Februar 3, 2021

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Februar 3, 2021

Lufthansa: Erneut Maskenverweigerer von Polizei abgeführt

Am Montag hatte Lufthansa erneut Probleme mit einem pöbelnden Maskenverweigerer. Diesmal ereignete sich der Vorfall auf dem Flughafen Frankfurt am Main. Die Bundespolizei führte den 45-jährigen Kanadier ab und kassierte eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 1028,50 Euro. Laut Mitteilung der Exekutive soll sich der Passagier strikt geweigert haben einen Mund-Nasen-Schutz aufzusetzen. Dies habe unmittelbar nach dem Boarding zu einer lautstarken Diskussion mit der Crew geführt. Dabei sollen sowohl die Flugbegleiter als auch andere Passagiere massiv beleidigt worden sein. Der Kapitän entschied dann, dass dem 45-jähren Mann die Beförderung verweigert wird. Da er das Flugzeug nicht freiwillig verlassen wollte, wurde die Exekutive gerufen. Beamten der Bundes- und Landespolizei führten den Kanadier, der eigentlich nach Vancouver fliegen wollte, dann ab. In München ereignete sich erst vor wenigen Tagen ein ähnlicher Vorfall, der ebenfalls Lufthansa betraf und der Kapitän gar die Rückkehr der Maschine zum Gate vollzog. Laut Medienmitteilung wurde gegen ihn nun ein Strafverfahren wegen Beleidigung und ein Ordnungswidrigkeitsverfahrens wegen des Verstoßes gegen das Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Da der aus Kanada stammende Mann keinen Wohnsitz in Deutschland hat, musste er eine Sicherheitsleistung in der Höhe von 1028,50 Euro hinterlegen. Anschließend konnte er die Dienststelle der Bundespolizei auf freiem Fuß verlassen.

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Boeing verschiebt auch 737 Max 10 um drei Jahre

Eigentlich sollte die Boeing 737 Max 10 schon im Vorjahr erstmals ausgeliefert werden. Das Muster wird jedoch nicht vor 2023 an den ersten Kunden übergeben werden können. Auch die Max 7 soll später ausgeliefert werden, jedoch noch im Laufe des Jahres 2021. Die größte Variante der Max-Reihe wird nicht vor 2023 in den kommerziellen Einsatz gehen. Dies teilte der U.S.-amerikanische Hersteller mit. Auch die Erstauslieferung der 777X wurde um drei Jahre nach hinten verschoben. „Wir gehen jetzt davon aus, dass die ersten 737 MAX 10- und 777X-Lieferungen im Jahr 2023 erfolgen werden. Dieser Zeitplan spiegelt eine Reihe von Faktoren wider, einschließlich einer aktualisierten Bewertung der globalen Zertifizierungsanforderungen, die durch fortgesetzte Diskussionen mit den Aufsichtsbehörden und der Entscheidung des Managements, Änderungen am Design des Flugzeugs zu treffen, untermauert werden“, so Boeing in einer Medienerklärung. Die Auslieferungen der Max 7 sollen ebenfalls verschoben werden, jedoch vorerst nur im Laufe des Jahre 2021. Offensichtlich will man den Rückstau bei den Modellen Max 8 und Max 9 zuvor abarbeiten.

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KLM baut den Bordservice wieder aus

Einige Fluggesellschaften, darunter auch KLM, haben mit Beginn der Corona-Pandemie den Bordservice stark eingeschränkt oder gar gänzlich abgeschafft. Der niederländische Carrier teilte nun mir, dass man diesen Ende Jänner 2021 wiederaufgenommen hat. Dieser soll unter Einhaltung der Schutzmaßnahmen erfolgen. Aus diesem Grund ist auch die Auswahl weiterhin eingeschränkt. Das bedeutet, dass auch weiterhin nur wenige Getränke bzw. Snacks an Bord angeboten werden. Ob und wann das Angebot, das man vor der Pandemie hatte, reaktiviert wird, ist noch offen. Die EASA legte im Frühjahr 2020 nahe, dass die Airlines zur Reduktion der Kontakte ihren Bordservice einschränken sollen. Das war bei manchen „Premium-Carriern“ ein willkommener Vorwand, um diesen auf ein sehr karges Niveau zu reduzieren oder gleich auf Paid-Catering umzustellen. Einige Lowcoster haben jedoch nur verändert, dass es keine gedruckten Speisekarten mehr gibt und die Bezahlung nur mit Kreditkarte erfolgen kann.

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