Dezember 18, 2020

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Dezember 18, 2020

Shutdown für Lufthansa-Verwaltung beginnt

Erstmals in der Geschichte der Deutschen Lufthansa AG wird der größte Verwaltungsstandort, der sich auf dem Gelände des Frankfurter Flughafens befindet, geschlossen. Fast alle Mitarbeiter befinden sich seit heute in Kurzarbeit. Der Konzern kündigte an, dass die Maßnahme bis Feber 2021 anhalten soll. Anschließend soll der Betrieb des Lufthansa Aviation Centers wieder hochgefahren werden. Komplett ruhig wird es aber nicht werden, denn sowohl am offiziellen Firmensitz in Köln als auch am Standort Frankfurt werden jene Mitarbeiter, die zwingend unverzichtbar sind, weiterhin tätig sein. Sofern möglich soll weitgehend Home-Office genutzt werden. Kurz gesagt: Die Lufthansa-Verwaltung in Frankfurt am Main tritt heute in eine Art „Notbetrieb“. Der offizielle Firmensitz der Deutsche Lufthansa AG befindet sich in Köln. Der Standort Frankfurt am Main ist allerdings wesentlich größer und ist der Arbeitsort der überwiegenden Mehrheit des administrativen Personals der größten Fluggesellschaft Deutschlands. Seit einigen Jahren steht immer wieder die Schließung des Hauptsitzes in Köln zur Diskussion, wurde jedoch bislang nicht vollständig umgesetzt. Intern wird Köln „Hauptverwaltung“ genannt. Frankfurt trägt den Namen „Lufthansa Aviation Center“.

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Deutschland macht die Kanaren schon wieder zum Risikogebiet

Die Bundesrepublik Deutschland erklärt die kanarischen Inseln schon wieder zum so genannten „Risikogebiet“. Das hat für Personen, die über Weihnachten/Neujahr einen Urlaub dort verbringen wollen, Konsequenzen: Bei der Rückkunft droht Zwangsquarantäne. Deutschland steckt sämtliche Personen, die sich in einem „Risikogebiet“ aufgehalten haben, zehn Tage in Quarantäne. Frühestens am fünften Tag kann man sich jedoch mittels PCR-Test, der auf eigene Kosten gemacht werden muss, „freitesten“. Das Robert-Koch-Institut teilte mit, dass ab Sonntag die kanarischen Inseln wieder als „Risikogebiet“ geführt werden. Damit ganz Spanien auf Deutschlands „roter Liste“.

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DER Touristik baut 253 Vollzeitstellen ab

Der Reisekonzern DER Touristik baut in Köln und Frankfurt am Main 253 Vollzeitstellen ab. Laut Mitteilung sollen auch 14 Führungspositionen eingespart werden. Das Unternehmen relativiert dies und spricht nur von „rechnerischen Vollzeitstellen“ und strebt an mittels Abfindungen möglichst viele Mitarbeiter zum freiwilligen Verlassen des Unternehmens bewegen zu können. Dennoch wurde mit dem Betriebsrat eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. Das Produktmanagement wird nun unter einheitliche Leitung gestellt. Bislang agierten die Standorte weitgehend unabhängig voneinander. Firmenchef Ingo Burmester erklärt, dass man aufgrund der Reisebeschränkungen keine andere Wahl habe und nun Doppelstrukturen aus Kostengründen auflösen muss.

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ÖAMTC bestellt weitere Helikopter

Mitte Dezember hat die ÖAMTC-Flugrettung einen Vertrag zum Kauf von fünf Notarzthubschraubern vom Typ Airbus Helicopters H135 unterzeichnet, inklusive einer Option auf einen sechsten. „Mit dieser Entscheidung stellen wir die Weichen für die nächsten zehn Jahre“, zeigt sich Reinhard Kraxner, Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, zufrieden. „Der deutlich leistungsstärkere und für Instrumentenflug zugelassene Hubschrauber bringt uns der Vision an jedem Ort, zu jeder Zeit und bei jedem Wetter helfen zu können, einen entscheidenden Schritt näher.“ Seit mittlerweile über 20 Jahren fliegt die ÖAMTC-Flugrettung ausschließlich mit EC 135. Bis Mitte 2024 sollen die fünf bis sechs neuen Hubschrauber nach und nach ältere Modelle ersetzen. „Diese Helikopter sind optimal auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten und bewähren sich Tag für Tag und Nacht für Nacht bei Einsätzen in ganz Österreich“, sagt Kraxner. „Es ist daher die logische Konsequenz, die Flotte sukzessive durch das leistungsstärkere Nachfolgemodell H135 zu erneuern.“ Diese Ein-Flottenstrategie reduziert den Wartungsaufwand enorm und erhöht gleichzeitig die Verfügbarkeit der Flotte. „Die ÖAMTC-Flugrettung investiert bis zu 30 Millionen Euro – inklusive medizinischer Ausrüstung – für die neuen Maschinen“, ergänzt der kaufmännische Geschäftsführer Marco Trefanitz. „Doch wir wissen, dass dies ein wichtiger Schritt im Sinne unserer Patientinnen und Patienten ist.“ Mit der digitalen Avioniksuite Helionix sowie einem 4-Achsen-Autopiloten werden die neuen Hubschrauber über modernste Elektronik an Bord verfügen. Das innovative System fasst alle für das Flugmanagement relevanten Daten auf wenigen elektronischen Displays zusammen und erhöht damit die Übersicht für die Crew und somit die Sicherheit. Zudem ist es selbstverständlich mit den mittlerweile standardmäßig eingesetzten Nachtsichtbrillen kompatibel. „Gerade

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Polen greift LOT mit 630 Millionen Euro unter die Flügel

Die polnische Regierung wird der staatlichen LOT kurzfristig 230 Millionen Euro bereitstellen. Das Geld soll über eine Kapitalerhöhung eingebracht werden. Lokale Medien berichten, dass ein Darlehen in der Höhe von 400 Millionen Euro in einem weiteren Schritt gewährt werden soll. Unterm Strich soll LOT noch vor dem Jahresende 630 Millionen Euro bekommen. Die Regierung gab bereits grünes Licht, jedoch steht die Zustimmung der EU-Kommission noch aus. Beim polnischen Star-Alliance-Mitglied ist die Anzahl der beförderten Passagiere stark eingebrochen. Coronabedingt werde man heuer maximal zwei Millionen Reisende haben. Im Vorjahr waren es noch 12 Millionen Passagiere.

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IAG will Kaufpreis für Air Europa erst in 2026 bezahlen

Die jeweiligen Aufsichtsräte der International Airlines Group und der Konzerntochter Iberia haben grünes Licht für die Übernahme des Mitbewerbers Air Europa gegeben. Der Kaufpreis beträgt nur noch 500 Millionen Euro und soll erst im Jahr 2026 bezahlt werden. Weiters will die IAG offensichtlich keinen Einfluss des Staats. So setzt man als Bedingung, dass die Sociedad Estatal de Participaciones Industriales keine Aufsichtsräte entsenden soll. Der aufgrund der Corona-Pandemie ins Leben gerufene Staatsfonds gewährt Air Europa ein Darlehen in der Höhe von 475 Millionen Euro. Ob sich die Regierung auf das späte Bezahlen des Kaufpreises einlassen wird und darüber hinaus auf Aufsichtsratssitze verzichten wird, bleibt abzuwarten.

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Russland startet elektronisches Visum

Ab 1. Jänner 2021 werden touristische Reisen in die Russische Föderation wesentlich einfacher, denn der bürokratische Gang zur Botschaft wird entfallen. Künftig wird es ein elektronisches Visum, das für 16 Tage gültig ist, geben. Dies wird bereits unter anderem für den Oblast Leningrad (St. Petersburg) praktiziert. Neu ist, dass das vereinfachte Verfahren für das komplette Staatsgebiet der Russischen Föderation gilt. Die Kosten für das elektronische Visum betragen 40 U.S.-Dollar und müssen im Zuge der Online-Antragsstellung entrichtet werden. „Die Kosten für den Antrag betragen rund 40 US-Dollar – es werden dafür keine Einladungen, Hotelreservierungen oder andere Dokumente, die den Zweck der Reise bestätigen, mehr benötigt“, erklärt ÖAMTC-Expertin Maria Renner. Für Reisen in die Türkei benötigen österreichische Reisende schon seit März 2020 hingegen kein Visum mehr. Es ist ein touristischer Aufenthalt von durchgehend maximal 90 Tagen möglich. Wer länger bleiben möchte, muss eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen. Die Mitführpflicht in Fahrzeugen wird dort außerdem erweitert um einen Reservereifen.

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November: 90,3 Prozent Rückgang in Deutschland

Im November 2020 ist das Passagieraufkommen in der Bundesrepublik Deutschland abermals stark gefallen. Der Branchenverband ADV sieht keine Aussicht auf Besserung. Lediglich 1.960.022 Fluggäste nutzten im November 2020 die deutschen Airports. Das sind weniger als zehn Prozent des Vorjahreswerts.   Das Cargo-Aufkommen steigt um +3,5% (an+ab) auf 441.784t. Die Zahl der gewerblichen Flugbewegungen geht um -68,7% zurück, das sind 50.560 Starts und Landungen. Der November im Blick – Corona-Pandemie hält Luftverkehr am Boden Der innerdeutsche Verkehr fällt um -91,0%. Der Europa-Verkehr geht um -89,6% zurück. Die Interkont-Verbindungen fallen um -91,8%. Die Luftverkehrsnachfrage an deutschen Flughäfen verharrt weiter bei weniger als 10% des Normalwertes. Der Luftverkehr ist in all seinen Kennzahlen weiter rückläufig: Sitzplatzangebote, Auslastung in den wenigen noch fliegenden Flugzeugen, Luftverkehrsnachfrage, Buchungszahlen … Dabei ist das Bedürfnis der Menschen länderübergreifend zu reisen, nach wie vor hoch. Doch Kontakt- und Reisebeschränkungen stehen dem entgegen. Die Branche setzt auf verbesserte Teststrategien. Der Winter stellt die Branche vor ungekannte Herausforderungen, viele Akteure sind existenziell bedroht. Von Januar bis November wurden an den deutschen Flughäfen 60,9 Mio. Passagiere (an+ab) gezählt (-73,6%). Der innerdeutsche Verkehr liegt mit -73,5% unter dem Vorjahresaufkommen. Der Europaverkehr nimmt um -73,1% ab. Der Interkontverkehr fällt um -76,2%. Die gewerblichen Flugbewegungen gehen um -57,8% zurück. Die Betrachtung der Verkehrszahlen macht keine Freude. Die Luftverkehrsnachfrage bleibt auf einem niedrigen Niveau. Für die Wochen bis Weihnachten sind keine größeren Veränderungen im Aufkommensniveau zu erwarten. Trotz vereinzelt positiver Buchungen in wenige touristische Destinationen, ist nur mit einem leicht erhöhten Aufkommen zu rechnen. Nur noch

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Eurowings widmet Special Livery den eigenen Mitarbeitern

Ab Feber 2021 wird Eurowings mit einer Special-Livery, die den Mitarbeitern gewidmet ist, in der Luft sein. Laut Mitteilung soll die den Einsatz der Piloten, Flugbegleiter und Bodenmitarbeiter hervorheben. Der Airbus A320 mit der Registrierung D-AIZS wird künftig symbolisch für „das beste Team der Welt“ werben. Für die Laudatio lässt Eurowings die D-AIZS höchstpersönlich sprechen: „Was mich antreibt?“, steht in riesigen Lettern auf dem Rumpf des Flugzeugs – und darunter: „Das beste Team der Welt.“ Die deutsche Airline sendet damit in zwei Sprachen – auf einer Seite deutsch, auf der anderen Seite englisch – ein weithin sichtbares Signal für Teamplay in Krisenzeiten. „Kaum eine andere Branche ist von der Pandemie so stark getroffen wie die Luftfahrt und der Tourismus. Ob Flugbegleiter, Piloten oder Mitarbeiter am Boden – sie alle können ihrem Job seit Monaten nicht in gewohnter Weise nachgehen. Dass Eurowings Gäste in diesem Jahr überhaupt abheben konnten, verdanken wir dem leidenschaftlichen Engagement und der hohen Flexibilität all unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es ist ein bemerkenswerter Teamgeist, der uns bei Eurowings immer wieder antreibt und in schwieriger Zeit füreinander einstehen lässt. Deshalb sagen wir in einem außergewöhnlichen Jahr auch auf außergewöhnliche Weise Danke: Mit einem Teamflieger für die gesamte Mannschaft“, so Firmenchef Jens Bischof. Der „Eurowings Teamflieger“ soll im Rahmen eines Wartungsaufenthalts im Auftaktquartal 2021 seine zweisprachige Sonderlackierung erhalten und dann rollierend auf den Eurowings Basen in Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Stuttgart, Mallorca, Wien, Salzburg und Pristina stationiert sein.

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Austrian Airlines besetzt Management-Positionen neu

Im Rahmen des aktuellen Strategieprogramms hat Austrian Airlines bereits die Zusammenlegung von Unternehmensbereichen angekündigt, um Synergien innerhalb des Unternehmens besser zu nutzen und Führungspositionen zu reduzieren. Nun wurden der Marketing & Produkt-Bereich der rot-weiß-roten Airline zusammengelegt. Die Leitung des neuen Bereichs Austrian Brand Experience wird ab 1. Februar 2021 Sebastian Lüttmann übernehmen. Lüttmann, der aktuell noch die Passagierbetreuung und Flugzeugabfertigung von Austrian Airlines in Wien leitet, ist damit zukünftig für das gesamte Marketing sowie Produktmanagement der österreichischen Airline verantwortlich. Die beiden Bereiche Erlössteuerung sowie Netzplanung werden ebenfalls zusammengelegt. Der aktuelle Chef der Netzplanung Robert Heusmann wird ab 1. Februar 2021 die Leitung des neu gegründeten Bereiches „Network Management & Revenue Steering“ übernehmen. Heusmann zeichnet somit für die Netzwerkplanung sowie auch die Steuerung der Preise und Erlöse bei Austrian Airlines verantwortlich. Austrian Airlines Vorstandsmitglied Andreas Otto dazu: „Ich freue mich, dass wir mit Sebastian Lüttmann und Robert Heusmann zwei erfahrene Manager aus dem eigenen Haus für neue Positionen gewinnen konnten. Sie gehen den nächsten Karriereschritt in einer äußerst herausfordernden Zeit. Beide sind krisenerprobt und werden mit ihrer Expertise die Neuaufstellung und Modernisierung unserer Austrian Airlines vorantreiben.“ Sebastian Lüttmann (40) übernahm nach seiner Ausbildung zum Luftverkehrskaufmann sowie dem Studium der internationalen Betriebswirtschaftslehre im Jahr 2005 als Referent für Controlling seinen ersten Job bei Lufthansa in Frankfurt. In seiner 11-jährigen Karriere bei Lufthansa war er unter anderem als Assistent des Vorstands Hub Frankfurt & Flight Operations tätig. 2011 wechselte Sebastian Lüttmann in den Bereich Airport Operations and Services nach New York. Bis 2015

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