Februar 24, 2021

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Februar 24, 2021

Volotea flottet 15 Airbus A320 ein

Die Billigfluggesellschaft Volotea will im Sommer 2021 insgesamt 39 Maschinen in der Luft haben. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahr sind das um drei Jets mehr. Der Carrier wird künftig verstärkt auf Airbus A320 setzen, denn laut Medienmitteilung sicherte man sich 15 Exemplare. Über Jahre hinweg bildete die Boeing 717 das Rückgrat der Volotea-Flotte. Man war der letzte europäische Betreiber dieses Musters, jedoch flottete man erst kürzlich die letzten Einheiten aus. Als Ersatz dienen Airbus A319, die seit einiger Zeit eingeflottet werden. Ohne nähere Kommunikation organisierte sich Volotea heuer die ersten Airbus A320. Es handelt sich um gebrauchte Flugzeuge. In den nächsten Jahren sollen insgesamt 15 Exemplare in die Flotte aufgenommen werden. Der Carrier setzt auf eine Mischung aus A319 und A320. Im Vorjahr will der Lowcoster eigenen Angaben nach eine auffällig hohe Auslastung erreicht haben. Derzeit verfügt der spanische Billigflieger über 20 Airbus A319. Ein weiterer Mittelstreckenjets dieses Typs soll in Kürze übernommen werden. Heuer sollen fünf A320 zur Flotte stoßen. Die erste Maschine wurde im tschechischen Ostrava in die Livery des Lowcosters versehen. Aufgrund der Corona-Pandemie sind in der laufenden Winterflugplanperiode 2020/21 lediglich sieben A319 im Einsatz. Die übrigen Exemplare sind abgestellt.

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Regierung feuert Tunisair-Chefin nach nur sieben Wochen

Nur sieben Wochen saß Olfa Al-Hamdi im Chefsessel von Tunisair. Nun wurde die 30-jährige gefeuert und dies wurde damit begründet, dass sie sich den Gewerkschaften und der Regierung gegenüber unkooperativ verhalten haben soll. Auch wirft die Regierung der Managerin vor, dass sie vertrauliche Unterlagen auf Social-Media-Plattformen veröffentlicht haben soll. Verkehrsminister Moez Chakchouk sagte, dass die fristlose Entlassung unvermeidbar gewesen sein soll. Vor etwa sieben Wochen wurde Olfa Al-Hamdi als Hoffnungsträgerin für Tunisair vorgestellt. Nun ist das Intermezzo schon wieder vorbei. Über die Nachfolge soll in Kürze entschieden werden. Jedenfalls scheinen die Fronten zwischen der Regierung und der gefeuerten Airline-Chefin verhärtet zu sein. Dieser Schluss basiert auf zahlreichen, durchaus angriffslustigen Postings von Al-Hamdi auf Social-Media-Plattformen.

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Boeing und Airbus bangen um Norwegian-Bestellungen

Sowohl Boeing als auch Airbus könnten um die von Norwegian Air Shuttle getätigten Großbestellungen umfallen. Der Carrier befindet sich in Irland und Norwegen in einem Gläubigerschutzverfahren. Die Airbus-Order stand bereits lange vor der Corona-Pandemie auf der Kippe. Die Bestellung über 88 Maschinen wurde bis dato nicht abgenommen. Aufgrund der chronisch angeschlagenen finanziellen Situation konnte sich Norwegian mit dem europäischen Hersteller auf spätere Liefertermine einigen. Gleichzeitig versuchte man die Maschinen der A320neo-Reihe anderweitig „loszuwerden“, sprich Käufer oder Leasingnehmer wurden gesucht. Im Juni des Vorjahres wurden 97 Festbestellungen für Boeing-Maschinen storniert. Gleichzeitig forderte der angeschlagene Carrier von Boeing Schadenersatz für das Max-Debakel und die Triebwerksprobleme, die bei den Dreamlinern bestanden. Nur noch fünf Boeing 787 und 92 B737-Max werden im Backlog der U.S.-Amerikaner geführt. Nun muss der Hersteller auch um diese bangen. Laut Reuters News wird diese Woche vor dem irischen High Court über die Abweisung zahlreicher Verbindlichkeiten von Norwegian verhandelt. Zu diesen zählen sowohl Leasingverträge als auch Bestellungen. Die treibende Kraft dahinter soll die Fluggesellschaft selbst sein, denn wenn das Gericht die Forderungen ablehnt, fallen Boeing und Airbus um die Orders um. Norwegian selbst will sich zum Medienbericht nicht äußern. Der insolvente Billigflieger verweist darauf, dass der High Court zunächst eine Anhörung durchführt und erst nach der Entscheidung des Gerichts würde man eine öffentliche Stellungnahme abgeben. Sowohl Airbus als auch Boeing verweigerten jeglichen Kommentar zu dieser Causa. Air-Asia-Order wackelt bei Airbus Airbus blüht aus Malaysia noch größeres Ungemach, denn laut Reuters will Air Asia nicht nur spätere Liefertermine, sondern auch einen

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AUA: ÖAMTC-Sprecherin Matkovits löst Tanja Gruber ab

Nach nur einem halben Jahr kommt es bei Austrian Airlines erneut zum Wechsel des Konzernsprechers. Tanja Gruber, die nach dem Wechsel ihres Vorgängers Peter Thier zur Erste Bank AG, mit der Leitung der Kommunikation betraut wurde, wird das Unternehmen verlassen. Gleichzeitig wird Austrian Airlines die bislang getrennten Abteilungen Kommunikation und Politik zusammenlegen. Die Leitung soll der 29-jährigen Sophie Matkovits, die bislang für den Autofahrerklub ÖAMTC tätig war, übertragen werden. Die Veränderung soll zum 1. April 2021 wirksam werden. Matkovits wird in ihrer neuen Rolle an Austrian Airlines CEO Alexis von Hoensbroech sowie fachlich an Andreas Bartels, Leiter der Kommunikation im Lufthansa Konzern, und an Kay Lindemann, Leiter der Konzernpolitik, berichten. „Sophie Matkovits bringt mit ihrer breiten Erfahrung in den Bereichen Kommunikation und Politik genau das Fachwissen und Netzwerk mit, das für die Leitung des neu geschaffenen Unternehmensbereiches notwendig ist. Ich bin überzeugt davon, dass es ihr gelingt, die neue Organisation schlagkräftig aufzustellen und freue mich, sie bei Austrian Airlines willkommen zu heißen“, so AUA-Chef Alexis von Hoensbroech. Die 31-jährige Tanja Gruber wird laut Medienmitteilung die österreichische Lufthansa-Tochter auf eigenen Wunsch verlassen, um sich einer neuen Herausforderung außerhalb der Kranich-Gruppe widmen zu können. Sie war seit rund 6,5 Jahren für den Carrier tätig. Zuletzt leitete sie die Unternehmenskommunikation. „Dass wir mit Tanja Gruber einen Kommunikationsprofi und ein absolutes Top-Talent aus unseren eigenen Reihen verlieren, schmerzt natürlich sehr. Im letzten Jahr hat sie vor allem im Bereich der Krisenkommunikation besonderes Fingerspitzengefühl bewiesen und uns mit umfassender interner sowie externer Kommunikation sehr gut

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Russland: Superjet soll als Business-Jet durchstarten

Die russische United Aircraft Corporation will den Sukhoi Superjet nun als Geschäftsreiseflugzeug schmackhaft machen. Da der Hersteller mittlerweile einen beträchtlichen Lagerbestand vorzuweisen hat, will man zunächst bereits fertiggestellte Maschinen umbauen. Angeordnet wird dieser Schritt direkt aus dem Kreml, denn Handelsminister Denis Manturov stellte die Pläne für eine Corporate- und VIP-Version des SSJ100 in Abu Dhabi vor. Auch soll diese Variante mit Sharklets nachgerüstet werden, um den Treibstoffverbrauch senken zu können. Ob auch die „Linienversion“ dieses Upgrade bekommen wird, sagte das Regierungsmitglied nicht. „In der zweiten Hälfte wird ein Demonstrationsflugzeug erscheinen. Ich denke, es wird eine ausreichende Anzahl von Menschen geben, die sich für diese Version interessieren, da das Kosten-Nutzen-Verhältnis sehr wettbewerbsfähig ist“, so Manturov. Die Reichweite der Corporate-Variante des SSJ-100 soll mindestens 2.472 nautische Meilen betragen. Es wird jedoch damit gerechnet, dass diese durch den Einbau von Zusatztanks, der Gewichtseinsparung durch weniger Sitze und mit Hilfe von Sharklets deutlich gesteigert werden kann. Ziel ist, dass der Sukhoi Superjet als Geschäftsreiseflugzeug auf die Langstrecke gehen kann.

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Münster/Osnabrück bekommt weitere 10 Millionen Euro

Der Flughafen Münster/Osnabrück erhält seitens des Landkreises Steinfurt eine finanzielle Unterstützung in der Höhe von drei Millionen Euro. Addiert man die Zuschüsse der anderen Gesellschafter so kommen erneut zehn Millionen Euro zusammen. Im Vorfeld gab es kontroverse Diskussionen um die finanziellen Maßnahmen zu Gunsten des Airports. Ein Aktionsbündnis fordert unter anderem, dass die Stadt Münster als Gesellschafter aussteigen soll. Die Grünen sind der Ansicht, dass die „bisherige Subventionspolitik gescheitert ist“. Mit der Zusage in der Höhe von drei Millionen Euro seitens des Landkreises Steinfurt ist die Debatte nicht beendet. Der Kreis teilte mit, dass eine „politische Grundsatzdiskussion über die Weiterentwicklung des Flughafens Münster/Osnabrück“ geführt werden soll. Laut Mitteilung soll dies auch „alternative Nutzungskonzepte“ einschließen. Was genau darunter zu verstehen ist, teilte der Landkreis Steinfurt nicht mit.

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Eurowings pausiert Klagenfurt-Köln noch länger

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verlängert die Flugpause auf der Strecke Klagenfurt-Köln/Bonn bis mindestens 1. April 2021. Eigentlich wollte der Carrier schon im Feber 2021 wieder fliegen, doch aufgrund der beiderseitig nochmals verschärften Einreise- und Quarantänebestimmungen entschied man sich für eine neuerliche Verschiebung. Köln/Bonn ist die einzige internationale Liniendestination, die ab Klagenfurt angeflogen wird, zumindest in der Theorie, denn die Route befindet sich nach kurzzeitigen Reaktivierungen erneut in einer Pause. Ob der 1. April 2021 für die Wiederaufnahme hält, hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie in Deutschland und Kärnten ab. Bedingt dadurch, dass Austrian Airlines die Anbindung an das Drehkreuz Wien – nach einer kurzen Pause von der Pause zwischen Weihnachten und Neujahr – unbefristet pausiert, hat Klagenfurt momentan keine regelmäßigen Linienflüge. Wann sich diese Situation ändern wird, ist noch vollkommen unklar.

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Mutationen: Marokko bannt komplette D-A-CH-Region

Bislang waren europäische Länder für das inflationäre „Verteilen“ von Flugverboten bekannt. Nun trifft es gleich mehrere Staaten, die mit einem Landeverbot in Marokko belegt wurden. Passagierflüge, die in Deutschland, Österreich, den Niederlanden, der Türkei und der Schweiz gestartet sind, sind im afrikanischen Land unerwünscht. Hintergrund ist, dass die Regierung von Marokko die genannten Staaten aufgrund der rasanten Ausbreitung von Corona-Mutationen zum Hochrisikogebiet erklärt hat. Unabhängig von der Staatsbürgerschaft dürfen Personen, die sich in den genannten Ländern aufgehalten haben, nicht mehr einreisen. Auch die „Umgehung“ mittels Umsteigeflügen soll unterbunden werden. Marokko betont, dass nur Passagierflüge nach Marokko untersagt sind. In die umgekehrte Richtung darf weiterhin geflogen werden. Auch Ausreisen sind jederzeit erlaubt. Das bereits im Dezember 2020 ausgesprochene Landeverbot für Maschinen, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, bleibt aufrecht.

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NTSB lässt TWA800-Wrack verschrotten

Das Wrack von TWA-Flug 800, der am 17. Juli 1996 kurz nach dem Start in New York JFK ins Meer gestürzt ist, wurde von der U.S.-amerikanischen Ermittlungsbehörde NTSB zur Verschrottung freigegeben. Die N93119, eine Boeing 747-131, stand seit 1971 in den Diensten von Trans World Airlines. Am 17. Juli 1996 explodierte kurz nach dem Start gegen 20 Uhr 31 Lokalzeit der fast leere Mitteltank des Vierstrahlers. Die Maschine wurde in der Mitte auseinandergerissen. Die offizielle Unfallursache laut NTSB und FBI ist, dass sich im fast leeren Mitteltank ein explosives Treibstoff-Sauerstoff-Gemisch gebildet hat. Da die Maschine rund eine Stunde auf dem Vorfeld stand und dabei die Klimaanlage in Betrieb war, erhitzte diese den Mitteltank auf rund 53 Grad Celsius. Der Flammpunkt des explosiven Gemischs liegt bei nur 38 Grad Celsius. Eine defekte Isolierung an einem Kabelbaum führte dann zu einem Kurzschluss und damit zur Entzündung. Die offizielle Unfallursache ist bis heute massiv umstritten, da Augenzeugen behaupten, dass sie einen Schusskörper gesehen hätten, der in die Maschine eingeschlagen ist. Auch kursiert immer noch die Theorie, dass Terroristen eine Bombe an Bord zur Explosion gebracht haben könnten. Die NTSB sagte im Jahr 2013, dass es weder Hinweise auf eine Rakete noch auf eine Bombe gegeben haben soll. Im Zuge der Unfallermittlungen wurden viele Wrackteile aus dem Meer geborgen und so gut wie möglich wieder zu einer „Boeing 747“ zusammengefügt. Seit dieser Maßnahme stand das Wrack in einem Hangar und wurde von der NTSB auch zu Ausbildungszwecken verwendet. Nach der Digitalisierung sollen die Überreste

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Wizz Air verschiebt auch Salzburg-Comeback

Die Rückkehr der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizzair zum zweitgrößten Flughafen Österreichs, Salzburg, wird nicht nur deutlich kleiner ausfallen, sondern abermals verschoben. Nun will Ende April 2021 zurückkehren. Der Billigflieger startete im Sommer 2020 diverse Strecken nach Salzburg, zog sich jedoch ohne Kommunikation nach wenigen Wochen wieder zurück. Die angekündigten Routen nach Kiew-Schuljany und St. Petersburg wurden bis dato nicht aufgenommen. Das Comeback wird kleiner ausfallen, denn mit Ausnahme von Varna sind alle Balkan-Ziele aus dem Salzburger Wizz-Air-Flugplan entfernt worden. Die Erstflüge nach Kiew und St. Petersburg sollten eigentlich im September 2020 stattfinden, jedoch wurden diese wiederholt verschoben. Nun kündigt Wizzair diese für den 19. April 2021 bzw. 30. April 2021 an. Am 26. April 2021 sollen Flüge nach Varna aufgenommen werden. Ob die Termine diesmal halten, bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu Wien stationiert der Billigflieger in Salzburg keine Flugzeuge. Die drei Ziele werden mit Maschinen, die ihre Basis in anderen Städten haben, angeflogen. Wizz-Air-Flugziele ab Salzburg (Stand: 23.02.2021): Destination Frequenz Startdatum Varna 2x 26.04.2021 St. Petersburg 4x 30.04.2021 Kiew Schuljany 2x 19.04.2021

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