Februar 24, 2021

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Februar 24, 2021

Wien: Wizz Air verschiebt Wiederaufnahme-Termine

Derzeit bedient die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air ab Wien nur drei Destinationen. Zu einer großen Wiederaufnahme pünktlich zum Beginn der Sommerflugplanperiode 2021 wird es – wenig überraschend – nicht kommen. Der Carrier verschob die Reaktivierung bzw. Neuaufnahme fast aller Routen nach hinten. Zum Teil will sich Wizz Air erst Mitte Juni 2021 auf derzeit brachliegende Stecken stürzen. Ein besonderes krasses Beispiel ist Saporischschja, das im Sommerflugplan 2020 als neue Route angekündigt war. Der Carrier verschob den Erstflug immer wieder und kündigt die ukrainische Destination nun für den 3. Juni 2021 an. Sollte dieser Termin halten, so hat man aufgrund der Pandemie rund ein Jahr Verspätung. Ein Blick auf die Planungen der Wizz Air zeigt, dass der Billigflieger äußerst konservativ und zurückhaltend plant. Fast alle Strecken werden niederfrequent gestartet. Erst ein tieferer Blick in den Flugplan zeigt, dass in den Folgemonaten nach der Reaktivierung auch eine Aufstockung angedacht ist. Ob dies nunmehrigen Aufnahmetermine und die anschließend geplanten Frequenzerhöhungen diesmal halten, ist offen. Aufgrund der unklaren Lage hinsichtlich der Corona-Pandemie und der nur sehr langsam voranschreitenden Impfungen wäre eine neuerliche Adaptierung des Wizz-Air-Flugplans keine Überraschung. Mit Stand 23. Feber 2021 plant Wizz Air folgende Ziele ab Wien: Destination Frequenz Startdatum Tirana 1x 03.04.2021 Eriwan 1x 28.03.2021 Charleroi 4x 01.06.2021 Tuzla 2x 27.04.2021 Burgas 2x 14.06.2021 Varna 2x 27.04.2021 Billund 1x 28.03.2021 Dortmund 2x laufend Köln/Bonn 2x 28.03.2021 Tallinn 2x 03.05.2021 Nizza 1x 02.04.2021 Kutaissi 2x 27.04.2021 Athen 2x 28.03.2021 Heraklion 3x 31.05.2021 Korfu 2x 15.06.2021 Mykonos 2x 15.06.2021 Rhodos 2x 15.06.2021 Santorini

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Deutschlands „Gratis-Schnelltests“ vor Debakel

Deutschland steht nach dem Impfchaos auch in Sachen „kostenlose Schnelltests in Apotheken“ vor dem nächsten Debakel. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) kündigte den Start der Aktion für den 1. März 2021. Draus wird nun nichts, denn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zog persönlich die Bremse. Frühestens ab 8. März 2021 werden in ausgewählten Apotheken „kostenfreie“ Schnelltests möglich sein. Es hakt gleich an verschiedenen Fronten, denn der Staat will den Pharmazeuten nur neun Euro pro durchgeführtem Test – inklusive Materialkosen – bezahlen. Die Apotheker sind aber der Ansicht, dass eine Kostendeckung so unmöglich ist. Nun steht gar eine „Eigenbeteiligung“ von einem Euro pro Test zur Debatte. Sollte diese Variante umgesetzt werden, so gibt es keine „Gratis-Tests“. Auch ist die Anzahl der Apotheken, die momentan kostenpflichtige Testungen anbieten, im direkten Vergleich mit Österreich verschwindend gering. Das mickrige Honorar von neun Euro dürfte auch nicht gerade dazu führen, dass das Interesse der Pharmazeuten die aufwendige Nebentätigkeit durchzuführen steigen wird. Das Nachbarland Österreich bezahlt den Apotheken 25 Euro pro durchgeführtem Test, wobei die Materialkosten separat abgerechnet werden können. Ärzte erhalten pro Abstrich, der an Personen mit Symptomen genommen wird, sogar 50 Euro. Bundesrepublik stolpert über eigene Bürokratie In Deutschland spießt es sich aber nicht nur beim Geld, sondern diverse Länder-Chefs machen bereits Andeutungen, dass gar nicht ausreichend Antigen-Schnelltests für den erwarteten Ansturm vorhanden sind. Neuerlich verweist man darauf, dass die Kapazitäten in den Altenheimen besser aufgehoben wären. Vielerorts wurde jedoch bis dato kein einziger Test durchgeführt. Die Liste der Ausreden ist vielfältig. Deutschland stolpert aber auch

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