März 22, 2021

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März 22, 2021

Ostern: Mallorca öffnet nur 93 Hotels

Angesichts der vielen Zusatzflüge, die diverse Airlines rund um Ostern zwischen Deutschland und Palma auflegen, könnte man fast annehmen, dass die Mittelmeer-Insel regelrecht überschwemmt wird. Dem widerspricht nun der lokale Hoteliersverband und verweist darauf, dass nur 93 Hotels geöffnet sein werden. Zum Vergleich: Im Jahr 2019 standen rund um Ostern 772 Beherbergungsbetriebe zur Verfügung. Demnach ist die derzeit angebotene Kapazität sehr gering. Auch sind laut Mallorca Magazin 30 Prozent der Zimmer geblockt, um gegebenenfalls – ohne Aufpreis – Personen, die nicht im gleichen Haushalt leben, trennen zu können. Die lokale Gesetzgebung schreibt vor, dass nur Menschen, die im selben Haushalt wohnen sich ein Hotelzimmer teilen dürfen. Zwar sind in den letzten Tagen die Flug- und Reisebuchungen für Mallorca stark angestiegen, doch liegen diese deutlich unter den Werten des Jahres 2019. Dennoch wird in Deutschland eine kontroverse Debatte geführt, denn die deutsche Regierung denkt laut darüber nach, dass eine Zwangsquarantäne für Urlaubsrückkehrer eingeführt werden könnte. Diese ist als „Anlassgesetzgebung“ aufgrund der Mallorca-Nachfrage einzustufen. Sollten die Pläne umgesetzt werden, könnte dies kurzfristige Auswirkungen auf Reiserückkehrer haben, jedoch ist damit zu rechnen, dass die Branche und/oder Betroffene dagegen klagen könnten.

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Wien: Kaufhaus Steffl startet kostenlose Schnelltests

Das Kaufhaus Steffl in der Wiener Kärntner Straße kann aufgrund der Corona-Verordnungen der Bundesregierung die Bar in der siebenten Etage nicht gastronomisch nutzen. In Kooperation mit einer Apotheke bietet man nun kostenlose Antigen-Schnelltests an. Diese stehen laut Mitteilung des Kaufhauses allen Personen mit gültiger E-Card in der Zeit von 10 Uhr 00 bis 18 Uhr 00 (Montag bis Freitag) zur Verfügung. Die Testungen werden von der Klimt-Apotheke durchgeführt. Die Nutzung des Angebots ist nicht an einen Einkauf bei Steffl gebunden. Der Händler lässt künftig zweimal pro Woche die Belegschaft vor Ort testen. Für die Inanspruchnahme der kostenlosen Schnelltests sind eine gültige E-Card sowie eine Terminreservierung erforderlich. Letztere kann unter diesem Link getätigt werden. Einen Überblick über kostenfreie Testmöglichkeiten in Österreich in Form einer interaktiven Karte hat Aviation Direct unter diesem Link bereitgestellt.

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Jet2 kündigt Comeback in Salzburg und Innsbruck an

Die britische Fluggesellschaft Jet2 plant im Winter 2021/22 wieder mit Schiurlaubern und hat bereits erste Verbindungen nach Salzburg und Innsbruck zur Buchung freigegeben. Derzeit sind zwei Ziele von/nach Tirol buchbar. Salzburg will Jet2 in der Schisaison 2021/22 jeweils an Samstagen ab London-Stansted, Manchester, Newcastle, Leeds/Bradford, Edinburgh, East Midlands, Bristol, Birmingham und Belfast anfliegen. Nach Innsbruck soll es ab der schottischen Hauptstadt und ab Bristol gehen. Zunächst plant der Carrier ab 20. Dezember 2021 an Montagen zu fliegen und stellt ab 8. Jänner 2022 auf den Verkehrstag Samstag um. Sowohl in Tirol als auch in Salzburg ist die laufende Winter-Chartersaison aufgrund der Corona-Pandemie fast vollständig ausgefallen. Beide Flughäfen machen den Großteil ihres Jahresumsatzes mit Schicharter, weshalb sich dies äußerst nachteilig auf die Finanzlage in Salzburg und Innsbruck auswirkt. Im Jahr 2020 waren in Österreich die Monate Jänner und Feber von der Corona-Pandemie noch weitgehend unbetroffen.

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Deutschland: Regierung will Mallorca-Urlaube versalzen

Die deutsche Bundesregierung könnte Oster-Urlaube auf Mallorca noch gehörig versalzen, denn derzeit wird darüber verhandelt, dass alle Personen, die aus dem Ausland kommend unabhängig von der Inzidenz in Quarantäne gesteckt werden sollen. In einem Beschlussentwurf ist die Rede davon, dass „insbesondere Urlaubsreisen ins Ausland daher unabhängig von Inzidenzen im Zielland mit einer epidemiologisch gebotenen Quarantäne und einer Testpflicht vor Rückreise und bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland verbunden sein“. Noch ist unklar, ob dies umgesetzt wird, doch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) drängt die Landesregierungen auf einen längeren Lockdown. Ihr ist die Siebtages-Inzidenz von etwa 100 pro 100.000 Einwohner zu hoch. Fraglich erscheint aber wie weit die deutsche Bevölkerung den faktisch seit November 2020 andauernden Lockdown („light“ und „hart“) noch mittragen wird. Bezüglich Österreich sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) kürzlich gegenüber der Bildzeitung, dass „ein Lockdown, bei dem keiner mehr mitmacht, nichts bringt“. Dennoch ist auch in Österreich eine Verschärfung in Diskussion, wobei am Montagabend mit Entscheidungen zu rechnen ist. Mallorca-Urlauber benötigen bei der Einreise nach Spanien einen negativen PCR-Test. Dieser ist momentan bei der Rückkunft nach Deutschland nicht erforderlich. Daran haben sich bereits das Land Niedersachsen und Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) angestoßen. Nun gibt es klare Anzeichen dafür, dass aufgrund der hohen Buchungszahlen eine „Anlassgesetzgebung“ geschaffen wird, die sprichwörtlich zum „Versalzen“ von Urlauben führen könnte.

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Israel: Gericht kippt Einreise-Deckelung

Die von der Regierung Israels festgelegte Einreise-Höchstmarke von 3.000 Personen pro Tag wurde gerichtlich gekippt. Die Richter begründeten die Entscheidung unter anderem damit, dass die Anordnung gegen die Grundrechte verstößt. Somit wurde diese Einschränkung am Sonntag aufgehoben. Von dieser Entscheidung können nur Bewohner Israels profitieren, denn Ausländer können nur in äußerst beschränktem Umfang einreisen. Laut Regierung sollen nun mehr Flüge zugelassen werden, jedoch die tägliche Anzahl soll sich an der täglichen Testkapazität am Ben Gurion Flughafen orientieren. Der Airport Eilat-Ramon wird derzeit fast ausschließlich im Inlandsverkehr angeflogen. Wie es mit den Einreisebeschränkungen in Israel weitergehen wird, ist noch unklar. Am Dienstag finden Parlamentswahlen statt. Während der Pandemie wurden die Flughäfen mehrfach für den internationalen Verkehr geschlossen. Israel ist in Sachen Impfungen mittlerweile sehr weit vorangeschritten und dient mit dem „Green Pass“ auch als Vorbild für Europa.

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Olbia: Volotea kündigt zweite Sardinien-Basis an

Die spanische Billigfluggesellschaft kündigt für den 4. Juni 2021 die Eröffnung einer Basis in Olbia (Sardinien) an. Eine Maschine des Typs Airbus A320 soll auf der italienischen Mittelmeerinsel stationiert werden. Der Carrier setzt stärker denn je auf das Geschäft innerhalb von Italien. Ab Olbia wird der Lowcoster im Sommer 2021 insgesamt 19 Ziele anbieten. Volotea erklärt, dass man das Angebot – im direkten Vergleich mit 2019 – sogar verdoppeln wird, wobei der Fokus auf Inlandsflügen liegt. So werden mit Bordeaux, Marseille, Nantes und Straßburg nur vier internationale Ziele angeboten Inneritalienisch will der spanische Billigflieger ab Olbia nachstehende Städte anfliegen: Ancona, Bari, Bologna, Genua, Mailand Bergamo, Neapel, Palermo, Pescara, Pisa, Turin, Triest, Venedig, Verona, Cuneo und Catania. Die neu angekündigte Basis soll vorläufig saisonal betrieben werden. Volotea hat in Italien in Venedig, Verona, Palermo, Genua, Cagliari und Neapel Flugzeuge stationiert. Die Neuzugänge des Typs Airbus A320 sollen vorerst primär ab diesem Staat zum Einsatz kommen.

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Ostern: Easyjet legt Hamburg-Palma auf

Der Billigflieger Easyjet Europe will ein weiteres Stück vom „Mallorca-Kuchen“ rund um Ostern haben. Der Carrier startet am 1. April 2020 zwei wöchentliche Nonstop-Flüge von Hamburg nach Palma. Die Route soll mit in Spanien stationierten Airbus A320 bedient werden. Die Aufhebung der deutschen Reisewarnung für die Balearen führte zu einem regelrechten Boom an Neubuchungen. So haben unter anderem Eurowings, Lufthansa, Vueling, Sundair und Easyjet zusätzliche Flüge rund um Ostern aufgelegt. Der Lufthansa-Billigflieger stockte das Angebot erst kürzlich nochmals um 50 Flüge auf. Easyjet verzeichnet ab der Schweiz und Deutschland eine erhöhte Nachfrage in Richtung Portugal und Spanien. Die neue Strecke ab Hamburg soll vorerst bis zum 23. Mai 2021 an den Verkehrstagen Donnerstag und Sonntag angeboten werden. Über eine mögliche Fortführung in den Sommer 2021 hinein wurde noch nicht final entschieden.

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Umfrage: 70 Prozent der Österreicher glauben nicht an Impfung vor dem Sommer

Nur 26 Prozent der Österreicher sind davon überzeugt, dass sie noch vor dem Sommerurlaub Zugang zur einer Covid-19-Impfung haben werden. Die überwiegende Mehrheit ist der Ansicht, dass sich das nicht ausgehen wird. Zu diesem Schluss kommt eine von Unique Research im Auftrag des Nachrichtenmagazins „Profil“ durchgeführte Umfrage. Auf die Frage, ob alle Personen, die sich impfen lassen wollen, diese noch vor dem Sommer 2021 erhalten werden, antworteten 42 Prozent mit „eher nein“. 28 Prozent sagten „nein, ganz sicher nicht“. Nur fünf Prozent waren der Meinung „ja, ganz sicher“. Weitere 21 gaben „eher ja“ an. Die „Lücke“ auf 100 Prozent hat keine Einschätzung angegeben. Befragt wurden laut Unique Research 500 Personen. Die Schwankungsbreite wird mit 4,4 Prozent kommuniziert. Thematisch dazu passend führte der Fernsehsender ATV eine andere Umfrage durch. In dieser wurden 500 Bewohner Österreichs ersucht den Spitzenpolitikern Schulnoten zum Krisenmanagement zu vergeben. Mit einem Notendurchschnitt von 3,2 wird Rudolf Anschobers Krisenmanagement von den Österreichern noch am besten beurteilt, gefolgt von Sebastian Kurz‘ mit 3,3. Werner Koglers Fähigkeiten werden im Schnitt mit einer 3,4 beurteilt und Karl Nehammer belegt mit einem Notenschnitt von 3,5 den letzten Platz. Meinungsforscher Peter Hajek erklärte zur Umfrage: „Auffallend ist, dass die Grüne Wählerschaft deutlich kritischer ist als ihr türkises Pendant: Rudi Anschober erhält von seiner Wählerklientel einen Notendurchschnitt von 2,3, Sebastian Kurz 3,3. Die türkisen Wähler versehen ihren Kanzler mit 1,7. Anschober bekommt eine 2,4. Solange die ÖVP-Wählerschaft positiv gestimmt ist, kann Kurz wenig passieren. Allzu lang sollte die angespannte Situation aber nicht mehr andauern.“

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Kommentar: Wenn’s ums Geld geht, vergisst die AUA die „Reduktion der Kontakte“

Wenn es darum geht Geld zu verdienen, dann ist die Begründung warum Austrian Airlines im Vorjahr mit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs den Bordservice in der Economy-Class auf der Kurzstrecke stark zurückgefahren hat, schnell vergessen. Seit Juni 2020 bis vor wenigen Tagen erhielten die AUA-Fluggäste lediglich Tee, Kaffee oder Wasser. Snacks und andere Getränke wurden unter dem „Deckmantel Corona“ gestrichen. Der Carrier begründete die Maßnahme im Vorjahr damit, dass man so die Kontakte zwischen Crew und Passagieren reduzieren will. Welchen Unterschied es macht, ob die Kabinenbesatzung einen Becher Orangensaft oder Wasser überreicht, konnte Austrian Airlines niemals schlüssig erklären. Hinter der Maßnahme, die viele Economy-Class-Fluggäste massiv verärgert hat, steckte ein ganz anderer Grund. Das Unternehmen wollte Geld sparen und nutzte schlichtweg Corona als geschickten Vorwand, der nicht sonderlich häufig hinterfragt wurde. Doch bereits damals gab es sehr konkrete Gerüchte, dass auf Paid-Catering umgestellt wird. Wenn es aber darum geht, dass mit Speisen und Getränken an Bord Geld verdient werden kann, dann sind die vormaligen Begründungen warum nur noch Tee, Kaffee und Wasser angeboten wurde, schnell vergessen. Die Glaubwürdigkeit der Austrian Airlines sinkt beim Blick auf die Infektionszahlen noch weiter: Eingeführt wurde das „Mini-Getränkeservice“ in einer Zeit, in der europaweit die Inzidenzen äußerst niedrig waren. Das „Kassieren“ hat man aber bei äußerst hohen Ansteckungszahlen begonnen. Insofern: Haben die Crews nun weniger Kontakt, wenn die Produkte verkauft werden? Nein, aber die Einnahmen steigen. Lowcost-Produkt zum „Premium-Preis“ Austrian Airlines versucht sich seit einigen Jahren krampfhaft als „Premium-Airlines“ zu verkaufen. Was ist eigentlich „Premium“? Eine Airline,

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