Januar 29, 2021

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Januar 29, 2021

Rettungspaket für Flughäfen: Finanz- und Verkehrsminister geben wichtige Zusage

Die Rettung naht: Nach den Landesverkehrsministern hat gestern auch die Finanzministerkonferenz den Weg für das dringend erforderliche Rettungspaket für die Flughäfen frei gemacht. Die Länder haben sich in ihren Beschlüssen verpflichtet, die von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer beim Luftverkehrsgipfel am 06. November 2020 zugesagten Hilfen zur Hälfte zu übernehmen.  Die Corona-Krise hat viele Verkehrsflughäfen in große wirtschaftliche Not gebracht. Durch die Pandemie brachen die Passagierzahlen auf das Niveau von 1986 ein. Die Verluste gehen in die Milliarden. Mit nur noch 10 Prozent der sonst üblichen Reisenden stecken die Flughäfen tief im zweiten Lockdown. Doch jetzt können die Airports ein Stück weit aufatmen: „Die politische Blockade über das Flughafen-Rettungspaket, die mittlerweile die Existenz der Flughäfen gefährdet, scheint überwunden. Mit den Beschlüssen der Finanz- und Verkehrsministerkonferenz sind die Bundesländer ihrer Verantwortung für den Luftverkehrsstandort Deutschland nachgekommen. Die vom Bund geforderten Zusagen zur hälftigen Mitfinanzierung haben die Länder erbracht“, so Ralph Beisel, Hauptgeschäftsführer des Flughafenverbandes ADV. Jetzt liege der Ball im Feld der Bundesregierung. Die Flughäfen würden darauf vertrauen, dass die in Aussicht gestellten Hilfen so schnell wie möglich geleistet werden, so Beisel weiter. Seit dem Luftverkehrsgipfel am 06. November 2020 sind die Erwartungen an Bund und Länder hoch. Bei diesem Spitzentreffen hatte der Bundesverkehrsminister ein Flughafen-Rettungspaket in Umfang von einer Milliarde Euro in Aussicht gestellt. Bislang warten die Flughäfen vergeblich auf die Hilfen. Jetzt der erhoffte Lichtblick: die Landes-Finanzminister haben mit ihrem Votum ebenfalls für die finanzielle Unterstützung der Flughäfen gestimmt. 

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Österreich verlängert Flugverbote und dehnt auf Brasilien aus

Die österreichische Regierung hat das für aus dem Vereinigten Königreich bzw. Südafrika kommende Passagierflugzeuge ausgesprochene Landeverbot erneut verlängert. Zusätzlich wurde nun auch Brasilien auf die Liste der unerwünschten Startländer gesetzt. Dies geht aus dem Notam A0170/21, das an Airlines und Piloten verteilt wurde, hervor. Die Maßnahme kommt zwar nicht überraschend, jedoch äußerte sich Österreichs Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erst vor wenigen Tagen dahingehend, dass er den Bann von Nonstopflügen für wirkungslos hält. Er verwies unter anderem darauf, dass diese mittels Umstieg in einem anderen Staat sehr leicht umgangen werden können. Offensichtlich dürfte sich aber Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) durchgesetzt haben, denn die entsprechende Verordnung, auf der das Notam basiert, trägt seine Unterschrift. Derzeit sind die Flugverbote bis inklusive 8. Feber 2021 befristet. Es ist allerdings sowohl mit einer Verlängerung als auch mit der Ausdehnung auf weitere Staaten zu rechnen. Dem Vernehmen nach könnte Portugal bald auf die Liste gesetzt werden.

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Portugal schließt Grenze zu Spanien

Die Regierung Portugals untersagt seit Freitag das Überschreiten der Grenze zum Nachbarland Spanien. Die Maßnahme soll für vorerst zwei Wochen gelten. Innenminister Eduardo Cabrita erklärte, dass der Grenzübertritt in beide Richtungen nur in Ausnahmefällen erfolgen darf. Hintergrund der Grenzschließung ist die aktuelle Pandemiesituation in Portugal. Offiziellen Angaben nach breitet sich die britische Mutation des Coronavirus stark aus. Rund die Hälfte der Neuinfektionen in der Region Lissabon soll bereits diese Variante ausmachen. Verschiedene Staaten haben bereits Flug- und/oder Einreiseverbote verhängt. Deutschland prüft dies ebenfalls, mit einer Entscheidung ist am Freitag zu rechnen. Portugal selbst untersagt seit einigen Tagen den Flugverkehr mit Brasilien.

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Alitalia: Umsatz um 78 Prozent eingebrochen

Das Corona-Jahr 2020 setzte auch der insolventen Alitalia kräftig zu. Der Umsatz reduzierte sich um 78 Prozent auf 590 Millionen Euro. Im Jahr 2019 nahm der italienische Carrier noch 2,67 Milliarden Euro ein. Der Sonderverwalter teilte dem italienischen Parlament mit, dass auch die Anzahl der beförderten Passagiere stark eingebrochen ist. Alitalia hatte im Vorjahr 6,3 Millionen Fluggäste an Bord – ein Rückgang um 79,72 Prozent. Erst kürzlich griff der Staat dem angeschlagenen Carrier neuerlich mit 73 Millionen Euro unter die Flügel. Im April 2021 soll die Nachfolgegesellschaft Ita an den Start gehen. Die EU-Kommission verlangt von Italien, dass die Marke Alitalia künftig nicht mehr genutzt wird. Derzeit versucht die italienische Regierung die Bedenken der Wettbewerbshüter auszuräumen und hofft offensichtlich darauf, dass Ita unter der Traditionsmarke Alitalia fliegen kann. Die Flotte soll stark verkleinert werden, wodurch auch viele Slots frei werden. Auf jene in Rom und Mailand-Linate schielt mittlerweile der Billigflieger Ryanair.

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Air Corsica fliegt für Rhomberg nach Calvi

Der Reiseveranstalter Rhomberg Reisen bietet im Sommerflugplan 2021 die Destination Calvi ab Salzburg und Wien an. Die Charterflüge nach Korsika werden heuer mit von Air Corsica betriebenen Airbus A320 durchgeführt. Es sind sowohl Pauschalreisen als auch Flugtickets beim Veranstalter erhältlich. Die Verbindung soll im Zeitraum von 2. Mai bis Anfang Oktober 2021 bedient werden. Ab Memmingen und Altenrhein hat Rhomberg Reisen ebenfalls Calvi im Angebot. Ab diesen beiden Airports kommt der Embraer 170 der österreichischen Regionalfluggesellschaft Peoples zum Einsatz.

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Im März: Southwest holt 737 Max zurück

Boeings größter 737 Max-Kunde plant das Comeback des Krisen-Fliegers noch dieses Jahr. Knapp drei Monate nach der Wiederzulassung wird Southwest den Unglücks-Flieger bald wieder einsetzen. Ab dem 11. März 2021 soll die Maschine regelmäßig eingesetzt werden. Aktuell würden im Hintergrund wichtige Vorbereitungen stattfinden wie simpleflying.com berichtet. Unter anderem würden ausgewählte Piloten die erforderliche Zusatzausbildung erhalten, so Southwest-Chef Gary C. Kelly. „Ich hatte erst kürzlich die Gelegenheit, die adaptierte Version der 737 Max zu testen. Dieser Testflug hat mein Vertrauen in die Sicherheit des Fliegers nur noch mehr bestärkt. Ich bin sehr stolz auf unser Team, welches Tag und Nacht daran arbeitet, die Rückkehr der Boeing-Maschine am 11. März 2021 vorzubereiten“, so Kelly weiter. Darüber hinaus bestätigte der US-Carrier auch, dass bis Ende des JAHRES 35 Exemplare ausgeliefert werden.

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Eurowings: Ohne Karte gibt’s keine Speisen und Getränke

Eurowings-Kunden können ihr Bargeld in Zukunft stecken lassen. Denn die Lufthansa-Tochtergesellschaft feilt weiter an ihren Hygiene-Maßnahmen. Und akzeptiert ab dem 1. Februar 2021 ausschließlich bargeldlose Zahlungen für Snacks und Produkte an Bord ihrer Maschinen. Die Fluglinie akzeptiere alle gängigen Kreditkarten, EC-Karten (Bankomatkarten) sowie Apple Pay, Google Pay oder weitere NFC-fähige Karten. Ob nun das Bargeld eine wesentliche Rolle in der Verbreitung des Coronavirus spielt oder nicht ist äußerst umstritten. Es gibt Studien, die besagen, dass die Ansteckungsgefahr äußerst gering bis nicht vorhanden sein soll und andere empfehlen ausdrücklich bargeldlose Zahlung.

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Jordanien: Joramco wartet für Lauda Europe

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe hat seit einigen Wochen einen neuen Partner für die Durchführung der Heavy Maintenance. Die Dubai-Aerospace-Enterprise-Tochter Joramco führt auf dem Flughafen Amman-Queen Alia diese Wartungsarbeiten im Auftrag der Ryanair-Tochter durch. Die so genannte Line Maintenance wird weiterhin vom Ryanair-Technikbetrieb, der vormals Teil von Laudamotion war, durchgeführt. Joramco wurde 1963 gegründet und ist seit vielen Jahren für den irischen Billigflieger tätig, zählt aber auch Lufthansa, Swiss, Gulf Air, Fly Dubai, Air Malta, Hi Fly, Air Belgium, Brusssels Airlines, SunExpress, Corendon und weitere Airlines zu seinen Kunden.

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Emirates erweitert sein Treueprogramm

Emirates Skywards, das Treueprogramm von Emirates und flydubai, bietet ab sofort mehr Unterstützung, Flexibilität und Auswahlmöglichkeiten.  Zudem können die Mitglieder ihr Statuslevel bis 2022 sichern. Das Vielfliegerprogramm ist eines der ersten weltweit und das erste in der Golf-Region, welche das Statuslevel seiner Kunden um ein weiteres Jahr verlängert. Bei allen Skywards-Mitgliedern mit Silver- oder Goldstatus mit Stichtag für die Statusverlängerung vor dem 31. Dezember 2021 wird der aktuelle Status um weitere zwölf Monate verlängert. Bei Kunden mit Platinum-Status wird der aktuelle Status ebenfalls um zwölf Monate verlängert, zusätzlich zum geteilten Gold-Status einer jeden ausgewählten Person. Das Treueprogramm hat außerdem die Gültigkeit aller Skywards-Meilen, die seit April 2020 verfallen sind, bis zum 30. Juni 2021 verlängert. „Im Laufe des Jahres wird Emirates Skywards weitere Möglichkeiten einführen, mit welchen Teilnehmer ihren Status erhalten oder schneller einen höheren Status erreichen können“, versichert der Golf-Carrier. 

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Hamburg: Britische Mutation bei Airbus nachgewiesen

Noch immer befinden sich rund 500 Mitarbeiter des Hamburger Airbus-Werks in Quarantäne. Nun gab die zuständige Gesundheitsbehörde bekannt, dass bei sieben der bislang 21 Infizierten die britische Mutation nachgewiesen wurde. Weiters soll es laut dem Amt fünf weitere positive Fälle geben, die am Wochenende noch nicht bekannt waren. Wo sich die Betroffenen angesteckt haben, konnte bislang nicht ermittelt werden. Am Sonntagnachmittag wurde bekannt, dass die Hamburger Gesundheitsbehörde rund 500 Beschäftigte des Airbus-Werks Finkenwerder unter Quarantäne gestellt hat.

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