März 3, 2021

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März 3, 2021

Israel: Tel Aviv bleibt weitgehend dicht

Seit Jänner 2021 ist es auf dem Ben-Gurion-Flughafen Tel Aviv außergewöhnlich ruhig. Abgesehen von wenigen Domestic- und Cargo-Flügen ist nicht viel los. Hintergrund ist, dass die Regierung eine weitgehende Schließung für den internationalen Verkehr verfügt hat. Daran wird sich so schnell auch nichts ändern. Zwar sollen die Reisebeschränkungen schrittweise aufgehoben werden, jedoch wird die Anzahl der möglichen Einreisen auf 1.000 pro Tag beschränkt. Zunächst stehen diese primär Personen mit der Staatsbürgerschaft von Israel und dem Green Pass (Impfnachweis) offen. Schrittweise soll die Zahl der täglichen Einreisen angehoben werden. Doch Personen, die keine Impfung haben, benötigen eine Sondergenehmigung, um das Land verlassen zu dürfen. Ausländer benötigen obendrein für die Einreise eine Erlaubnis und die Karten, dass diese künftig ohne Impfnachweis erteilt wird, stehen nicht gut.

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Norwegian schreibt Boeing 737-Max-Order ab

Die insolvente Fluggesellschaft Norwegian Air Shuttle bestätigte, dass man die bestellten Maschinen des Typs Boeing 737 Max weder abnehmen noch im Flugbetrieb einsetzen wird. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Billigflieger das Gläubigerschutzverfahren positiv abschließen kann. Sollte das nicht der Fall sein, so blüht Norwegian Air Shuttle im zweiten Quartal 2021 die Liquidation. Der Carrier verschuldete sich bereits lange vor der Corona-Pandemie mit einer aggressiven Expansion enorm. Allein im vierten Quartal des Jahres 2020 schrieb man einen Verlust in der Höhe von 1,95 Milliarden U.S.-Dollar. Sowohl in Irland als auch in Norwegen befindet man sich unter Gläubigerschutz. Eine Einigung über das Storno der Großbestellung konnte man Boeing bislang nicht erzielen. Die Airbus-Order wurde man jedoch los. Das Unternehmen schreibt nun die bereits an beide Hersteller geleisteten Anzahlungen ab. Man habe keine Alternative, da man mit Boeing noch zu keiner Einigung gekommen ist. In Irland versucht man diese über ein Gerichtsverfahren zu erreichen, doch Boeing pocht auf den Standort USA. Mittlerweile droht selbst die Zwangsversteigerung von zehn B737-800.

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Volocopter sammelt weitere 200 Millionen Euro ein

Der Flugtaxi-Pionier Volocopter konnte eigenen Angaben nach weitere 200 Millionen Euro von Investoren an Land ziehen. Die Mittel sollen in die Entwicklung des Produkts Volocity fliegen. Dieses soll auf kommerziellen Strecken eingesetzt werden. Die Liste der Unternehmen, die sich an der Runde beteiligt haben, weist prominente Namen wie Blackrock, DB Schenker, Daimler und Continental auf. Der chinesische Autokonzern Geely zeichnete ebenfalls. Insgesamt konnte Volocopter – eigenen Angaben nach – bislang 372 Millionen Euro von Investoren für die Entwicklung des Flugtaxis bekommen.

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Eurowings gewinnt drei Verbraucher-Preise

Die Billigfluggesellschaft Eurowings konnte insgesamt drei Preise im Rahmen des „Deutschen Kunden-Awards 2020/21“ gewinnen. Laut Medienmitteilung punktete der Carrier in den Kategorien Kundenzufriedenheit, Kundenservice und Preis-Leistungsverhältnis.  Die Fluggesellschaft ist von der Deutschen Gesellschaft für Verbraucherstudien (DtGV) als dreifacher Sieger des „Deutschen Kunden-Awards 2020/21 – einem deutschlandweiten Verbraucher-Ranking – ausgezeichnet worden. Die Touristik-Tochter der Lufthansa Group belegte in allen drei Kategorien (Kundenzufriedenheit, Kundenservice sowie Preis-Leistungs-Verhältnis) unangefochten den ersten Platz in der Branche der Discount-Fluggesellschaften. Details zu den Platzierungen sind unter www.dtgv.de veröffentlicht worden. Die zentrale Fragestellung der jährlich durchgeführten Studie „Deutscher Kunden-Award“ befasst sich damit, welche Unternehmen die zufriedensten Kunden haben (Kategorie „Kundenzufriedenheit“), welche Unternehmen die positivsten Kundenerfahrungen verzeichnen (Kategorie „Kunden-Service“) und wie passend die Unternehmensleistung im Verhältnis zum geforderten Preis eingeschätzt wird (Kategorie „Preis-Leistungs-Verhältnis“). In die Online-Kundenbefragung gingen rund 330.000 Urteile zu insgesamt 2.261 Unternehmen aus 233 Branchen ein.

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SunExpress startet kostenpflichtige „Corona-Storno“-Option

Die Ferienfluggesellschaft SunExpress will mit einer optionalen „Corona-Care-Garantie“ zusätzliches Vertrauen schaffen und damit Neubuchungen an Land ziehen. Dieses kostet auf internationalen Flügen drei Euro bzw. innerhalb der Türkei sieben Türkische Lira. Gegen Bezahlung der Gebühr sollen Reisende ihre Buchung stornieren oder ändern können, wenn sie sich selbst oder Angehörige ersten Grades mit dem Coronavirus infiziert haben. Bis zu zehn Tage nach dem geplanten Abflug muss ein entsprechender Nachweis vorgelegt werden. Passagieren mit einer bestehenden Buchung bietet die deutsch-türkische Fluggesellschaft SunExpress als Bestandteil des Corona-Care-Garantie-Paketes zudem Umbuchungs- und Stornierungsmöglichkeiten für den Fall an, dass eine Reisewarnung für Reisen zwischen Deutschland und der Türkei ausgesprochen wird. Davon unabhängig bietet SunExpress weiterhin die „SunFlex“-Option an, die Reisenden ermöglicht ihre Buchung bis zu 30 Tage vor dem Abflug ohne Gebühren zu ändern. Im Premium-Tarif steht diese Möglichkeit bis zu sieben Tage zur Verfügung. Bis Ende März 2021 kann der Classic-Tarif bis 15 Tage vorher geändert werden. Es können jedoch Tarifdifferenzen verrechnet werden.

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Zürich: Schnelltests in der Lounge zum Wucherpreis

Am Flughafen Zürich-Kloten wurden zwei weitere Teststationen eröffnet. Eine davon befindet sich im Sicherheitsbereich. Diese bietet Antigen-Schnelltests an und soll Umsteigern das Reisen erleichtern. Die Schweiz verlangt neuerdings auch von Personen, die lediglich das Flugzeug wechseln, die Vorlage eines negativen Befunds. Im Ankunftsbereich 1 im Terminal 1 bietet die Firma Wochout GmbH täglich von 5 Uhr 00 bis 20 Uhr 00 Schnelltests für asymptomatische Personen an. Der Preis liegt bei 80 Schweizer Franken. Das Ergebnis soll innerhalb von 15 Minuten per SMS und E-Mail in englischer Sprache zugestellt werden. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, wird jedoch empfohlen. Es ist geplant, dass im neuen Testcenter zu einem späteren Zeitpunkt auch PCR-Tests angeboten werden. Das neue Testcenter im Terminal 1 ergänzt das bisher bestehende Testcenter im Terminal 2 von Checkport/Ender Diagnostics, das nebst PCR-Tests per Speichelprobe seit dem 1. März ebenfalls Antigen-Schnelltests anbietet. Letztere kosten 80 Schweizer Franken Die Auswertung dauert rund 15 Minuten. Auch das Testangebot des Airport Medical Centers (PCR, Antikörpertest IgG sowie Antigen-Schnelltests) auf Voranmeldung bleibt weiterhin bestehen. Neue Testlounge auf der Luftseite Seit dem 25. Februar 2021 steht Reisenden und Flughafen-Partnern am Flughafen Zürich die temporär zur Test-Lokalität umgenutzte Marhaba Lounge im 3. Stock des Airside Centers für Antigen-Schnelltests zur Verfügung. Betrieben wird die Testlounge vom Ground Handler dnata in Kooperation mit Testpartner Viselio. In der zum „Classroom“ umgebauten Lounge wird der Fokus auf einen hohen Durchsatz an Passagieren in kürzester Zeit gelegt – im Vollausbau sollen so innerhalb einer Stunde die Passagiere eines voll ausgelasteten Kurzstreckenflugzeugs unter

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Ruefa Reisebüros vor großem Personalabbau

Die größte Reisebürokette Österreichs Ruefa steht vor einem großen Personalabbau, der bereits im Rahmen des Frühwarnsystems beim Arbeitsmarktservice angezeigt wurde. Rund 100 der 600 Jobs stehen auf der Kippe, berichtet der Radiosender Ö1. Ruefa ist eine Marke des heimischen Tourismuskonzerns Verkehrsbüro. Seit einigen Jahren treten alle Reisebüros der Firmengruppe unter der Marke Ruefa, die man übernommen hat, auf. Eine Sprecherin bestätigte, dass der Personalabbau unmittelbar bevorsteht. Exakte Zahlen wollte sie allerdings nicht nennen. „Die Zahl selbst kann ich so nicht bestätigen, aber es wird aufgrund der weiterhin sehr herausfordernden Gesamtsituation für die Reisebranche auch bei uns zu Maßnahmen kommen müssen, und da ist leider auch ein Personalabbau angedacht“, so die Sprecherin der Verkehrsbüro-Group. Ursache für die Maßnahme ist laut dem Konzern, dass der Umsatz im Vorjahr um 70 Prozent eingebrochen ist. Auch ist heuer das Reisen „fast nicht mehr möglich“. Daher sollen die Gründe für den Stellenabbau „ganz plausibel“ sein und „auf der Hand“ liegen. Weiters fordert die Verkehrsbüro Gruppe Sonderlösungen für Großunternehmen, denn diese würden aufgrund der Deckelung um einen Großteil der Förderung „umfallen“. Es brauche „definitiv Sonderlösungen“. Ob aufgrund des Stellenabbaus auch einzelne Ruefa-Reisebüros dauerhaft geschlossen werden, ist noch unklar. In Deutschland kündigte vor wenigen Tagen DER die Schließung zahlreicher Standorte an. Dort will man, nach Möglichkeit, das betroffene Personal in anderen Reisebüros des Konzerns einsetzen.

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IHK fordert Geld für Weeze, Dortmund und Paderborn

Die NRW-Flughäfen Weeze, Dortmund und Paderborn bekommen aus der „Luftfahrtmilliarde“ kein Geld, denn diese nicht als internationale Airports eingestuft. Diesen Umstand kritisiert die Industrie- und Handelskammer scharf. Gefordert wird, dass alle sechs Flughäfen in Nordrhein-Westfalen gleich behandelt werden. Die IHK sandte einen Brief an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst und fordert diesen auf, dass er dafür sorgen möge, dass alle Airports gleichbehandelt werden. Das Land habe zwar grundsätzlich zugesagt, dass man sich an den Kosten für die Rettung beteiligen werde, doch vom Bund wird es dem aktuellen Informationsstand nach nichts geben. Dabei stört die IHK besonders, dass der kleine Flughafen Münster/Osnabrück Unterstützung aus dem Topf der Regierung bekommen wird, Weeze, Dortmund und Paderborn jedoch nicht. Hintergrund ist, dass am FMO die Deutsche Flugsicherung tätig ist. Der Flughafen Paderborn befindet sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung.

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Mesa Airlines gründet Europa-Tochter

Die U.S.-amerikanische Regionalfluggesellschaft Mesa Airlines will in Form eines Ablegers nach Europa expandieren. Der Carrier gab am Dienstag bekannt, dass man gemeinsam mit Gramercy Associates Limited ein Unternehmen gegründet hat, das um europäische Zulassungen ansuchen wird. Mesa wird an der Neugründung 49 Prozent halten, da eine Mehrheitseigentümerschaft aufgrund der EU-Bestimmungen nicht zulässig wäre. 51 Prozent werden im Eigentum Gramercy stehen. Diese Gesellschaft wird von Tony Davis, ehemaliger Geschäftsführer von Tiger Airways, geleitet. Als frühestmöglicher Starttermin für den Erstflug wird „Ende 2021“ angepeilt. Der Europa-Ableger, der noch keinen Markennamen hat, wird Regionaljets des Typs Bombardier CRJ-900 betreiben. Mesa verfügt in den USA über 54 Exemplare dieses Typs. Der Carrier erbringt überwiegend ACMI-Dienstleistungen für die großen U.S.-Fluggesellschaften. Genau auf dieses Konzept will man in Europa auch setzen, fasst jedoch auch Flüge auf eigene Rechnung ins Auge.

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Aer Lingus schickt Basis Shannon zum Arbeitsamt

Das IAG-Konzernmitglied Aer Lingus wird 129 Mitarbeiter der Basis Shannon zwischen 8. März 2021 und voraussichtlich 7. Juni 2021 nicht beschäftigen. In diesem Zeitraum werden die Betroffenen kein Gehalt bekommen. Allenfalls können diese beim Arbeitsamt eine Unterstützung beantragen. Die Vorgehensweise von Aer Lingus erinnert stark an die Praxis, die im Baugewerbe üblich ist. Über den Winter melden viele Betriebe ihre Beschäftigten ab. Diese beziehen dann Arbeitslosengeld und im Frühjahr werden die Mitarbeiter wiedereingestellt. Bei manchen Betrieben wiederholt sich dieses Prozedere jedes Jahr. Aer Lingus geht nun ähnlich vor, was die Gewerkschaften zur Weißglut treibt. Unter anderem kritisieren die Arbeitnehmervertreter, dass die Beschäftigten ohnehin bereits stark reduzierte Löhne bekommen und nun in Form von Arbeitslosengeld nochmals weniger. Aer Lingus hält dagegen, dass man seit April 2020 keine Flüge ab der Basis Shannon durchführen konnte und vor Juli 2021 keine Aussicht auf Besserung besteht. Aus finanziellen Gründen habe man keine andere Wahl.

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