Februar 3, 2021

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Februar 3, 2021

Flugreise wird für Air France-Passagiere zum Horror-Trip

Eigentlich sollte eine Air France-Maschine unter der Flugnummer AF406 am Freitag auf dem chilenischen Flughafen Santiago landen. Und das tat die Triple Seven auch – fünf Tage später. Denn nach dem Boarding mussten die Passagiere das Flugzeug wieder verlassen. Ein zunächst harmloses technisches Gebrechen entwickelte sich schlussendlich zum Albtraum eines jeden Reisenden. Ganze fünf Tage lang tüftelten die Techniker am Flieger. Kein Problem für diejenigen, die die nötigen Dokumente mitführten, um nach Frankreich einreisen zu dürfen. Sie konnten einfach ein Hotel aufsuchen. Die Mehrheit der Menschen an Bord waren jedoch afrikanische oder indische Staatsbürger. Und diesen wurde – auch unter solchen Umständen – die Einreise verweigert. Also blieb ihnen nichts anderes übrig als es sich am Flughafen Paris-Charles-de-Gaulle gemütlich zu machen. Einer der Passagiere habe seine Nächte gar auf einer Yoga-Matte verbracht, so independent.co.uk.  „Air France hat uns wie Tiere behandelt. Niemand hat uns darüber informiert, wie es denn mit unserem Flug weitergeht. Wir waren, auch was die Nächte hier anbelangt, auf uns allein gestellt. Das war unglaublich stressig. Ich bin erschöpft vom Warten, Laufen und Anstehen“, schildert ein betroffener Fluggast. Als wäre das nicht genug, wartete noch ein anderes Problem auf die Passagiere: sie benötigten einen neuen PCR-Test, um nach Chile einreisen zu dürfen. Denn der Corona-Test, den alle vor Abflug gemacht haben, war ausgelaufen. Und die chilenischen Behörden weigerten sich, eine Ausnahme zu machen. Angesprochen auf die Ereignisse stellt ein Airline-Sprecher klar: „Air France hat den betroffenen Passagieren eine Unterkunft und Mahlzeiten zur Verfügung gestellt. Außerdem werden neue Covid-19-Tests für diejenigen organisiert,

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Tony Holohan: Keine Aussicht auf Auslandsreisen in diesem Sommer

Knapp ein Jahr nach Beginn der Pandemie sehen die Verkehrszahlen noch immer düster aus. Einzig und allein der Glaube an eine baldige Erholung gibt den Flughäfen noch Hoffnung.  Doch dieser schiebt der irische Gesundsheits-Chef Tony Holohan jetzt einen Riegel vor. Er glaube nicht an einen „normalen“ Sommer, berichtet die Independent. „Ich glaube nicht, dass Europa gerade auf herkömmliche Sommermonate zusteuert. Ganz im Gegenteil, Millionen von Menschen werden auch heuer auf den Badeurlaub verzichten müssen. Es sei denn, der Strand befindet sich im Landesinneren“, so Holohan weiter. Damit widerspricht er nahezu jedem Reise-Experten. Denn diese rechnen aufgrund der gestarteten Impf-Kampagnen mit einem Anstieg der Nachfrage ab Mitte des Jahres. So auch Ryanair-Boss Michael O’Leary. Dieser geht sogar einen Schritt weiter und greift die irischen Experten im öffentlichen Fernsehen an. Sie würden Falschinformationen verbreiten und damit bei den Menschen nur Angst und Verunsicherung erzeugen. Ohnehin würde uns ein risikoreicher Sommer bevorstehen, so das Fachportal Reuters. Denn die angeschlagenen Fluggesellschaften hätten keine Zeit mehr zu verlieren, sie müssen den Kunden einen Sommer-Flugplan vorlegen, obwohl es noch mehr als fraglich ist, ob alle Reiseziele auch wirklich angeflogen werden können. Es gleicht also einem Glücksspiel

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Ex-Assistent von Lauda-Chef heuert in Klagenfurt an

Der bisherige Assistent von Laudamotion-Geschäftsführer Andreas Gruber hat einen neuen Job: Seit 1. Feber 2021 ist Maximilian Wildt Head of Airline Marketing am Flughafen Klagenfurt. Für die mittlerweile stillgelegte Ryanair-Tochter war der Manager seit 2018 tätig. „Mit Maximilian Wildt holen wir uns einen jungen, aber bereits sehr erfahrenen Airline-Experten an Bord, mit dessen Expertise wir den Bereich Airline Marketing auf neue Beine stellen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, erklärt Klagenfurt-Chef Nils Witt. „Ich freue mich sehr, gemeinsam mit einem engagierten Team zur Weiterentwicklung des Airport Klagenfurt beitragen zu können. Unser Ziel ist es, nach der für die gesamte Branche äußerst herausfordernden Corona-Krise, möglichst rasch mit voller Energie durchzustarten und die Potenziale des Flughafens und seines Catchments zu nutzen, sowie neue Kooperationspartner ins Boot zu holen“, so Maximilian Wildt.

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U.S.-Gericht verlängert Latam-Gläubigerschutz

Die sich unter Gläubigerschutz nach Chapter 11 befindliche Fluggesellschaft Latam bekommt mehr Zeit für die Vorlage eines Sanierungsplans. Das Gericht in New York gab dem Antrag des Unternehmens statt und verlängerte die Frist bis zum 30. Juni 2021. Als Folge der Corona-Pandemie meldete die chilenische Airline in den Vereinigten Staaten ein Insolvenzverfahren nach Chapter 11 an. Eigentlich hätte der Sanierungsplan bis Ende Jänner 2021 stehen müssen, doch Latam konnte glaubhaft machen, dass aufgrund der derzeit für die gesamte Branche unklare Situation mehr Zeit benötigt wird. Im Vorfeld gab es seitens einiger Gläubiger Widerstand gegen den Antrag. Diese wollten erreichen, dass eine maximale Fristverlängerung von 120 Tagen erteilt wird. Das Gericht folgte jedoch dem Antrag der Airline. Der Sanierungsplan muss dem aktuellen Informationsstand nach bis zum 23. August 2021 von den Gläubigern angenommen werden. Zuvor muss dieser dem Verfahrensrichter vorgelegt werden.

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Nach chinesischem Übernahmeversuch: Ermittlungen gegen Motor Sich

Zwei Tage nachdem der Präsident der Ukraine, Volodymyr Zelensky, ein Dekret zur Sanktionierung chinesischer Investoren unterzeichnet hatte, die die Kontrolle über Motor Sich erlangen wollten, leitete der Sicherheitsdienst der Ukraine „Ermittlungs- und Betriebsmaßnahmen in der Stadt Saporischschja“ ein, in der der ukrainische Motorenhersteller tätig war sollte am 31. Januar eine Hauptversammlung abhalten. Die Regierung will verhindern, dass das Unternehmen und die Technologie in ausländische Hände geraten. Befürchtet wird, dass dies andernfalls die nationale Sicherheit gefährden könnte. Konkret geht es um den Aktionär Skyrizon, dessen Anteile seit einigen Jahren eingefroren sind. Diesem wird unter anderem vorgeworfen eine Briefkastenfirma auf den Britischen Jungferninseln zu sein, jedoch defacto unter der Kontrolle Chinas zu stehen. Die Behörden sollen nun mögliche illegale Aktivitäten bei Motor Sich ermitteln. Die Ermittlungen, für die die Unschuldsvermutung gilt, sind noch nicht abgeschlossen. Vorgeworfen wird auch, dass Skyrizon über eine Kooperation mit einem Oligarchen eine Beteiligung „mit Strohmann“ erwerben wollte. Aufgrund der noch von der Trump-Regierung ausgesprochenen Sanktionen gegen China landete das chinesische Unternehmen am 14. Jänner 2020 auf der schwarzen Liste. Die Firmengruppe des Oligarchen vertritt laut lokalen Medienberichten die Ansicht, dass es sich um einen „seriösen Käufer“ handeln würden und gab sich hinsichtlich der U.S.-Sanktionen unwissend und überrascht. USA vermuten China als Strohmann für Russland Doch es wird noch schräger: Am 31. Jänner 2021 wurde eine Sitzung abgehalten, die nachträglich seitens des Aufsichtsrats für illegal erklärt wurde. Dagegen schießt nun Skyrizon verbal und behauptet, dass man rechtmäßiger Eigentümer von Motor Sich wäre und das Management dies anzuerkennen habe.

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USA verfügen erst jetzt Maskenpflicht in Flugzeugen

Fast unglaublich, doch die Regierung der Vereinigten Staaten ordnete erst jetzt eine bundesweite Tragepflicht von Masken in Verkehrsflugzeugen, Schiffen, Taxis, Zügen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln an. Der ehemalige Präsident, Donald Trump, blockierte diesen Schritt über viele Monate hinweg. Allerdings ordneten die lokalen Gesundheitsbehörden vieler Bundesstaaten die Maskenpflicht an, jedoch eben nicht in allen Teilen des Landes. Das ändert sich nun, denn die Biden-Regierung verfügte eine Verpflichtung, die im gesamten Gebiet der Vereinigten Staaten von Amerika gilt. Zuvor bestand jedoch auf Basis der Anordnungen der Bundesstaaten, aber auch gestützt auf das Hausrecht der Fluggesellschaften, eine Maskenpflicht im Flugverkehr. Diese ist nun bundeseinheitlich verankert und damit indiskutabel. In den USA gibt es immer wieder Probleme mit Maskenverweigerern. In Europa sorgten Lufthansa-Passagiere gleich zweimal für einen Polizeieinsatz und zwar in München und erst am Montag in Frankfurt am Main.

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PCR-Tests: Frankreich droht Airlines mit dauerhaftem Bann

Für Airlines, die französische Flughäfen anfliegen, werden die nächsten Wochen besonders schwierig. Die Regierung verlangt von den Airlines, dass diese vor dem Abflug die negativen Covid-19-Testbefunde der Passagiere überprüfen. Bei Missachtung der Anordnung blüht im Extremfall ein Flugverbot. Und es traf bereits Ende Jänner 2020 einen ersten Carrier: Ethiopian Airlines. Dieser warfen die Behörden vor, dass die PCR-Testbefunde vor dem Abflug nicht überprüft wurden. Der afrikanischen Airline wurde zwischen 28. Jänner 2021 und 31. Jänner 2021 ein Flugverbot erteilt. Der stellvertretende Europaminister, Clément Beaune, machte im französischen Radio eine unmissverständliche Ansage an die Fluggesellschaften. Die werden mit Nachdruck angewiesen die PCR-Befunde zu überprüfen und bei Missachtung werde man die Airlines zur Verantwortung ziehen. Das schließt ausdrücklich sowohl temporäre als auch dauerhafte Flugverbote für Frankreich ein. Nicht nur ausländischen, sondern auch französischen Fluggesellschaften macht Beaune schwere Vorwürfe. Hintergrund ist, dass die Polizei aufgedeckt hat, dass Kriminelle einen regelrechten Großhandel mit gefälschten PCR-Befunden betrieben haben. Das Regierungsmitglied vertritt die Ansicht, dass die Airlines dies hätten erkennen müssen und den Personen das Boarding hätten verweigern müssen. Woran ein einfacher Airline- oder Flughafenmitarbeiter einen „Fake-Befund“ hätte identifizieren könnten, sagte der Politiker aber nicht. Und der stellvertretende Europaminister Frankreichs setzt sogar noch eine Pflicht obendrauf: „Vermeidbare Reisen sollen unterbleiben. Die Airlines haben zu erfragen warum die Reise nicht vermeidbar ist und sollen in den nächsten Wochen nur Passagiere, die unaufschiebbar reisen müssen, befördern“. Die Regierung lässt derzeit Einreisen aus dem Nicht-EU-Gebiet nur dann zu, wenn besondere Gründe vorliegen. Davon ausgenommen sind beispielsweise Einwohner des Landes,

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Wien-Chef Ofner fordert einheitliche App für Europa

„Europa muss einheitlich vorgehen“, fordert Wiens Flughafenvorstand Günther Ofner und nennt als wesentlich Element die App CommonPass, in der Tests und Impfungen eingetragen und ausgelesen werden können. Der Manager sagte gegenüber dem Österreichischen Rundfunk auch, dass er der Ansicht ist, dass diese Applikation „das Reisegeschehen wesentlich erleichtern würde“. Maßgeblich ist aber auch, dass Europa einheitlich vorgeht, „um die Krise möglichst rasch zu bewältigen“. Der von Ofner gemeinsam mit seinem Co-Vorstand Julian Jäger geleitete Flughafen ist der größte in Österreich und wurde ebenfalls hart von der Krise getroffen. Ohne die Kurzarbeit hätte man womöglich schon viele Mitarbeiter kündigen müssen. „Wir sind sehr dankbar, dass es vor allem die Möglichkeit der Kurzarbeit gibt. Diese Unterstützung des Staats hat es uns bisher ermöglicht von Kündigungen abzusehen. Unser Ziel ist es möglichst viele unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den dann hoffentlich wieder kommenden Aufschwung im Unternehmen zu halten. Aber dazu brauchen wir jedenfalls eine Verlängerung und eine Weiterführung der Kurzarbeit“, so Ofner. Während das Passagiergeschäft im Vorjahr regelrecht zusammengebrochen ist und nach einem kurzen Aufschwung wieder rapide zurückgegangen ist, blieb das Frachtgeschäft konstant. Nähere Einzelheiten zu monatlichen Entwicklung des Flug- und Passagieraufkommens in Österreich unter diesem Link. Der Gütertransport auf dem Luftweg blieb stabil und hatte im Vorjahr eine besondere Bedeutung, wie Günther Ofner gegenüber dem ORF unterstreicht: „Ohne die Luftfracht wäre die Versorgung in Österreich zusammengebrochen. Die medizinischen Hilfsgüter, die Masken, die Schutzausrüstungen – all das ist mit dem Flugzeug ins Land gekommen. Auch die Industrie hätte nicht weiter arbeiten können ohne eine

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Lufthansa verpasst „alten“ A350 die neue Livery

Einige Maschinen des Typs Airbus A350 tragen noch die alte Lufthansa-Livery. Das ändert sich nun, denn mit der D-AIXA wurde die erste Maschine zur Wartung und Lackierung nach Toulouse überstellt. Dieser A350 wird aus Frankreich in jenem Farbenkleid, das im Jahr 2018 eingeführt wurde, zurückkehren. „Dieser Airbus A350 wurde nach Toulouse überstellt, um im Rahmen der planmäßigen Wartung auch die neuen Farben zu erhalten“, bestätigt das Unternehmen. Die D-AIXA ist der erste Airbus A350-900, den Lufthansa vor rund vier Jahren fabrikneu übernommen hatte. In den folgenden Monaten sollen auch die anderen Langstreckenjets dieses Typs in die neue Livery umlackiert werden.

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Qantas-Chef deutet A380-Comeback an

Im Gegensatz zu einigen anderen Fluggesellschaften geht Qantas davon aus, dass es ein Comeback der Airbus A380-Flotte geben wird. Die Maschinen im Long-Time-Storage und einzelne hatten unmittelbar zuvor sogar noch eine neue Kabine bekommen. Das aktualisierte Interieur konnte aber bislang kein einziger Passagier erleben. Vor einiger Zeit war Qantas der Ansicht, dass die Maschinen frühestens im Jahr 2023 ihr Comeback feiern könnten. Zuletzt gab es aber auch einige Indizien, die auf ein endgültig es Aus hingedeutet haben. Dem tritt Alan Joyce, Vorstandschef des australischen Carriers, entgegen. Er ist der Ansicht, dass die Vierstrahler möglicher doch noch eine Zukunft in der Flotte haben könnten. Die Maschinen werden erst seit dem Jahr 2007 von Qantas eingesetzt. Bei Lufthansa und Air France sieht man das anders, denn die französische Airline schaffte bereits Fakten und Lufthansa-Chef Carsten Spohr sagte wiederholt, dass der Wiedereinsatz des Superjumbos „äußerst unwahrscheinlich“ ist. Trotzdem behauptet Alan Joyce, CEO von Qantas, dass die verbleibenden Doppeldecker-Quadjets der Fluggesellschaft möglicherweise noch eine operative Zukunft haben werden. „Mit Blick auf das Qantas-Netzwerk glauben wir, dass es Möglichkeiten geben wird diese Flugzeuge einzusetzen. Irgendwann“, so der Chef der größten Airline Australiens während dem Eurocontrol-Meeting. Wann das mögliche Comeback erfolgen könnte sagte er jedoch nicht.

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