November 26, 2020

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November 26, 2020

Subventionen aus Slowenien: Lufthansa kassiert am meisten

Slowenien belohnt Fluggesellschaften für Flüge ins Land. Aus diesem Grund füllten mehrere Fluglinien Anträge aus. Das Ergebnis: AUA-Mutter Lufthansa bekommt mit 371.040 Euro den größten Betrag zugesprochen. Das slowenische Wirtschaftsministerium hat sich etwas einfallen lassen, um den heimischen Flugverkehr ein wenig zu beleben. Ausländischen Gesellschaften werden Subventionen als Gegenleistung für Flüge in das Land versprochen. Neben der Kranich-Airline kassieren auch andere: Air France bekommt 176.160 Euro, während Turkish Airlines mit 148.530 Euro aussteigt. Air Serbia erhält 98.130 Euro, Wizz Air 80.340 Euro, Montenegro Airlines 45.450 Euro und Lot Polish Airlines 43.620 Euro. Den geringsten Betrag erhält Swiss mit 22.050 Euro. Easyjet geht als einziger Bewerber komplett leer aus. Berücksichtigt wurden Flüge zwischen dem 1. März und 30. September 2020. Doch das war nur der Anfang. Denn insgesamt seien drei solche Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von bis zu fünf Millionen Euro geplant, wie das Luftfahrtportal Exyuaviation berichtet. 

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Delta: Quarantänefrei von den USA nach Europa

Delta Air Lines, die Aeroporti di Roma und der Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport haben sich an einem erstmals durchgeführten transatlantischen COVID-19-Testprogramm beteiligt, das eine quarantänefreie Einreise von den USA nach Italien ermöglicht.  Dies soll in Übereinstimmung mit einem Dekret erfolgen, das in Kürze von der italienischen Regierung erlassen werden soll. Demnach wird Delta ab dem 19. Dezember Fluggäste und Besatzungen auf neu eingeführten Flügen vom Hartsfield-Jackson Atlanta International Airport nach Rom-Fiumicino International Airport testen. Die Tests werden bei der Ankunft in Italien alle US-Bürger von der Quarantäne befreien, die aus wesentlichen Gründen nach Italien reisen dürfen, wie zum Beispiel aus Gründen der Arbeit, Gesundheit und Bildung, sowie alle Bürger der Europäischen Union und Italiens. Um mit Deltas COVID-getesteten Flügen zwischen Atlanta und Rom fliegen zu können, müssen die Kunden bis zu 72 Stunden vor Abflug einen PCR-Test durchführen, vor dem Boarding einen Schnelltest direkt am Flughafen, einen Schnelltest bei der Ankunft in Rom-Fiumicino und einen Schnelltest vor der Abreise in die Vereinigten Staaten.

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Studie: Wespen quartieren sich in Flugzeugteil ein

Am Flughafen der australischen Stadt Brisbane wurden in den letzten Jahren Vorfälle mit einer invasiven Wespenart gemeldet: Die Insekten versuchten, sich in Staudrucksonden der Flugzeuge einzunisten. Mit diesen Sonden wird die Geschwindigkeit eines Flugzeugs gemessen. Sie müssen also einwandfrei funktionieren. Deshalb stellten australische Forscher an mehreren Stellen des Flughafens nachgebaute Staudrucksonden auf und beobachteten die kleinen Röhren gut drei Jahre lang. Das Ergebnis: In knapp 100 Fällen sorgten Schlüsselloch-Wespen für Verstopfungen. Die Forschenden empfehlen deshalb, die echten Sonden an den Flugzeugen nach der Landung abzudecken und Wespenfallen aufzustellen, wie deutschlandfunk.de berichtet.

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Wet-Lease: Windrose Airlines mietet Airbus A330

Die ukrainische Windrose Airlines wird einen Airbus A330-200 von Maleth-Aero übernehmen. Dem Übergang liegt eine Wet-Lease-Vereinbarung mit dem Leasingunternehmen AELF – Aircraft Engine Lease Finance – zugrunde. Das knapp 15 Jahre alte Flugzeug gehörte einst zur Flotte von Atlas Global, wie das Nachrichtenportal CH-Aviation berichtet. Die türkische Fluggesellschaft mit Sitz in Istanbul stellte den Flugbetrieb am 12. Februar 2020 ein. Augenscheinlich nutzt der ukrainische Carrier die Maschine für Frachtflüge nach New York. Denn seit dem 19. November fliegt sie im Auftrag des Postbetreibers die Strecke Kiew-Borispol und New York-JFK hin und her. 

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Kapitalerhöhung: United Airlines benötigt frisches Geld

Die US-Fluggesellschaft United Airlines will sich in der Corona-Krise erneut frisches Geld verschaffen. Dazu will das Unternehmen bis zu rund 25,3 Millionen neue Aktien an Anleger ausgeben, wie das Luftfahrtportal CH-Aviation berichtet. Dabei könnte ein stolzer Betrag von umgerechnet rund 843 Millionen Euro zusammenkommen. Schon im April mischte das Unternehmen den Kapitalmarkt auf und sicherte sich so wichtige Millionen im Kampf gegen die Pandemie. Darüber hinaus erhielt der US-Carrier weitere Milliarden aus dem Corona-Hilfsprogramm der amerikanischen Regierung. Dieses ist allerdings Ende September ausgelaufen.

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JetSmart: Neuer Ableger in Kolumbien geplant

Indigo Partners hat sich seit jeher auf Investitionen in der Luftfahrtbranche spezialisiert. Jetzt wittert das Unternehmen in Kolumbien seine Chance: 2022 soll dort ein neuer JetSmart-Ableger entstehen. JetSmart ist ein chilenischer Low Coster mit Sitz in Santiago. Gegründet wurde die Fluggesellschaft im Jahr 2017 von Indigo Partners, die unter anderem auch an Wizz Air und der mexikanischen Volaris beteiligt ist und mit JetSmart Argentina schon ein drittes Mal im südamerikanischen Markt Fuß gefasst hat. Nun soll ein dort mit JetSmart Colombia ein viertes Standbein folgen. Geplant war eigentlich ein Ausbau der Geschäfte in Chile und Argentinien. Doch Corona bringt Veränderungen mit sich. „Ursprünglich hätten wir unsere Aktivitäten in Chile oder Argentinien vor dem Start in Peru oder Kolumbien weiterentwickelt. Wir beobachten jedoch zurzeit, dass sich Inlandsmarkt schneller erholt als das internationale Geschäft. Danach müssen wir uns ausrichten und unsere Strategie ändern. Die Ausweitung unserer Inlands-Präsenz wird jetzt wichtiger als je zuvor“, wird Estuardo Ortiz, der Geschäftsführer von JetSmart, vom Luftfahrtportal CH-Aviation zitiert.. 

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Air Dolomiti erneuert Zertifizierungen ISO 9001 und ISO/IEC 27001

Air Dolomiti, die italienische Fluggesellschaft des Lufthansa- Konzerns, hat nach einem Audit durch das Team von DNV GL – Business Assurance die Erneuerung der Zertifizierungen UNI EN ISO 9001 und ISO/IEC 27001 für das Jahr 2020 erhalten. Die beiden Normen legen eine Reihe von Vorschriften und Richtlinien für die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems fest, das auf die Erhöhung der Kundenzufriedenheit abzielt, und zwar durch die Überwachung von Geschäftsprozessen und -aktivitäten beziehungsweise durch das Management der Informationssicherheit.  „Wir sind sehr stolz auf dieses Ergebnis, das die hohe Zuverlässigkeit und Seriosität unseres Unternehmens selbst in so schwierigen Zeiten, wie sie die ganze Welt durchlebt, beweist. Ich glaube, dass die Aufrechterhaltung und Zertifizierung unserer Standards ein wesentliches Instrument der Transparenz gegenüber allen am Unternehmen Interessierten, von den Kunden bis zu den Stakeholdern, ist“, so Jörg Eberhart, Präsident und CEO von Air Dolomiti. 

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Emirates hat mehr als 1,4 Milliarden Euro an Kunden zurückbezahlt

Emirates gelingt es, den Berg an Rückerstattungs-Anträgen abzubauen, der durch pandemiebedingte Reiseunterbrechungen entstanden war. War es vor der Pandemie noch ein 19-köpfiges Team, wurde die Abteilung zwischenzeitlich auf fast 110 Mitarbeiter aufgestockt. In den sieben Monaten seit April erhielt, prüfte und bearbeitete die Fluggesellschaft ungefähr 1,7 Millionen Refund-Anträge und erstattete umgerechnet mehr als 1,4 Milliarden Euro an betroffene Kunden zurück. Davon ging umgerechnet über eine Milliarde Euro an Kunden, die direkt bei der Airline gebucht hatten, der Restbetrag wurde über Reisebüros zurückerstattet. Darüber hinaus wurden über 130.000 Anfragen zum Thema Rückerstattungen von Kunden sowie Reisebüropartnern bearbeitet und Statusänderungen an fast vier Millionen Flugscheinen vorgenommen. „Dank der Teamleistung der Abteilungen Refund und Customer Service, der Unterstützung und Zusammenarbeit unserer Partner sowie dank des Verständnisses unserer Kunden hat Emirates seinen Rückzahlungsrückstand aufgeholt. Im Vergleich zu vor der Pandemie haben wir immer noch ein höheres Volumen an Refunds und Anfragen zu Ticketänderungen“, so Tim Clark, Präsident der Airline. Im Unterschied zu damals sei die Abteilung aber nun in der Lage, Anträge innerhalb von sieben Tagen zu bearbeiten, so Clark weiter.

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Graz: Mit Jahresende wechselt die Geschäftsleitung

Mit dem Jahreswechsel ändert sich am Flughafen Graz auch die Geschäftsführung. Gerhard Widmann, langjähriger Direktor des steiermärkischen Airports, wird in den Ruhestand treten. Nachfolger ist Wolfgang Grimus, der zuletzt für Qatar Airways tätig war. Der Grazer Flughafen wird auch weiterhin von zwei Managern geleitet, denn Jürgen Löschnig wird auch weiterhin als Co-Geschäftsführer fungieren. Widmann, der über viele Jahre hinweg als Direktor des Airports tätig war, geht mit Jahresende in Pension. Ehrenamtlich ist der Manager im Sport engagiert und beispielsweise Präsident der ASKÖ Steiermark. Grimus ist 55 Jahre alt und war in seiner bisherigen Laufbahn unter anderem für Austrian Airlines, Air Berlin und Qatar Airways tätig. Momentan fungiert er in Doha als Vice President Network Management. Der Österreicher wird seinen neuen Job am Flughafen Graz am 1. Jänner 2021 antreten.

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Zürich startet Corona-Schnelltests

Am Flughafen Zurück-Kloten werden nun auch Corona-Schnelltests angeboten. Diese können in der Apotheke „Amavita“, die sich im ehemaligen Ausweisbüro im ersten Geschoss des Check-in 2 befindet, in Anspruch genommen werden. Es ist allerdings eine telefonische Voranmeldung erforderlich. Die Kosten betragen 57,50 Schweizer Franken. Der Staat übernimmt jedoch die Kosten für Personen, die als Verdachtsfälle gelten oder aber typische Symptome aufweisen. Der für den Antigen-Test erforderliche Abstrich wird von medizinischem Fachpersonal abgenommen. Vorläufig steht das Angebot nur in der Zeit von 11 Uhr 30 bis 13 Uhr 30 zur Verfügung. Das Ergebnis soll nach 15 Minuten feststehen und wird den Probanden persönlich oder alternativ telefonisch mitgeteilt. Der Flughafen Zürich weist in einer Medienmitteilung darauf hin, dass die im Airport Medical Center angebotenen PCR-Testungen weiterhin zur Verfügung stehen. Manche Staaten verlangen für die Einreise die Vorlage eines negativen PCR-Befunds. Momentan erkennen die meisten Länder Antigen-Resultate noch nicht an.

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