März 1, 2021

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März 1, 2021

Malta Air weiterhin im Clinch mit dem Arbeitsamt

Der „Clinch“ zwischen der deutschen Bundesagentur für Arbeit und Malta Air geht in die nächste Runde. Sowohl die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit als auch das von David O’Brien geleitete Unternehmen fordern Kurzarbeitergeld für die Mitarbeiter. Der Hintergrund ist ein wenig kompliziert, denn ursprünglich gab das deutsche Arbeitsamt in Form eines Bescheids grünes Licht. Dieser wurde aber unter dem Hinweis, dass es sich um ein ausländisches Unternehmen handelt, zurückgezogen. Malta Air zog dagegen vor Gericht und bekam zumindest vorläufig die Kurzarbeit zugesprochen. Unter anderem entschieden die Richter, dass der Bundesagentur für Arbeit schon allein aufgrund des Namens hätte klar sein müssen, dass die Fluggesellschaft einen Auslandsbezug haben könnte. „In einer Zeit, in der andere Fluggesellschaften staatliche Beihilfen in Milliardenhöhe erhalten, sollte die deutsche Regierung Piloten und Crews bei Malta Air nicht im Stich lassen, indem sie Sozialversicherungsleistungen verweigert. Die Covid-19-Krise hat der Luftfahrtindustrie extrem zugesetzt und obwohl wir hart daran gearbeitet haben, die Arbeitsplatzverluste in Deutschland so gering wie möglich zu halten, benötigen die Piloten und die Crews die Unterstützung ihrer Regierung in Form dieser Leistungen, zumal sie alle deutsche Steuern und Sozialabgaben zahlen. Malta Air ist einer der größten Arbeitgeber im Luftverkehr in Deutschland mit über 1.000 Piloten und Crew-Mitgliedern an unseren deutschen Basen. Es ist wichtig, dass sich die deutsche Regierung für den Schutz dieser essenziellen Arbeitskräfte einsetzt und die außerordentlichen Herausforderungen berücksichtigt, denen die Luftfahrtindustrie derzeit gegenüber steht. Gemeinsam mit der Vereinigung Cockpit fordern wir sowohl die Kölner Agentur für Arbeit als auch die Bundesregierung auf, diese diskriminierende Nichtgewährung

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Kassel: Rhein-Neckar Air fliegt wieder nach Sylt

Die Hausmarke des Flughafens Mannheim, Rhein-Neckar Air, wird im Sommer 2021 Nonstop-Flüge zwischen Kassel-Calden und Sylt anbieten. Sämtliche Flüge dieses Anbieters werden operativ von der bayerischen MHS Aviation durchgeführt. Rhein-Neckar Air wurde vor einigen Jahren vom Flughafen Mannheim, lokalen Unternehmern und MHS Aviation ins Leben gerufen, um für regelmäßige Linienflüge auf dem kleinen Airport sorgen zu können. Zum Einsatz kommen Turbopropflugzeuge des Typs Dornier 328. Das Liniennetz aus Mannheim besteht aus den Zielen Berlin, Hamburg und Sylt. Letzteres Ziel wird saisonal auch ab anderen Airports, beispielsweise Kassel-Calden, angeboten. Die Corona-Pandemie machte auch für dem Mannheimer Flughafen nicht Halt. Deshalb ist das Angebot stark reduziert bzw. vorübergehend eingestellt. Ab Kassel-Calden will die Sylt-Strecke wieder ab 12. Mai 2021 anbieten. Bis Ende Oktober 2021 will man einmal pro Woche fliegen. Die Durchführung erfolgt ab der Homebase nach dem Muster Mannheim-Sylt-Kassel Calden-Sylt-Mannheim.

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Air Asia X parkte sich tief in die roten Zahlen

Der Langstrecken-Billigflieger Air Asia X verzeichnete im vierten Quartal 2020 einen Verlust in der Höhe von 43 Millionen U.S.-Dollar. Im Gesamtjahr 2020 lag der Fehlbetrag bei etwa 330 Millionen U.S.-Dollar. Vor der Corona-Pandemie expandierte die Air Asia Group durchaus aggressiv. Die Langstrecke war allerdings ein „Zuschussgeschäft“, denn in den letzten Jahren flog man in diesem Segment stets Verluste ein. Die Krise brachte die Firmengruppe ordentlich unter Druck. So wurde der Betrieb des japanischen Ablegers endgültig eingestellt. Die indische Beteiligung wurde von Tata aufgefangen. Laut Medienmitteilung konnte Air Asia X im vierten Quartal des Jahres 2020 rund 860.772 U.S.-Dollar mittels Charter einnehmen. Der Frachtbereich erzielte 954.249 U.S.-Dollar. Keinerlei Einkünfte gab es aus den linienmäßigen Passagierflügen. Der Großteil der Flotte ist seit April 2021 abgestellt. Nur wenige Maschinen kommen punktuell für Charter- und Cargoflüge zum Einsatz. Das schlägt sich auch beim Umsatz nieder, denn dieser soll – so Air Asia X – im vierten Quartal 2020 bei nur 13,5 Millionen U.S.-Dollar gelegen haben. Dem stehen Wartungskosten in der Höhe von 28.338.643 U.S.-Dollar gegenüber. Das Unternehmen erklärt dazu, dass in dieser Summe sowohl die Kosten für die Instandhaltung der geparkten Flugzeuge als auch größere Checks, die man an einem Teil der aus 22 Airbus A330-300 bestehenden Flotte durchgeführt hat, enthalten sind.

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MUC: Swissport-Ableger liebäugelt mit Insolvenz

Der Schweizer Flughafen-Dienstleister Swissport plant offenbar drastische Einschnitte bei seiner Tochtergesellschaft in München. Die Corona-Pandemie traf die Luftfahrtbranche mit voller Wucht. So auch den Flughafen-Dienstleister Swissport Losch. Allein am Flughafen München sei die Zahl der von Swissport Losch abgefertigten Passagiere im vergangenen Jahr um 75 Prozent eingebrochen. Zuletzt habe sich die Lage weiter zugespitzt. „Im Januar und Februar 2021 liegen wir rund 90 Prozent unter den Vorjahreswerten“, hieß es. Angesichts dieser Entwicklung deutete das Unternehmen einschneidende Maßnahmen an seinem bayerischen Standort an. „Wir prüfen verschiedene Optionen“, so der Sprecher. Nach einem Bericht des Portals Business Insider bereitet Swissport bereits die Insolvenz der Münchner Betriebsgesellschaft Swissport Losch München GmbH & Co. KG vor. Damit stünden rund 900 Arbeitsplätze vor dem Aus. Dazu hätte der Konzern-Sprecher jedoch jeden Kommentar abgelehnt, berichtet merkur.de. Swissport Losch ist ein Joint Venture von Swissport International und der Stuttgarter Losch Gruppe. Pro Jahr fertigt das Unternehmen am Flughafen München nach eigenen Angaben rund 85.000 Flüge ab. Am zweitgrößten deutschen Airport betreut das Unternehmen rund 40 Airlines, darunter auch die Lufthansa.

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Berlin-Tempelhof: Ex-Airport wird als CoV-Impfzentrum genutzt

Der ehemalige Zentralflughafen dient ab dem 8. März als Impfzentrum.  Damit wären alle sechs im Herbst 2020 angekündigten Impfzentren in Berlin eröffnet worden, heißt es im Tagesspiegel. In Tempelhof, wo der Flugverkehr 2008 eingestellt wurde, wird dann der umstrittene Impfstoff von Astrazeneca eingesetzt. Das Zentrum soll vorerst nur nachmittags öffnen. Astrazeneca ist in Deutschland für Impflinge unter 65 Jahren zugelassen – obwohl Mediziner betonen, dass das Mittel auch für Ältere infrage käme.

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Messe Graz sichert sich Anteile am Flughafen

Die Messe Graz steigt beim Grazer Flughafen ein. Wie die Holding Graz am Samstag mitteilte, wird ein Anteil von sechs Prozent am Flughafen an die MCG (Messe-Congressgruppe) übertragen. Im Gegenzug dazu fließen rund 2,3 Millionen Euro an den Airport. Finanz- und Beteiligungsstadtrat Günter Riegler (ÖVP) sagte gegenüber den Salzburger Nachrichten, er sei „zuversichtlich, dass wir damit dem Flughafen Graz eine weitere Stärkung in schwierigen Zeiten zuteilwerden“ habe lassen. Nach Ende der Covid-Krise will man wieder zu den mittelfristig geplanten Passagierzahlen zurückkehren. Laut MCG-Vorständin Barbara Muhr sei der Flughafen Graz ein strategischer Partner der MCG, man habe ein hohes Interesse daran, dass nach Bewältigung der Covid-19-Pandemie „so rasch wie möglich wieder die guten Flugverbindungen“ aufgebaut werden. Im Corona-Jahr musste GRZ ein Minus von 81 Prozent hinnehmen, nur knapp 200.000 Fluggäste wurden registriert.

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LNZ: Ab Mai wieder Urlaubs-Flüge im Angebot

Der Flughafen Linz-Hörsching legt den Fokus besonders auf Griechenland. Doch auch andere Reiseziele finden sich im vorläufigen Flugplan. Schon in wenigen Wochen sollen die ersten Maschinen Richtung Süden abheben, die Führungsetage peilt dabei den Mai an. Dann sollen im besten Fall 18 Urlaubs-Flieger wöchentlich von Oberösterreich aus starten. Es gehe vor allem um das Pfingstwochenende, so der ORF. Für den Flughafen sei das einer der Höhepunkte vor den Sommerferien. Der Direktor des Flughafens, Norbert Draskovits, sagt dazu: „Also ganz normal wird es sicher nicht. Auch unsere 18 Ferienflüge sind ein wenig reduziert. Aber wir haben alle wesentlichen Destinationen dabei: sowohl die großen griechischen Inseln als auch die kleinen.“ Dass verstärkt auf griechische Urlaubsziele gesetzt wird, ist kein Zufall. „Wir haben uns hier natürlich aufgrund der Erfahrungen des letzten Jahres auf Griechenland stark fokussiert. Schon letztes Jahr hat dort die Abwicklung gut funktioniert – an den Flughäfen und auch in den Hotels. Und deshalb liegt der Fokus auch heuer auf diesen Destinationen“, so Draskovits. Auch er geht von einer FFP2-Maskenpflicht in Flugzeugen aus.

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Bratislava: Condor nach Punta Cana abgehoben

Wenige Minuten nach 11 Uhr landete am Samstag eine Boeing 767-300 von Condor am Flughafen Bratislava. Und feierte damit Premiere.  Denn die deutsche Ferienfluggesellschaft flog die Maschine aus Frankfurt ein, um die Nonstop-Verbindung nach Punta Cana heute aufzunehmen. Dieses Ereignis wird mit Sicherheit in die Geschichtsbücher des Airports eingehen. Damit bekommt die slowakische Hauptstadt eine langersehnte Langstrecke – mitten in der CoV-Pandemie. Die Strecke wird in Zusammenarbeit mit lokalen Reiseveranstaltern als sogenannter “Scheduled Charter Service” angeboten. Condor entdeckt damit zum ersten Mal den slowakischen Markt für sich. Die D.ABUC wurde am Samstag, den 27. Februar 2021 unter der Flugnummer DE8510 nach Bratislava überstellt. Am Sonntag machte sich der Condor-Langstreckenjet als DE8510 auf den Weg nach Punta Cana. Damit gibt es erstmals seit sehr langer Zeit wieder Langstreckenflüge ab dem slowakischen Hauptstadtflughafen. Allerdings sind die „Scheduled Charters“ zunächst nur für einige Wochen geplant. Über eine mögliche Fortführung haben die Reiseveranstalter noch nicht entschieden.

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Condor fliegt nach Beirut und Sulaimaniyya

Condor fliegt pünktlich zu den Pfingstferien ab Düsseldorf in die libanesische Hauptstadt Beirut sowie nach Sulaimaniyya in der Autonomen Region Kurdistan im Irak. Nach Beirut geht es ab dem 21. Mai immer dienstags, freitags und samstags, nach Sulaimaniyya dienstags und freitags. Eingesetzt wird ein Airbus A320. „Condor übernimmt Flüge von Düsseldorf nach Beirut und Sulaimaniyya und ermöglicht so Urlaub bei der Familie und Freunden im Libanon und in der Region Kurdistan im Irak. Gerade durch den Lockdown haben Freunde und Familien sich lange nicht sehen können und wollen zusammen Urlaub machen“, so Ralf Teckentrup, CEO von Condor. „Unseren Flugplan erweitern wir so um zwei stark nachgefragte Zielen im Nahen Osten und bieten Reisebüros und Spezialveranstaltern Verkaufsmöglichkeiten für ihre Kunden für gemeinsame Zeit mit ihrer Familie.“ Tickets gibt es schon ab 179,99 Euro pro Person und Strecke.

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