April 7, 2021

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April 7, 2021

Linz: Eurowings verschiebt auch Palma-Wiederaufnahme

Das Comeback der regelmäßigen Linienflüge gestaltet sich am Flughafen Linz-Hörsching besonders zäh. Die Wiederaufnahmen der Ziele Frankfurt am Main (Lufthansa) und Düsseldorf (Eurowings) sind auf unbestimmte Zeit verschoben. Nun trifft es auch noch die einstige Rennstrecke Palma de Mallorca. Während in Deutschland rund um Ostern ein kleiner Mallorca-Boom stattgefunden hat, konnten die ab Österreich tätigen Luftfahrtunternehmen davon nur in geringem Umfang profitieren. Hintergrund ist, dass Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) die Zwangsquarantäne bis mindestens Ende Mai 2021 verlängert hat. Wer nicht unter eine Ausnahme schlüpfen kann, muss zehn Tage in Quarantäne, wobei nach fünf Tagen die Möglichkeit des „Freitestens“ besteht. Dies wirkt sich auch in Linz extrem nachteilig auf die Nachfrage aus, denn eigentlich war das Kalendermonat Mai stets ganz gut in Richtung Palma gebucht. Das Vorjahr stellt aus bekannten Gründen eine Ausnahme dar. Eurowings nahm jedenfalls die Flüge ab der Mittelmeerinsel aus dem Verkauf und will diese voraussichtlich vier Wochen später starten. Ab Graz und Linz wollte die Lufthansa-Tochter je eine Route von Austrian Airlines übernehmen und per 12. April 2021 reaktivieren. Sowohl Stuttgart (ab Graz) als auch Düsseldorf (ab Linz) wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Ein Sprecher sagte gegenüber Aviation Direct, dass

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Onur Air schickt gesamte Belegschaft in unbezahltem Urlaub

 Den türkischen Ferien-Flieger hat die Corona-Krise mit voller Wucht getroffen. Denn seit dem 31. Dezember hat die Fluggesellschaft keinen einzigen Flug mehr durchgeführt. Dementsprechend wurde der Fluglinie durch staatliche Unterstützung finanziell unter die Arme gegriffen. Doch die Regierung ließ diese Hilfe auslaufen. Daran glauben müssen nun die Mitarbeiter: Bis voraussichtlich Ende des Monats bekomme die Belegschaft kein Geld mehr überwiesen, wie ch-aviation.com berichtet. Angesichts der aussichtslosen Situation sehe es zudem nicht danach aus, dass der angeschlagene Carrier seinen Flugbetrieb alsbald wieder aufnehmen kann. Es bleibt wohl nur zu hoffen, dass Onur Air so schnell wie möglich einen neuen Investor ans Land zieht.

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Brandmeldetechnik: BER bekommt zusätzliche Kameras

Am neuen Hauptstadtflughafen BER sollen zusätzliche Kameras installiert werden, um Fehlalarme der Brandmeldeanlage zu vermeiden. In diesem Monat beginnen entsprechende Tests mit zusätzlicher Meldetechnik, wie ein Unternehmenssprecher der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Vor vier Wochen war ein Problem mit einem der Brandmeldesysteme im Hauptterminal bekannt geworden. Sensoren mit Lasertechnik lösten vereinzelt Fehlalarm aus, wenn die Sonne in einem bestimmten Winkel in das Mainpier fiel. Die betroffenen Bereiche mussten geräumt werden. Über die neuen Kameras kann die Feuerwehr nun bei einem Voralarm die Situation überprüfen, damit sich bei Fehlalarm eine Räumung vermeiden lässt, wie es hieß. Bei der Lösung arbeite man eng mit den Aufsichtsbehörden und anderen zuständigen Stellen zusammen. Alle Schritte würden gemeinsam festgelegt, betonte das Unternehmen. Seit Anfang März werden die fraglichen Sensoren täglich für etwa eine Stunde am späten Nachmittag ausgeschaltet – wenn die Sonne so tief steht, dass Fehlalarme möglich werden. Zusätzliche Systeme gewährten aber eine stets lückenlose Brandüberwachung im gesamten Terminal, betonten die Betreiber. Daneben behielten geschulte Sicherheitsmitarbeiter die Bereiche besonders im Auge.

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United Airlines stellt wieder Piloten ein

Im Corona-Jahr mussten angeschlagene Fluggesellschaften viele Maßnahmen zur Kostenreduktion in die Wege leiten. So auch United Airlines: Der US-Carrier nahm vorübergehend keine neuen Piloten mehr auf. Damit soll jetzt Schluss sein.  „Wir werden mit rund 300 Piloten beginnen“, verkündete United-Manager Bryan Quigley in einer Mitteilung an die Belegschaft, wie aero.de berichtet. Mit den steigenden Corona-Impfungen nehme die Reisenachfrage wieder stetig zu, begründete Quigley die Entscheidung. Das befähige das Unternehmen dazu, wieder verstärkt an die Zukunft zu denken.  United stellt damit als erste große US-Airline die Weichen für ein Comeback. Allerdings ist es nur ein kleiner Schritt zurück in Richtung Normalbetrieb, von dem die Branche vorerst weit entfernt bleibt. Viele United-Piloten arbeiten noch mit reduziertem Dienstplan und allein seit September 2020 sind laut Quigley fast 1000 in Ruhestand gegangen oder haben das Unternehmen freiwillig verlassen.

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Lufthansa will wieder nach Teheran fliegen

Ein Abschuss eines ukrainischen Passagierflugzeugs veranlasste die AUA-Tochter dazu, alle Iran-Verbindungen vorübergehend einzustellen. Damit soll schon wieder Schluss sein. Denn ab dem 16. April möchte die Kranich-Airline wieder in Teheran, der iranischen Hauptstadt, landen. Die Destination wurde seit Januar vergangenen Jahres nicht mehr angesteuert. Mittlerweile seien die Vorrausetzungen für einen sicheren Flugbetrieb in Irans Luftraum gegeben, so ein Konzern-Sprecher gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.  Am 8. Januar 2020 wurde eine Boeing 737-800 der Ukraine International Airlines (Flugnummer PS752) kurz nach dem Start irrtümlich durch zwei iranische Flugabwehrraketen abgeschossen. Unter den 167 Passagieren und 9 Besatzungsmitgliedern gab es keine Überlebenden.

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IT-Chef verlässt die Hotelplan Group

Der jetzige IT-Chef und die Hotelplan Group werden in Zukunft getrennte Wege gehen. Pablo Castillo wird den Schweizer Reisekonzern auf eigenen Wunsch per Ende September 2021 verlassen. Die Suche nach einem geeigneten Nachfolger ist auch schon voll im Gange. Pablo Castillo möchte nach beinahe zehn Jahren im Unternehmen eine berufliche Auszeit nehmen. Zusammen mit seiner Familie werde er dem langgehegten Wunsch einer einjährigen Weltreise nachkommen, so das Unternehmen in einer Presseaussendung. Seinen Einstieg ins Unternehmen fand er 2012 als Senior Project Manager, anschließend arbeitete er als Director Projects & Business Consulting bevor er 2014 die gesamte Verantwortung der Group-IT übernahm und damit auch Mitglied der Konzernleitung wurde. „Pablo Castillo hat die IT unseres Konzerns während der letzten sechs Jahre maßgeblich weiterentwickelt und verschiedenste Themen, wie zum Beispiel die digitale Transformation, vorangetrieben. Es ist ihm und seinem Team zu verdanken, dass die IT der gesamten Hotelplan Gruppe solide und zukunftsgerichtet aufgestellt ist. Der Verwaltungsrat sowie auch die Konzernleitung bedauern außerordentlich, dass er unser Unternehmen verlassen wird. Wir wünschen ihm für die bevorstehende Weltreise sowie für seinen weiteren beruflichen Lebensweg nur das Beste“, sagt Laura Meyer, CEO Hotelplan Group.

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