Januar 12, 2021

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Januar 12, 2021

Neue Anschober-Verordnung macht grenzüberschreitenden Paaren das Leben zur Hölle

Der österreichische Gesundheitsminister Rudolf Anschober veröffentlichte am Dienstag die jüngste Verschärfung der Einreisebestimmungen. Dies enthält für Personen, die nahe Angehörige oder Lebens- bzw. Ehepartner im Ausland haben, eine drastische Verschärfung. Das Wort „Wiedereinreise“ wurde gestrichen. Das hat fatale Folgen, denn bislang waren Personen, die im Rahmen eines regelmäßigen Pendlerverkehrs, also mindestens einmal pro Monat, enge Familienangehörige oder ihren Lebens- oder Ehepartner besucht haben, von der Quarantänepflicht ausgenommen. Nun schafft Anschober (Grüne) einen besonders absurden Umstand, der nachstehend dargestellt wird. Angenommen ein Mann wohnt in Österreich und seine Lebenspartnerin in Deutschland. Bislang konnten diese sich aufgrund des § 8 Abs. 2 Z. 4 beiderseitig quarantänefrei besuchen. Voraussetzung dafür war, dass dies mindestens einmal pro Monat stattfindet und bei der Kontrolle glaubhaft gemacht wird. Nun tritt der vollkommen weltfremde und absurde Umstand ein, dass die Frau aufgrund der Rechtslage in Deutschland und dem jüngsten Wurf von Rudolf Anschober ihren Partner in Österreich quarantänefrei besuchen darf, nicht jedoch umgekehrt. Der Mann müsste nach der Rückkehr aus Deutschland in Österreich eine zehntägige Quarantäne antreten. Das bewirkt dieser klitzekleine Satz, den der grüne Minister um Bundesgesetzblatt veröffentlicht hat: „In § 8 Abs. 2 Z 2, 3 und 4 entfällt jeweils die Wortfolge ‚oder Wiedereinreise’“. Verpflichtende Einreiseanmeldung landet direkt beim örtlichen Gesundheitsamt Ab Freitag ist – wie berichtet – eine elektronische Einreisevoranmeldung verpflichtend. Laut Verordnungstext werden dabei die nachstehenden Daten, die 28 Tage lang gespeichert werden sollen, abgefragt: „(1) Personen, die nach Österreich einreisen, sind verpflichtet, vor der Einreise durch Registrierung folgende Daten gemäß § 25a

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Finnair verkauft Einweg-Tickets

Die Fluggesellschaft führt Einweg-Tarife für ihre Flüge in Finnland und Europa ein. Sie seien seit Dienstag über alle Verkaufskanäle verfügbar, so Finnair in einer Aussendung. „Wir erwarten, dass die Reisenachfrage zum und während des Sommers allmählich anzieht, und wir werden unser Angebot entsprechend erweitern. One-way-Preise sind eine Möglichkeit, die Nachfrage zu stimulieren und die Reiseplanung in dieser Situation zu erleichtern“, kommentiert Vertriebschef Ole Orvér die Einführung. Die Tickets sind unabhängig von der Aufenthaltsdauer am Zielort verfügbar, so Finnair weiter.

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TUI stellt Flex-Tarife vor

Noch bis 14 Tage vor Abreise kostenlos umbuchen oder stornieren: Diese Option bietet TUI gegen Aufpreis seit kurzem für alle Flugpauschalreisen. Der Wunsch nach Sicherheit und Flexibilität steht auch bei der Reiseplanung 2021 für Urlauber an erster Stelle. Diesem Anspruch möchte das Reiseunternehmen nun gerecht werden und führt den neuen Flex-Tarif ein. Bei einer Reise bis 2.500 Euro liegt der Aufschlag für den Flex-Tarif gegenüber dem Normalpreis bei 39 Euro. Eine mehrköpfige Familie mit einem Reisepreis von bis 4.000 Euro ist für zusätzliche 69 Euro zum Flex-Tarif unterwegs. Für Reisen mit einem Gesamtpreis von bis zu 20.000 Euro wird ein Aufschlag von 399 Euro fällig. „Kurzentschlossene profitieren von einem besonderen Einführungsangebot: Bis Ende Januar sind die neuen Flex-Tarife ohne Aufpreis buchbar“, heißt es in der Aussendung. 

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FKB: Fast eine Million weniger Fluggäste im Covid-Jahr

Nach dem Rekordjahr 2019 (1.346.750 Fluggäste) blieb auch der Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden im Corona-Jahr von einem massiven Rückgang der Passagierzahlen nicht verschont: Rund 401.000 Passagiere nutzten den FKB im Jahr 2020 für ihre Flugreisen. Damit muss der Airport ein Minus von etwa 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinnehmen. Allerdings war dagegen lediglich ein Rückgang der Flugbewegungen um 15,6 Prozent zu vermerken. „Auch wenn sich der Luftverkehr noch immer inmitten dieser schweren Krise befindet, so rechne ich doch mit einer leichten Erholung der Passagierzahlen. Mit der Verfügbarkeit des Impfstoffes, wird auch die Sehnsucht der Menschen zu reisen wieder größer werden. Die Nachfrage nach Reisen, ob privat oder geschäftlich, sowie auch die Angebote der Airlines werden steigen. Unter diesen Voraussetzungen planen wir am Flughafen mit rund 700.000 Passagieren im Jahr 2021“, so Neo-Geschäftsführer Uwe Kotzan, der seit Januar 2021 am Flughafen das Sagen hat. Das Aufkommen an Luftfracht hingegen nahm im Jahr 2020 gegenüber 2019 um 55,7 Prozent auf 1.915 Tonnen zu. „Diese positive Entwicklung der Luftfracht am FKB wird sich durch die beiden neuen Frachtlinien nach Dublin und Birmingham auch 2021 weiter fortsetzen“, so Uwe Kotzan. 

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Die ersten Drohnenführerscheine wurden ausgestellt

Der neue Drohnenführerschein in Österreich ist gut angekommen und stößt auf großes Interesse. Seit Einführung können sich 7.500 Registrierungen und 11.000 abgelegte Drohnenführerscheine sehen lassen.  „Mit dem neuen Regulativ haben wir einen Meilenstein gesetzt und für mehr Sicherheit im österreichischen Luftraum gesorgt. Das Fliegen mit Drohnen ist nun einfacher und günstiger. Der erleichtere Zugang macht sich auch an den zahlreichen Registrierungen und ausgestellten Drohnenführerscheinen bemerkbar. Es freut mich, dass bereits 11.000 Drohnenpilotinnen und -piloten das Angebot nutzen und mit ihrem Kompetenznachweis zu einem sicheren Luftraum beitragen“, so Luftfahrtstaatssekretär Magnus Brunner. Für Betreiber einer Drohne beginnt der Weg zum sicheren Fliegen seit 31.12.2020 mit der Registrierung auf dronespace.at. Es genügt eine einmalige Registrierung, die Kosten dafür belaufen sich auf 31,20€ (inkl. Ust), das vergebene Kennzeichen muss auf sämtlichen Fluggeräten angebracht werden. Die Registrierung wird per Kreditkarte oder Debitkarte bezahlt und ist sofort gültig. Nach drei Jahren ist eine Erneuerung der Registrierung erforderlich. Die Drohnen müssen außerdem verpflichtend versichert werden.

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Antarktis: Australien will Flughafen errichten

Die australische Regierung will die erste Betonpiste in der Antarktis bauen. Doch das Großprojekt stößt bei Umweltschützern auf Kritik. Gemäß des Antarktisvertrages aus dem Jahr 1959 darf kein Land das Territorium rund um den Südkontinent für sich beanspruchen – die Antarktis ist damit ein staatsfreies Gebiet. Dennoch unterhalten dutzende Nationen, darunter Deutschland, China, Russland, die USA, Großbritannien und Australien, Forschungsstationen auf dem Kontinent. Um eben diese Forschungen jetzt noch weiter voranzutreiben, kündigte die australische Regierung schon im Mai 2018 an, eine asphaltierte Landebahn in der Nähe der eigenen Davis-Forschungsstation zu bauen. Damit wären Landungen uneingeschränkt möglich. Derzeit können mit Skiern ausgerüstete Flugzeuge auf einer speziell dafür präparierten Eisbahn landen. Und dass auch nur im sogenannten antarktischen Sommer. „Im Falle einer Genehmigung würde der Bau einer asphaltierten Landebahn an der Davis-Forschungsstation einen erheblichen Leistungszuwachs darstellen, der unsere wissenschaftlichen Aktivitäten revolutionieren und Australiens Führungsrolle und langfristige Interessen in der Region stärken würde“, so ist es auf der Regierungsseite Australiens über das Projekt zu lesen. Der Zugang zur Antarktis würde über alle Jahreszeiten hinweg die Möglichkeit bieten, Wildtiere wie Krill, Pinguine, Robben und Seevögel während ihres gesamten jährlichen Lebenszyklus zu beobachten, berichtet das RedaktionsNetzwerk Deutschland. Laut eines wissenschaftlichen Aufsatzes der Universität von Tasmanien aus dem vergangenen Jahr ist das Gebiet um die Station möglicherweise „das bedeutendste eisfreie Küstengebiet der Antarktis“. „Es verfügt über einzigartige Seen, Fjorde, Fossilien und wild lebende Tiere“, schrieben die Forscher Shaun Brooks und Julia Jabour. Weiter heißt es: „Weddellrobben ziehen in rund 500 Meter Entfernung von der geplanten Landebahn ihren Nachwuchs groß.“ Doch genau diese

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Sicherheits-Ranking: Emirates bleibt auf Platz 1

Jedes Jahr untersucht das Hamburger Flugsicherheitsbüros JACDEC in Kooperation mit dem Luftfahrtmagazin Aero International die Sicherheit an Bord von insgesamt 100 Fluggesellschaften. Auch in diesem Jahr geht dabei der erste Platz an Emirates – die Golf-Airline bleibt also die sicherste Fluglinie der Welt. Mit einem Risikoindex von 94,75 Prozent liegt sie erneut nur knapp vor einer weiteren Golffluglinie, der Etihad Airways (94,73 Prozent). Überraschend auf Rang drei landete die Billig-Airline Scoot aus Singapur, deren Muttergesellschaft Singapore Airlines nur Platz 21 belegt. Die spanische Air Europa (Platz 4) sowie die Finnair (5) verteidigten ebenfalls ihre Positionen, vor den beiden niederländischen Gesellschaften KLM (6) und Transavia (7). Den 13. Rang belegt die bekannte Billig-Airline Easyjet aus Großbritannien mit 91,12 Prozent. Bei den deutschsprachigen Kandidaten reichte es erneut nur für einen Platz im Mittelfeld. Als sicherste deutsche Airline liegt Eurowings mit einem Risiko-Index von 90,10 Prozent auf Rang 28. Muttergesellschaft Lufthansa rangiert heuer nach einem Unfall auf dem Boden mit Totalschaden 2019 nur auf Platz 57. Angesichts der stark reduzierten Flugaktivitäten habe die Tabelle diesmal jedoch nur eine begrenzte Aussagekraft, berichtet der ORF. Denn die von den Airlines geflogenen Passagierkilometer würden eine wichtige Rolle bei der Bewertung spielen. Dabei gilt: Je mehr eine Fluggesellschaft davon unfallfrei zurücklegt, umso sicherer gilt sie in diesem Ranking. 2020 kam es bekanntlich Corona-bedingt zu starken Ausfällen bei den Flugaktivitäten.

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Großbritannien verschärft Einreise-Regeln

In Großbritannien tobt die Corona-Pandemie trotz Lockdown mit unverminderter Intensität. Nun hat die britische Regierung härtere Einreisebestimmungen erlassen. Die kürzlich festgestellte Virus-Variante sorgt im Vereinigten Königreich derzeit für Furore. Besonders in London mit einer Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 1.000 auf 100.000 Einwohner wird das Gesundheitssystem auf die Probe gestellt. Diese Umstände zwingen die Regierung zum Handeln: Vorrausichtlich ab Donnerstag ist die Einreise nur noch mit einem negativen Corona-Test möglich – dieser darf demnach bei Verlassen des Herkunftslandes höchstens 72 Stunden alt sein. Außerdem werden touristische Reisen untersagt. Ausgenommen von der Testpflicht seien nach derzeitigem Kenntnisstand Kinder unter elf Jahren, berichtet das Nachrichtenportal Reisevor9. Reisende aus Österreich müssen sich in eine zehntägige Heimquarantäne begeben. Darüber hinaus gilt die Pflicht, seine Kontaktdaten vor der Einreise elektronisch bekanntzugeben. Für Einreisen nach England (Schottland, Wales und Nordirland sind ausgenommen) besteht die Möglichkeit, sich nach fünf Tagen von der Isolierung zu befreien, sofern ein COVID-19-Test zu diesem Zeitpunkt negativ ausfällt. Wer einen kürzeren Aufenthalt als zehn Tage im Vereinigten Königreich plant, für den dauert die Quarantäne bis zum Ende des geplanten Aufenthalts. Heißt: Man kann die Quarantäne durch Ausreise vorzeitig beenden. Hierzulande gilt bis mindestens 24. Jänner ein Landeverbot für Flüge aus Großbritannien.

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SAS: Konzernchef dankt ab

SAS-Chef Rickard Gustafson verlässt die führende Airline Skandinaviens. Der 56-Jährige habe sich entschlossen, sich nach zehn Jahren spätestens am 1. Juli von SAS zu verabschieden, teilte die Fluggesellschaft am Montagabend mit. Wer sein Nachfolger wird, steht noch in den Sternen. „Nach zehn intensiven und stimulierenden Jahren ist die Zeit gekommen, um den Stab in der ersten Jahreshälfte 2021 an den nächsten CEO von SAS weiterzureichen“, wurde Gustafson in einer Konzernmitteilung zitiert. SAS befinde sich in einer starken Position auf dem skandinavischen Markt und sei gut positioniert, um die Flugbranche in eine nachhaltigere Zukunft zu führen, wenn die Coronavirus-Pandemie einmal unter Kontrolle sei. Als Begründung für seinen Entschluss führte Gustafson an, zu einer der größten Industriegruppen Schwedens zu wechseln. Dabei handelt es sich um den Kugellagerkonzern SKF, wo er im Laufe des ersten Halbjahres neuer Konzernchef wird, wie das in Göteborg ansässige Unternehmen ebenfalls am Abend mitteilte.

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Zulassung von Laudamotion endgültig annulliert

Die Laudamotion GmbH ist nun als Fluggesellschaft endgültig Geschichte, denn die Rückgabe der Betriebsgenehmigung und des AOCs wurden nun auch behördlich vom österreichischen Verkehrsministerium und der Austro Control vollzogen. Damit ist der Niki-Nachfolger auch formell keine Airline mehr. Der Flugbetrieb von Laudamotion wurde bereits Mitte Oktober 2020 endgültig eingestellt. Das Unternehmen teilte am 16. Dezember 2020 mit, dass die Betriebsgenehmigung und das AOC freiwillig zurückgegeben werden. Diese Ankündigung wurde in die Tat umgesetzt und daraus resultierend wurden die Dokumente auf Antrag der Laudamotion GmbH annulliert. Das hat zur Folge, dass dieses Unternehmen nun keine Fluggesellschaft mehr ist. Firmenangaben nach soll die Laudamotion GmbH als Firma weiter bestehen und in kleinem Umfang administrative Dienstleistungen für Konzerngesellschaften innerhalb der Ryanair Group durchführen. Was das genau sein soll, sagte man freilich nicht. Flugzeuge mit dem Schriftzug Lauda am Rumpf sind jedoch weiterhin in der Luft. Konzernmutter Ryanair gründete einen Nachfolger mit Sitz in Pietá (Malta). Sämtliche A320-Maschinen, die zuvor von Laudamotion betrieben wurden, tragen nun maltesische Registrierungen. Lauda Europe steht nicht unter der Aufsicht der österreichischen Behörden, sondern unter jener der Republik Malta. Die zuvor von Laudamotion betriebenen Bases Stuttgart und Düsseldorf wurden nicht übernommen, das dortige Personal wurde gekündigt. Lauda Europe unterhält in Palma de Mallorca und Wien stationierte Flugzeuge. Im Sommerflugplan 2021 soll in Zadar und/oder an anderen Orten eine weitere Basis eröffnet werden. Man fliegt ausschließlich im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC und unterhält keine Linienflüge auf eigene Rechnung.

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