Februar 8, 2021

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 8, 2021

TAP: Gehaltskürzungen beschlossene Sache

Nur ein Jahr nach dem 75-jährigen Bestehen muss die Fluggesellschaft Nägel mit Köpfen machen. Bis 2024 werden die Gehälter der TAP-Piloten um 50 Prozent gekürzt. Die Corona-Krise stürzte die portugiesische Fluglinie in ungeahnte Sphären. Das zwingt den Carrier zum Handeln. In enger Zusammenarbeit mit der Regierung wurde daher ein neues Notfall-Maßnahmenpaket beschlossen, welches auch von der zuständigen Piloten-Gewerkschaft SPAC mitgetragen wird. 1.252 Flugzeuglenker würden in den nächsten drei Jahren auf die Hälfte des Gehalts verzichten müssen, Bodenmitarbeiter auf ein Viertel, berichtet dinheirovivo.pt. Und damit ist SPAC die erste Arbeitnehmervertretung, die die von der Regierung und der Fluggesellschaft festgelegten Bedingungen bedingungslos akzeptiert. Denn nur so würden Arbeitsplätze langfristig erhalten bleiben. 

weiterlesen »

Berlin: Sylt wird einziges innerdeutsches Easyjet-Ziel

Die Billigfluggesellschaft Easyjet wird vorerst die innerdeutschen Routen von Berlin nach Düsseldorf, Köln/Bonn, München und Stuttgart nicht reaktiveren. Dies erklärte Deutschland-Chef Stephan Erler gegenüber der Touristik-Zeitung FVW. Eine einzige innerdeutsche Route soll im Sommerflugplan 2021 das Comeback feiern: Ab Berlin will Easyjet wieder nach Sylt fliegen. Die Route soll ab 18. März 2021 bis vorerst 29. Oktober 2021 jeweils an den Verkehrstagen Freitag und Sonntag bedient werden. Zuletzt hatte der Carrier diese Strecke im Sommer 2019 im Programm. Erler erklärte gegenüber der FVW auch, dass sich Easyjet dieses Jahr auf touristische Strecken konzentrieren wird. Der Fokus liegt auf Urlaubern, die im In- und Ausland verweilen wollen. Das Geschäftsfeld „innerdeutsche Flüge“ will man allerdings nicht aufgeben, sondern zu einem späteren Zeitpunkt neu aufstellen.

weiterlesen »

Irland: Ryanair wegen Umgang mit Corona in der Kritik

In der Zentrale der Billigfluggesellschaft Ryanair im irischen Swords ist Corona ausgebrochen. Der Carrier informierte die Belegschaft über positive Testungen. Die lokale Gesundheitsbehörde hat nicht lange auf sich warten lassen, denn diese rückte an und unterzog alle Büromitarbeiter einer Massentestung. Die Anzahl der positiven Fälle wurde nicht kommuniziert, doch der Irish Examiner berichtet, dass sich Ryanair mit juristischen Kniffen geweigert haben soll die Namen der Mitarbeiter herauszugeben. Dabei berief man sich auf die DSGVO und soll einen positiv getesteten Beschäftigten angewiesen haben, dass dieser gegenüber der Gesundheitsbehörde HSE sagen solle, dass er keinen nahen Kontakt zu den Büromitarbeitern hatte und „alle Maßnahmen eingehalten wurden“. Solle die Behörde hartnäckig bleiben, so sollen alle Fragen vor der Beantwortung an einen Senior Manager weitergeleitet werden. Die Behörde HSE setzte die Massentestungen dennoch durch. Ryanair war der Ansicht, dass diese nicht notwendig sind, da man ohnehin ein eigenes Programm habe. Allerdings erhielt der HSE zuvor Hinweise, dass es angeblich im Ryanair Office eine „erhebliche Anzahl an Mitarbeitern mit Symptomen gibt“, so die irische Tageszeitung unter Berufung auf einen Ryanair-Beschäftigten. Ryanair: Kein Kommentar Lokale Medien stellen nun die Corona-Sicherheitsmaßnahmen des Carriers in den Office-Räumlichkeiten in Frage. Hierbei geht es um die Großraumbüros, in denen viele Mitarbeiter arbeiten und die Belüftung suboptimal sein soll. Gegenüber dem Irish Examiner sagten einige, dass sie befürchten, dass sich das Virus sehr rasch durch die ganze Etage verbreiten könnte. Es habe bereits viele positive Fälle gegeben und einige Beschäftigte wären deswegen verängstigt. In einem internen Rundschreiben ist zu lesen, dass

weiterlesen »

Uzbekistan Airways: Jeder zweite Mitarbeiter bangt um den Job

Die Fluggesellschaft Uzbekistan Airways will bis zu 50 Prozent des Personals abbauen, um Kosten einsparen zu können. Laut lokalen Medien wurde bereits eine Task Force gebildet, die „überflüssige“ Mitarbeiter ausfindig machen sollen. Eine entsprechende Aktennotiz des Managements gelangte an die Öffentlichkeit und wird in Usbekistan kontrovers diskutiert. In diesem ist unter anderem zu lesen, dass der Ausschuss Möglichkeiten zur Reduktion der Kosten und des Personalstands evaluieren soll. Weiters rechnet man für den Sommer 2021 mit etwa 25 Prozent des Aufkommens des Jahres 2019. Dies hat zur Folge, dass etwa 30 bis 50 Prozent des Personals nicht mehr benötigt wird. Wie viele Mitarbeiter der Carrier genau hat, ist unklar. Kolportiert werden bis zu 16.000 Beschäftigte. Die Flotte besteht derzeit aus 36 Flugzeugen, wobei viele aufgrund der Corona-Pandemie schon länger nicht eingesetzt wurden.

weiterlesen »

SAS: Auslastung auf 30 Prozent gesunken

Das skandinavische Star-Alliance-Mitglied SAS beförderte im Jänner 2021 rund 280.000 Passagiere und damit um 28 Prozent weniger als im Dezember 2020. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank das Aufkommen gar um 85 Prozent. Die Auslastung lag bei nur 30 Prozent, was seitens SAS auf die harten Einreise- und Quarantänebestimmungen in den Heimatmärkten Schweden, Norwegen und Dänemark zurückgeführt wird. Das Angebot wurde im Jänner 2021 – gegenüber Dezember 2020 – abermals um 15 Prozent reduziert. „Im Januar wurden in Skandinavien und der übrigen EU kurzfristig neue Reisebeschränkungen eingeführt. Dies bedeutet, dass ab dem 1. Februar für alle internationalen Ziele von SAS entweder eine Quarantäne, ein negativer PCR-Test oder ein allgemeines Einreiseverbot für Nichtansässige erforderlich ist. Wieder eingeführte und erweiterte Reisebeschränkungen haben die Nachfrage nach Flugreisen erheblich reduziert und SAS gezwungen, sowohl die angebotenen Ziele als auch die Abflüge an die jeweiligen Bedingungen anzupassen. Aufgrund der zunehmenden Einschränkungen schätzen wir, dass die Nachfrage und damit unsere Kapazität für den Rest der Wintersaison auf einem niedrigen Niveau bleiben wird“, so SAS-Chef Rickard Gustafson.

weiterlesen »

Österreich: Nehammer lässt Grenzkontrollen verschärfen

Österreichs Innenminister Karl Nehammer ÖVP) kündigte am Sonntag an, dass am Montag die Grenzkontrollen zu allen Nachbarländern verschärft werden sollen. Das schließt auch den Landweg zur Bundesrepublik Deutschland an. Man habe sich mit den Regierungen der Nachbarn abgestimmt. Der Politiker will die Anzahl der Reisebewegungen mit Hilfe von „Kontrolldruck“ weiter reduzieren. Es gibt auch weiterhin Ausnahmen, jedoch will man „engmaschig“ prüfen, ob die Personen tatsächlich darunter fallen. Falls nicht, dann blüht Quarantäne. Bislang kontrollierte Österreich an den Grenzübergängen zu Ungarn, Slowenien, Tschechien und der Slowakei regelmäßig. Nun kommen auch die anderen Nachbarstaaten inklusive Liechtenstein dazu. Was jedoch Nehammer genau unter „Intensivierung der stichprobenartigen Kontrollen“ versteht, sagte er natürlich nicht.

weiterlesen »

Air Cairo bietet vier A320 zum Kauf an

Die Charterfluggesellschaft Air Cairo trennt sich von insgesamt vier Airbus A320, die in den Jahren 2006 und 2007 hergestellt wurden. Der ägyptische Carrier nimmt bis zum 8. März 2021 Gebote entgegen. Es handelt sich um folgende Maschinen: SU-BPU, SU-BPV, SU-BPW und SU-BPX. Diese befinden sich laut CH-Aviation.com im Eigentum der Ferienfluggesellschaft. Derzeit werden die vier genannten Airbus A320 sowohl domestic als auch international eingesetzt. Die Flotte von Air Cairo besteht aus insgesamt sieben Airbus A320. Jene drei, die nicht im Eigentum stehen, sind geleast. Das Unternehmen plant einen jüngeren A320 sowie einen A320neo im Laufe des Jahres 2021 einzuflotten. Auch vier Embraer 170, zwei Boeing 737-800 und zwei weitere Airbus A320 sollen im Rahmen eines Leasingvertrags dazu stoßen. Woher diese Maschinen stammen sollen, ist noch unklar. Zwei Airbus A320 sollen jedenfalls von 60-Prozent-Gesellschafter EgyptAir bezogen werden.

weiterlesen »

Lauda lässt 30 Passagiere trotz gültigem PCR sitzen

Eigentlich sollten Lauda Europe und Ryanair froh sein, dass am Freitag überhaupt Passagiere auf Flug FR 104 von Wien nach Palma gebucht waren. Doch gleich 30 Reisende hat der Billigflugkonzern wegen gültiger, jedoch von der Airline nicht anerkannter, österreichischer PCR-Befunde in Wien sitzen lassen und versuchte dann noch dreist 300 Euro Umbuchungsgebühr zu kassieren, berichtet die Mallorca Zeitung. Wenn den 30 Betroffenen kein finanzieller Schaden entstanden wären, könnte man darüber fast lachen: Ryanair und Lauda Europe interpretieren die spanische Einreiseverordnung auf ihre ganz eigene Art und haben das Ground Handling angewiesen, dass sehr genau auf die Art des PCR-Tests geachtet werden soll: Nur wer negative RT-PCR-Befunde vorweisen kann darf nach Palma mitfliegen. Wer jedoch mittels RNA-PCR negativ getestet wurde, für den endet die Reise am Gate. Spanien akzeptiert jedoch ausdrücklich beide Testverfahren für die Einreise. Das interessierte Ryanair und Lauda Europe nicht. Das Bodenpersonal unter Verweis auf eine Anweisung der Airline auf RT-PCR-Befunde und verweigerte die Beförderung. Betroffen waren- wie bereits erwähnt – gleich 30 Passagiere. Selbstredend hat Ryanair nirgendwo kommuniziert, dass RNA-PCR-Befunde bei dieser Fluggesellschaft nichts mehr wert sind. Billigflieger wollte 300 Euro pro Person abkassieren Doch jetzt wird es richtig dreist: Betroffene schilderten übereinstimmend gegenüber der Mallorca Zeitung und Aviation Direct, dass die Aufforderung erging einen „passenden“ PCR-Test zu machen. Man könne ja dann mit dem Flug am Sonntag nach Palma fliegen, jedoch für die Umbuchung wollte man sage und schreibe 300 Euro sehen. Die Stimmung, die ohnehin schon aufgeheizt war, dürfte nun – wenn man den Schilderungen

weiterlesen »

Mutationsgebiete: Lufthansa fährt das Angebot stark zurück

Zunächst kündigte Lufthansa an, dass man ungeachtet der Verschärfungen und Einreiseverbote den Flugplan unverändert bedienen wird. Nun setzt der Kranich aber den Rotstift an und kürzt die Verbindungen in so genannte „Mutationsgebiete“ stark. Die Nachfrage dürfte im Keller sein, denn abgesehen von wenigen Ausnahmen besteht Beförderungsverbot, sofern eine Einreise in Deutschland beabsichtigt ist. Umsteiger sind von diesem jedoch nicht erfasst und können beispielsweise in München oder Frankfurt das Flugzeug wechseln. Die Nachfrage scheint jedoch nicht zu passen, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. So wird das Ziel Kapstadt ab Frankfurt und München temporär gestrichen. Johannesburg bleibt jedoch mit vorerst drei Rotationen pro Woche aktiv. Auch in Richtung Portugal und Irland, die ebenfalls auf der Regierungsliste der „unerwünschten Herkunftsländer“ zu finden sind, wird das Angebot stark gekürzt.

weiterlesen »

Danzig: Schon wieder crasht ein Bodenfahrzeug einen Wizz-Air-Airbus

Bereits zum zweiten Mal binnen weniger Wochen machte auf dem Flughafen Danzig eine Maschine der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air unfreiwillige Bekanntschaft mit einem Bodenfahrzeug. Diesmal krachte am Samstag ein Servicefahrzeug in den A320neo mit der Registrierung HA-LJC. Es ist noch gar nicht lange her, da steckte ein Fahrzeug, das für das Bordwasser zuständig ist, unter einem Airbus der Wizz Air. Auch dieser Vorfall ereignete sich auf dem polnischen Flughafen Danzig. Der Jet wurde durch beschädigt und musste repariert werden. Diesmal wollte der Carrier die HA-LJC eigentlich nach Dortmund fliegen. Doch ein Bodenservice-Fahrzeug krachte in diese Nase des Airbus A320neo. Dadurch wurde erst im April 2020 ausgelieferte Mittelstreckenjet beschädigt. Zum Zeitpunkt der Kollision stand das Flugzeug still und befand sich in den Flugvorbereitungen. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar. Fotos zeigen allerdings Schnee und Eis auf dem Vorfeld. Dies könnte gegebenenfalls eine Rolle gespielt haben. Wizz Air führte den Flug nach Dortmund mit einer Ersatzmaschine durch. Wie stark die HA-LJC beschädigt ist, ist noch nicht bekannt. Es bleibt angesichts zweier Vorfälle am gleichen Airport mit der gleichen Airline zu hoffen, dass der Flughafen Danzig gut versichert ist…

weiterlesen »