März 3, 2021

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März 3, 2021

Ukraine: Bees Airlines will noch im März 2021 abheben

Das ukrainische Airline-Start-Up Bees Airline hat die ersten beiden Maschinen des Typs Boeing 737-800 übernommen. Der Carrier hat bislang AOC und Betriebsbewilligung noch nicht erteilt bekommen, befindet sich eigenen Angaben jedoch kurz vor dem Erhalt der Zertifikate. Beide Maschinen sind geleast und waren laut CH-Aviation.com vormals bei Ukraine International im Einsatz. Die Homebase des Carriers ist der Flughafen Kiew-Schuljany, der sich im Gegensatz zu Borispil innerhalb des Stadtgebiets der Hauptstadt der Ukraine befindet. Hier unterhält beispielsweise Wizz Air eine Basis, weshalb mit starkem Wettbewerb zu rechnen ist. Die UR-URB wurde bereits nach Schuljany überführt. Die UR-URA befindet ist laut CH-Aviation.com weiterhin in Rzeszow (Polen) abgestellt. Beide Maschinen wurden im Jahr 2010 gefertigt. Bees Airlines will unmittelbar nach dem Erhalt den Flugbetrieb aufnehmen und Charterflüge im Auftrag eines Tour Operators nach Marsa Alam und Mombasa durchführen.

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Lufthansa kündigt Münster-Comeback an

Ab 15. März 2021 will Lufthansa den Flughafen Münster/Osnabrück wieder an das Drehkreuz München anbinden. Derzeit ruhen die beiden Routen, die hauptsächlich von Umsteigern genutzt werden. Zum bayerischen Hub sind bis zu drei tägliche Rotationen geplant. Die Wiederaufnahme der Frankfurt-Anbindung wird sich noch einige Wochen hinziehen, denn Lufthansa will diese erst per 28. Juni 2021 reaktivieren. Dann will man zwei tägliche Rotationen anbieten. Der Flughafen Münster/Osnabrück leidet stark unter den Folgen der Corona-Pandemie. Zuletzt griffen die Gesellschafter dem Airport erneut unter die Flügel. Der Landkreis Steinfurt machte einen Millionenbetrag locker. Regional wird eine Diskussion über die zukünftige Ausrichtung des Flughafens geführt.

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Abschied: Austrian Airlines fliegt die OE-LAT aus

Die Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAT wird am Mittwoch ihre letzte Reise unter Austrian-Airlines-Flugnummer OS1411 antreten. Die Maschine wird zunächst nach Bangor zur Verzollung überstellt. Der Carrier gab vor wenigen Tagen bekannt, dass die drei Boeing 767-300ER mit den Registrierungen OE-LAT, OE-LAX und OE-LAW an das auf die Gewinnung gebrauchter Ersatzteile spezialisierte Unternehmen MonoCoque Diversified Interests verkauft wurden. Die genannten Flugzeuge werden schrittweise in die Vereinigten Staaten auf den Pinal Airpark überstellt. Die OE-LAT wird nach der Verzollung, die im Bundesstaat Maine durchgeführt wird, ihre allerletzte Reise nach Arizona antreten. Dort steht dem Langstreckenjet die Zerlegung zum Zweck der Gewinnung von Ersatzteilen bevor. Laut Austrian Airlines war die Maschine rechnerisch 15 Jahre in der Luft. Seit 1991 hat der Flieger über 19.000 Landungen und rund 133.000 Flugstunden absolviert. Maschine wurde 1991 an Lauda Air ausgeliefert Ursprünglich wurde die OE-LAT im Jahr 1991 an Lauda Air ausgeliefert. Zur AUA-Flotte stieß diese Boeing 767-300ER im Jahr 2004, denn damals wurde der Flugbetrieb der einige Jahre zuvor übernommenen Lauda Air in jenen von Austrian Airlines fusioniert. Die Tochtergesellschaft existierte jedoch noch einige Jahre samt eigenen Zertifikaten, führte jedoch keine Langstreckenflüge mehr durch. Vor dem letzten Abflug der OE-LAT aus Wien wurde die Maschine noch gebührend verabschiedet. Mitarbeiter der Austrian Airlines Technik schrieben Grußbotschaften an die Bugfahrwerkstür des Fliegers. Auch die Austrian Airlines Crew, welche die Maschine überstellt, sagte vor dem Start noch einmal „Servus“. Die OE-LAT ist die erste von drei Boeing 767-300ER, welche die Austrian Airlines Flotte dieses Jahr verlassen. Der

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Starke Nachfrage im Inland: Air India holt Piloten zurück

Das Star-Alliance-Mitglied Air India verzeichnet wieder eine stark steigende Nachfrage und holt daher beurlaubte Piloten in den Flugdienst zurück. Die Erholung betrifft allerdings fast ausschließlich das Inlandsgeschäft auf dem Subkontinent. In einigen Märkten ist seit dem Beginn der Corona-Pandemie zu beobachten, dass die Einbrüche im Domestic-Verkehr eher kurzfristig waren und sich die Branche rasch erholen konnte. In Europa ist das fast nirgendwo der Fall, wenn gleich beispielsweise innerspanisch oder –italienisch die Airlines mit einem sprichwörtlichen „blauen Auge“ davon gekommen sind. In Deutschland brach die Nachfrage im Inland im Jänner 2020 drastisch ein und war verschwindend gering. India Times berichtet unter Berufung auf ein internes Rundschreiben, dass die Beurlaubung zahlreicher Flugzeugführer aufgehoben wird. Diese benötigt man für das Inlandsgeschäft. Auch werden im für ATR-Turbopropflugzeuge zusätzliche Piloten gesucht. Der Wiedereinsatz der Flugzeugführer dürfte sich aber zunächst auf das Inland beschränken, denn das internationale Geschäft ist extrem stark zurückgefahren. Eine Aussicht auf rasche Reaktivierungen besteht derzeit aufgrund der Pandemie-Lage nicht. Der Carrier musste die Termine wiederholt nach hinten verschieben.

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„Neue Alitalia“ will nur 4.500 Mitarbeiter übernehmen

Mit lediglich 4.500 statt 11.000 Mitarbeitern soll die „neue Alitalia“ an den Start gehen. Die Flotte soll auf 45 Maschinen schrumpfen. Der Carrier soll in Form der Neugründung Ita neu aufgesetzt werden Unklar ist allerdings, ob die Marke Alitalia weiterhin genutzt werden darf. Die EU-Kommission plant die Weitergabe der Slots sowie des Brands an die Neugründung zu untersagen. Deshalb wurde in den letzten Wochen auch ein „Plan B“ ins Spiel gebracht: Die Regionaltochter Alitalia Cityliner könnte die Basis für den neuen Carrier bilden. Doch nun scheint man laut der Tageszeitung „La Repubblica“ am Ita-Projekt festhalten zu wollen. Die Finanzlage bei der insolventen Alitalia ist massiv angespannt. Im Feber 2021 konnte der Carrier die Löhne der Beschäftigten nicht pünktlich ausbezahlen. Zwischenzeitlich sollen die Beschäftigten ihr Geld – verspätet – erhalten haben. Aufgrund des Umstands, dass nur 4.500 Beschäftigte in den Nachfolger übernommen werden sollen, ist eine größere Demonstration vor dem italienischen Verkehrsministerium in Rom geplant. Diese soll am Mittwoch über die Bühne gehen. Alitalia gilt als seit Jahrzehnten schwer defizitär und wurde immer wieder vom Staat aufgefangen und auf Neugründen aufgesetzt. Das Unternehmen musste im Jahr 2017 Insolvenz anmelden. Bislang scheiterten alle Verkaufsversuche. Der Carrier kann sich bislang nur aufgrund staatlicher Hilfen in der Luft halten.

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Feber 2021: Ryanair hatte nochmals 60 Prozent Rückgang

Die Ryanair Group verzeichnete im Feber 2021 – im direkten Vergleich mit Jänner 2021 – einen äußerst hohen Passagierrückgang. Der Carrier hatte nur noch 0,5 Millionen Reisende an Bord – ein Rückgang von über 60 Prozent. Noch drastischer fällt das Bild aus, wenn man Feber 2020 und 2021 miteinander vergleicht. Im Vorjahresmonat hatte der irische Luftfahrtkonzern gruppenweit noch 10,5 Millionen Fluggäste. Heuer erreichte man nur noch knapp 4,7 Prozent dieser Leistung. Mit anderen Worten: Ein Rückgang um rund 95,3 Prozent. Der Trend zeigt bei Ryanair seit einigen Monaten deutlich nach unten. Zwar konnte man im Juli und August wieder steigende Zahlen, die stark unter 2019 lagen, verzeichnen, jedoch seither geht es Monat für Monat weiter bergab. Dies könnte auch maßgeblich dazu beigetragen haben, dass ab Wien-Schwechat die Wiederaufnahme vieler Strecken erheblich, zum Teil bis in die Sommerferien, nach hinten verschoben wurde.

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Wizz Air: Passagierzahlen noch weiter im Keller

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air verzeichnete im Feber 2021 neuerlich einen Passagierrückgang. Befördert wurden 382.928 Reisende. Im direkten Vergleich mit Jänner 2021 hatte man somit um rund 33 Prozent weniger Fluggäste an Bord. Im Vorjahr waren die Kalendermonate Jänner und Feber von der Corona-Pandemie nicht betroffen. Wizz Air beförderte damals jeweils über drei Millionen Passagiere. Vergleicht man den Wert von Feber 2021 mit dem Vorjahresmonat so liegt der Rückgang bei etwa 87 Prozent. Die Verkehrszahlen des Lowcosters sind seit einigen Monaten wieder rückläufig. Dies dürfte auch eine Ursache dafür sein, dass die Wiederaufnahme zahlreicher Routen ab Wien weit nach hinten verschobenen wurde. Das Comeback in Salzburg wird ebenfalls später und noch dazu verkleinert ausfallen.

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