November 2020 angekündigte Wiederaufnahme der Strecke Düsseldorf-Linz vorerst nicht durchführen. Laut einem Sprecher des Unternehmens strebt man als neuen Termin „Mitte Jänner 2021“ an. Die Entscheidung des Carriers ist eine Hiobsbotschaft für Linz, denn es wird bis auf weiteres keine regulären Linienflüge der Star Alliance geben. Die Anbindung an das Drehkreuz Frankfurt am Main pausiert weiterhin auf unbestimmte Zeit. Austrian Airlines machte zum Grund der Verschiebung der Reaktivierung von Linz-Düsseldorf keine konkreten Angaben. Anzunehmen ist jedoch, dass die bevorstehende Zwangsquarantäne in Deutschland sowie die angekündigten Lockdown-Maßnahmen eine Rolle gespielt haben könnten.

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Green Airlines bläst den Erstflug ab

Wenig überraschend hat Green Airlines am Donnerstag den für 1. November 2020 angekündigten Erstflug abgesagt. Als Begründung nennt das Unternehmen die neuen Corona-Maßnahmen der deutschen Regierung. Einen neuen Termin gibt es nicht. Zumindest für das gesamte Monat November 2020 wurde der Verkauf ausgesetzt. Mitten in der Corona-Pandemie wollte die Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt) mit gecharterten Maschinen eine Flugverbindung zwischen Karlsruhe/Baden-Baden und Berlin-Brandenburg aufnehmen. Der Zeitpunkt für die Umsetzung eines solchen Vorhabens ist aufgrund des äußeren Umstands Corona-Pandemie denkbar schlecht. Die Nachfrage liegt branchenweit am Boden, so dass die kurzfristige Absage nicht überraschend kommt. Käufer von Tickets, deren Flüge sich innerhalb der kommenden 14 Tage – ab Erhalt der Stornierungsinformation – befinden, haben gemäß EU-VO 261/2004 den Anspruch auf eine Ersatzbeförderung sowie einer Entschädigung in der Höhe von 250 Euro pro Person und Strecke. Diese kann im Zweifel auch gegen den Operating Carrier, Chalair Aviation, geltend gemacht werden. Green Airlines schreibt in der Medienmitteilung, dass betroffene Kunden ihr für das Ticket bezahlte Geld zurückbekommen sollen. Der Kreis der Betroffenen dürfte aufgrund der Pandemie ohnehin überschaubar sein.

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Schwache Nachfrage: Austrian Airlines streicht weitere Strecken

Aufgrund der schwachen Buchungslage wird Austrian Airlines ab November 2020 unter anderem die Verbindungen nach Nürnberg und Leipzig einstellen. Die Konzernmutter Lufthansa verkündete vor wenigen Tagen, dass die gruppenweite Kapazität nochmals stark zurückgefahren wird. Dies hat auch Folgen im Bereich der Flotte: Das Rückgrat auf der Kurz- und Mittelstrecke werden die Muster DHC Dash 8-400, Embraer 195 und Airbus A319 bilden. Die Maschinen des Typs A320 werden nur als Backup bereitgehalten. Auf der Langstrecke kommen primär Boeing 767-300ER zum Einsatz. Planmäßige Flüge mit Boeing 777 sind nicht vorgesehen. Ungeachtet der momentan geringen Nachfrage hält das Unternehmen an der bevorstehenden Ausflottung der Airbus A319 und DHC Dash 8-400 fest, wie Aviation Direct berichtete. Austrian Airlines bestätigte weiters, dass Odessa, Lyon, Lviv, Iasi und Chisinau ebenfalls eingestellt werden. Allerdings gibt es auch eine Neuaufnahme: Ab Wien wird nach monatelanger Pause wieder Moskau-Domodedowo angeboten. Linz-Düsseldorf wird laut einem Firmensprecher nicht am 2. November 2020 aufgenommen, sondern erst Mitte Jänner 2021. In Graz hingegen kommt es zu Reduktionen auf den Routen nach Stuttgart und Düsseldorf. Konzernmutter Lufthansa wird temporär Wien-München einstellen. Die AUA-Flüge sind jedoch nicht betroffen.

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Messe Berlin führt ITB 2021 digital durch

Bereits heuer musste die traditionsreiche Reisemesse ITB aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden. Der Relaunch im März 2021 wird vorsorglich rein digital stattfinden. Eine klassische Ausstellung in den Hallen der Messe Berlin wird es nicht geben. Laut Mitteilung des Veranstalters soll eine Online-Messe durchgeführt werden. Dabei werden Panels und Vorträge über Videostreaming angeboten. Dies wird allerdings nicht für die allgemeine Öffentlichkeit zugänglich sein, denn die virtuelle Messe, die von 9. bis 12. März 2020 stattfinden soll, ist nur Fachpublikum vorbehalten.

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Condor stationiert zwei Airbus A320 in Zürich

Condor stationiert zur Sommersaison 2021 zwei Airbus A320 in Zürich und steuert dann von dort mehrfach wöchentlich neun Urlaubsziele rund ums Mittelmeer an. Zunächst startet der Ferienflieger mit 28 Flügen nach Palma de Mallorca, Teneriffa, Gran Canaria, sowie nach Griechenland (Kreta, Kos, Rhodos), Zypern (Larnaca), Sardinien (Olbia) und Split in Kroatien. „Als Ferienflieger sind wir seit fast 65 Jahren spezialisiert auf das touristische Segment und arbeiten eng mit Veranstaltern und Reisebüros zusammen. Ich freue mich, dass wir mit einem vielfältigen Destinationsportfolio nun auch in Zürich an den Start gehen und gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern vor Ort im Sommer 2021 attraktive Angebote für Sonnenhungrige anbieten werden“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. Flüge sind entweder als Teil einer Pauschalreise bei allen Schweizer Reiseveranstaltern, im Reisebüro oder als Nur-Flug-Ticket online verfügbar, so der deutsche Carrier. Übersicht der Condor-Flüge ab Zürich in der Sommersaison 2021:  Palma de Mallorca (Spanien) – täglich Teneriffa (Spanien) – Montag, Freitag Gran Canaria (Spanien) – Mittwoch, Samstag Heraklion (Kreta) – Montag, Mittwoch, Samstag Kos – Dienstag, Freitag Rhodos – Donnerstag, Sonntag Olbia (Sardinien) – Montag, Mittwoch, Donnerstag, Samstag Split (Kroatien) – Dienstag, Freitag, Sonntag Larnaca (Zypern) – Dienstag, Donnerstag, Sonntag

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Kanaren: Einreise künftig nur mit negativem Testergebnis möglich

Wer künftig den Kanaren einen Besuch abstatten möchte, der sollte auch einen negativen Covid-19-Test mitführen. Denn das regionale Parlament verlangt ein negatives Testergebnis bei der Einreise. So soll verhindert werden, dass die Tourismusbranche durch unkontrolliertes Einreisen wieder zusammenbricht. Laut dem eingebrachten Gesetzesentwurf sollen ankommende Gäste einen negativen Corona-Test vorweisen, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. In der derzeitigen Fassung sei die Rede davon, dass einfache Antigen-Tests ausreichen, wie reisevor9.de berichtet. Außerdem soll auch die Nutzung der spanischen Corona-Warn-App verpflichtend werden. Damit können mögliche Infektionsketten leichter verfolgt werden.

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Deutschland verbietet Urlaube im November

Die Diskussionen rund um das deutsche Beherbergungsverbot dürften ein für alle Mal der Geschichte angehören, denn die Deutschen machen dicht. Ab dem 2. November gelten bundesweit lockdownähnliche Zustände, Gastronomiebetriebe müssen schließen und ein Verbot für inländische Reiseaktivitäten wird ausgerufen. Das Infektionsgeschehen nimmt im Eiltempo zu, am heutigen Tag meldet das Robert-Koch-Institut 16.774 Neuinfektionen – ein neuer Höchstwert. Deswegen zieht Bundeskanzlerin Angela Merkel die Notbremse und verkündet drastische Maßnahmen, um die Kehrtwende einzuleiten. Die Maßnahmen sollen bis zum Ende des Monats gelten, wie reisevor9.de berichtet. Vor allem die Reisebranche trifft es hart: „Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke zur Verfügung gestellt“, heißt es in dem Beschluss. Damit müssen die Herbstferien definitiv zuhause verbracht werden. Denn auch sämtliche Gastronomiebetriebe sowie „Veranstaltungen, die der Unterhaltung angehören“ müssen schließen. 

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Frankreich streikt am 3. November

Es kommt wieder zu einem Streik, diesmal in Frankreich: Die Gewerkschaft CGT hat laut einer Meldung des Portals „Check24“ zu einer Protestaktion am 3. November ausgerufen. In der kommenden Woche können damit Einschränkungen im täglichen Leben sowie im Reiseverkehr nicht ausgeschlossen werden. Das Wichtigste zuerst: Der Flugsektor ist nach aktuellem Stand nicht betroffen. Dennoch ist im Streikfall ist mit Verspätungen und Zugausfällen im Bahnverkehr zu rechnen. Auch wichtige Behörden könnten geschlossen bleiben. Ohnehin gelten in Frankreich aufgrund der raschen Ausbreitung des Corona-Virus verschärfte Maßnahmen. So wurde eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 21 und 6 Uhr ausgerufen.

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Schweiz: Österreich kein Risikoland mehr

Die Schweiz nimmt die seit September als Risikogebiete eingestuften Bundesländer Wien, Oberösterreich, Niederösterreich, Burgenland und Salzburg von seiner Roten Liste. Die neue Regelung gilt ab morgen und hebt alle Quarantäne-Auflagen für Einreisende aus Österreich auf.  Diese Lockerung kommt etwas überraschend, da das Infektionsgeschehen in den österreichischen Bundesländern wieder stark zunimmt. Auf der Risikoliste führt der Schweizer Bundesrat künftig nur noch Staaten und Gebiete, deren 14-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner um 60 höher liegt als die Inzidenz der Schweiz. Derzeit liegt die Grenze daher bei 822, weit über dem österreichischen Wert also. Österreich stuft die Schweiz als Land mit „hohem Sicherheitsrisiko“ (Stufe vier) ein, Reisewarnung gibt es aber keine, wie der ORF berichtet.

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Airbus muss hohen Verlust hinnehmen

Der europäische Boeing-Konkurrent Airbus schreibt tiefrote Zahlen: In den ersten neun Monaten betrug der Verlust vor Steuern und Zinsen (Ebit) 2,2 Milliarden Euro, wie der französisch-deutsche Flugzeugbauer am Donnerstag berichtete. Im Vorjahr lag dieser Wert noch im grünen Bereich – 3,4 Milliarden Euro Gewinn standen zu Buche. Demgegenüber brach auch der Umsatz ein: von 46,2 auf 30,2 Milliarden Euro. Überrascht haben dürfte die Bilanz niemanden im Unternehmen, denn die Luftfahrtbranche erlebt zurzeit die größte Krise der Geschichte. Deswegen muss auch Airbus sparen, wo es nur geht. Der Konzern wird voraussichtlich 15.000 Angestellte vor die Tür setzen, wegen der zu erwartenden Abfindungen legte der Konzern schon jetzt 1,2 Milliarden Euro zur Seite. Das spiegelt sich im Verlust wider. Der Flugzeugbauer brachte von Jänner bis September 341 zivile Flugzeuge an den Mann, 40 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. 

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