April 13, 2021

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April 13, 2021

Salzburg: AUA wird Linate trotz Slots nicht aufnehmen

Eine von Austrian Airlines bediente Nonstop-Verbindung zwischen Salzburg und Mailand-Linate wird nicht kommen. Die entsprechenden Start- und Landerechte hat die Lufthansa-Tochter zwar ergattern können, jedoch zu einer Aufnahme wird es nicht kommen. Im Zuge einer Neuverteilung von Slots am Flughafen Linate teilte der italienische Koordinator unter anderem auch Austrian Airlines Start- und Landerechte für Wien-Linate und Salzburg-Linate zu. Am Montag bestätigte ein AUA-Sprecher gegenüber Aviation Direct, dass die Aufnahme ab der Bundesstadt ins Auge gefasst wird, aber noch keine Entscheidung gefallen ist. Derzeit steuert Austrian Airlines in dieser Region den weit abgelegenen Flughafen Mapensa und nicht den bei Geschäftsreisenden hoch im Kurs stehenden Linate Airport an. Betreffend Salzburg-Linate hat man zwar die erforderlichen Slots zugeteilt bekommen, beabsichtigt jedoch keine Aufnahme. Ein Sprecher der Austrian Airlines dazu: „Ich kann bestätigen, dass wir Linate-Slots für Flüge aus Salzburg beantragt und erhalten haben. Allerdings planen wir nicht, diese Strecke zu fliegen“.

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Aviareps vermittelt nun Gruppenreisen

Die Aviareps AG ist nun auch in der Online-Vermittlung von Flugbuchungen für Reisegruppen tätig. Dazu launchte man ein eigenes Portal, das die Anforderung eines Angebots mit wenigen Mausklicks ermöglichen soll. Dieses Tool steht sowohl Agenten als auch Privatpersonen bzw. Vereinen und Firmen offen. Unter der Marke Aviagroups vermittelt die Repräsentanz nun für alle von ihr vertretenen Airlines auch Gruppenbuchungen. Die neue Homepage soll Interessenten den Kauf von Tickets erleichtern, da die wichtigsten Informationen vorab auf der Seite dargestellt werden. Aviareps will offensichtlich auch an Privatpersonen, Vereine und Firmen verkaufen, denn auch diese können Anfragen stellen. Doch auch Agenturen wie Reisebüros können das Service für ihre Kunden nutzen. Laut Aviareps wird über die Homepage eine zunächst unverbindliche Anfrage gestellt. Anschließend legt deren Reservierungsteam ein Angebot. Dieses kann der Interessent annehmen oder auch nicht. Die Zahlungskonditionen können sich je nach Airline unterscheiden, jedoch ist das auch auf anderen Gruppenvertriebswegen der Fall.

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Airbus tankt Beluga 5 erstmals mit SAF-Sprit

Der europäische Flugzeugbauer Airbus führte ab Broughton den ersten internen Beluga-Flug, der teilweise mit so genanntem SAF-Treibstoff betankt war, durch. Der Konzern sieht darin den nächsten Schritt zur Reduktion des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes. Die Nordwales-Linienstation, die mit der Beluga-Flotte Flugzeugflügel nach Toulouse, Hamburg und Bremen transportiert, ist der zweite Airbus-Standort in Europa, an dem SAF eingesetzt wird, nachdem Hamburg Ende 2019 den Treibstoff für seine Frachtaktivitäten eingeführt hat. „Dieser erste Flug eines Beluga-Transporters aus Broughton, der teilweise mit SAF betrieben wird, markiert einen wichtigen Meilenstein in Airbus ‚Bestreben, seinen Industriebetrieb zu dekarbonisieren“, sagte Tony Derrien, Projektmanager für nachhaltige Flugkraftstoffe bei Airbus. „In Kombination mit unserer laufenden Forschung zum Potenzial von 100% SAF auf kommerziellen Flügen unterstreicht die Reduzierung fossiler Brennstoffe in unserem eigenen Betrieb das Engagement von Airbus, die Auswirkungen unseres Produktionsstandorts zu verringern und zu einer nachhaltigeren Zukunft für den Luftverkehrssektor im Allgemeinen beizutragen“.

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LATAM verabschiedet sich von A350-Flotte

Der Luftfahrtkonzern LATAM wird künftig auf der Langstrecke auf eine reine Boeing-Flotte setzen. Die elf verbliebenen Maschinen des Typs Airbus A350-900 wurden laut einer Erklärung des Unternehmens mit sofortiger Wirkung ausgeflottet. Die Entscheidung dürfte auch Auswirkungen auf die bestellten, aber noch nicht ausgelieferten Airbus A350-1000 haben. Diese sollen nicht übernommen bzw. eingesetzt werden, da die Langstreckenflüge künftig ausschließlich mit Boeing-Jets durchgeführt werden sollen. Die Corona-Pandemie traf LATAM hart. „Diese Entscheidung ist nicht nur Teil unseres Übergangs zu einer kleineren und homogeneren Flotte, sondern zielt auch darauf ab, die Effizienz unserer Großraumoperationen in einer Zeit geringerer Nachfrage und geringerer Kapazität in unserem internationalen Geschäft zu verbessern“, schreibt Konzernchef Jerome Cadier in einer Mitarbeiterinformation.

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Klagenfurt: Reiseveranstalter noch zurückhaltend

Abgesehen von General Aviation ist es derzeit auf dem Flughafen Klagenfurt ziemlich ruhig. Die Linienstrecken befinden sich in einer Art „Dauerpause“, die seitens Austrian Airlines und Eurowings immer wieder verlängert wurde. Auch im Bereich der Charter zeigen sich die Veranstalter noch sehr zurückhaltend. Laut Flughafen sind derzeit nur zwei Charter angemeldet. Dabei handelt es sich um von Skyexpress durchgeführte Flüge nach Skiathos. Diese sollen dem aktuellen Informationsstand nach zwischen Juni und September 2021 jeweils an Freitagen durchgeführt werden. Tour Operator ist Springer Reisen. Hitreise (vormals: Gruber Reisen Kärnten) legt rund um Pfingsten einen Einzelcharter nach Funchal auf. Dieser wird von der tschechischen Smartwings durchgeführt. Es handelt sich um eine achttägige Pauschalreise. Der Hinflug von Klagenfurt nach Funachal soll am 24. Mai 2021 durchgeführt werden. Der Rückflug ist für den 31. Mai 2021 angemeldet. Ob es zu weiteren Sommer-Charter kommen wird, ist noch offen. Auch an anderen österreichischen Airports wurden die Veranstalter vorsichtig und haben zum Teil das Angebot reduziert oder aber noch gar nicht für den Verkauf freigegeben. Hintergrund des Verhaltens ist, dass die Vorausbuchungen für den Sommer 2021 erheblich unter den Werten, die man „vor Corona“ hatte liegen. Es wird damit gerechnet, dass viele potentielle Urlauber abwarten bis Klarheit darüber herrscht wie das touristische Reisen im Sommer 2021 möglich sein wird.

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Air France muss erste Domestic-Strecken einstellen

Die Fluggesellschaft Air France muss aufgrund der Umweltschutzauflagen, die seitens der Regierung als Bedingung für die Staatshilfe gesetzt wurden, zahlreiche Inlandsstrecken aufgeben. Die Grundregel dabei ist: Wenn zwei Städte innerhalb von 2,5 Stunden mit der Bahn miteinander verbunden sind, darf nicht mehr geflogen werden. Dies gilt übrigens auch für Mitbewerber. Air France ist daher gezwungen einige Routen aufzugeben. Das erste Streckkonzert betrifft hauptsächlich Ziele, die bislang ab Paris-Orly angeboten wurden: Bordeaux, Lyon, Nantes und Rennes. Ab Lyon muss die Inlandsstrecke nach Marseille eingestellt werden. Betroffen sind nur Nonstop-Flüge. Umsteigeverbindungen oder Flüge mit Zwischenstopp sind von den Anordnungen der Regierung nicht erfasst. Es gilt aber als unwahrscheinlich, dass Air France Zwischenlandungen einlegen wird, um den Bann der Regierung umgehen zu können. In der Praxis hat sich immer wieder gezeigt, dass die Eisenbahn von Passagieren gerne in Anspruch genommen wird, wenn die Reisezeit von Innenstadt zu Innenstadt unter jener des Flugzeugs liegt. Ein prominentes Beispiel hierfür ist Berlin-Hamburg: Ab Tempelhof und Tegel gab es früher eine regelrechte Luftbrücke in die Hansestadt. Nach dem Ausbau der ICE-Schnellstrecke zwischen den beiden Metropolen sankt die Gesamtreisezeit auf der Schiene so stark, dass Fliegen – unter Einschluss der Vorlaufzeit – unattraktiv wurde. Allerdings führte der Wegfall des Wettbewerbs auch zu steigenden Preisen bei der Bahn.

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Dortmund konnte nicht von Mallorca-Boom profitieren

Der deutsche Flughafen Dortmund konnte nur geringfügig von der verstärkten Nachfrage rund um Ostern 2021 profizieren. Laut Aussendung des Airports nutzten während der Ferien 34.204 Passagiere diesen Airport. Im direkten Vergleich mit dem Vergleichszeitraum im Jahr 2019 ein Rückgang von 73 Prozent- Im gesamten März lag das Minus bei 77 Prozent. Die Osterferien führten somit kaum zu einer nennenswerten Erholung der Passagierzahlen am Dortmund Airport. Die Anzahl der Linienflüge verringerte sich in den Osterferien von 811 im Jahr 2019 auf 372 in 2021 (minus 54 Prozent). Die Anzahl der Flugbewegungen insgesamt sank nur leicht um sieben Prozent auf 1.519.

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Kommentar: Viel Arbeit für neuen Gesundheitsminister

Schon seit einigen Wochen wurde damit gerechnet, dass Österreichs Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) zurücktreten wird. Am Dienstag, den 13. April 2021, war es dann soweit und Sebastian Kurz‘ (ÖVP) „Mann fürs Unliebsame“ warf das Handtuch. Der Minister gilt als gesundheitlich angeschlagen, was möglicherweise seine persönliche Entscheidung entsprechend leichter gemacht hat. Verordnungen, in denen sich Paragraphen gegenseitig widersprechen oder aber voller Rechtschreib- und Grammatikfehler strotzen, wurden von Anschober viele unterschrieben. Die Glaubwürdigkeit dieses Politikers war aber sicherlich auch deswegen im Keller, da er in einem ZIB2-Interview einen neuerlichen Lockdown explizit ausschloss und just nur sehr kurze Zeit später an der Seite von Sebastian Kurz genau diesen verkündet hatte. Offensichtlich war das scheidende Regierungsmitglied, das im Zivilberuf Volksschullehrer war, mit den komplizierten Gesundheitsagenden schlichtweg überfordert. Dabei dürfte auch der Umstand, dass sich Bundeskanzler Sebastian Kurz stets „Rosinen“ herausgepickt hatte und dem Minister „das Unliebsame“ zugeschoben hat, eine nicht unerhebliche Rolle gespielt haben. Zuletzt wurde offensichtlich, dass Anschober kaum Durchsetzungsvermögen hatte, sondern eher als eine Art „Marionette fürs Unliebsame“ für Kurz fungierte. Kein Wunder also, dass der Bundeskanzler populäre Dinge an seine Brust heftete und wenn es ein Murks wurde, auf die Unterschrift des Herrn Anschober unter der Verordnung verwies. Letztlich kann man über Rudolf Anschober denken wie man will, aber es ist durchaus nachvollziehbar, wenn er den persönlichen Schlussstrich gezogen hat und sich nicht weiter als Sündenbock der Nation hinstellen lassen will. Vielleicht hätte der Politiker diesen Schritt schon viel früher setzen sollen, vielleicht wollte er es ja auch und vielleicht wurde

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Umfrage: 39 der Deutschen wollen „auf jeden Fall“ in den Urlaub

Die Reisebereitschaft der Deutschen, auch in Zeiten von Corona, ist ungebrochen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Bayerischen Zentrums für Tourismus, durchgeführt in der zweiten Märzhälfte durch GfK. Unter den 2.010 Befragten waren 1.765 „Reisende“, die zu ihren Reiseabsichten befragt wurden. 39 Prozent der Deutschen, die grundsätzlich verreisen, wollen auf jeden Fall im Jahr 2021 noch eine Urlaubsreise machen. 26 Prozent dieser Personen möchten ihren Urlaub in diesem Jahr in Deutschland verbringen, 18 Prozent im europäischen und fünf Prozent im außereuropäischen Ausland. In Deutschland sind dabei die Bundesländer Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein besonders beliebt, auf europäischer Ebene Spanien und Italien, gefolgt von Österreich. Personen, die ins außereuropäische Ausland reisen möchten, wissen zu 30 Prozent noch nicht wohin. Mit 47 Prozent ist der Reisewunsch bis Ende 2021 besonders in der Altersgruppe der 40- bis 49-Jährigen hoch. In der Altersgruppe der 60- bis 69-Jährigen liegt sie mit 33 Prozent deutlich niedriger. Es zeigt sich zudem eine höhere Reisebereitschaft bei oberen Einkommensgruppen und Haushalten mit Kindern. „Die Steigerung der Reisebereitschaft gegenüber dem Vorjahr spiegelt sich auch in der Bedeutung des Reisens für die Befragten wider“, erläutert Dr. Alfred Bauer, Vorsitzender des Bayerischen Zentrums für Tourismus. So ist für knapp die Hälfte der deutschen Reisenden Reisen in diesem Jahr „etwas Besonderes“, für 24 Prozent ist Reisen „unverzichtbar“ und für weitere 16 Prozent ist das Reisen eine „Selbstverständlichkeit“. Reisegestaltung 2021: Ferienwohnung als Unterkunft bei Familien weiterhin beliebt Für die Personen mit Reiseabsicht ist, wie schon im vergangenen Jahr, eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus

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Staat greift Air Canada mit Milliardensumme unter die Flügel

Die kanadische Regierung haderte lange mit der Vergabe von Staatshilfen an Fluggesellschaften. Nun verkündete man, dass Air Canada umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro erhalten wird. Gleichzeitig wird Kanada eine Beteiligung von rund sechs Prozent erwerben. Dadurch sollen etwa 500 Millionen Kanadische Dollar in die Kasse von Air Canada gespült werden. Die verbleibende Summe wird in Form von Darlehen gewährt. Finanzministerin Chrystia Freeland sagte dazu im Zuge der Bekanntgabe, dass die Kredite zurückbezahlt werden müssen. Im Zuge der staatlichen Beihilfe werden dem Star-Alliance-Mitglied zahlreiche Auflagen gemacht. So ist es beispielsweise untersagt, dass weitere Jobs abgebaut werden und obendrein wurde eine Obergrenze für die Bezüge des Managements eingezogen. Weiters untersagt die Regierung die Auszahlung von Dividenden an die Aktionäre. Diese Auflagen sollen für die gesamte Laufzeit der staatlichen Darlehen gelten. Im Gegensatz zur österreichischen Bundesregierung, die Austrian Airlines eine millionenschwere Staatshilfe ohne nennenswerte harte Auflagen gewährt hat, achtet die kanadische Staatsführung auf den Erhalt der Arbeitsplätze. Genau das hat man in Österreich nicht bedacht und just einige Monate später verkündete AUA-Chef Alexis von Hoensbrorech den Abbau vieler Jobs. Die Gewerkschaft Vida und die Opposition kritisieren sowohl die Ankündigung als auch das mutmaßliche Versäumnis, dass keine Beschäftigungsgarantie als Bedingung gesetzt wurde. In Kanada ist auch bemerkenswert, dass in der Vereinbarung zwischen der Regierung und der Fluggesellschaft festgehalten ist, dass die getätigten Großbestellungen bei Airbus und Boeing nicht storniert werden dürfen. Betroffen sind 33 Einheiten des Typs A220, die in Kanada hergestellt werden, sowie 40 Boeing 737-Max. Bei letzterem Typ dürfte der Umstand, dass

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