April 14, 2021

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April 14, 2021

Brüssel: Passagierzahlen stürzen in die Tiefe

Die Corona-Flaute hält an: Im vergangenen Monat nutzten exakt 186.924 Passagiere den Flughafen Brüssel – und damit um 91 Prozent weniger Menschen als noch 2019. Das Cargo-Aufkommen erholt sich hingegen immer weiter. Die Passagierzahlen sind vergleichbar mit dem Februar, dem schwächsten Monat seit Beginn der Pandemie. „Die letzten zwölf Monate nagen an der ganzen Branche. Leichte Erholungen waren da immer nur von kurzer Dauer“, so Airport-Chef Arnaud Feist. Für die nächsten Wochen und Monate wünsche er sich eine rasche Aufhebung der Restriktionen für Länder, in denen die Gesamtsituation vergleichbar oder besser ist als on Belgien. „Nur so können wir aus der Krise fliegen.“ Im Luftfracht-Sektor sieht es ganz anders aus. Das Cargo-Aufkommen im März verzeichnet einen starken Anstieg der beförderten Mengen. Verglichen mit den Jahren 2020 und 2019 stieg dieser Wert um 41 beziehungsweise 27 Prozent. In der Pandemie hat sich Brüssel zum wichtigsten Exportflughafen für Corona-Impfstoff in Europa entwickelt. Mehrere Millionen Corona-Impfstoffdosen sind von hier ausgeflogen worden.

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Eurowings treibt die Digitalisierung weiter voran

Ab sofort für alle Eurowings-Flüge von Deutschland nach Spanien verfügbar: die neue Gesundheitsdaten-Lösung „myHealth Docs“. Über dieses Tool können Fluggäste, die von Deutschland nach Spanien fliegen, online vor Reiseantritt überprüfen, ob sie alle benötigten Einreisedokumente dabei haben und ihren Flug antreten können.  Diese technische Lösung gibt es nicht erst seit gestern, bereits am Osterwochenende kam sie auf der Strecke Köln/Bonn – Palma de Mallorca zu Testzwecken zum Einsatz. In einem weiteren Schritt hat die Airline das neue Angebot jetzt auf alle Flüge aus Deutschland nach Spanien ausgeweitet – weitere Flugverbindungen sowie Funktionen, wie unter anderem das Hochladen von negativen Testergebnissen, sind in Planung.

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Swiss testet IATA Travel Pass

SWISS wird ab 22. April 2021 als erste Fluggesellschaft der Lufthansa Gruppe die Travel Pass App von IATA auf der Strecke Zürich – London Heathrow testen. Bereits seit Mitte März testet die AUA-Schwester weitere entsprechende Konzepte. Dies sei ein wichtiger Schritt, das Reisen während der Corona-Pandemie wieder einfach und verlässlich zu gestalten, so der Schweizer Carrier in einer Presseaussendung. Die Nutzung ist für Kunden während der Testphase freiwillig, Fluggäste werden vor Antritt ihrer Reise frühzeitig über das entsprechende Angebot informiert.  „Wir unterstützen alle Bemühungen, das Reisen während der Corona-Pandemie wieder einfach und verlässlich zu gestalten. Digitale Gesundheitsausweise wie der IATA Travel Pass leisten einen wertvollen Beitrag, Gesundheitsschutz und Reisefreiheit in Einklang zu bringen, um so die Planbarkeit für unsere Kunden zu erhöhen und das Vertrauen ins Reisen zurückzugewinnen“, so Swiss-Chef Dieter Vranckx. Swiss testet und prüft weitere Angebote Covid19-Testresultate können direkt über den digitalen Reisepass abgerufen werden. Fluggäste können somit gegenüber Airlines und Behörden nachweisen, dass sie die Einreisebestimmungen erfüllen, ohne persönliche Gesundheitsinformationen preisgeben zu müssen. Doch nicht nur die Anwendung des Dachverbands wird auf Herz und Nieren geprüft.  Neben dem IATA Travel Pass werde auch die Anwendung weiterer digitalisierter Lösungen wie den EU Green Pass sowie den CommonPass unter die Lupe genommen. Zusätzlich zu diesen Optionen können Passagiere seit Mitte März versuchsweise auf den Strecken Newark (USA) – Zürich und seit Anfang April von Zürich nach Spanien und Portugal ihre Testnachweise bis 12 Stunden vor Reiseantritt auf swiss.com hochladen. Diese werden dann geprüft, sodass die Kunden bereits vor Abreise wissen, ob sie die Vorgaben der jeweiligen Behörde erfüllen

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Lauda: Crewlink will Ex-Düsseldorfer für Zadar anheuern

Die Fluggesellschaft Lauda Europe ist derzeit auf der Suche nach Flugbegleitern für die Basis Zadar und in weiterer Folge auch für Zagreb. Für den zuerst genannten Standort schrieb die Leiharbeitsfirma Crewlink jene Flugbegleiter, die vormals für den Vorgänger Laudamotion ab Düsseldorf geflogen sind, an. Diesen wird über das Leiharbeitsunternehmen ein Arbeitsverhältnis in Kroatien angeboten. Wie in der Ryanair Group üblich muss die Zusage äußerst rasch erfolgen. Die Schulung, die im Aviation Direct vorliegenden Anschrieben „Lauda Europe Conversion Training Course“ genannt wird, soll bereits am 29. April 2021 im Trainingszentrum nahe dem Flughafen Frankfurt-Hahn durchgeführt werden. Laudamotion machte im Herbst des Vorjahres die Bases in Düsseldorf und Stuttgart dicht. Der Nachfolger Lauda Europe unterhält derzeit in Wien und Palma de Mallorca Stützpunkte. Noch im Sommerflugplan 2021 sollen je zwei Airbus A320 in Zadar und Zagreb stationiert werden. Das hierfür benötigte Personal beschäftigt man offensichtlich über die Leiharbeitsfirma Crewlink.

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British Airways will A380 „definitiv“ reaktivieren

Im Gegensatz zu anderen europäischen Airbus-A380-Betreibern will British Airways diesen Maschinentyp wieder in den aktiven Liniendienst stellen. Dies erklärte Firmenchef Sean Doyle im Rahmen eines virtuell abgehaltenen CAPA-Webinars. Der Manager hob dabei hervor, dass der A380 gut funktioniert und der Wiedereinsatz geplant ist. Als mögliche Destinationen nannte Doyle unter anderem Ziele an der U.S.-Ostküste und sagte auch, dass Miami ein hochwahrscheinliches Ziel sein wird. Der British-Airways-Chef betonte während der Corona-Pandemie wiederholt, dass der von ihm geleitete Carrier weiterhin auf den Superjumbo setzen wird. Erst kürzlich wurden sämtliche Maschinen dieses Typs nach London-Heathrow überstellt. Es werden reguläre technische Wartungen vorgenommen. Diese wurden von Beobachtern bereits als ersten Indiz dafür, dass es British Airways tatsächlich ernst meint, empfunden. Dem Vernehmen nach könnten die ersten A380 bereits heuer wieder in den Liniendienst gestellt werden. Der genaue Zeitpunkt dürfte primär von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen.

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Hotelplan Suisse passt Stornobedingungen an

Hotelplan Suisse hat seine Annullationsbedingungen angepasst: Reisen können ab sofort bis 21 Tage vor Abreise kostenlos annulliert oder umgebucht werden. Ohne, dass eine dazugehörige Begründung vorgelegt werden muss. Das soll den Kunden eine möglichst sorglose Ferienplanung für die nächsten Monate ermöglichen, informiert der Schweizer Reiseveranstalter. Darüber hinaus kann eine Pauschalreise kostenlos bis 24 Stunden vor Abreise annulliert oder umgebucht werden, sofern im Zielland eine Einreisesperre oder Quarantänepflicht für Schweizer verhängt wurde/besteht. „Wir sind überzeugt, dass Ferien rund ums Mittelmeer in den bevorstehenden Sommermonaten möglich sein werden. Dennoch verstehen wir, dass unsere Kunden ihre nächsten Ferien momentan noch zögerlich buchen. Wir möchten ihnen deswegen bereits jetzt grösstmögliche Sicherheit bieten, sodass sie ihre nächsten Ferien bereits jetzt sorglos planen können“, erklärt Tim Bachmann, CEO Hotelplan Suisse.

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Ryanair zieht gegen skandinavische Beihilfen vor den EuGH

Die irische Ryanair Group klagt gegen die Bewilligungen von Staatshilfen für diverse Fluggesellschaften. Vor dem Gericht der Europäischen Union erlitt man in Sachen Finnair und SAS eine Schlappe. Nun will der Carrier vor den Europäischen Gerichtshof ziehen. Eine entsprechende Berufung wurde laut Mitteilung am Mittwoch eingebracht. Ryanair klagt nicht gegen die Mitbewerber oder Staaten, sondern gegen die Bewilligungen, die seitens der EU-Kommission erteilt wurden. Im konkreten Fall handelt es sich um die Unterstützungen, die seitens Dänemark und Schweden für SAS gewährt wurden. Weiters ist die finnische Beihilfe für Finnair betroffen. Das Gericht der Europäischen Union hat die Klagen von Ryanair in erster Instanz abgewiesen. Dagegen erhebt der Billigflieger das Rechtsmittel der Berufung. Eigenen Angaben nach hat man den entsprechenden Schriftsatz am Mittwoch beim Europäischen Gerichtshof eingebracht. Es ist noch unklar, ob dieser sich mit der Angelegenheit befassen wird.

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Deutschland: SmartLynx zieht Tui-Auftrag an Land

Die lettische Charterfluggesellschaft SmartLynx konnte für Aufträge in Deutschland und in der Schweiz an Land ziehen. Im Auftrag von Tui wird man einige Ziele ab Basel und Saarbrücken anfliegen. Im Sommer 2021 stehen primär Ziele in der Mittelmeerregion im Programm. Ab Hamburg, Hannover und München wird SmartLyns für Involatus ab Oktober 2021 die Ziele Las Palmas, Fuerteventura und Teneriffa Süd anfliegen. Der Auftraggeber ist ein Broker, der sich darauf spezialisiert hat Kapazitäten an verschiedene Reiseveranstalter zu vermarkten. SmartLynx Malta wird in Kürze mit zwei Airbus A321F für DHL fliegen. Dabei handelt es sich um Frachtflüge, die primär ab Leipzig/Halle durchgeführt werden sollen. Der maltesische Ableger soll künftig auf Cargo spezialisiert sein. Die Post-Tochter DHL mietet in jüngerer Vergangenheit verstärkt Maschinen von Drittanbietern an.

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Transavia plant weiterhin Innsbruck-Brüssel

Die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia hält an den Plänen in der kalten Jahreszeit zwischen Innsbruck und Brüssel zu fliegen fest. Ursprünglich war die Aufnahme bereits für die Wintersaison 2020/21 angekündigt. Aufgrund der Pandemie konnte das Vorhaben nicht verwirklicht werden. Firmenchef Marcel de Nooijer bestätigte gegenüber Luchtvaartnieuws, dass die Aufnahme nur verschoben wurde. Man hält an den Plänen fest und will im Winter 2021/22 zwischen Innsbruck und Brüssel fliegen. Die Maschine wird dabei in Amsterdam stationiert sein und von dort aus nach Tirol einfliegen. Anschließend geht es in die belgische Hauptstadt, dann wieder nach Innsbruck und abschließend zurück in die Hauptstadt der Niederlande.

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Halbjahreszahlen: Easyjet verbrannte 730 Millionen Pfund

Der britische Billigflieger Easyjet legte am Mittwoch die Finanzzahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 auf den Tisch. Konzernchef Johan Lundgren geht davon aus, dass ein Verlust vor Steuern in der Höhe von 690 bis 730 Millionen Pfund gemacht wurde. Die Periode endete am 31. März 2021. „Easyjet hat in der ersten Hälfte unseres Geschäftsjahres einen disziplinierten Ansatz im Hinblick auf das Flugprogramm beibehalten, wodurch der Verlust und der Cash-Burn im ersten Halbjahr besser waren als erwartet. Wir haben weiterhin Zugang zu ausreichender Liquidität, was neben Easyjets umfangreichem Kostensenkungsprogramm weiterhin Vorteile im Hinblick auf die Kosten und Effizienz mit sich bringt. All dies positioniert uns gut, um eine führende Rolle bei der Erholung des Reiseverkehrs einzunehmen“, so Firmenchef Johan Lundgren. Zwar erklärt Easyjet, dass man unter der Prognose geblieben ist und die Kostensenkungsprogramme Früchte getragen haben, dennoch ist man mit dem Ergebnis unzufrieden. Die Hoffnungen liegen nun darauf, dass der weite Fortschritt der Impfungen im Vereinigten Königreich zu einer raschen Wiederaufnahme des touristischen Flugverkehrs führen wird. Davon will Easyjet in großem Umfang profitieren. Carrier hofft auf rasche Markterholung Zum 31. März 2021 hat Easyjet Zugang zu Liquidität in Höhe von etwa 2,9 Milliarden Pfund und hat über 5,5 Milliarden Pfund an flüssigen Finanzmitteln seit Beginn der Pandemie aufgebracht. Die Fluggesellschaft sieht sich selbst gut positioniert, um von der Erholung des Reiseverkehrs zu profitieren, sobald die Einschränkungen im gesamten Netzwerk gelockert werden. „Wir begrüßen die Bestätigung der britischen Regierung, dass die Wiederaufnahme des internationalen Reiseverkehrs nach wie vor für Mitte

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